Was passt...

Diskutiere Was passt... im Skoda Vorgängermodelle / Oldtimer Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Ich habe noch einige neue Zylinderköpfe vom 105 die auf Bleifrei umgebaut wurden. Passen die eigentlich auch auf den S100 oder 1000MB? Zweite...

  1. codo

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    Ich habe noch einige neue Zylinderköpfe vom 105 die auf Bleifrei umgebaut wurden. Passen die eigentlich auch auf den S100 oder 1000MB?
    Zweite frage zur Wasserpumpe. Pasast die vom S105 auch auf den S100. Weil die ja andere Nummern haben???
    Danke
     
  2. #2 skodasüd, 23.08.2017
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    Zylinderköpfe sollten passen. Wasserpumpen passen auf jeden Fall, der Unterschied sind nur die Stauferbuchsen zum nachschmieren.:)
     
  3. codo

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    Und die anzahl der schaufelräder ist anders, aber mehr ist ja nicht unbedingt schlecht hoffe ich..
     
  4. #4 Skoda742, 23.08.2017
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    Hallo zusammen,

    beim 105/120 haben die Wasserpumpen auch eine kleinere Riemenscheibe. Die Pumpen drehen also schneller bei gleicher Motordrehzahl und pumpen mehr Wasser. Beim 105/120 M-Modell bringt auch noch das deutlich größere Schaufelrad zusätzliche Pumpleistung.
    Inwiefern wurden die Zylinderköpfe bearbeitet?
    In meinem 120L und 125L habe ich auch bleifrei Motoren.
    Die Zylinderköpfe sind anscheinend aus einer anderen Legierung. Bei meinem 125L hatte ich den Zylinderkopf schon mal runter (Zylinderkopfdichtung defekt). Der Brennraum bei den Ventilen sieht anders aus als bei den 105 und 120 mit nicht bleifrei Zylinderköpfen. Extra Ventilsitze, wie bei den 135/136 Motoren, hat der aber nicht.
     
  5. #5 kerrman, 24.08.2017
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    Hallo,

    kann man das nur erkennen, wenn der Kopf runter ist? Ich frage mich seit dem ich meinen Wagen habe ob der verbaute 120LS Motor bleifrei gefahren werden kann oder nicht. Sicherheitshalber kippe ich seitdem Bleiersatz mit rein. Kann man da evtl. nach Motornummern gehen?

    MfG, Kerrman
     
  6. #6 Skoda742, 24.08.2017
    Zuletzt bearbeitet: 24.08.2017
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    Hallo,

    den 105, 120 und 130 Motor gab es laut Skoda Unterlagen ab 5/87 als Bleifreimotor. Am Motorblock, am Wasserpumpenflansch steht dann unter der Motornummer z.B 120 8. Die 8 ist der Code für Bleifreimotor.

    Bei meinem 125L ist das Skodasymbol am Zylinderkopf nicht lackiert, aber zwischen den Zündkerzen vom zweiten und dritten Zylinder ist eine gelbe Farbmarkierung.
    Beim 120 ohne Bleifreikopf ist das Skodasymbol gelb, beim 105 schwarz, beim 120 LS grün und beim 130 braun.

    Ob es den 120 LS auch als Bleifrei gab weiss ich nicht, so genau steht es nicht in den Unterlagen.
    Normalerweise ist bei den Zylinderköpfen unter dem Skodasymbol ja der Monat und das Jahr der Produktion angegeben, also z.B. 5/89.
    Mein 125L ist von 89, auf dem Zylinderkopf steht aber 87 ohne Monatsangabe.

    120_bleifrei.jpg

    Würde den 120 LS auch mit Bleiersatz fahren und nicht lange über 4000 U/min laufen lassen.
     
