Zahl der Verkehrstoten gestiegen

Dieses Thema im Forum "sonstige Autothemen" wurde erstellt von Zombie, 07.07.2012.

  1. Zombie

    Zombie

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    Laut diesem Artikel bei Spiegel Online ist die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland erstmals seit 20 Jahren wieder gestiegen, auf 4009 Tote im Jahr 2011. Das macht einen Anstieg von 9,9 Prozent zum Vorjahr.

    Damit liegt die Zahl wohl immer noch niedriger als in den Jahren bis 2009, aber nachdenklich macht das schon.
     
  2. AdMan

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  3. #2 Scanner, 07.07.2012
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    man sollte es vielleicht auch mal in Korellation
    zu den zuglassenen Fahrzeugen ausdrücken ....
    oder zu zu den Toten pro geleistete km ....

    oder ... oder ....

    wenig Verkehr macht wenig Schaden ....

    Es kommt doch immer drauf an, wie man seine Statistik interpretiert.
     
  4. #3 JulianStrain, 07.07.2012
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    Oder mit was man es Vergleichen würde.
    Wer da mal Suchen mag.
    Alkohohl Drogentote
    Zigaretten Drogentote
    Oder einfach die, die an Infektionen in Krankenhäusern sterben.
    Bei letzterem wird gaaanz bestimmt das Staunen kommen. :whistling:
     
  5. andi62

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    Sorry, aber das ist nun wirklich kein Argument!

    Es muss doch in jedem Fall darum gehen, die Zahl der Todesopfer zu reduzieren. Ein Vergleichen oder Aufrechnen ist da unpassend.

    Ich kann da Zombie nur zustimmen: Rund 10 % Anstieg zum Vorjahr ist ein Grund über die Ursachen nachzudenken.
     
  6. #5 JulianStrain, 07.07.2012
    JulianStrain

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    Jo mag sein.
    Es wird aber sonst über keine "Todesart" so stark berichtet wie bei Verkehrstoten.
    Wenn man schon Analysieren mag.
    Wie ist das Verhältnis zu den gefahrenen Kilometer?
    Wieviele Tote durch Alkohohl?
    Wieviel durch mangelhafte Straßen/Beschilderung etc.?
    Z.B. Zweiradfahrer die wegen Baumängel stürzen, oder an Leitplankenpfosten versterben.
    Es wird dann, wie immer, der Einfachheit halber gesagt es liegt an den Rasern.
    Eine echte Analyse wird so gut wie nie gemacht.

    Da schon so viele mit TFL rumfahren, müsten es doch weniger werden. :whistling:
    ESP ist auch schon recht Flächendeckend. :whistling:
    Ok, das ist jetzt nicht ernsthaft gemeint.

    Edit
    Stellt euch mal vor.
    Es würde jedes Jahr mehrfach gesagt es sterben ca. 20000 ( und das ist wenn ich jetzt nicht irre eine recht reale Zahl) an Infektionen in Krankenhäusern.
    Sowas wird dann gerne nicht erwähnt.
    http://www.ndr.de/regional/hygiene115.html
    Mal dazu.
     
  7. andi62

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    Das stimmt ja nun nicht; es gibt durchaus Ursachenanalysen. Und wenn knapp 40 % aller tödlichen Unfälle auf überhöhte Geschwindigkeit zurückgehen, dann heißt das zweierlei:

    a) Eine effektive Geschwindigkeitsüberwachung und die konsequente Ahndung von Verstößen ist eine adäquate Maßnahme,

    b) gut 6ß % der tödlichen Unfälle sind auf andere Ursachen zurückzuführen und da gilt es gleichermaßen,entsprechende Abhilfe zu suchen.


    P.S. Ganz aktuell zum Thema:

    http://westreporter-nachrichten.eu/?p=31191
     
  8. saVoy

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    Langfristig wird die Zahl der Verkehrstoten weiter sinken. 2011 scheint ein Ausnahmejahr gewesen zu sein.
    [​IMG]
    http://www.faz.net/polopoly_fs/1.18...37.jpg_gen/derivatives/default/3003395737.jpg
    Hier wird eine mögliche Ursache angeführt:
    Erstmals wieder mehr Verkehrstote: Todesfalle Landstraße - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/auto/news/erstm...rstote-todesfalle-landstrasse_aid_778451.html
     
  9. andi62

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    Das wird mehrfach im Jahr gesagt und es ist seit langem bekannt. Aber die Wahrnehmung der Bevölkerung ist auch bei diesem Risiko zu gering. Das Thema wird erst dann aufmerksam beobachtet, wenn es von den tödlichen Infektionen Säuglinge betroffen sind, so wie zuletzt in Bremen.

    http://www.radiobremen.de/nachrichten/gesellschaft/gesellschaftklinikumsaeugling100.html

    Übrigens wird inzwischen versuch, dem Problem der multiresistenten Krankenhauskeime mit unterschiedlichen Maßnahmen zu begegnen.

