Wer fährt ein anderes Öl als 5w30 im 1.6 tdi ....

Diskutiere Wer fährt ein anderes Öl als 5w30 im 1.6 tdi .... im Skoda Octavia III Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Hallo allerseits, wer fährt ein anderes Öl als 5w30 (gem. VW 50700) im 1.6 tdi? Bitte nur Erfahrungswerte, ggf. welche Einschränkungen im...

  1. #1 Neoctavianer, 03.04.2017
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    Hallo allerseits,

    wer fährt ein anderes Öl als 5w30 (gem. VW 50700) im 1.6 tdi? Bitte nur Erfahrungswerte, ggf. welche Einschränkungen im Hinblick auf Kaltstartfähigkeit bzw. kürzere Wechselintervalle.

    Bitte keine Bedenkenträger. Ich weiß, was vorgeschrieben ist. Trotzdem kann es ja andere Erfahrungen geben. Mein letztes Auto sollte auch mit Longlife fahren. Es ging aber auch einfaches 10W40.
     
  2. #2 casey1234, 03.04.2017
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    Zur SAE-Klasse:

    Kaltstartverhalten kannst du in unseren Breitengraden absolut vernachlässigen. Es gibt keine Analysen, Belege, ja nichtmal eine Tendenz, die zeigen würden, dass 0W Öle gegenüber 5W Ölen beim Kaltstart einen besseren Verschleißschutz hätten. Nimm lieber ein 5W Öl, damit hast du bei Kraftstoffeintrag (den man immer hat und vor allem beim Diesel nicht rausbekommt) mehr Reserven, da es auf dickerem Grundöl aufbaut, und außerdem benötigen 5W30/5W40 Öle gegenüber 0W30/0W40 Ölen nicht so viele Viskositätsindex-Verbesserer, die schnell zerscheren und weshalb das Öl schneller abbaut - heißt zusammengefasst: du hast mit nem 5W nicht nur mehr Viskositätsreserven, sondern auch ein langzeitstabileres Öl.

    ========================

    Zur Vorgabe:

    Du bist mit deinem 1.6er TDI an VW 50700 gebunden. Wenn du anderes Öl einfüllst, gehen sämtliche Garantie- und Kulanzansprüche flöten. Wenn dir das bewusst und egal ist, könntest du ein 5W40 Öl nach ACEA C3 mit VW 50200/50500/50501 und MB 229.51 einfüllen. In jedem Fall kommst du aber um ein (aschearmes) Low-/Mid-SAPS Öl nach ACEA C3 Norm nicht herum, da du einen DPF hast.

    ========================

    Empfehlung:


    Ich empfehle dir trotzdem (aufgrund der Vorgabe), bei VW 50700 zu bleiben. Die Freigabe ist eine Mindestanforderung und kann deutlich übertroffen werden - es finden sich auf dem Markt durchaus hervorragende LL Öle, sprich: nicht alle LL Öle sind schlecht. Es gibt zwar bessere und schlechtere, aber das Hauptaugenmerk sollte auf kurzen Wechselintervallen liegen, das bringt letztendlich am allermeisten. Ich würde dir also raten, zu einem guten 5W30 Kandidaten nach VW 50700 zu greifen und die Intervalle zu verkürzen - am besten auf Festintervall (1 Jahr / 15.000 km) wechseln.

    Empfehlung 5W30 (VW Vorgabe!):
    Addinol Giga Light 0530 LL (offizieller Addinol Händler!)

    Empfehlung 5W40 (Alternative - offiziell nicht gestattet!):
    Motul X-Clean 8100 5W40 (offizieller Motul Händler!)

    ========================

    Weiterführende Lektüre:


    Klick 1
    Klick 2

    ========================

    Schöne Grüße
    Casey
     
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  3. #3 Neoctavianer, 03.04.2017
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    Danke für Deine umfangreiche Antwort. Die Garantiefragen habe ich im Blick.
    Mein Ziel war der Umstieg auf ein SHPD Öl. Die werden für wirklich hoch belastete Motoren verwendet und haben garantiert mehr Reserven als die Abzocköle mit Herstellerfreigabe. Die allermeisten davon beruhen ohnehin auf ACEA Specs und müssen teuer bezahlt werden. Daher mein Interesse. Meines Wissens gibt es keine SHPD Öle nach VW 50700.
     