  7. #7 rapid 136, 25.08.2017
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    nabend,
    Erst zur Frage nach den Wasserumpen:
    - der S100 bzw. MB Motor haben ne Pumpe mit einem kleinen Schaufelrad und grösserer Riemenscheibe.
    Im Austausch funktioniert die Pumpe vom 105/120er aber mit der grösseren Riemenscheibe.
    - 105/120 hatten ein grösseres Schaufelrad mit mehr Schaufeln und die kleinere Riemenscheibe.
    - ab dem Modellwechsel auf das M-Model bzw. ab 87 als die Motorblöcke dann den Anguß über der Wasserpumpe haben wo der Typ aufgestempelt ist, sind noch grössere Schaufelräder verbaut mit tieferen Schaufeln.
    Das sind dann auch die,die für die 130/135/136er Motoren eingesetzt wurden.
    Eine grössere Pumpe bei den alten Motoren S100/1000MB einzubauen bringt eher verschlechterung der Kühlung, da das Kühlmittel dann dermaßen schnell durch den Kühler fließt, daß es die Wärme nicht abgeben kann.

    Meine Erfahrung mit der 120er Wasserpumpe mit der kleinen Riemenscheibe im 1000MB ist jedoch gut, aber ich hab mir nen Kühler mit 3 Röhrenreihen und Kupfernetz anfertigen lassen.
    Da geht die Wärme schön weg und hält auf ca. 85-90°C egal wie warm es draussen ist.

    Für alle Modelle mit Frontkühler würde ich die ganz grosse Pumpe empfehlen, da ist die Fördermenge und der Druck grösser, es müssen ja auch 12 L Külmittel umgewälzt werden...

    Zur Kopffrage:
    - die 105er Köpfe passen auf alle Motoren mit 1000 oder 1050 ccm.
    - Bleifreiumbau mit neuen Ventilsitzen macht Sinn.

    - der Kopf vom 105er auf einem 120L ergibt ca. das Verdichtungsverhältnis wie ein 120LS...also etwas mehr Leistung.

    - egal bei welchem Graugusskopf ist die Verwendung von Bleiersatz zu empfehlen...

    Aber eigentlich wurde früher dem Benzin Tetraetylblei beigemischt um die Klopffestigkeit zu erhöhen...der Nebenefekt waren eben die Bleirückstände die beim Verbrennen entstehen und sich auf den Flächen der Auslassventile absetzen und damit evtl entstehende Undichtheiten abdichten.
    Zum schmieren der Ventile braucht das Zeug kein Mensch, da kommt bei den Skodamotoren genug Öl von oben. ( ausser 135 / 136)

    Ich weiß nicht was Bleiersatz macht und kenne auch seine Zusammensetzung nicht aber wenn da kein Blei drinne ist brauch ich das auch nicht.
    Wer seinen Skodaoldi nur ab und zu mal benutzt wird gut daran tuen " Bactofin" in den Tank zu füllen da das Zeug gleich mehrere Aufgaben übernimmt.

    Es befreit den Tank von Bakterien,die den Sprit zersetzen und ist rückfettend ,bzw. ölig.
    Verklebte Vergaser,Pumpen usw sollte es nicht mehr geben und es erfüllt auch den Zweck des Bleiersatzes....steht zumindest in der Broschur


    VG. Moritz
     
  8. #8 OldieDriver, 06.09.2017
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    Bakterien im Tank?? Bakterien die im Benzin leben? Gibt es wirklich sowas?
     
  9. #9 rapid 136, 07.09.2017
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    Hallo O.D.,
    Ich weiß, das klingt komisch, ist aber so.
    Durch den Anteil von Bioäthanol leben tatsächlich " kleine Tierchen" im Tank.
    Sie verspeisen den Alkohol und durch ihre Ausscheidungen versauert der Kraftstoff.
    Es bildet sich Essigsäure.
    Das geht nicht von Heute auf Morgen aber es passiert halt und da der Tank ja auch atmet bei Temperaturunterschieden wird auch Kondenswasser eingetragen.
    das zusammen mit der Säure bildet Rost und dessen Rückstände.
    Der flüchtige Teil des Kraftstoffes dunstet auch mit der Zeit aus und der Rest ergibt dann das zähe klebrige Zeug was man eben nach einigen vielen Jahren im Tank vorfindet.

    VG. Moritz.
     
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