Welches Motoröl ab Werk ?

Diskutiere Welches Motoröl ab Werk ? im Skoda Yeti Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Hallo Was für ein Motoröl hat ein / mein Yeti 2016, 150 PS, Allrad, DSG, ab Werk inne ? Falls mal etwas nach gefüllt werden müßte. Gruß Tom

sepp600rr

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Schau mal in die Betriebsanleitung, oder die Suche benutzen.
 
Strato87

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Die Betriebsanleitung liegt in meiner anderen Wohnung und die Suche hat bisher nichts erbracht.
Also steht die Frage immer noch im Raum ;-)
 
Strato87

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Jetzt habe ich mir mal die Betriebsanleitung runter geladen, statt einer Antwort,
taucht die nächste Frage auf.
Dort steht, Fahrzeuge mit variablen Service-Intervallen brauchen VW 504 00
und, Fahrzeuge mit festen Service-Intervallen brauchen VW 502 00.
Jetzt keimt in mir die Frage,
wie erkenne ich ob mein Auto fest oder variabel beservict werden will ?
 

sepp600rr

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Von Werk aus ist für Deutsche Fahrzeuge, immer der Variabele Service eingestellt.

Ausnahmen sind manch andere EU Länder, wo der Feste eingestellt ist.

Erkennen kannst du das an dem Aufkleber im Kofferraum mit den PR Codes QI6 Variabel QI4 Festintervall.

Hast du den 150PS Diesel oder Benziner?
 
casey1234

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Pünktlich zum Wochenende ein Ölthread, juhu! Scherz beiseite, das nächste Mal bitte die Suchfunktion nutzen, du findest zu diesem Thema bereits unzählige Antworten!

Bitte folgende Threads durchlesen, danach solltest du ausreichend informiert sein:

Klick 1
Klick 2
Klick 3
Klick 4
Klick 5
Klick 6
Klick 7
Klick 8

Am wichtigsten ist "Klick 1", dort sind die wichtigsten Infos vollständig enthalten, um sich einen ausreichend guten Überblick über das Thema zu verschaffen. Weiterführend/Ergänzend zu den hier genannten Threads kann ich dir rund um's Thema "Öl & Co." noch mein Lektüre-Dokument (siehe auch Signatur oder Profil) empfehlen.

Viel Spaß mit der Lektüre!

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Back to topic:

Was für ein Motoröl hat ein / mein Yeti 2016, 150 PS, Allrad, DSG, ab Werk inne?
Ab Werk ist ein 0W30 (Shell Helix Ultra AV-L) oder 5W30 (Castrol Edge LL3) drin. Ich rate (insbesondere beim Benziner) von beidem ab, die Gründe dafür findest du zu Genüge in oben verlinkten Threads.

wie erkenne ich ob mein Auto fest oder variabel beservict werden will?
Bordcomputer befragen (siehe Bedienungsanleitung) oder Serviceintervallcode vom Kofferraumaufkleber ablesen. In Deutschland ist ab Werk in der Regel immer (variables) LL-Intervall codiert.
EDIT:
@sepp600rr war schneller.

Meine Empfehlung für den TSI:
Nimm ein 5W40 FullSAPS Öl nach ACEA A3/B4 und inkl. VW 50200 und MB 229.5 Freigaben im Festintervall, der Motor dankt's.

Meine Empfehlungen bzgl. Ölwahl (inkl. Shopverlinkung zum offiziellen Händler), aufgedröselt je nachdem, ob du auf Festintervall umstellst oder (aufgrund hoher jährlicher Kilometerleistung) beim variablem LL-Intervall bleibst, findest du hier:
Klick!

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Hast du den 150PS Diesel oder Benziner?
Er hat nen 1.4er TSI, ansonsten wäre bei ihm nicht VW 50200 im Festintervall möglich.

Schöne Grüße
Casey

PS:
Interessant, dass beim Yeti 1.4er TSI wiederum in keinem Motor die 0W20 Suppe nach VW 50800/50900 möglich ist, die sich ja bereits beim O3 und Kodiaq im Handbuch eingeschlichen hat. Bei diesem Durcheinander kann man nur noch den Kopf schütteln. Ich verweise hierauf: Klick!
 
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Strato87

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Von Werk aus ist für Deutsche Fahrzeuge, immer der Variabele Service eingestellt.

Ausnahmen sind manch andere EU Länder, wo der Feste eingestellt ist.