  4. Keks95

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    Ohne Freigabe keine Garantieansprüche im Schadensfall.
    Wie fährst du denn deinen Diesel, das du hochleistungsöl brauchst? Sag ned du trittst den regelmäßig über 4000 touren :P
     
  5. #5 schmiernippel, 03.04.2017
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    Am besten man kauft sich zwei unterschiedliche Öle und macht sich selber sein eigenes Bild. Meiner Erfahrung sagt: glücklich sagen zu können von 5w-40 endlich auf 5w30 zu gehen, 10 Jahre später kommen Autofahrer und wollen zurück zu 5w-40 oh je..
    leider nur Erfahrung von altem TDI Diesel mit 1,9l Motor berichten. Seitdem Auto 0/5w-30 in 507.00 fahre, spare im Winter locker 0,5l / 100km bei Kurzstrecke bis 20km. Man spürt auch Unterschied beim Fahren und "ausrollen" lassen deutlich.
    Verwende dieses Öl schafft bei spritsparen ACEA2 Norm, kostengünstige alternative zu Mobil1
    Mobil Super 3000 Formula V
     
  6. #6 casey1234, 03.04.2017
    Zuletzt bearbeitet: 03.04.2017
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    @Neoctavianer

    Ein SHPD- bzw. Nutzfahrzeugöl hat ein völlig anderes Additivpaket und ebenso greifst du da auf völlig andere Grundöle (Mineralöle) zurück. Das kann man kaum bzw. nicht mit PKW-Öl vergleichen und diese Öle sind weit weg von dem, wofür dein Motor konstruiert wurde. Ich rate dir da absolut von ab, nicht zuletzt auch deshalb, weil das Abwertende, was du über Herstellerfreigaben schreibst, nicht allgemeingültig ist. Es ist richtig, dass es strengere und nicht so strenge Freigaben gibt und es wie bereits erwähnt Mindestanforderungen sind, die deutlich übertroffen werden können, aber je nach Freigabe können die Tests durchaus sehr anspruchsvoll und die Anforderungen sehr hoch sein, das muss man im Einzelfall entscheiden. Abzocke wird es erst durch einen unfairen Preis durch den Händler oder Hersteller, aber sicher nicht durch eine Freigabe.
    Die beiden von mir genannten Öle erfüllen die absoluten top Normen, bauen auf hochwertigen Grundölen auf, sind sehr gut additiviert, erzielen hervorragende Analyseergebnisse, besitzen generell sehr positives Userfeedback an vielen Stellen im Netz (objektive sowie subjektive Eindrücke) und sind preislich keine Abzocke, sondern "ihr Geld wert", das Giga Light ganz besonders (Preis-/Leistungskracher!).
    Ich bleibe aus den genannten Gründen bei meiner bisherigen Empfehlung, eines der beiden oben genannten Öle in kurzen Intervallen zu benutzen und habe damit alles zu deinem Anliegen gesagt. Für weitere Fragen/Infos steh ich dir gern per PN zur Verfügung.

    Ein kleiner Tipp zum Schluss:
    Ignorier die Beiträge von schmiernippel - wie du auch in den oben verlinkten und weiterführenden Threads nachlesen kannst, hat dieser sich bereits an vielen Stellen blamiert und disqualifiziert, weil er von der Materie "Öl" keine Ahnung hat. Des Weiteren hat er mehrere Accounts, die zum Teil bereits aufgrund vieler Userbeschwerden gesperrt worden sind und empfiehlt teilweise aufgrund der fehlenden Kompetenz und aus Fahrlässigkeit absolut uneeignete Öle. Der Großteil der User hier weiß bereits über die Problematik mit diesem Users Bescheid, daher dieser gut gemeinte Rat an dich.

    Schöne Grüße
    Casey
     
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  7. #7 Neoctavianer, 03.04.2017
    Zuletzt bearbeitet: 03.04.2017
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    Darum geht es nicht. Die SHPD Öle werden bei NFZ mit verlängerten Wechselintervallen eingesetzt. Damit das funktioniert, brauchen die Öle eine höhere Alkalireserve und Schmutztragevermögen als Pkw-Öle, weil NFZ öfter an der Leistungsgrenze fahren und die Wartungsintervalle >> 30tkm sind. Das kann ja schonmal nicht schaden.

    Ich habe mit SHPD schon meine Benziner gefahren. Sehr geringer Ölverbrauch, sehr saubere Motoren.

    Ich werde mal schauen, ob die auch als mid-saps angeboten werden.
     
