Was haltet Ihr davon?

Dieses Thema im Forum "Skoda allgemein" wurde erstellt von Reiner, 24.11.2001.

  1. Reiner

    Reiner

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    Wie manchen vielleicht schon bekannt ist, ordnet der VW-Konzern seine Marken ab 1.1.2002 neu.
    Dabei kommt Skoda zusammen mit VW und Bentley in die Sparte "Konservativ...", während Seat, Audi und Lamborghini in die Sparte "sportlich.." kommen.

    Was haltet Ihr davon? Möglicherweise stehen die Skodas und somit auch der Fabia künftig ja beim VW Händler unter der Abteilung Einsteigerfahrzeug (im Hinterhof?). Aufstieg zu VW erwünscht. (welcher Aufstieg ??)

    Gruß Reiner
     
  2. AdMan

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  3. #2 KleineKampfsau, 24.11.2001
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    Grundsätzlich verallgemeinern kann man das eigentlich nicht. Ist der Octavia RS dann nicht sportlich ? Nach welchen Gesichtspunkten soll hier eine Bewertung erfolgen ? Haben dann alle Seats 17er Alus, Sportfahrwerk ........
     
  4. mh77

    mh77

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    Hätte für uns vielleicht den Vorteil, das der Fabia in die Opa- Versicherungsklasse kommt. Ansonsten ist doch nicht die Markeneinteilung für sportlich oder nicht wichtig, sonden die Fahrweise (nicht mit rasen verwechseln) bzw. was man aus dem Serienfahrzeug macht. Wie sportlich doch der-Serien A4 aussieht oder die ganzen Seat-Modelle richtig schnittig :D .
    Aber davon abgesehen fände ich es nicht gut, wenn der Skoda von vorne herein in die Konservativ-Schublade gesteckt wird.
     
  5. ?

    ? Guest

    Naja, die konzerninterne Einteilung hat sicherlich nicht mit Typenklassen bei den Versicherungen zu tun, Mercedes ist ja schließlich auch eher Konservativ und glänzt dennoch häufig mit horrenden Versicherungssummen.

    Das Problem ist eher da zu suchen, das in Zukunft vielleicht weniger Skoda Händler auf dem Markt verbleiben werden und dafür mehr VW Händler unsere Marke mit übernehmen, umgekehrt dürfte es eher die Ausnahme sein, da die Skoda Partner meist doch nicht ganz so groß sind. Die Erfahrung die viele Skoda-Werkstätten haben, müßen die VW Leute erst einmal bekommen, auch wenn vieles aus dem Baukasten stammt und dann besteht die Gefahr das wir auch bei den Werkstattkosten VW-Niveau erreichen.

    Für zukünftige Modelle oder Modellvarianten kann das natürlich auch bedeuten, das leistungsstarke Typen wie der Octavia RS gar nicht mehr angeboten werden, oder ein Fabia RS erst gar nicht geplant wird.

    Nun ja, wir werden sehen wie sich die Sache entwickelt und von Heute auf Morgen, läßt sich der Konzern eh nicht umstrukturieren, vielleicht bringt frischer Wind im Konzern ja auch ungeahnte Mögluchkeiten. Wer weis, wer weis ....

    Gruß
    Mickey
     
  6. Cordi

    Cordi
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    Naja.Sportlich hin oder her.Auch ein Audi TT sieht in Serie nicht allzu sportlich aus,da muss man schon kostenintensiv nachhelfen.Und außerdem:wer sich in der Tuning-Scene etwas auskennt weiss,das der Trend in richtung luxuriös,komfortabel,klassisch,elegant und clean geht.Da sind die Skodas doch dann die Beste Wahl:klare,klassisch elegante Karosserien,luxus im Inneren(oci L&K z.B.),an das noch edle Alus,dezent tiefer und man ist voll im Tuning-Trend.
    Wenn man bedenkt,das man am VW;Audi oder Seat dann heftig rumschrauben und lackieren muss,um "in"zu sein,ist es um so eleganter mit wenig Aufwand einen perfekten und einzigartigen Skoda "zu bauen".

    Ciao,Thommy:wow:
     
  7. ?

    ? Guest

    Das mag heute der Stand der Dinge in der Tuning-Scene sein, allerdings ändern sich viele Sachen von einem Tag auf den anderen. Die Tuning-Scene mag Fahrzeuge so einschätzen, nur ist die Scene nicht Maß aller Dinge, sondern meist eine ungeliebte Randerscheinung, wichtig für Hersteller sind die finanziell potenten Käufer, Kunden die ab Werk ihr Wunschauto bestellen und dann nur minimale Änderungen vornehmen und sich auch weiterhin an den Händler wenden.
     