Erkennen kannst du das an dem Aufkleber im Kofferraum mit den PR Codes QI6 Variabel QI4 Festintervall.

Hast du den 150PS Diesel oder Benziner?

Vielen, vielen Dank :-)
Ich habe einen Benziner allerdings einen Re-Import,
mal schauen was der Aufkleber so sagt.

Gruß Tom
 
Strato87

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Pünktlich zum Wochenende ein Ölthread, juhu! Scherz beiseite, das nächste Mal bitte die Suchfunktion nutzen, du findest zu diesem Thema bereits unzählige Antworten!

Wow, na das ist ja mal ne Antwort.
Auch dir vielen Dank, da werde ich mich mal einlesen.

PS :
Gibt es bei Skoda, VW, Audi immer noch erhöhte Ölverbräuche, oder haben die mittlerweile
schon andere, größere, sich nicht mehr zusetzende Ölabstreifringe verbaut ?

Gruß Tom
 
Strato87

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Ab Werk ist ein 0W30 (Shell Helix Ultra AV-L) oder 5W30 (Castrol Edge LL3) drin. Ich rate (insbesondere beim Benziner) von beidem ab, die Gründe dafür findest du zu Genüge in oben verlinkten Threads.

Einen hab ich noch.
Da mir ja nicht bekannt ist welches der beiden Öle eingefüllt wurde, kann ich beide Ölsorten zur Not miteinander mischen,
wenn ich beispielsweise nach einer langen Fahrt merke, daß etwas Öl fehlt und ich muß was nach füllen ?

Gruß Tom
 
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Wow, na das ist ja mal ne Antwort. Auch dir vielen Dank, da werde ich mich mal einlesen.
Im Prinzip reicht es, den Link zu meiner Ölwahl-Empfehlung zu lesen, alles Andere ist halt optional/ergänzend, je nachdem, wie detailliert du das Ganze angehen möchtest. Aber falls dich das Thema interessiert, verschafft dir die verlinkte Lektüre nen guten ersten Überblick.

Gibt es bei Skoda, VW, Audi immer noch erhöhte Ölverbräuche, oder haben die mittlerweile schon andere, größere, sich nicht mehr zusetzende Ölabstreifringe verbaut?
Bei den aktuellen (!) Motoren (1.2er, 1.4er, 1.8er, 2.0er TSI) sind wenige bis keine Probleme diesbezüglich bekannt. Die bekannten Steuerketten- und Ölverbrauchsprobleme traten hauptsächlich bei älteren Motorgenerationen und/oder Motorchargen auf, bevor diese ersetzt oder zumindest bestimmte Teile davon überarbeitet wurden. Ausnahmefälle wird es immer mal geben, aber die aktuell vom Band laufenden Motoren sind relativ ausgereift und laufen recht problemlos. Du hast dir mit deinem 1.4er TSI jedenfalls einen guten Motor ausgesucht. Trotzdem: Kurze Ölwechselintervalle und eine gute Ölwahl beeinflussen das Motorleben natürlich immer positiv, das gilt selbstverständlich für jeden Motor. Von daher kann ich dir nur an's Herz legen, diese zwei Aspekte zu beachten. Ansonsten muss sich die nächste bald verfügbare Motorengeneration (1.5er TSI, Gen. EA 211 EVO) erst noch beweisen.

Da mir ja nicht bekannt ist welches der beiden Öle eingefüllt wurde, kann ich beide Ölsorten zur Not miteinander mischen, wenn ich beispielsweise nach einer langen Fahrt merke, daß etwas Öl fehlt und ich muß was nach füllen?
Theoretisch geht das (Freigabe gestattet es), ABER: Man sollte bedenken, dass man zwar verschiedene Öle mischen kann, generell aber davon abzuraten ist, insbesondere bei Ölen unterschiedlicher SAE-Klassen und Freigaben, weil man nicht absehen kann, wie sich die verschiedenen Grundöle und Additivpakete im Mix verhalten. Ein Öl ist ab Werk perfekt austariert und in sich stabil und ausgewogen abgestimmt. Jegliche Veränderungen am Öl, egal ob Mischen unterschiedlicher Öle, Beimischen von Ölzusätzen, Additiven oder Sonstigem, bringen dieses Gleichgewicht in's Schwanken und Verschlechtern in der Regel das Öl, weil es das Öl (unnötig) belastet. Als Faustregel gilt: Ein Mix nimmt immer die Eigenschaften des schlechtesten Öls an. Wenn du jetzt mal nen Schluck nachfüllen musst, ist das kein Beinbruch. Meine Empfehlung dafür findest du ja unter oben genannten Link. Ansonsten rate ich dir ja ohnehin zur Umölung inkl. Umstellung auf Festintervall (falls nicht von vornherein codiert wegen Re-Import).

