Wiederverkaufswert Assistenzsysteme

Diskutiere Wiederverkaufswert Assistenzsysteme im Skoda allgemein Forum im Bereich Skoda Forum; Hallo zusammen, nachdem ich mich jetzt eine Weile mit dem Verkauf meines alten Wagen beschäftigt habe, finde ich es eine interessante Frage, wie...

vollpfosten

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Hallo zusammen,

nachdem ich mich jetzt eine Weile mit dem Verkauf meines alten Wagen beschäftigt habe, finde ich es eine interessante Frage, wie sich wohl die derzeitigen Assistenzsysteme auf den Wiederverkaufswert auswirken. Ich habe jetzt bei mehreren Händler in der Wartezeit oder während meinen Terminen Gespräche mit angehört, in denen Personen mit dicken Autos (E-Klasse, Audi Q5) sehr frustriert waren, weil der Händler meinte, dass die Assistenten, aber auch Navis, eigentlich nur noch Schrottwert haben. Zitat "Da kauft man sich doch eher ein TomTom".

Zur Zeit geht die Entwicklung ja sehr schnell voran und die Assistenzsysteme, vor allem in der Mittel- und Kompaktklasse, sind ja eher der Zeit hinterher. Bzw. eine verbilligte und damit abgespeckte Version der Oberklasse-Systeme. Konkret: Wenn ich jetzt einen O3 FL kaufe mit Traveller und Blindspot. Dann stellt sich mir schon die Frage ob bei einem Verkauf in 5 Jahren die antiquierten Assis, ggf. auch ein eingerostetes CareConnect oder Infotainment Online, nicht eher den Wert verringern statt verbessern. Wer würde schon ein 5 Jahre altes Handy oder nen Laptop für teuer Geld kaufen?

Wie ist eure Meinung dazu? Habt ihr Erfahrungen oder Informationen?
 

ftpih

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Ein Auto ohne Assistenzsysteme soll mehr wert sein als ein Auto mit Assistenzsysteme?
Sportliche These.
Unabhängig vom Wiederverkaufswert (der ohnehin eher Spekulation als alles andere ist) konfiguriere ich ein Auto so, wie ich es für sinnvoll halte und nehme das rein, was ich unbedingt brauche/möchte.

Mein Händler meinte beim Kauf, dass 'meine Auswahl' sehr gut durchdacht ist und er so ein Auto in 5-6 Jahren lieber zurück kauft als einen nackten Octavia.
Ob er das bei seinen anderen Kunden auch sagt? Wahrscheinlich.
 

vollpfosten

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Ok, da habe ich mich ungeschickt ausgedrückt. Meine Vermutung geht vielmehr dahin, dass man wenig bis nichts mehr für die Assis bekommt (im Vergleich zur Anschaffung. Was den Wertverlust vergrößert). Und, dass ggf. Leute, die einen Gebrauchten kaufen von kruder Funktion, fehlender Raffinesse und höheren Instandhaltungs- und Wartungskosten der Systeme abgeschreckt sind (und damit auch die Händler). Sonst halte ich das auch so. Rein kommt, was nötig ist. Aber ich finde es trotzdem ein interessates Thema.
 

Lapinkulta

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steigend..... :)
Ich habe jetzt bei mehreren Händler in der Wartezeit oder während meinen Terminen Gespräche mit angehört, in denen Personen mit dicken Autos (E-Klasse, Audi Q5) sehr frustriert waren, weil der Händler meinte, dass die Assistenten, aber auch Navis, eigentlich nur noch Schrottwert haben. Zitat "Da kauft man sich doch eher ein TomTom".
Die Seriosität solcher Händler hast du auch berücksichtigt?

Wenn mir jemand erklärt, mein Auto MIT Sonderausstattung sei weniger wert als das gleiche Fahrzeug OHNE Sonderausstattung, der sieht mich nie wieder.
 

Tuba

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Das meint er nicht.

Karre für 35000 mit alles außer Hubschrauberflügel, nach X Jahren noch 12000.
Gleiche Karre mit nix außer Lenkrad für 27000, nach X Jahren auch noch 12000.

Durchaus vorstellbar.
 

