Zertifizierung Iso 9002

Dieses Thema im Forum "Skoda allgemein" wurde erstellt von consider, 08.03.2005.

  1. #1 consider, 08.03.2005
    consider

    consider Guest

    Hallo,

    wollte nur mal ein bissel berichten über nen netten besuch von der Iso
    (Zertifizierung).

    Ich weis ja nicht ob Ihr die kennt, das sind solche Prüfer die ins Autohaus kommen und halt alles überprüfen, ob halt alle Spezialwerkzeuge da sind, ob Drehmomentschlüssel da sind, ob der ganse Schriftkram in ordnung ist,
    auf jedenfall war der da, am anfang sah es ja sehr gut aus, aber als die dann zu die Spezialwerkzeuge kamen sah es mau aus, meine deviese ist das was mann wirklich braucht ist zu teuer, und das was die sehen wollen hat man nicht da. Und nu dürfen wir eine Nachprüfung machen lassen. Die kostet 750€ na ja, mal sehen was die Nachprüfung ergibt.

    Ihr könnt ja kritik oder was anderes los werden oder ob es gar in ordnung ist, diese Überprüfung Skodahändlern.

    MfG
     
  2. AdMan

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  3. #2 skodafan2210, 08.03.2005
    skodafan2210

    skodafan2210

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    Warum sollte das nicht in Ordnung sein? Gut, der Preis ist ganz schön derb, aber eigentlich dacht ich hat man auch dieses Spezialwerkzeug!

    Man kann doch nicht nur improvisieren mit Mittelchen und irgendeinem Werkzeug! Ich dacht sogar Skoda Boleslav schreibt die Werkzeuge vor :grübel: !

    Also bevor mein Autohaus mit nem Schraubendreher versucht meine Räder abzuschrauben, sollte es doch lieber die Investition wagen!
    Zumal, wie du siehst, hätte man sich die "Strafe" damit sparen können!
     
  4. Xaar

    Xaar

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    denke mal Consider meint die Werkzeuge die man alle 2 Jahre mal braucht. Die Werkzeuge die zum täglichen Betrieb wichtig sind werden wohl vorrätig sein.


    Gruß
    Alex
     
  5. #4 consider, 09.03.2005
    consider

    consider Guest

    Hallo,

    erstmal danke für eure Beiträge, aber so ists nun wirklich nicht, ich kann nicht sagen das ich einen schlecht ausgestatteten Arbeitsplatz habe.
    Unter Spezialwerkzeug müßt Ihr verstehen z.B. staubkappe fürs radlager ab machen, einstelllinieal für die Nockenwelle Diesel, Absteckdorn Einspritzpumpe, spannhebel für Zahnriemenspannrolle. Wenn man die gansen Spezialwerkzeuge kaufen will muß man 100.000 € ca ausgeben.

    In gewisser wiese schreibt Skoda Boleslav die Werkzeuge vor, in dem die das mit der Iso kontrollieren Stichprobenweise.

    MfG
     
  6. #5 skodafan2210, 09.03.2005
    skodafan2210

    skodafan2210

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    Gut, ist ne Stange Geld, aber man muß sie ja ansich nicht alle zusammen kaufen!?
    Aber wie macht ihr denn die Arbeiten, wo ihr das Werkzeug (theoretisch) braucht?
    Bsp.: Wie würdest du die Nockenwelle meines TDI`s einstellen? :frage:
     
  7. AdMan

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  8. madmax

    madmax Guest

    Ja, interessiert mich immer...
    ich bin nämlich bei uns im Haus "derjenige welcher"... und stehe auch am meisten in Kontakt zu den externen Auditoren des Zertifizierers.
    Wer war´s denn bei Euch? DQS, TÜV, Dekra ?

    Also ich finde ich das schon wichtig (naja... ist ja auch mein Job - wie sollte es auch anders sein...)

    OK, dann mal zum Thema:

    Wie funktioniert das laut Norm EN ISO 9002?

    1. Ich frage beim Autohaus an nach einem Produkt (lt. 9002 Abs. 3.1= Dienstleistung, Montageergebnis, etc.)

    2. Angebot (9002 Abs. 3.2 = Eine nach Aufforderung abgegebene Bereitschaftserklärung eines Lieferanten, einen zustandekommenden Vertrag über die Lieferung eines Produkts zu erfüllen).

    Also: Das Autohaus sieht sich in der Lage, die Dienstleistung für mich zu erbringen.

    3. Es folgt der Vertrag (9002 Abs. 3.3 = Zwischen einem Lieferanten und einem Kunden vereinbarte Forderungen, übermittelt durch beliebige Mittel .. -> also auch mündlich).

