Zur Weiterleitung: Diskussion Saisonale Bereifung/ Ganzjahresreifen - ein Plädoyer (als Diskussionsansatz)

Diskutiere Zur Weiterleitung: Diskussion Saisonale Bereifung/ Ganzjahresreifen - ein Plädoyer (als Diskussionsansatz) im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; Ich habe es mir mal durchgelesen. Den Text finde ich nicht gut, er ist mir zu reißerisch geschrieben und birgt für mich die Qualitäten eines...

Aratier

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Ich habe es mir mal durchgelesen. Den Text finde ich nicht gut, er ist mir zu reißerisch geschrieben und birgt für mich die Qualitäten eines typischen Verschwörer (Neudeutsch: Querdenker) Theorie: Viele Aussagen, die als wahr verkauft werden und nicht angezweifelt werden können. Das ganze ohne Belege. Es ist insofern auf den ersten Blick nicht falsifizierbar und damit für mich nicht gut.

Einige der Behauptungen, gerade auch in Hinsicht Tests von ADAC sind meiner Meinung nach nicht korrekt:
Siehe Seite 35-39 sowie das Fazit Seite 43.

Natürlich spielt das Reifenalter eine sehr große Rolle, d.h. der Abbau der Qualität mit Lebensalter und Laufleistung. Da wäre es besser früher neue Reifen zu kaufen! Da haben die Ganzjahresreifen den Vorteil, dass die schneller mehr Laufleistung bekommen.

Die Berechtigung sehe ich allerdings eher in Gebieten die nicht bergig sind und in denen der Winter nicht so streng ist.
 

PolenOcti

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Aber auch da macht der GJR seine Arbeit gut. Wir haben die jetzt seit zwei Jahren drauf und im Winter waren sie sehr gut nicht liegengeblieben oder festgefahren.

lohnenswert ist auch der Artikel aus dem „Spiegel“
 
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PeterPan1984

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Ich habe es mir mal durchgelesen. Den Text finde ich nicht gut, er ist mir zu reißerisch geschrieben und birgt für mich die Qualitäten eines typischen Verschwörer (Neudeutsch: Querdenker) Theorie: Viele Aussagen, die als wahr verkauft werden und nicht angezweifelt werden können. Das ganze ohne Belege. Es ist insofern auf den ersten Blick nicht falsifizierbar und damit für mich nicht gut.

Einige der Behauptungen, gerade auch in Hinsicht Tests von ADAC sind meiner Meinung nach nicht korrekt:
Siehe Seite 35-39 sowie das Fazit Seite 43.

Natürlich spielt das Reifenalter eine sehr große Rolle, d.h. der Abbau der Qualität mit Lebensalter und Laufleistung. Da wäre es besser früher neue Reifen zu kaufen! Da haben die Ganzjahresreifen den Vorteil, dass die schneller mehr Laufleistung bekommen.

Die Berechtigung sehe ich allerdings eher in Gebieten die nicht bergig sind und in denen der Winter nicht so streng ist.
Ja, finde ich gut, was du schreibst. Querdenken ist natürlich ein hartes Brett, der Begriff schlägt natürlich direkt alles platt. - Aber stimmt schon, der Text ist schon "Hau drauf!" - Aber er spricht immerhin die wichtigsten Aspekte an.... um das Fazit sollte sich jeder selbst kümmern.
 

fredolf

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Ja, aber der Bremsweg ist im Zweifel nunmal länger mit Ganzjahresreifen:

Korrekt. Im Zweifel! Dh. unter optimalen Bedingungen für die jeweils saisonalen Reifen. Doch auch dann sprechen wir von 2-3 Metern, bei einem Bremsweg von 38 Meter im Schnitt.
Wenn die Spezialisten (WR und SR) wirklich saisonal genutzt werden, hat ein GJR im nicht unerheblichen Umfang, bessere Bremswege, z.B. immer dann, wenn noch der SR aufgezogen ist, obwohl morgens schon mal winterliche Straßenverhältnisse sein können.
Einen besonders großen Anteil dürfte es in den Wochen machen, wo noch die WR aufgezogen sind, obwohl größtenteils keine winterlichen Straßenverhältnisse vorhanden sind.