Octavinius

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Autos ohne Assistenten werden wohl in Zukunft nur noch schwer an den Mann (oder die Frau) zu bringen sein.
Das gilt besonders für Systeme, die fest im Auto verbaut sind und sich nicht nachrüsten lassen. Also weniger Navi und RFK als mehr DLA, Spurhalter und Blindspot.
Trotzdem, wenn ich 2 Autos angeboten bekomme für 12k€ und der eine hat Navi und der andere nicht, dann nehme ich den mit und spare mir das TomTom-Gebastel.

Unabhängig davon bin ich hier egoistisch. Was kümmert mich der Luxus von dem, der nach mir das Auto fährt. Denn kenne ich noch nicht mal und werde ihn wahrscheinlich nie kennen lernen.
Mich kümmert das, was ich die voraussichtlich nächsten Jahre unter dem Hintern und vor der Nase habe. Und dafür gebe ich das aus, was ich für angemessen halte. Wie die Entwicklung in 5 Jahren ist, weiß heute eh niemand.
 

Marino83

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Ein bischen verstehen kann ich es. Es ist verständlich, dass jemand beim Verkauf auch Geld für das Assistenzsystem haben möchte, was er bezahlt hat. Der Verkäufer würde also gerne einen bestimmten Prozentsatz vom Neuwagen-Gesamtpreis haben und da sind nunmal alle Assistenzsysteme inkludiert. Zudem hat er beim Kauf die Systeme gekauft, die ER haben möchte.

Wenn ich nun dieses Auto gebraucht kaufen möchte und da sind zig Assistenzsysteme, die ich niemals gekauft hätte und die ich nicht nutzen würde, ist das Auto für mich nicht wertvoller, als eines, was nur die Systeme an Board hat, die ich haben möchte. Ich wäre als Privatkäufer also nicht bereit, mehr zu zahlen, für Systeme die ungenutzt bleiben und die ich beim Neuwagen nie bestellt hätte.
Insofern kommt man mit dem Verkäufer dann entweder nicht zusammen, da man unterschiedliche Vorstellungen hat oder man findet einen Preis, bei dem sich beide noch wohlfühlen.
Je nach Beliebtheit und Kaufinteresse kann der Preis nach unten korrigiert werden oder es kommt der nächste.

Edit:
Warum sollte man einen Wagen oder Assistenzsysteme zukünftig schwer an den Mann bringen können? Ich sehe einen Unterschied zwischen Komfortelektronik (Navi, Sitzheizung, Scheibenheizung...) und Assistenzystemen (ACC, Blindspot, Rückfahrkamera). Ersteres ist nett, da man sonst mehr Aufwand (Navi anbalsteln, Scheiben kratzen o.ä.), letzteres ist nett es zu haben, aber das Auto fährt genauso komfortabel wie ohne, jedenfalls bei den meisten. Weniger in den Spiegel schauen und statt dessen auf den Monitor, sich auf gepipse verlassen, im Spiegel eine LED leuchten sehen, ist echt nett aber für die meisten nicht unbedingt ein Grund bei Nichtvorhandensein nicht zu kaufen. Wenn ich sehe, was im Bekanntenkreis gefahren wird, wird so etwas selten gekauft oder mitbestellt. Es sei denn, es ist ein Firmenwagen.
Wenn ich zudem sehe, was bei älteren Autos teilweise an "Komfortelektronik" ausfällt nach >5-6 Jahren, geht das teilweise ganz schön im Geld. Was man nicht hat, kann auch nicht kaputt gehen.
 
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JuppiDupp

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Ist es in der Vergangenheit oft nicht auch so gewesen, das (Hans u. Lieschen Müller) beim Verkauf Ihres "Alten" folgendes zu hören bekamen:

Ja das Geld was Sie für Extras/Anbauteile ausgegeben haben, bekommen sie "Heute" nicht mehr raus. Beim Kauf seinerzeit aber als Verkaufsargument für den späterem Wiederverkauf in die Waagschale geworfen wurde! Oft erlebt im Freundes/Bekanntenkreis.
 

Robert78

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Sehe es auch so das die ganzen Spielereien später nichts bringen oder sogar wirklich neagtiv ausfallen können.