Diese Antwort wie auch viele weitere bzw. womöglich alle Antworten auf deine (weiteren) Fragen findest du übrigens in den oben verlinkten Threads, von daher würde ich dir empfehlen, dich erstmal ein wenig einzulesen, da wir hier sonst zum 1000. Mal gebetsmühlenartig die gleichen Dinge durchkauen. Ich hab dir ja bereits alles Wichtige herausgesucht. Also bitte oben Verlinktes durchstöbern und/oder die Suchfunktion des Forums nutzen, die dir im Übrigen auch alle Fragen hätte beantworten können und dies auch zu 99% kann, falls nach dem Durchackern der Threads tatsächlich noch welche offen sein sollten.

Schöne Grüße
Casey

PS - Tipp:
Du kannst deine Posts eine Stunde lang editieren und musst daher keine Mehrfachposts hintereinander schreiben (was den Thread nur unnötig unübersichtlich macht).
 
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schmiernippel

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2004 wurde das Einheitsöl 504.00 eingeführt. Alle Werkstätten nehmen das um Falsch Befüllung zu vermeiden. Motoröl ist untereinander mischbar.
Beim Ölwechsel bleibt oft über 0,5l Altöl drinnen. In Deutschland sind die Autofahrer verrückt was Pflege ihres Motores angeht. Geh nach Amerika da fahren die Autos 4Jahre ohne Service... Den Scheiss Ölwechsel kennen die Autofahrer dort gar nicht...wichtig ist nur dass produktionsfrisches Öl hast....Öl auf Vorrat zu kaufen macht keinen Sinn...
 

fredolf

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Casey, eigentlich wollte der TE nur wissen, welches Öl er nachfüllen kann...
 
casey1234

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2004 wurde das Einheitsöl 504.00 eingeführt. Alle Werkstätten nehmen das um Falsch Befüllung zu vermeiden.
Falsch. Die Werkstätten nehmen es, weil sie von der Konzernspitze dazu gezwungen sind, da nunmal jeder Motor mit vorprogrammiertem LL-Intervall, welches dieses Öl vorschreibt, das Werk verlässt. Hinzu kommt, dass ein Einheitsöl sowohl beim Hersteller als auch im Aftermarketsegment (Händler) günstiger ist, sowohl bzgl. Einkauf (große Mengen) als auch bzgl. Lagerung, und wenn's um Kosten geht, ist billiger immer gern gesehen. Die Verwendung dieses Einheitsöls für alle Motoren, um Falschbefüllungen zu vermeiden, ist nur ein bequemer Nebeneffekt, nicht aber ein entscheidendes Kriterium. Das alles ändert aber auch nichts an der Tatsache, dass dieses LowSAPS Öl im Benziner (wegen fehlendem Partikelfilters) keinerlei Sinn macht und man daher zu Besserem greifen kann/sollte.

Motoröl ist untereinander mischbar.
Theoretisch ja, praktisch sollte man davon (wenn möglich) die Finger lassen. Wurde aber bereits geklärt.

Beim Ölwechsel bleibt oft über 0,5l Altöl drinnen.
Wenn man ihn mangelhaft durchführt (wie du?), kann das schon mal passieren. Wenn man ihn vernünftig inkl. Filterwechsel macht (Öl auf Betriebstemperatur warm fahren, anschließend sofort auf die Bühne, heiß ablassen, lange austropfen lassen), passiert das nicht. Weiß auch nicht, was diese Anmerkung hier gerade für eine Rolle spielen soll.

