Welches Trennmittel bei der Montage der Alufelgen?

Diskutiere Welches Trennmittel bei der Montage der Alufelgen? im Skoda allgemein Forum im Bereich Skoda Forum; Hallo zusammen, habe beim letzten Demontieren der Alufelgen festgestellt, das diese ziemlich festgegammelt waren. Ich gehe davon aus, dass die...

  1. #1 Octavia1.4TSI, 12.04.2013
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    Hallo zusammen,

    habe beim letzten Demontieren der Alufelgen festgestellt, das diese ziemlich festgegammelt waren.

    Ich gehe davon aus, dass die unterschiedlichen Potentiale vom Stahl der Naben und dem der Alufelgen.

    Weiß jemand welches Trennmittel vor der Montage aufgebracht werden sollte, dass es nicht mehr zum Festgammeln kommt?

    Vielleicht Keramikpaste wie für die Bremsen? Oder ist das eher nicht so gut?

    Viele Grüße

    André
     
  2. #2 dathobi, 12.04.2013
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    Ich werde jetzt Alupaste nehmen...
     
  3. Ma_RS

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    ich nehm an beiden Autos Keramikpaste. hab keine Probleme damit. Montagepaste für Bremsen geht auch.

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  4. 1U_TDI

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    wichtig ist, nur die Nabenzentrierung rundum zu beschmieren, nicht aber die Pressfläche zwischen Felge und Bremsscheibe. Hier soll die Haftreibung die Felge halten; sie soll nicht nur über die Bolzen fest sein.

    Ich nehme immer Bremsenservicepaste, die gibts in einer Kartusche komplett mit nem Pinsel vorn dran, einmal rundum gefahren, keine versauten Finger, alles bestens.

    Kostet etwa 5-6€ für eine Flasche.
     
  5. R2D2

    R2D2 Guest

    Die Nabe einfach richtig sauber machen und gut ist es normalerweise; allenfalls die Zentrierung gaaaanz leicht einfetten, wenn man sich dann besser fühlt. ;)
     
  6. #6 dathobi, 12.04.2013
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    Was heißt besser Fühlen?
    Ich habe beim Wechsel Sommer auf Winter echt Schwierigkeiten gehabt die hinteren Felgen runter zu bekommen, ich hoffe mit etwas Bearbeitung das beim nächsten mal zu verhindern...
     
  7. #7 Octavia1.4TSI, 12.04.2013
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    Danke für die schnellen Antworten.

    Und die genaue Beschreibung von 1U TDI.

    Da werde ich mir das mal besorgen.

    Danke
     
  8. #8 mycell24, 13.04.2013
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    Das ging mir auch so, wobei das Trennmittel allein nicht unbedingt Abhilfe schafft, Sauber sollte man das auf jeden Fall machen. Komisch nur, dass es bei mir auch immer hinten Probleme gibt.
     
  9. R2D2

    R2D2 Guest

    Meine Erfahrung ist einfach die, dass es am besten funktioniert, wenn man die Nabe und besonders die Zentrierung mit ner Drahtbürste (am besten geht ein Topfaufsatz für Bohrmaschine/Akkuschrauber)wirklich gut reinigt. Alles andere, was mir da bisher unter gekommen ist, hat auch nur kaum was gebracht.

    Wenn ne Felge mal wirklich nicht ab gehen will, einfach die Radschrauben minimal lösen und mal ein zwei Meter hin und her fahren...
     
  10. #10 Lutzsch, 13.04.2013
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    Etwas handelsübliches Fett (nicht das zum Braten in der Küche) bewirkt wunder. Diese Methode wende ich seit mittlerweile zehn Jahren erfolgreich an. Das Rad (vordergründig die Stahlfelge) lässt sich ohne jegliche Krafteinwirkung demontieren.
    Grundvoraussetzung ist das Reinigen der Radnabe mit einer Drahtbürste oder gleichwertigem Hilfsmittel.
     
  11. #11 Cargoliner, 13.04.2013
    Cargoliner

    Cargoliner Guest

    Naja, die Hinterachse kriegt einfach mehr vom ganzen Wasser/Salzwasser/Eis/Schnee/Matsch ab im Winter, darum ist es auch häufig so, dass hinten die Bremsscheiben mehr Riefen haben und eher verschlissen sind, als die Vorderen. Und weil auch mehr Staub/Sand/Steine, was von den Vorderrädern aufgewirbelt wird, hinten zwischen Klötzen und Scheibe landet..
     
  12. 1U_TDI

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    http://www.amazon.de/Cartechnic-554...8&qid=1365860155&sr=8-3&keywords=bremsenpaste

    Das hier hab ich gekauft, allerdings ist der Amazonpreis weit über dem, den ich hier regional im Großhandel gezahlt habe.

    Bei Stahlfelgen reicht in der Tat nur saubermachen und gut ist, bei der Kombination Alufelge + Stahlbremsscheibe + Salz im Winter gibts fürchterliche Kontaktkorrosion.

    ich hatte bereits einen Fall, bei dem sich die Felgen nicht einmal durch üble Tritte lösen wollten - habe dann die Bolzen eingeschraubt, wieder 2 Umdrehungen herausgeschraubt und bin im Hof (!!) im Kreis gefahren, habe 2x hart gebremst - nichts hat sich gelöst.

    Sowa hatte ich bis Dato auch noch nicht erlebt. Letztendlich hat nur eine Nacht mit Rostlöser einweichen geholfen, und dann massive Erschütterung durch dagegentreten.

    Damit mir so etwas nicht passiert, schmiere ich generell... nur nicht zuviel, da es überschüssiges Zeug sonst herumschleudert.

    Das gute an der Paste ist aber auch, die ist so witterungsstabil, dass sie meist für 2-3 Reifenwechsel hält. Nehme diese Schmierpaste z.B. auch für die Türbremsbänder, Motorhaubenschloss etc.

    Man sollte die nur nirgends hinschmieren, wo man mit Klamotten drankommt, Türschloss ist somit Tabu... weil mans sonst bei jedem Einsteigen an der Hose oder der Jacke hat - und rauswaschen ist da meist nicht mehr.
     
  13. #13 mycell24, 13.04.2013
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    Das hab ich ja noch nie gehört... riefen bekommen die scheiben, weil die hinteren bremsen einfach weniger bremsen als die forderen und dadurch die scheibe nicht so beansprucht wird wie vorn... die scheibe vorn muss also immer die meiste arbeit machen. Deswegen wird bei kleineren motorisierungen manchmal auf die scheibenbremse hinten verzichtet da eine trommel es auch tut.
     
  14. Cordi

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    Das hatte ich auch mal. Da waren die Räder bummelig zehn Jahre nicht ab, das Auto wurde aber regelmäßig bewegt und stand immer draußen. Drei zerschlagene Holzklötze mit dem 5kg Hammer haben die Stahlfelge dann losbekommen... Alle anderen lösten sich irgendwann wie bereits oben beschrieben: Radbolzen gelöst und dann "materialmordende" Manöver...

    Ich nehme für die Naben handelsübliches Fett hauchdünn. Finger sind dann natürlich eingesaut, aber das bin ich in der Werkstatt eh immer :thumbsup:
     
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