Warten wir einfach ein paar Jahre ab. Dann wird sich rumsprechen wie viele Fehler Kamerasysteme oder anderes Zeugs verursachen die dann auch nicht mehr von Garantie etc. übernommen werden und somit ein enormes finanzielles Risiko für den Gebrauchwagenkäufer darstellen.
Dann wird es durchaus einige Käufer geben die sich einfach ein Auto kaufen wollen statt eine "Fehlerquelle" auf Rädern.

Oder glaubt ihr im Ernst das Dinge wie die Kamera oder der Abstandsradar in 10-15 Jahren immer noch so zuverlässig funktionieren?
Ich gehe eher nicht davon aus.....
 

lanz

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stimmt - hängt vom Alter zum Zeitpunkt des Verkaufs ab.
Ab meinetwegen 15 Jahren aufwärts ist es egal was drin ist. da geht es darum: Motor läuft, TÜV ist noch ein paar Wochen da.
Ob elektr. Gimmicks funktionieren oder nicht ist egal.
Sind dann sowieso meist für die Ausfuhr ins Ausland gedacht und egal wie Neupreis war: es gibt entweder 200EUR oder 1000EUR
 

Lutzsch

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Dann stellt sich mir schon die Frage ob bei einem Verkauf in 5 Jahren die antiquierten Assis, ggf. auch ein eingerostetes CareConnect oder Infotainment Online, nicht eher den Wert verringern statt verbessern. Wer würde schon ein 5 Jahre altes Handy oder nen Laptop für teuer Geld kaufen?
Es wird immer die Käuferschicht geben, die nicht das Geld übrig hat um sich das aktuellste Modell mit den fortschrittlichsten Assistenzsystemen kaufen zu können. Aber auch bei dieser Käuferschicht schlummert das "must have" Gefühl, wenn der 12 Jahre alten Wagen gegen einen "modernen" fünfjährigen Nachfolger eingetauscht werden soll.
Solang die Assistenzsysteme ihre Aufgaben entsprechend der damaligen Anforderungen sicher und technisch unauffällig übernehmen, damit dem Fahrer ein zusätzliches Maß an Sicherheit zusichern, gilt es dieses antiquare System auch nicht schlecht zu reden oder in Frage zu stellen.

In dem Augenblick einer Neuwagenbestellung wird man immer das Argument hören, auf solche wichtigen Gimmicks nicht verzichten zu sollen um später einen guten Preis am Gebrauchtwagenmarkt erzielen zu können. Kommt es dann nach Jahren zu dem besagten Verkauf, wird die vor wenigen Jahren empfohlene Technik als veraltet klein geredet, um den Ankaufpreis nach unten zu drücken.
 

Sporty07

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Die Leute die sich keinen Neuwagen kaufen wollen/können, werden wohl eher nix auf ein Assistenzsystem geben,
der Großteil der Leute weiß ja nichtmal wie das funktioniert wenns im Auto ist.
Ich denke 50-80% der neuen Assistenten ist einfach zum Marketing drin, nicht jeder der ein gut ausgestattetes Modell kauft will die auch haben.
Das man Komfortextras wie Klima, Tempomat, Sitzheizung, Lederlenkrad, Rückfahrkamera und gute Sitze haben möchte führt manchmal einfach zum Kauf einer Kiste die sowas auch noch hat.

Ich denke schon das es beim 5 jährigen Gebrauchten ein wenig plus zum Wagen ohne sein wird, aber schon hoher Verlust.
Ein Wert war es für viele nie. lol
 

realcurtis

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Aus meiner Erfahrung hier in der Schweiz:

Beim Eintausch wird vom Basispreis her kalkuliert und für die Sonderausstattung wird nur ein reduzierter Preis bezahlt. Es kommt meist das Argument: "Die zusätzliche Ausstattung zahlt uns keiner beim Wiederverkauf, blah blah". Der Ankäufer "muss" schliesslich Argumente haben, den Preis zu drücken - und wenn das Auto im Top Zustand ist, dann ist das einzige, was er noch anbringen kann, dass die Ausstattung überteuert ist.