In Deutschland sind die Autofahrer verrückt was Pflege ihres Motores angeht. Geh nach Amerika da fahren die Autos 4Jahre ohne Service... Den Scheiss Ölwechsel kennen die Autofahrer dort gar nicht...
Das ist nachweislich falsch. Bei den Nordamerikanern sind die Ölwechselintervalle sogar nochmal verkürzt gegenüber hier, weil deren Spritqualität nicht auf unserem (hohen) Niveau ist. Außerdem ist so eine (Pauschal-)Aussage, wie du sie tätigst, falsch: Der Ölwechsel wird bei VAG schließlich nicht einfach blind nach Jahren festgelegt (die sowieso zu hoch angesetzt sind), sondern immer auch in Abhängigkeit von der Kilometerleistung, von daher macht diese Aussage ohnehin keinen Sinn.

wichtig ist nur dass produktionsfrisches Öl hast...
Falsch. Es ist völlig egal, ob das Öl frisch ist. Motoröl kann im verschlossenen Kanister und bei richtiger Lagerung (kühl, trocken, dunkel, konstante Temperatur, keine Schwankungen) bis zu 5 Jahre problemlos verwendet werden. WICHTIG für den Motor ist allein eine gute, geeignete, erlaubte, möglichst optimale Ölwahl im zum Motor und Fahrprofil passenden Intervall, nicht aber das Alter. Natürlich ist es schön, keine Lagerware, sondern produktionsfrisches Öl zu bekommen (was man von meinen unter obigen Link genannten Quellen sowieso bekommt!), aber die Wichtigkeit des Alters ist nebensächlich, sofern das Öl ein Alter von 3-5 Jahren nicht übersteigt. Dass sogar einzig und allein "NUR" das Alter entscheidend wäre, was du behauptest, setzt dem Ganzen noch die Krone auf - diese Aussage ist völlig irrsinnig.

Öl auf Vorrat zu kaufen macht keinen Sinn...
Hat auch niemand behauptet!?

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@Strato87:
Ein gut gemeinter Rat: Meide/Ignoriere die Beiträge und Empfehlungen von schmiernippel (alias "alimustafatuning", wurde mittlerweile gesperrt!). Seine Beiträge sind so gut wie immer fachlich sowie inhaltlich inkorrekt und/oder kontraproduktiv, da ihm das nötige Fachwissen fehlt, und seine Empfehlungen manchmal sogar gefährlich bzgl. Garantie oder potentieller Schäden, da außerhalb des Rahmen des Erlaubten (da hat es aufgrund falscher Empfehlungen in der Vergangenheit auch schon Fälle gegeben). Dieser User besitzt auf dem Gebiet "Betriebsflüssigkeiten" keinerlei Kompetenz, wie in den letzten Monaten und Jahren unter mehreren Accounts eindeutig festzustellen war.

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Casey, eigentlich wollte der TE nur wissen, welches Öl er nachfüllen kann...
Die Frage wurde ja beantwortet. :)
Anhand seiner danach folgenden Fragen kann man jedoch erkennen, dass das offensichtlich nicht das Einzige war, was ihm auf dem Herzen lag. Des Weiteren hat er sich für die ausführliche Antwort bedankt, also kann der (ausführliche) Post so falsch nicht gewesen sein. Jetzt liest er sich ja hoffentlich eh erstmal ein. In dem Fall kann man ja dann diesen Thread hier zumachen, weil seine Fragen danach (hoffentlich) alle beantwortet sein sollten.

Schöne Grüße
Casey
 
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samir85

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In Bezug auf die Info von Sepp:
Mir ist auch bereits aufgefallen das manche EU-Import Autos im Gegensatz zu den deutschen Versionen mit festeingestellten Ölwechselintervall ausgeliefert werden. Woran liegt das eigentlich?
 
casey1234

casey1234

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Mir ist auch bereits aufgefallen das manche EU-Import Autos im Gegensatz zu den deutschen Versionen mit festeingestellten Ölwechselintervall ausgeliefert werden. Woran liegt das eigentlich?
Schlechtere Spritqualität im Ausland und dadurch höhere Belastung des Öls. Hab ich oben bereits (auf die USA bezogen) erwähnt.

Gruß Casey
 

fredolf

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Mein neuer EU-Yeti aus Tschechien hat QI6....
 

schmdan

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Schlechtere Spritqualität im Ausland und dadurch höhere Belastung des Öls. Hab ich oben bereits (auf die USA bezogen) erwähnt.

Gruß Casey
Oft werden die Fahrzeuge auch ganz ohne LL-"Fähigkeit" gebaut, weil damit einige Bauteile anders und billiger ausgelegt werden können. (Batterie und früher Bremsen). LL-Fähigkeit betrifft ja nicht nur das Öl.

Diese Fahrzeuge lassen sich auch nicht auf LL codieren.