    Und - wie schon gesagt - sind solche Vergleiche nicht dazu geeignet, die Zahl der Verkehrstoten klein zu reden oder dieses Thema als unbedeutend einzustufen.
     
  10. #9 JulianStrain, 08.07.2012
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    Vielleicht liegts auch daran, als ich mal Jung war, war die Zahl von Verkehrstoten mehr als doppelt so hoch, und bin eher überrascht das es so "wenig" Tote sind. :whistling:
    Sprich, es hat sich viel getan, und zu erwarten das es immer weniger werden, halte ich für übertrieben.
     
  11. andi62

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    Dass sich die Zahl nicht kontinuierlich nach unten bewegt, ist völlig klar - und darum geht es auch gar nicht.

    Aber ein Anstieg (!) um 10 % innerhalb eines Jahres zeigt zumindest, dass irgend etwas nicht mehr funktioniert.
     
  12. saVoy

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    Das ist ja nicht das Thema .In diesesm Strang geht es um die Meldung, dass die Zahl der Verkerstoten erstmals seit 20 Jahren wieder angestiegen ist.
    Niemand stellt hier wohl ernsthaft infrage, dass Unfälle im Straßenverkehr nur einen geringen Anteil bei den Todesursachen haben.
    [​IMG]
    http://upload.wikimedia.org/wikiped...rsachen_01.svg/550px-Todesursachen_01.svg.png
     
  13. andi62

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    So ist es.

    Zudem muss man die Zahlen auch altersadjustiert sehen bzw. die verlorenen Lebensjahre berechnen.



    Am Rande sei aber noch etwas anderes bemerkt: In die Statistik gehen m.W. nur diejenigen ein, die innerhalb von 30 Tagen nach einem Unfall versterben. Das verzerrt deutlich, denn durch bessere Sicherheitssysteme und verbesserte Therapien ist der Anteil derjenigen gestiegen, die nach einem Unfall länger leben - aber dann eben doch noch versterben und nicht mehr als Unfallopfer erfasst werden.
     
  14. #13 Scanner, 08.07.2012
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    das kann ich so noch nicht glauben.
    Eher denke ich, dass es mehr Unfälle geben wird, in denen neue Techniken vorkommen.
    So zB werden Elektroautos durch einen Sinn gar nicht mehr wahrgenommen - dem Gehör.

    aber worum es mir in meiner obigen Aussage ging,
    es fahren immer mehr Fahrzeuge und leisten immer mehr "Strecke"
    und da ist es auch logisch, dass es mehr Unfälle mit sich bringt.
    Man sollte das in einem besseren Bezug darstellen,
    dann sähe man, dass die "Stückzahl" der Fälle nun eine Talsohle durschritten hat,
    der Mobilitätszuwachs jedoch ungebremst anhält ....

    Heinz
     
  15. R2D2

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    Ich denke, man muss einfach berücksichtigen, dass die Unfallzahlen nicht auch NULL gebracht werden können, ein gewisses Level wirds immer geben, es wird also irgendwann stagnieren. Auch wenn das absolute Minimum noch nicht erreicht ist, relativ gesehen sind die Zahlen schon recht niedrig und dann tut jeder noch so kleine "Aufschwinger" halt gleich weh. IMHO liegts an der Finanzkrise, die Leute haben genug andere Sorgen, da wird halt im Verkehr etwas "ausgeglichen". Wie gesagt... mein Gedanke für das Warum. Eins zeigen die Zahlen aber deutlich, man darf nicht aufhören, an der Verkehrssicherheit zu arbeiten.
     
  16. andi62

    andi62

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    Das fasst im Grunde alles bisher Gesagte noch einmal zusammen.

    Und der letzte Satz ist der Entscheidende!
     
  17. R2D2

    R2D2 Guest

    Jo, besonders das völlig überflüssige Zitat von meiner Antwort ist das selbe. ;) ;) ;)
     
  18. andi62

    andi62

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    Wobei Du natürlich auch nichts anderes getan hast als das vorher Gesagte zu wiederholen... ;)
     
  19. AdMan

    Schau dir mal den passenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  20. R2D2

    R2D2 Guest

    Eigentlich nicht, ich hab nur meine Meinung aufgeschrieben und die deckt sich halt zufällig mit vielem, was schon geschrieben wurde (mich aber nicht beeinflusst hat) .
     
  21. andi62

    andi62

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    Da reden wir tatsächlich aneinander vorbei bzw. ich war missverständlich: Das Wiederholen sollte nicht "wiederkäuen" bedeuten, sondern tatsächlich das, was Du meintest. Die Meinung deckt sich mit anderen.

    War also gar nicht negativ gemeint... ;)
     
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