Je nach Wohnort kann es z.B. sein, dass ein WR, der ja saisonal oft von O bis O aufgezogen ist, so gut wie keinen Vorteil bei den Bremswegen bringt, weil es kaum zu winterlichen Straßenverhältnissen kommt, dafür aber monatelang zwischen O und O schlechtere Bremswege liefert, als ein guter GJR.

In Schleswig-Holsten macht ein Wintereifen m.E. wenig Sinn, da es für diesen Spezialisten kaum ernsthaft Einsatzfälle gibt, wo er seinen Vorteil ausspielen könnte.
Dort fährt man mit WR daher monatelang während O bis O mit einem Reifen herum, der z.B. die schlechtesten Trockenbremswege aller Reifenbauarten hat.
 

Aratier

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Ja, finde ich gut, was du schreibst. Querdenken ist natürlich ein hartes Brett, der Begriff schlägt natürlich direkt alles platt. - Aber stimmt schon, der Text ist schon "Hau drauf!" - Aber er spricht immerhin die wichtigsten Aspekte an.... um das Fazit sollte sich jeder selbst kümmern.

Ok ja es stimmt, das war vielleicht etwas überzogen dargestellt, So gesehen muss ich mir die gleiche Kappe wie von mir kritisiert anziehen :whistling: . Mit dem "birgt Qualitäten von" wollte ich nur andeuten, es geht in die Richtung ohne es in die Schublade zu schieben.

Die eigentliche Intention war: Meiner Ansicht nach läuft der Text auf das Motto hinaus "aus falschem folgt falsches"

Mir schmeckt es nicht, wenn viele Behauptungen in einen Kontext gebracht werden ohne Nachvollziehbarkeit oder mögliche Quellen. Dazu ist die Argumentation emotional kritisch in der Richtung, dass man sich schlecht fühl das Gegenargument einzunehmen, eben Schlagwörter wie "Propaganda" (Ok das war genau eben auch mein Fehler in meiner Antwort), oder Bezug darauf das ja Lobbyisten das ganze begründen.
Allein durch solche Tatsachen nehme ich Texte zunächst nicht ernst. Weil ich das Thema dennoch persönlich interessant finde, habe ich mir die Mühe gemacht und einen ADAC Test (siehe oben) rausgesucht. Dort werden ja einige der "Tatsachen" die im Text aufgestellt werden ganz anders dargestellt, Insbesondere widerlegt es einen der Einstiegssätze
"Das wurde mehrfach vom ADAC überprüft."
Womit wir wieder bei meinem Wikipedia Link wären.

Der einzige Nutzen ist meiner Meinung nach, dass der Text durchaus die wichtigen und kritischen Themen Rund um Reifen aufgreift, aber diese nicht korrekt bearbeitet/beantwortet. Man sollte sich also seine eigenen Erfahrungen / Quellen suchen für die eigene Meinung, aber sicher nicht seine Meinung auf Grund dieses Textes bilden.
 

PolenOcti

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Lest euch mal den Spiegel Bericht durch, der wird sicher nicht einfach nur so geschrieben worden sein…
 

Kohlenkarl

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Entspann dich. Wenn du wenigstens den ersten Satz lesen würdest, könntest du wissen, dass es sich hier um einen CopyPaste-Text handelt, der meiner Meinung nach alle Argumente abfrühstückt. Aber passt schon. Bis hierhin bist du wahrscheinlich auch nicht mehr gekommen....
Du, alles gut

ich wollte darauf hinweisen, dass das einfach zuviel Text für ein Forum ist. Genauso wie 90 % der PPP überladen sind. Wenn jmd. hier wirklich ein Problem hat, dann lese ich auch mal 20-25 Zeilen akkurat durch, gucke mir die Fotos an und versuche mich einzubringen oder zu helfen.