    9002: Abs. 4.1.2.2 Mittel
    Der Lieferant muß erforderliche Mittel (auch Werkzeuge) feststellen (Bedarf) und angemessene Mittel bereitstellen sowie geschultes Personal für leitende, ausführende und prüfende Tätigkeiten....

    Also: Ganz klar: geeignetes Werkzeug und geschultes Personal für den konkreten Auftrag. Es müsste also bei der Auftragsannahme eine sog. Machbarkeitsprüfung stehen, d.h.: Habe ich entsprechend geschultes Personal und auch das passende Werkzeug? Falls nicht, darf der Auftrag eigentlich nicht angenommen werden (ich als Kunde würde - wenn ich mir da nicht sicher bin wie und mit was gearbeitet wird - lieber zu einer anderen / besser ausgestatteten Werkstatt gehen, die das passende Werkzeug besitzt und nutzt).
    Erlaubt wäre es u.U. auch zu "improvisieren", (-> Werkzeug-Eigenbau), aber nur solange das Werkzeug dann auch dem Zweck angemessen ist. Problem hierbei: Welche KFZ-Werkstatt ist Werkzeughersteller? Wenn ich mir selbst was bastele komme ich in Produkthaftung und bin Hersteller des Werkzeugs. Wenn damit was kaputt geht bin ich selbst haftbar (ggf. auch der Mitarbeiter, der´s gebaut hat - wenn die Firma nicht ausdrücklich dahintersteht. Ob das erlaubt ist und ob eine Betriebshaftpflicht dann zahlt (evtl. Fahrlässigkeit?). Werkzeuge müssen auch wieder Qualitätsnormen erfüllen und entsprechende Kennzeichnung haben (CE).

    Praktisch könnte ich mir´s so denken: Wenn man ein Werkzeug nicht hat, und es nur alle 2 Jahre braucht + entsprechende Aufträge (lukrativ ?) ausführen möchte, könnte man ja mit anderen Werkstätten kooperieren, jeder schafft etwas anderes an und man leiht sich die Werkzeuge gegenseitig aus. Dann gibt´s keinen Eigenbau, keine Probleme mit nicht normkonformen Arbeitsmitteln und man kann als plausibele Begründung immer angeben: Aus Kostenaspekten Kooperation mit XY, bei Bedarf wird natürlich mit dem richtigen Werkzeug gearbeitet usw.


    Als Kunde möchte ich ja auch, daß die richtigen Arbeitsmittel eingesetzt werden (warum gibt´s die sonst? kann ja nicht nur Geldmacherei sein...).
    Falls mit falschem Werkzeug was beschädigt wird oder der nächste Defekt gleich "mit eingebaut" ist, kann das keinesfalls in meinem Sinne sein (vielleicht im Sinne der Werkstatt, falls der nächste Ausfall nach 24 Montaten+ auftritt??).

    So sehe ich es. Wer eine Zertifizierung haben möchte muß auch die entsprechenden Forderungen erfüllen oder ohne Zertifikat auskommen. Das Zertifikat ist für mich als Kunde ein Zeichen für Qualität und ein entsprechendes Vertrauen in die Fähigkeiten und Ausstattung meines Lieferanten. Natürlich wurde / wird da wie auch an vielen anderen Stellen Schindluder getrieben, aber der DAR (überwacht die Zertifizierer) hat schon ganz gut ein Auge auf deren Arbeit und so einfach "Zertifikat gegen Geld ausstellen" ist da nicht drin.

    P.S. 750 EUR geht doch (richtet sich ja immer nach Firmengrösse... wir zahlen für einen Zertifizierungszeitraum von 3 Jahren über 5000 EUR ohne Nachprüfung).


    .... so.... langes Posting

    hoffe es war ein bißchen informativ

    mfg

    Chris


    Ach ja: Gute Frage von skodafan 2210... mit der Nockenwelle... !!
     
  9. #7 consider, 09.03.2005
    consider

    consider Guest

    @skodafan2210

    Kann man so nicht sagen mit der nockenwelle, wenn man z.B. das Linieal bestellen will ist es als Linieal bezeichnet, und nicht als Fixiervorrichtung für die Nockenwelle. Ich denke hiermit ist die Frage geklärt.


    @madmax

    Ist schon Interessant was du da so schreibst, wir haben zwar kooperationspartner aber die hatten das auch nicht da, was wie stichprobenmäsig gebraucht hätten. Und die sind schon ein bissel größer als wir. Ich persönlich wäre auch dafür wenn alles da wäre, wenns aber nun mal finanziell nicht geht. Müssen uns halt was einfallen lassen zur nachprüfung, z.B. kooperation.

    Bei uns war einer von DQS, ein älterer Herr aus dem Osten, Name weis ich jetzt nicht könnte ich aber in erfahrung bringen, wenn intersse besteht.

    MfG

    consider
     
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