  8. #7 boomboommelli, 25.11.2001
    boomboommelli

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    Als Skoda 1997den Felicia Fun auf den Markt brachte, zeugte dieses neue Fahrzeugkonzept (2+2 Sitzer mit ausklappbarer Rückwand) von Mut zur Niesche !VW hat sich nicht getraut ,so etwas anzubieten! Schlimmer noch: VW hat es nicht einmal fertig gebracht einen Nachfolger für den auf dem Einsergolf basierenden Caddy Pickup zu entwickeln (haben nur dem Skoda- Pickup VW-Embleme und eigenen Motor spendiert). Bin mal gespannt, wer den Pickup-Nachfolger baut, Skoda oder VW ?:grübel:
     
  9. petsch

    petsch Guest

    Wenn mich so meine Bekannten oder Arbeitskollegen nach meinem Auto fragen und ich sage ich fahre jetzt einen Fabia von Skoda haben die meisten Skoda mit VW gedanklich verbunden, noch keiner Audi, Seat geschweige Lamborghini.
    Was liegt da näher die Marken Skoda und VW gemeinsam anzubieten?
    Sicher, wer sich einen Seat kauft wird auch nicht sagen :'' aaah, Seat Toledo kleiner Bruder von Audi A4...''.
    Ich denke mal die Marktstrategen im VW-Konzern haben sich wohl für die gewinnträchtigste Version entschieden.
     
  10. Daniel

    Daniel Guest

    Ich glaube aber kaum, das die Leute Skoda mit VW verbinden, weil der gleiche Marktbereich bedient wird... sondern weil einfach bekannt, ist das VW bei Skoda mit drinsteckt - genauso wie die gleiche Technik.
    Das selbe trifft aber wohl auch auf Audi zu!

    Genauso wird wohl jeder diese Antwort auch bei Seat geben. Wobei aber wohl kaum jemand Lamborghini und Bugatti mit VW (V = Volks ... falls das jemand vergessen haben sollte) verbinden.

    Ich finde, das Skoda auch Skoda bleiben sollte... denn ich glaube das das Image, das Flair und die tolle Atmosphäre, die Skoda allgemein, die Showrooms und die Autos ausstrahlen wahrscheinlich unter dieser Aufteilung leiden werden.

    Wäre echt schade, wenn Skoda eine derartig Gesichts- und Emotionslose Marke würde wie VW :(
     
  11. Benni

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    Also ich würde es sehr begrüssen wenn diese beiden Marken zusammengezogen würden, dann könnte ich meine Garantieansprüche bei jedem beliebigen VAG Händler abwickeln lassen! Wäre für mich nen gewaltiger vorteil!

    Und na ja, ganz ehrlich ich würde keinen Skoda fahren wenn da nicht 99% VW Technik drinstecken würde! Bei meinem ersten Fabia habe ich eher aus versehen den Skoda eigenen MPI 68PS motor erwischt und nur schlechte erfahrungen damit gesammelt in bezug auf Haltbarkeit und leistung! Soll nicht heissen das es beim ganzen auto ohne VW auch so wär aber es bestätigt mich doch in meinem Standpunkt!

    Ich hätte auch ohne weiteres nen VW zum WA preis bekommen können, aber leider hat mir nix von VW so gefallen wie der Fabi!

    Und noch was, wenn jemand Tradition als argument hält das Skoda getrennt bleiben sollte, ich für meinen Teil bin überzeugter Kulturbanause und tradition is mir schnurzpiep egal ;-)!
     
  12. Cordi

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    Vielleicht ist es auch nur eine neue Marketing-Srategie des Konzerns,und der "Sinn" einer Sache wird bekanntlich subjektiv bewertet.
    Es gab ja auch schon Marketing-Srategien,die in die Hose gingen.
    Ich würd sagen,abwarten und Skoda fahren,ändern können WIR eh nix,und egal ob der Skoda im Showroom neben VW,Audi oder Lamborghini steht-die Wahl steht ja für uns fest ;-)
     
  13. Daniel

    Daniel Guest

    Wieso zum Teufel lese ich immer 99% VW-Technik X( ???

    Ich kenne keine genauen Zahlen... aber da steckt mehr Skoda drin als einigen anscheinend lieb is.

    Ausserdem ist ja das primär auffälligste von Skoda... das Design (macht wohl mehr als 1% aus). Und die Idee ist ja auch von Skoda!!!! (vorher hat niemand einen großen Kleinwagen gebaut ... und selbst nach dem neuen Polo und dem neuen Ibiza ist der Fabia immernoch der größte).

    Und das beste kann ich nur immerwieder wiederholen: "Während bei Skoda schon 6-Zylinder gebaut wurden, war in Wolfsburg noch grüne Wiese!"
     
  14. #13 toaster, 26.11.2001
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    Mal ganz ehrlich... warum ist Skoda mitlerweile so erfolgreich? Weil VW dahintersteckt und sich somit der Ruf von Skoda von Schrott zu Qualität gewandelt hat. Vor der VW-Zeit war der Ruf von Skoda nunmal so, lässt sich nicht ändern. Ob es berechtigt war kann ich nicht beurteilen.