Deine weitergeleiteten Inhalte hätten auch Dein Text sein können, wie ich den Eindruck hatte und du mit Deinen letzten Zeilen bestätigst. Aber vielleicht kannst du das alles mal in Kürze zusammenfassen, um was es dir hier geht.

By the wy: Den drei PKW´s die ich diesen Winter in Ostfalen aus dem Schnee helfen musste hatten alle Ganzjahresreifen montiert. Die wären die milden Winter zuvor natürlich nicht liegen geblieben.
 
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PolenOcti

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Tja, ob das an den Reifen gelegen hat, kann man nur vermuten. Vielleicht war die Person auch einfach überfordert und wär selbst mit einem Kettenfahrzeug liegen geblieben….
 

Aratier

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Die Artikel zielen ja darauf, dass die starre 7° Grenze als nicht so auszulegen ist:
Natürlich ist das nicht der Fall. Streng genommen muss die Grenze (Oberflächentemperatur Straße!) für jede Reifenkombination ermittelt werden, aber das ist ja vollkommen unrealistisch und nicht handelbar. Also muss irgendeine Richtlinie "Faustregel" her.

Das von mir verlinkte ADAC PDF zeigt doch, dass bei geringerer Asphalttemperatur der Winterreifen - auch im Nassen! - besser wird.
Was die meisten aber verdrängen ist, dass auch die Qualität und Ausrichtung des Reifens selbst eine große Rolle spielen. Denn da schwanken die Werte ebenfalls enorm. Und noch viel wichtiger ist, dass Reifen altern, d.h. die Werte eines Neureifens wird man nach 3 Jahren und 30 000km ja gar nicht mehr erreichen.
Ich behaupte hier auch, dass die Schere zwischen den Reifen dann noch größer werden wird im Laufe des Alters.
Zudem ist ein auf einen schmaleren Nutzungsgrad entwickelter Reifen immer in seinem Nutzungsbereich besser, als ein für ein sehr breites Einsatzgebiet entwickelter Reifen - Wenn man davon ausgeht, dass die gleichen Ressourcen, Qualitätsanforderung und Zielsetzung in die Entwicklung gesteckt wurde!
Aus meiner jugendlichen Leichtsinns Erfahrung kann ich z.B. sagen, dass ich ein Motorrad Semi-Slick bei Außentemperaturen von < 18° einfach nicht warm gefahren bekommen habe und er damit einfach nicht den Grip aufgebaut hat. Während ein normaler Straßenreifen dort schon so warm wurde, dass es unangenehm wurde diesen anzufassen. Bei Außentemperaturen von >= 24° aber wurde der Semi-Slick auch so warm und hat dann ein viel besseres Gefühl vermittelt, als der dann schon zu schmieren anfangender normale Reifen.

Für mich persönlich ist es wichtig die Reifen jeweils so auszuwählen, dass es die extremeren Bedingungen kontrollierbarer macht, und wenn ich mich in nicht so guten Bedingungen befinde, dann weiß ich es. Ich passe darauf meine Fahrweise an: Auf etwas weniger Grip im Regen kann man sich besser einstellen, als bei Schneebedeckter/Eisbedeckter Fahrbahn.
Eine bedeckte Schneedecke oder Eis drunter ist in vielen Gebieten Deutschlands nicht so ungewöhnlich im Winter. Und dann braucht man einfach den bestmöglichen Reifen für diese Bedingungen.
Ein Ganzjahres Reifen macht für einige Leute Sinn, die sollten aber dann bei diesen Bedingungen das Auto stehen lassen können.