Ganz anders sieht es allerdings beim Privatverkauf aus:
Ich habe meine vollausgestatteten Autos immer sehr schnell und zu einem sehr guten Preis verkaufen können. Von den Käufern habe ich jeweils gehört: "Ich hatte schon Angst, dass ich einen neuen bestellen muss, weil bei jedem, den ich angeschaut habe, hat irgend etwas gefehlt."

Für mich ist die Rechnung immer aufgegangen: Ich habe ihn vollausgestattet genommen, so dass ich hatte, was ich wollte und beim Wiederverkauf konnte ich alle Fragen der potenziellen Käufer mit "hat er" beantworten.
 

Tuba

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Unterschied Privatverkauf - Händlerankauf ...
 

Tuba

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Dass ein großer Unterschied ist, ob Du das Auto selbst verkaufst oder bei einem Händler in Zahlung geben willst.
 

A.M.

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Ich bin der Meinung, dass es ähnlich den Radiopreisen geregelt wird, ungefähre Halbwertzeit von 2 Jahren. Also nach 4 Jahren fast nichts mehr wert. Allerdings wirst Du dann das Auto mit "Schnickschnack" eher verkaufen können, als ohne. Im Gegensatz dazu stehen Instandsetzungskosten. Einer meiner Fahrer hat sich so einen schönen 140er Benz als Hobby geholt. Er hat mir mal erzählt, was er für Probleme hatte ein bestimmtes Steuerteil zu bekommen. Au?er bei MB natürlich, aber die Preise waren astronomisch.
 

realcurtis

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Dass ein großer Unterschied ist, ob Du das Auto selbst verkaufst oder bei einem Händler in Zahlung geben willst.

Das wird wohl allen klar sein - auch dass folgendes gilt, ist vermutlich selbstverständlich:
Verkaufspreis Gebrauchter beim Händler > Preis Privatverkauf > Ankaufspreis Gebrauchter beim Händler
(natürlich identisches Fahrzeug.)

Was ich feststelle bei mir selber oder bei Bekannten/Verwandten: Die Schere zwischen Händlerankauf und Privatverkauf öffnet sich bei Komplettausstattung stark.

Also nach 4 Jahren fast nichts mehr wert. Allerdings wirst Du dann das Auto mit "Schnickschnack" eher verkaufen können, als ohne.

Ich habe das so schon sehr oft gehört - aber diese zwei Aussagen widersprechen sich meiner Meinung nach total: angeblich hat "der Schnickschnack" nichts mehr wert. Das mager ausgestattete Fahrzeug bekomm ich aber nicht los - was mache ich also: ich reduziere den Preis. Somit erziele ich mit der Vollausstattung beim Verkauf einen Mehrpreis -> "der Schnickschnack" hat doch einen Wert.

Ich hatte jedenfalls noch nie länger als eine Woche nach einem Käufer "gesucht".
 
#
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Ralf#118

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Ich glaube hier müsste man zwischen (der "klassischen") Komfortausstattung und (den "neumodischen") Assistenzsystemen unterscheiden. Der Gebrauchtwagenpreis richtet sich mMn schon deutlich an der Ausstattung (wer kauft schon heute noch ein Auto ohne Klima). Ob die ganz neuen (eventuell noch nicht ganz so ausgereiften bzw. nicht wirklich sinnvollen) Assistenzsysteme wiederum tatsächlich einen höheren Gebrauchtwagenpreis erzielen lassen, glaube ich allerdings nicht.
Vielleicht kann man ja die Suche bei den einschlägigen Gebrauchtwagenportalen als Indiz dafür nehmen; hier kann man nach Farbe, Klima, Xenon, AHK und und und die Suche eingrenzen. Bin mir ziemlich sicher, hier würde niemand nach der Suchoption Müdigkeits-Spur-Brems-Nasenbohr-Anfahr-hastenichgesehn-Assistent die Auswahl eingrenzen, oder ??
 

realcurtis

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Superb III 2.0 4x4 "mit allem drin" (2017/11)
Ein Bekannter von mir hat soeben einen Gebrauchten gekauft.
Seine Killerkriterien waren: Lane Assist, ACC, Standheizung, Columbus.
Also doch - er hat genau danach eingegrenzt.
MEINER Erfahrung nach kein Einzelfall.
Aber vielleicht sind wir Schweizer auch einfach technikgeil. ;-)
 
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