  8. #8 casey1234, 03.04.2017
    Zuletzt bearbeitet: 03.04.2017
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    Die Devise in sämtlichen Fachforen lautet seit Jahren: kurze Intervalle, öfter frisches Öl! Die Gebrauchtölanalysen untermauern dies immer wieder auf's neue. Und wenn man obendrein sogar noch gutes Öl verwendet, hat man schon das Optimum erreicht, so einfach ist das. Aber wieso einfach, wenn's auch kompliziert geht, stimmt's? ^^
    Auch stehen Qualität und Preis in keinerlei Zusammenhang - ein günstiges Öl muss nicht schlecht sein und ebenso wenig muss ein teures Öl nicht gut sein.

    Ein möglichst umfangreich additiviertes Öl mit NFZ Freigabe zu suchen, um die Wartungsintervalle möglichst lange hinauszögern zu können, ist definitiv der falsche Weg. Dass die "LongSchleif" Intervalle Gift für die Motoren sind, ist seit etlichen Jahren bekannt und Fakt - zahlreiche Hersteller haben deshalb mit massiven Schäden zu kämpfen.

    Außerdem gehst du mit so einem (hochadditivierten) Öl ein völlig unnötiges Risiko für den DPF ein. Möchtest du das wirklich, obwohl es sich genauso gut ohne jeglichen Nachteil (im Gegenteil!) vermeiden ließe? Glaub nicht...

    Also: Gutes Öl in kurzen Intervallen und der Motor ist optimal versorgt. Zwei hervorragende Kandidaten zu fairen Preisen hab ich dir oben verlinkt. Alle 15.000 km bzw. alle 12 Monate rausschmeissen - mehr kannst du deinem TDI nicht gönnen.

    Gruß Casey
     
  9. #9 trainer22, 04.04.2017
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  10. #10 Neoctavianer, 04.04.2017
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    Mich stört hauptsächlich der relative hohe Ölverbrauch bei 5W30. Den hatte ich bei anderen Fahrzeuge mit xyW40 deutlich reduziert. Zudem gab es gehäuft Motorenschäden bei BMW M43 Benzinern, wenn diese mit 5W30 LL betrieben wurden. Fast immer zeigten die Pleuellager Auswaschungen oder Kavitationsschäden. Bei 5W30 low SAPS stört mich, dass im SDB keinerlei ZDDP als Zusatzstoff zu finden ist. Ich weiß, dass ZDDP in großer Menge für den DPF nicht gut ist, möchte aber ungern gänzlich darauf verzichten.

    Fordert die 50700 low SAPS? Oder ist auch mid SAPS zulässig? Hat jemand eine vollständige Freigabeliste? Bei BMW war die öffentlich erhältlich. Bei VW hab ich nix gefunden.

    Castrol oder Mobil Öl Drücker scheint es in jedem Markenforum zu geben. Schon deshalb kaufe ich deren Scheiß nicht. Auch kein LM.
     
  11. #11 dünnbrettbohrer, 04.04.2017
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    einfach googln: "Erwin 50700" da kommt die jeweils aktuelle Freigabeliste.
     
  12. #12 casey1234, 04.04.2017
    Zuletzt bearbeitet: 04.04.2017
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    Hast du den aktuell schon bei deinem 1.6er TDI oder sind das Erfahrungen von früher von anderen Fahrzeugen? Denn wenn es letzteres ist, dann kannst du daraus nichts schließen, weil es völlig andere Motoren waren. Ich habe im Umkreis verschiedenste VAG Diesel, von 1.6er über 1.9er bis 2.0er, von denen hat niemand Ölverbrauch.

    Ein BMW M43 ist kein VAG 1.6 TDI. Auch hier wieder: Wenn du da schlechte Erfahrungen gemacht hast, ist das natürlich blöd, aber das hat nichts für deinen jetzigen Diesel zu bedeuten. Wir fahren unsere TDIs in der Verwandtschaft immer sehr lange, in der Regel >300.000 km (einige Vielfahrer), und da waren in den letzten Jahren keine Motorschäden, kein Ölverbrauch und keine sonstigen Mängel/Schäden dabei und unsere Diesel fahren alle mit 5W30 LL nach VW 50700 (Giga Light). Die Motoren laufen damit ruhig, rund und sind blitzblank, wie gesagt: keinerlei Probleme in den letzten Jahren und den letzten paar hunderttausenden Kilometern.