Ich glaube auch nicht, dass der Gewinn für die Reifenfirmen durch Winter und Sommerreifen größer ist, als wenn diese nur Ganzjahresreifen produzieren würden: Ganzjahresreifen müsste ich öfters wechseln, weil die schneller auf die Laufleistung kommen. Dazu würde man Entwicklungskosten sparen und die Werke auch auf weniger Vielfalt auslegen müssen.
Hingegen steht für den Autofahrer aber erhöhte Kosten an: Es wird ein zweiter Satz Felgen benötigt, Lagerung / Montage und möglicherweise das frühzeitige Wechseln der Reifen auf Grund von Alter.
 

PolenOcti

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Warum sollte man mit GJR im Winter das Auto stehen lassen? Schnee und Eis ist mit einem guten GJR genau so gut zu bewältigen, wie mit einem Winterreifen. Und auch bei einem Winterreifen kommt es darauf an, auf was er hin entwickelt wurde. Alles gleich gut, kann keiner. Ein Winterreifen ist nicht per se besser als ein GJR.
 

Kohlenkarl

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Tja, ob das an den Reifen gelegen hat, kann man nur vermuten. Vielleicht war die Person auch einfach überfordert und wär selbst mit einem Kettenfahrzeug liegen geblieben….
Das lag natürlich an den Reifen.

Einmal habe ich dem Pflegedienst geholfen, dann dem Hausmeisterdient und dann noch Verwandten der Nachbarn!!!! Alle hatte GJR. Manchmal hat es mit mit drücken und schieben geholfen, dann aber nur mit dem Abschlepphaken an meiner Büchse nebst WR.
Warum sollte man mit GJR im Winter das Auto stehen lassen? Schnee und Eis ist mit einem guten GJR genau so gut zu bewältigen, wie mit einem Winterreifen. Und auch bei einem Winterreifen kommt es darauf an, auf was er hin entwickelt wurde. Alles gleich gut, kann keiner. Ein Winterreifen ist nicht per se besser als ein GJR.
Bei milden Winter gebe ich Dir recht. Wobei bei Eis funzt kein Reifen. Aber bei richtig viel Schnee , wie in diesem Jahr in Ostfalen, funzen die GJR nicht bzw. nur eingeschränkt. Ich war einer der wenigen die zur Arbeit durchgekommen sind, dank WR.
 
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PolenOcti

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Das ist mir genau so auch schon mit reinen Winterreifen Fahrern passiert…..und der Grund warum du durchgekommen bist und der Rest nicht, liegt vielleicht am Homeoffice…..
 

alexnoe

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Was ist mit der 7 Gradregel?? Die Gummimischung muss im Winter ja ganz anders sein.
- Nein. Alle Reifen sind so konzipiert, dass Temperaturen unter 7 Grad das Gummi nicht ans Limit bringen. Das wurde mehrfach vom ADAC überprüft.
Gefühlte 90% der Fahrer sind nicht im Stande, ihre Räder selbst zu wechseln, teils sogar wegen aktivem RDKS. Stell dir mal vor, man würde berichten, dass Sommerräder auf trockener Straße auch bei 0°C zu funktionieren. Dann rufen am Morgen des ersten Schnees alle gleichzeitig panisch bei ihrer Werkstatt an, dass sie unbedingt heute noch einen Termin zum Reifenwechsel brauchen.
=> funktkioniert auf Grund des Verhaltens durchschnittlicher Fahrer nicht.
 

i2oa4t

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teils sogar wegen aktivem RDKS
?( Alle modernen Fahrzeuge speichern 8 Sensoren und damit 2 Rädersätze. Das konnte schon mein Renault aus den 90er.
Dann rufen am Morgen des ersten Schnees alle gleichzeitig panisch bei ihrer Werkstatt an, dass sie unbedingt heute noch einen Termin zum Reifenwechsel brauchen.
Ist das nicht jedes Jahr so? Frag mal bei den Reifendiensten nach.

