Wikileaks

Diskutiere Wikileaks im Off-Topic Forum im Bereich Skoda Community; Hallo Gemeinde, wie Ihr mit Sicherheit auch schon mitbekommen habt, ist der Gründer der Seite Wikileaks festgenommen worden. Einige behaupten, er...

cikey

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Hallo Gemeinde,
wie Ihr mit Sicherheit auch schon mitbekommen habt, ist der Gründer der Seite Wikileaks festgenommen worden. Einige behaupten, er habe eine Straftat (Missbrauch einer Frau in Schweden) begangen. Andere behaupten, es wäre nur ein Komplott der Amerikaner, um die Bloßstellung Ihrer Diplomatie zu vergelten.

Gerade in den letzten Tagen hat sich die Sache sehr in das Internet verlagert, diverse Seiten von Banken waren stundenlang nicht mehr aufrufbar, da Anhänger von Wikileaks deren Seiten lahmgelegt hatten.
Ich denke, die Ami's fühlen sich derb auf den Schlips getreten und versuchen alles Mögliche, die Seite zu sperren. Ich persönlich bin ja schonmal gespannt auf die nächsten Enthüllungen. Laut diverser Nachrichtendienste soll es sich da um die Banken handeln, die sich eine Mitschuld an der Finanzkrise mit auf die Schippe legen können.
Was denkt Ihr über die Sache?

Gerade eben noch gefunden, eine Petition zum Thema: eine Aufforgerung, das harte Vorgehen gegen Wikileaks und den Partnern zu unterlassen.
http://www.avaaz.org/de/wikileaks_petition/95.php?CLICKTF
 
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pelmenipeter

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nun da ich persönlich auch betroffen bin (beruflich) verweigern wir (ich und kollegen) jegliche auskunft zum thema wikileaks
es gibt eine vielzahl an personen die das ganze nicht verstehen und die unterstützer nun dafür schuldig machen dass das ganze ins kippen gerät
ich persönlich weiß nicht was man wikileaks glauben kann, aber scheinbar spielt hier das thema medien eine sehr große rolle
 

revilo

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Es gibt Dinge, die gehören nicht an die Öffentlichkeit!
Hier wurde der Bogen weit überspannt. Sicherlich ist es wichtig, Angelegenheiten aufzudecken und zu warnen. Aber hier geht es sich nicht mehr um die Sache.
In meinem Unternehmen gibt es auch Anweisungen, wie man mit „besonderen“ Kunden umgeht. Viele Kunden haben Ihre „Charaktere“ und diese müssen, um eine zufrieden stellende Zusammenarbeit garantieren zu können, eingehalten werden. Diese Anweisungen gibt es nur mündlich, es wäre aber unangenehm wenn diese Informationen nach draußen dringen würden.
Hier hilft man keinem durch Veröffentlichung von Daten.

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum!
 

cikey

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Die Frage ist doch eher, warum versucht man die Seite zu schließen? Was hat Wikileaks verbrochen? Ihnen wurden die Daten jegedlich zugespielt, Sie haben die Daten veröffentlicht. Ich sehe da kein Verbrechen oder eine Straftat. In Amerika artet es ja schon zu einer Hetzjagt gegen Mitarbeiter und Partnern von Wikileaks aus. Und wo liegt das Problem bei den Ami's? Wer seine Meinung hat, sollte hinter seiner Meinung stehen und dann nicht die Veröffentlicher als Terroristen bezeichnen. Eher sollte man dann im Vorraus überlegen, was man sagt, wenn man sowas wie ein Echo nicht vertragen kann.
 

Superb*Pilot

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Das Ganze ist eine recht unangehme Geschichte. Zum Teil ganz gut wenn gewisse Machenschaften ans Tageslicht kommen.

Nicht gut finde ich, wenn die die gegen Terroristen im Einsatz sind durch solche Veröffentlichungen in Gefahr geraten. Oft trifft es dann die Falschen und das finde ich dann schlimm.
 

pelmenipeter

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cikey_in_superb schrieb:
Die Frage ist doch eher, warum versucht man die Seite zu schließen? Was hat Wikileaks verbrochen? Ihnen wurden die Daten jegedlich zugespielt, Sie haben die Daten veröffentlicht. Ich sehe da kein Verbrechen oder eine Straftat. In Amerika artet es ja schon zu einer Hetzjagt gegen Mitarbeiter und Partnern von Wikileaks aus. Und wo liegt das Problem bei den Ami's? Wer seine Meinung hat, sollte hinter seiner Meinung stehen und dann nicht die Veröffentlicher als Terroristen bezeichnen. Eher sollte man dann im Vorraus überlegen, was man sagt, wenn man sowas wie ein Echo nicht vertragen kann.

es gibt/gab sicher informationen die nicht für die öffentlichkeit bestimmt waren

wer/wie/was/wo nun veröffentlicht hat, hat es sicher ohne einverständnis des inhabers gemacht, sonst gäbe es jetzt kein geschrei ;)
 

cikey

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Aber warum soll das Volk nicht wissen, was wirklich beispielsweise im Irak abgelaufen ist? Warum sollen Die nur die halbe Wahrheit wissen? Immerhin wird es mit deren Steuergeldern finanziert. Sonst könnte jeder nur die erfreulichen Sachen in die Öffentlichkeit tragen und hätte immer nur das gute Ansehen. Nur wenn dieses Ansehen bröckelt, schreien gleich alle. Jeder baut mal Mist oder trifft Fehlentscheidungen, das kommt vor, jedoch sollte man auch davon erfahren und die Schuldigen sollten dafür geradestehen.
Eher finde ich es traurig, das man erst Jahre später sowas erfährt.
 

cikey

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Superb*Pilot schrieb:
Nicht gut finde ich, wenn die die gegen Terroristen im Einsatz sind durch solche Veröffentlichungen in Gefahr geraten. Oft trifft es dann die Falschen und das finde ich dann schlimm.