    ZDDP ist nicht nur schlecht für den DPF, sondern auch für die Motorsauberkeit, weil es schlammfördernd ist. Letztendlich ist der Großteil des Additivpakets ohnehin bei allen gleich, weil die Freigaben nur erteilt werden, wenn man bestimmte Additivpakete zusetzt. Davon gibt es nur 2 Hersteller in Europa und diese Pakete müssen von allen Ölherstellern zugekauft werden. Natürlich gibt es da dann noch gewisse Grenzen, in denen die Hersteller zusätzlich additivieren können, um das Öl weiter aufzuwerten, aber eben so begrenzt, sodass sich letztendlich nichts mit den Freigabeanforderungen beißt. Ob da nun letztendlich ein Schuss mehr oder weniger ZDDP drin ist, ist für den Verschleiß nebensächlich und absolut zu vernachlässigen. Wichtig ist, dass das Gesamtpaket und die Feinabstimmung passt und das Öl vom Hersteller ausgewogen und perfekt abgestimmt formuliert ist.
    Und wie gesagt: meine beiden oben genannten Öle erzielen regelmäßig hervorragende Analyseergebnisse, mit denen bist du bzgl. Formulierung/Additivierung absolut auf der sicheren Seite.

    Naja, wo fängt man da an abzugrenzen, und wo hört man auf? Eine offizielle Abgrenzung gibt es nicht. Die European Automobile Manufacturers Association spricht beim ACEA C1 und C4 Profil von "LowSAPS". Diese gestatten Sulfatasche bis 0,5%. Auf der anderen Seite nehmen sie aber das Wort "MidSAPS" nicht in den Mund und vermeiden es, das Ganze klar voneinander abzugrenzen. Man könnte dann also im Prinzip das ACEA C2 und C3 Profil als "MidSAPS" bezeichnen, da diese bis zu 0,8% Sulfatasche gestatten. Da es sich aber bei den Grenzwerten generell um offene und nicht geschlossene Intervalle handelt, es also lediglich Unter- ODER Obergrenzen gibt und in der Regel nicht beides, und die ACEA es wie gesagt vermeidet, klare Grenzen zu ziehen, ist das alles recht schwammig. Letztendlich handelt es sich bei den gängigen Diesel Ölen im VAG Bereich eher um MidSAPS als LowSAPS Öle, aber wie gesagt: die Betitelung sollte man nicht unbedingt auf die Goldwaage legen und nicht zu ernst nehmen.
    Quelle: Klick!

    Bei VW ist die auch öffentlich, man muss nur nach "VW ERWIN XXXXX" googeln (XXXXX ist die Freigabenorm). Für dich heißt das:

    VW Vorgabe:
    Klick! (VW 50700)

    Alternative (offiziell nicht gestattet!):
    Klick! (VW 50200 / 50500 / 50501)

    Meine beiden Empfehlungen oben erfüllen natürlich die jeweilige Freigabe offiziell - das Addinol die 50700 und das Motul die 50200/50500/50501. Zusätzlich sollte man beim Diesel im aschearmen ACEA C3 Segment darauf achten, dass das Öl neben der VW Norm gleichzeitig noch die (hochwertige) MB 229.51 offiziell erfüllt:
    Klick! (MB 229.51)

    Das Liqui Moly Öl wird von Meguin hergestellt - LM labelt nur um und schraubt den Preis nach oben, daher lieber das Original (Meguin) kaufen. Meguin stellt für den VAG Bereich eigentlich recht gute Öle her, sowohl das "Megol Compatible 5W30" für Diesel als auch das "High Condition 5W40" für Benziner sind gute Öle. Die Mobil1 Öle haben einen besseren Ruf, als es ihre Öle tatsächlich sind, das kann man auch immer wieder anhand von Analysen beobachten, und von Castrol fangen wir erst gar nicht an. Da gibt es deutlich bessere und gleichzeitig günstigere Alternativen, sowohl im Diesel- als auch im Benzinerbereich.

    Schöne Grüße
    Casey
     
  13. #13 Neoctavianer, 04.04.2017
    Zuletzt bearbeitet: 04.04.2017
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    Allerbesten Dank!

    LM und Meguin gehören alle zum Firmenkomplex von Ernst Prost, den viele aus seiner Dackelblick "Kaufen Sie Liqui Moly" Werbung kennen. Als "Epro GmbH" füllt er für Ersatzteilhändler (Trost u.v.a.) und pitstop auch das "Masteroil/Meisteröl" ab. Das Hauptgeschäft besteht im Umfüllen von Commodities, die mal hier mal da zugekauft werden. Im gleichen Fahrwasser wie Castrol, die aber möglicherweise noch selbst mischen.