Aber wie erwartet läuft die Diskussion in die übliche Richtung, wenn GJR ins Spiel kommen.
 

alexnoe

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Ist das nicht jedes Jahr so? Frag mal bei den Reifendiensten nach.
Es reicht auch so schon, ja. Ich glaube aber, dass sich dieses Verhaltensproblem noch verschlimmern würde, wenn man die Temperaturempfehlung ändern würde.
?( Alle modernen Fahrzeuge speichern 8 Sensoren und damit 2 Rädersätze. Das konnte schon mein Renault aus den 90er.
Wie prüft man denn die Funktionsfähigkeit der Sensoren? Muss da nichts kalibriert werden? Wo bekommt man auf die Schnelle einen neuen Sensor her, und wie lernt man ihn an, wenn sich einer als kaputt herausstellt? Oder halten diese Sensoren so lange wie ein Auto oder wenigstens wie ein Reifen?
 

Kohlenkarl

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By the way:

Ich hatte da noch 195er WR auf Alufelgen von Dezent gegen Höchstpreis zu verbimmeln. Weil das war die legendäre Kombination , wo ich div. PKW mit Alljahresreifen aus dem Schnee in 02/03-2021 gezogen habe.:P
 
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Schwarz(b)renner

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Leider ist es aber so:
Winterreifen werden auf Schneepisten und zugefrorenen Seen getestet. Dort schneiden Sie besser ab.Bessere Traktion, geringerer Bremsweg.
Jedoch finden wir in der Praxis eben diese Zustände fast nie vor. Man fährt selten auf geschlossenen Schneedecken, oder auf Eisflächen, die einem gefrorenem See entsprechen.
Was so nicht stimmt. Bremsweg,, Handling und Traktion werden auch auf nasser und trockener Fahrbahn ermittelt und fließen in die Wertung eines Reifentests ein. Reine "Schnee und Eis-Spezialisten" bekommen da regelmäßig schlechte Noten im Test.


Warum sollte man mit GJR im Winter das Auto stehen lassen? Schnee und Eis ist mit einem guten GJR genau so gut zu bewältigen, wie mit einem Winterreifen. Und auch bei einem Winterreifen kommt es darauf an, auf was er hin entwickelt wurde. Alles gleich gut, kann keiner. Ein Winterreifen ist nicht per se besser als ein GJR.
Ich hatte 2 Satz GJR: Goodyear vector 4 Seasons und Vredestein Quatrac3. Der eine konnte keinen Hochsommer (kam aber einem guten WR schon recht nahe), der andere keine winterlichen Bedingungen (wäre auch ein guter Sommerreifen geworden).

Die Bandbreite, sowohl von Sommer- als auch von Winterreifen, ist deutlich größer geworden in den letzten Jahren (die 7°-Regel kannst mittlerweile knicken). Gerade die Übergangszeiten werden damit von beiden recht gut abgedeckt.
Letztendlich ist jeder Reifen fast immer ein Kompromiss, je nach Wetterlage. Der Kompromiss bei den Spezialisten (in ihrer jeweiligen Saison eingesetzt) ist für mich deutlich geringer.
 

PolenOcti

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Für mich in meinen 25 Jahren des Auto Fahrens haben sich die speziellen Anforderungen der Spezialisten nie ergeben. Ich wäre, wenn das Angebot damals schon gewesen wäre, viel früher auf GJR gewechselt. Heute halte ich moderne GJR für die perfekte Lösung im Alltag.
 

birscherl

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Heute halte ich moderne GJR für die perfekte Lösung im Alltag.
Das mag für dich zutreffen. Für andere trifft es halt nicht zu. Wenn es am Oberrhein 10 Grad plus hat und man das ganze Jahr mit Sommerreifen unterwegs sein könnte, kann es bei uns (Alpen) auch 15 Grad minus und 25 cm Neuschnee haben, da kommst du mit GJR nicht mal aus der Garage. Eine allgemein gültige Aussage gibt es hier nicht, es muss jeder die für seine Einsatzzwecke und Klimazone passenden Reifen finden.
 
Thema:

Zur Weiterleitung: Diskussion Saisonale Bereifung/ Ganzjahresreifen - ein Plädoyer (als Diskussionsansatz)

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