Das ist richtig, gerade wenn Namen genannt werden von Agenten etc. pp. Wer jedoch offen Mist baut, sollte auch zur Rechenschaft gezogen werden. Kennt man den Namen nicht, kann dies auch nicht passieren.
 

pelmenipeter

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Jeder Informationseigentümer darf aber selbst entscheiden in wieweit außenstehende zugang dazu haben

also mal andersrum:

du möchtest nicht das alle welt weiß wie hoch deine stromrechnung ist.
dein stromanbieter macht aber plötzlich ne datenbank auf seiner website auf in der alle nutzer stehen mit sämtlichen daten 8|

auch wenn es dir in diesem beispiel wurscht wäre, wer diese infos erfährt, hast du das recht zu bestimmen wie diese infos verarbeitet werden (speichern und verarbeiten der daten ist sicher nen absatz im vertrag)

somit darf jeder selbst entscheiden

es ist zwar wie du schon sagst traurig, das solche infos wie Irak und co. nicht öffentlich gemacht werden, aber der inhaber hat nun mal seine gründe dafür, mögen sie auch noch so negativ sein
und wenn solche infos unrechtmäßig verbreitet werden hat der inhaber ein recht dieses zu unterbinden

da gibts aktuell grade etwas bei uns, was mir persönlich auch ein dorn im auge ist:

Greifswald (OZ) - Name, Adresse, Telefonnummer: Wer seine persönlichen Daten für Kundenkarten, Gewinnschreiben oder Kataloge preis gibt, macht das freiwillig. Jeder könnte die Auskunft auch verweigern. Beim Zensus 2011, der europaweiten Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung, ist das nicht möglich. Sollten sie zu den 6000 Greifswaldern gehören, die für die bundesweite Erhebung ausgewählt werden, sind sie zur Auskunft verpflichtet: über Familienstand, Beruf, Wohnsituation, Schul- und Bildungsabschluss.

Die Daten werden nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa erhoben. Ziel ist es, die Einwohnerdaten der vergangenen Zählungen zu aktualisieren. Die fanden zuletzt 1981 in der ehemaligen DDR und 1987 in der BRD statt. Damals wurde die gesamte Bevölkerung erfasst. Wegen vehementer Proteste von Datenschützern wird diesmal eine neue Methode angewandt: Das Einwohnermelderegister und die Bundesagentur für Arbeit liefern die Daten aller Bürger, aus denen 6000 Teilnehmer aus Greifswald mathematisch ermittelt werden — zehn Prozent der Einwohner. Für sie sind schriftliche Interviews vorgesehen. Zusätzlich werden sämtliche Wohn- und Hausbesitzer befragt.

Widerstand ist zwecklos. Wer sich weigert, muss ein Zwangsgeld zahlen. Das kündigt Dietger Wille, Leiter des Greifswalder Finanzamtes, an. Es unterscheide sich dabei wesentlich von einem Bußgeld. Das werde einmalig gezahlt und damit die Schuld abgegolten. Ein Zwangsgeld wird immer wieder erhoben, bis die Person bereit ist, die Information zu erteilen.

Wille geht nicht davon aus, dass es in Greifswald zu großen Protesten kommt. Er wirbt für diese erste Volkszählung seit der Wiedervereinigung. „Die gesamte Erhebung verliert an Wert, wenn die Repräsentativität vernachlässigt wird“, sagt Wille und weist darauf hin, wie wertvoll die Daten sind. Die amtliche Einwohnerzahl sei entscheidend für den Länder- und den kommunalen Finanzausgleich oder die Einteilung der Wahlkreise.

Auch die Erfassung aller Wohn- und Hausbesitzer sei Wille zufolge längst überfällig. Durch die Befragung werde es erstmals möglich, die exakte Anzahl der Haushalte in der Hansestadt zu ermitteln.

Bislang gebe es hier nur Hochrechnungen aus dem jährlichen Mikrozensus, der unter einem Prozent der Bevölkerung durchgeführt wird. In den vergangenen Wochen wurden Eigentümer angeschrieben, um die Daten zum Besitz zu überprüfen. Im kommenden Jahr erhalten sie erneut Post vom Statistischen Amt mit Fragen zum Gebäude, Alter, Bau und der darin befindlichen Anzahl an Wohnungen.
 

cikey

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Da gebe ich dir Recht. Jedoch ist da wieder der Unterschied, die von dir als Beispiel angegebene Stromrechnung,das ist meine private Angelegenheit, die ich selbst bezahlen muss. Das Andere ist wiederum eine Sachee, die vomVolk seiner Steuern finanziert wird, was meiner Meinung nach in einer Demokratie zu 100% offengelegt werden muss.

Dein Zitat, öhm, ja, da fehlen einem die Worte, gerade der Absatz mit dem Zwangsgeld. Andernfalls haben die Betroffenen noch die Wahl, wegzuziehen... Obwohl das sicher keine gute Wahl wäre.
 
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revilo

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cikey_in_superb schrieb:
Warum sollen Die nur die halbe Wahrheit wissen?
Um so mehr man weiß, umso mehr wünscht man sich es nicht zu wissen.
Nicht jeder kann mit der Wahrheit umgehen und nicht jedes Wort ist für Jedermann gedacht.
 

cikey

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@revilo: Das ist klar, der der es nicht wissen will, muss nicht die Seite im Netz anschauen. Das bleibt jedem frei überlassen. Um jedoch jemanden für sein Fehlverhalten (man sah ja schon genug Videos in Fernsehen) anzuprangern, bedarf es sicher Beweise Die hier eventuell zu finden sind.
 
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