    Ich will damit die Leistung der Firmen nicht schmälern. Es zeigt aber einmal mehr, wie sehr dieser Markt nicht von Technik, sondern vom Marketing und Branding lebt.
     
  14. #14 casey1234, 04.04.2017
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    Das mag schon stimmen, dass das alles zu einem Firmenkomplex gehört, ändert aber nichts daran, dass Meguin die Motorölherstellung übernimmt. Fertige Öle einkaufen und umlabeln tut Meguin sicher nicht, die produzieren schon noch selber, keine Sorge. Das (teure) Liqui Moly kann man sich aber sparen, denn das ist nichts anderes als Meguin Öl in anderen Kanistern zum teureren Preis.

    Bei Castrol ist es ähnlich. Castrol und Aral gehören zum großen Ölmulti BP. Die Motorölherstellung übernimmt jedoch Castrol und produziert Öle für die eigene Marke und darüberhinaus eben für BP und Aral - bei den beiden letztgenannten handelt es sich also auch nur um Castrol Öl in anderen Kanistern.

    Gruß Casey
     
  15. brcak

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    Was ist z.b an Castrol Edge FST eigentlich schlecht außer dem Preis?Erfüllt sogar MB 229.51
     
  16. #16 casey1234, 04.04.2017
    Zuletzt bearbeitet: 04.04.2017
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    Das ist Offtopic, darum geht es hier nicht. Bitte Google befragen (da gibt es massig Infos zu im Netz) und/oder auf die oben genannten weiterführenden Links klicken, da wird das unter anderem auch behandelt.

    Back to topic!

    Gruß Casey
     
  17. #17 Neoctavianer, 04.04.2017
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    Meguin gehört noch gar nicht sooo lange zu Prosts Imperium. Da er schon vorher LM und Master/Meisteröl abgefüllt hat, wird er noch aus anderen Quellen schöpfen. Ich kenne jedenfalls zwei unabhängige Schmierstoffhersteller, die an ihn verkaufen bzw. verkauft haben. Danke nochmal für Deine Tipps und Links. Echt klasse.
     
  18. #18 casey1234, 04.04.2017
    Zuletzt bearbeitet: 04.04.2017
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    Meguin kauft wie jeder andere Motorölhersteller die Rohstoffe ein, also die Grundöle, Additive und Additivpakete, etc., aber kauft nicht fertige Motoröle ein und labelt diese nur um. In Meguin Kanistern ist 100%ig von Meguin eigens in Deutschland entwickeltes und produziertes Öl drin und ebenso findet sich dieses (Meguin-)Öl auch in Liqui Moly Kanistern, das zeigen identische Produkt- sowie Sicherheitsdatenblätter beider Firmen und darüberhinaus Frischölanalysen eindeutig. Früher hat Liqui Moly das Öl ganz normal teuer bei Meguin einkaufen müssen, und seit sie zusammengehören, ist das natürlich um einiges einfacher und sicher auch günstiger, so wie es bei anderen Partnerschaften eben auch ist - der eine stellt her, der andere bezieht es und verkauft es unter eigenem Namen, wie bei Total/Elf, Castrol/Aral, Mitan/Duran, Ravenol/Aveno, usw.

    Zu weiteren Marken der "Firma Prost" habe ich keine Informationen. Mag sein, dass der Mutterkonzern noch unter weiteren Markennamen eingekauftes Öl umgelabelt weiterverkauft, das weiß ich nicht, aber die oben aufgeführten Sachverhalte zu Meguin und Liqui Moly stimmen so, das kannst du gerne recherchieren.

    Müssen über den Sachverhalt auch nicht weiter diskutieren, ich denke, es wurde alles gesagt. Kommen wir lieber zum Thema zurück.

    Keine Ursache, hoffe geholfen zu haben. :)

    Gruß Casey
     
  19. mirsal

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    Ohhhh eine " Öl Diskussion" schnell Knabberzeug holen :) ach ja fuhr immer fehlerfrei mit Mobil 1
     
  20. #20 hausmann_ul, 04.04.2017
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    Öl, Benzin oder Reifen, für alles gibt es Spezialisten, und nirgendwo geht es heisser zur Sache.
    Nett wie sich solche Disskusionen immer wieder entwickeln und vorhersehbar sind.
    :D
     
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