Fakt in Deutschland ist, dass sich die überwiegende Mehrzahl der Autokäufer nicht oder möglichst wenig mit Wartung auseinandersetzen will. Man fährt zum Service, wenn das Display einen dazu aufruft, fertig. Schon Luft-und Öl Kontrolle wird vernachlässigt.
Vor diesem Hintergrund wird ein Fahrzeug mit einem festen Intervall schwer an den Mann zu bringen sein.
 
casey1234

casey1234

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So ist es. Eine gelungene Marketingstrategie der Konzerne, dem Kunden lange Wechselintervalle schmackhaft zu machen. Und auch wenn diese Gift für den Motor sind, was soll's - bei Schäden, die ohnehin meist erst in Form von Langzeitfolgen nach der Garantie auftreten, ist ja dann der Kunde der Dumme, der's bezahlen darf, also macht man obendrein noch Geschäft mit teuren Reparaturen. Zwei Fliegen mit einer Klappe, optimal! Klar, die Langstrecken- und Vielfahrer freut's, aber was auf der einen Seite aufgrund von wenig Kaltstarts und niedriger Belastung in Ordnung geht, geht halt auf der anderen Seite (Mutti's Fahrten zur Kita, Opa's Fahrten zum Bäcker, Pendler im Nahverkehr, etc.) eben auf Kosten des Verschleißes (des Motor und der ganzen Peripherie, die dranhängt). Wie auch immer, letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wie gut er seinen Motor pflegen will. Ist natürlich auch eine Frage der Kosten und auch eine Frage der Zeit/Kilometer, die der Motor im eigenen Gebrauch bleiben und möglichst problemfrei laufen soll.

Schöne Grüße
Casey
 

fredolf

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Wieviele Motorschäden wurden hier schon gemeldet, die bei normaler Nutzung ausschließlich auf nicht mehr ausreichende Schmiereigenschaften des zugelassenen Motoröls zurück zu führen waren, obwohl der Öldruck stimmte, es in ausreichender Menge vorhanden war und das vom Hersteller geforderte Wechselintervall eingehalten wurde?

Es werden zwar einige Motorschäden gemeldet, aber davon habe ich noch nichts gelesen.

Von daher sollte man m.E. die Kirche im Dorf lassen, denn der Motor wird meist wegen anderer Geschichten (z.B. Sensoren, Steuergeräte) repariert werden müssen oder, wenn man schon so sehr auf das Schonen des Motors Wert legt (was ja bestimmt kein Fehler ist), andere Dinge in gleicher Weise kritisch betrachten, wie z.B. Start & Stop.
 
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Wieviele Motorschäden wurden hier schon gemeldet, die bei normaler Nutzung ausschließlich auf nicht mehr ausreichende Schmiereigenschaften des zugelassenen Motoröls zurück zu führen waren, obwohl der Öldruck stimmte, es in ausreichender Menge vorhanden war und das vom Hersteller geforderte Wechselintervall eingehalten wurde?
Niemand hat von Motorschäden im Sinne von Totalschäden gesprochen, sondern von Langzeitfolgen. Darunter zähle ich alles, was mit unnötigem Verschleiß zu tun haben kann, von kapitalen Motorschäden über defekte Turbolader, Ketten, Spanner, etc. bis hin zu vermeintlich weniger schlimmen Angelegenheiten (kommt natürlich auf das Ausmaß an) wie erhöhtem Ölverbrauch aufgrund verschlissener Kolben(-ringe), oder auch einfach unnötige Schäden an Teilen aufgrund von mangelhafter Motorsauberkeit, weil die Intervalle einfach für den Großteil der Fahrprofile zu lang sind und die manche (!) ach so tollen Longschleif Öle den anspruchsvollen Fahrprofilen der Kurzstreckenfahrer über diese (zu) langen Intervalle nicht gewachsen sind und die Motoren versiffen. In diesem Sinn lasse ich also in der Tat die Kirche im Dorf, indem ich nicht ausschließlich vom Schlimmsten ausgehe. Wie gesagt: Ich zähle unter Spätfolgen alles, was unnötig ist und mit ein bisschen mehr Fürsorge (bessere Wartung, kürzere Intervalle, optimale Ölwahl) vermieden werden kann.

wenn man schon so sehr auf das Schonen des Motors Wert legt (was ja bestimmt kein Fehler ist), andere Dinge in gleicher Weise kritisch betrachten, wie z.B. Start & Stop.
Natürlich. Das hat aber auch niemand ausgegrenzt.

Gruß Casey
 
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