Wie Spannungsabfall beim Starten kompensieren?

Dieses Thema im Forum "Skoda allgemein" wurde erstellt von reddriver, 03.06.2011.

  1. #1 reddriver, 03.06.2011
    reddriver

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    Tach Loide,
    eine Frage an die Elektroniker unter euch.
    Aber erst mal zum besseren Verständnis:
    Eine digitale Uhr als Zusatzinstrument, Prozessorgesteuert und so was alles, zeigt auch die Zeit sehr genau an, aaaber!!!
    Bei jedem Motorstart, bedingt durch den Spannungsabfall im Bordnetz, hat die Uhr einen kurzen Aussetzer. Das heißt, nach jedem Motorstart fehlen in der Zeitanzeige 2 Sekunden. Das summiert sich langsam zu einer reichlichen Fehlanzeige im Chronometer.
    Habe schon versucht über eine Direktverbindung von Batterie Plus, diesen Spannungsabfall für die Uhr zu umgehen, ohne Erfolg.
    Jetzt mein Gedanke und meine Frage:
    Ist es möglich, durch Zwischenschalten eines Kondensators (zw. Dauerplus und Uhr) diesen Spannungsabfall für die Dauer des Startvorganges zu kompensieren?
    Wenn ja, welche Größe muss der Kond. haben und wie muss er geschaltet werden?
    Oder gibt es noch andere Möglichkeiten, um das Spannungsloch, zumindest für die Uhr zu umgehen?
    Freu mich schon mal auf Antworten.
    So denn...
    Noch zur Info:
    Die Stromaufnahme der Uhr liegt bei ca. 9 mA bei abgeschalteter
    Zündung und die maximale Stromaufnahme liegt bei 120mA.
     
  2. AdMan

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  3. #2 Scout4x4, 03.06.2011
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    hatte bei meinem Passat einen Kondensator mit 2 Farad drinnen..

    Parallel zu Batterie angeschlossen, dan sollte es klappen den Spannungsabfall während des Startvorganges mit dem Kondensator recht nierdrig zu halten.Ganz weg bekommst du das nicht, weil der Starter ziemlich viel Energie braucht.. GARANTIE kann ich nicht geben. Bei meinem passi hatte es aber ziemlich gut geklappt..



    mfg
     
  4. #3 Scanner, 03.06.2011
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    eine Kondensator "nur" zur Spannungsquelle parallel schalten bringt den Erfolg sicher nicht.
    Denn die zusammenbrechende Batterie zieht den Kondensator im gleichen maße mit in die Knie.
    2 Farad Kapazität *lol*, damit kannst du Gabelschlüssel zum schmelzen bringen ....

    Ich würd mir einen kleinen Akku als Stromversorger für die Uhr nehmen,
    der durch eine Diode, die vor Entladug schützt, selbst geladen wird.
    Sicher tut es auch ein Kondensator mit ein paar hunder mF (MikroFarad),
    den du mit einem Widerstand und/oder Diode entkoppelst .....

    Für eine Uhr mag das gehen, es kommt dabei aber immer darauf an,
    welche Ströme du benötigst ...

    Heinz
     
  5. #4 hugo 1122, 04.06.2011
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    Das Problem der "zusammenbrechenden Batterie" lässt sich durch eine Diode im Längstzweig vor dem Kondensator lösen. Damit der Kondensator beim Laden nicht den "Gabelschlüssel zum schmelzen bringt", sprich: die Diode zerstört, sollte diese durch einen passenden Vorwiderstand geschützt werden.
     
  6. #5 Scanner, 04.06.2011
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    wenn du mit einem passendem Vorwiderstand entkoppelst, braucht es auch keine Diode mehr,
    denn der Startvorgang wird nicht so lange dauern, dass durch den Vorwiderstand die Energie so weit zurück fließt,
    bis der Kondensator entladen ist (kommt auf den Strombedarf und Kondensatorkapazität an).
    Ein kleiner Pufferakku wäre mir trotzdem lieber, der dann vom Bordnetzt passend entkoppelt ist.

    Heinz
     
  7. #6 B-Engel, 09.06.2011
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    Hallo reddriver,

    wenn du wie vorstehend von scanner beschrieben eine Kondensator parallel zur Uhr und in das Kabel von der Autobatterie zu Uhr (und dem Kondensator) einen Widerstand einbaust sollte es gehen. Die Größe des Widerstandes und des Kondensators kannst du ausprobieren. Die Uhr bracht nicht viel Strom, da kann der Widerstand größer und der Kondensator kleiner sein.

    Statt probieren kannst du auch rechnen:

    Die Ladespannung UB ist die Batteriespannung (ca. 12 V). Uc ist die Spannung am Kondensator. Tau ist die Zeitkonstante. Tau errechnet sich aus der Kapazität * dem Widerstand (Tau=R*C). Der Kondensator ist nach 5*Tau aufgeladen. Über die Zeitkonstante kannst du die Spannung zu jedem beliebigen Zeitpunkt am Kondensator bestimmen.

    Du benötigst hierfür 1.) der zu überbrückenden Zeitwerts (die von dir genannten 2 Sekunden), 2.) der erforderlichen Mindestspannung für die Uhr, bei der sie nicht aussetzt (daraus ergibt sich der Faktor von Tau) und 3.) dem Mindeststrom für deren Versorgung berechnen (d.h. der Widerstand darf nur so groß sein, dass die Uhr auch noch genug Strom erhält).

    Die Zeitkonstante (Tau) der Lade- und Entladekurve, bzw. durch Umstellung der Formel R bzw. C, kannst du mit der Formel Tau = R*C berechnen.
    Siehe auch http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/0205301.htm

    Viel Spaß und Erfolg
    B-Engel
     
  8. #7 reddriver, 09.06.2011
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    Jupp danke erstmal.
    Hatte aber nicht vor, erst zu testen welcher Kondi passt und welcher nicht. Wollte gezielt auf Beschaffungstour gehen.
    Daher auch meine Anfrage...
    So denn...
     
  9. AdMan

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  10. #8 Scanner, 09.06.2011
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    irgendwie schade, dass man alles vorkauen muss, und ich dachte zumindest, du wärest ein Kerl .... :thumbdown:
    aber auch genau aus dem Grund hab ich Dir doch weiter oben schon vom Kondensator abgeraten, du könntest auch einen kleinen Akku dazu hernehmen,
    dann hättest du alle Zeitprobleme gelöst, und wenn deine Bordspannung mal ganz weg ist, geht das Teil immer noch ....
    .... und vorgekaut haben wir dir schon genug .... SCHLUCK endlich
     
  11. #9 reddriver, 09.06.2011
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    Was hat denn das damit zu tun, Heinz? ?(
    Alle die nicht erst testen und gezielt Fragen und Antworten haben möchten, sind keine Kerle??? Seltsame Logik. :wacko:
    Hab auch nicht darum gebeten, alles "vorgekaut zu bekommen"
    Habe um konstruktive Antworten gebeten und wenn du dazu nicht in der Lage bist, lass es einfach sein. :evil:
    Dumme Sprüche kann ich mir selber an die Pinnwand heften. :thumbsup:

    Thema hat sich erledigt!
    Danke allen, die mir dabei GUTE und HILFREICHE Ratschläge gegeben haben.
     
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