    Skoda ist nicht Skoda, Skoda ist VAG - nicht mehr und nicht weniger. Ich seh das Ganze auch nicht negativ, eher absolut positiv.

    So gibt es Audi für "besondere Autos", Seat für "moderne Autos", VW für "wir haben schon immer VW gefahren" und Skoda halt als "Konkurrenz" zu Volvo. Mir gefällt diese Kombination.
     
  15. Daniel

    Daniel Guest

    Man sollte halt doch ein klein bissel objektiver an die ganze Sachen gehen.

    Denn wenn man realistisch ist, sollte man doch wissen, das in einer Planwirtschaft kaum ein wettbewerbsfähiges Produkt entstehen kann.
    Warum muß der Ruf der Marke inzwischen immernoch an diesem Punkt scheitern????

    Ehrlichgesagt, hat mich die Tatsache, das Skoda etwas mit VW zu tun hat, eher ins Zweifeln gebracht, als der ehemalige Ruf. Und erst nach dem Besuch eines Skoda-Autohauses, und nach der Probefahrt waren alle VW-relevanten Zweifel ausgeräumt.
    Für mich war der ehemlige Ruf von Skoda nie das Problem.
    Wer denkt denn schon noch an den Ruf von Audi? Audi verbindet doch auch keiner mehr mit einer konservativen fast abgesoffenen Marke? Und bei Seat denkt auch keine Sau daran, das es früher eigentlich nicht viel anderes als Rost gab!!

    Aber bei Skoda, heißt es immer, man solle die Vergangenheit bedenken ... blablabla X(

    Eigentlich schon komisch, das es gerade bei Skoda immerwieder DIESE Diskussion gibt.


    Wie sieht das denn jetz mit Lamborghini aus??? Sagt man da in ein paar Jahren: Bevor VW bei Lamborghini eingestiegen ist, war die Marke für Sportlich bekannt... ob das berechtig war kann ich nicht beurteilen????
     
  16. Benni

    Benni

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    Na ja ich hab ja Technick geschrieben und nich Design oder ähnliches!

    Und selbs als ich die fertigungsstrasse in tschechien besucht hatte wurde mir gesagt das diese von VW geplant und auch gebaut wurde.

    Und ich muss auch sagen das ich noch kein technisches detail an meinem Fabi entdeckt habe wo nicht das VW emblem sondern das Skode drauf ist!

    Aber ich denke jeder hat seine gründe warum er zum Skoda gegriffen hat, hauptsache er hat einen ;-)!!
     
  17. ?

    ? Guest

    Das Baukastensystem wird anscheinend von vielen Mißverstanden, zum einen kann ein Auto nicht nur aus vorgegebenen Teilen zusammengebaut werden, sondern ein Großteil muß immer noch selbst entwickelt und gebaut werden (oder kommt von 'eigenen' Zulieferern). Zum anderen entwickeln alle Hersteller Bauteile für die anderen Unternehmen (die Motorenentwürfe im Konzern kommen z.B. zu 53% von Audi). Denn das ist doch der Hintergrund bei so einer Strategie, die Kosten sollen gesenkt werden, indem bei der Entwicklung kooperiert wird, die Produktion kann letztendlich auch in einem anderen Werk erfolgen, wenn dort bereits eine passende Fertigungsstraße vorhanden ist, oder sogar an Zulieferer vergeben werden.


    Es gibt viele andere Automobilhersteller die ähnlich wie VW zusammenarbeiten z.b.:
    Mazda, Volvo und Ford
    Peugeot und Citroen (PSA-Konzern)
    Renault und Nissan
    Beijing Auto Group (Jeep) und Daimler/Chrysler
    Isuzu, Saab, Fiat und General Motors
    Toyota und Daihatsu
    usw., ich kann mir kaum vorstellen das Peugot-Fahrer ein Identitätsproblem in anbetracht der Tatsache haben, das viele Teile in ihrem Auto bei Citroen entwickelt worden sind.


    Der Verband der Motorjournalisten stellte an verschiedene Hersteller die Teil eines Automobilkonzerns sind folgende Frage:

    Wie schaffen Sie es, die Balance zwischen gemeinsamem Einkauf, möglichst breiter Verwendung von Gleichteilen und der Identität der Marke zu finden?

    Hier die Antwort der Presseabteilung von Skoda:

    Als Marke im VW-Konzern nutzt Skoda Auto natürlich alle Vorteile, die sich durch diesen Verbund von verschiedensten Auto-Herstellern bieten. Das hat auch betriebswirtschaftliche Gründe, wie Sie es in ihrem Anschreiben mit dem gemeinsamen Einkauf ansprechen. Die Verwendung von Gleichteilen ist jedoch keineswegs gleichbedeutend mit dem Verlust der eigenen Identität - abgesehen davon, dass im Design jede Marke des VW-Konzerns ihren eigenen stilistischen Weg geht. Außerdem kann man nicht einfach in das gut gefüllte Konzern-Regal greifen, um dieses oder jenes Ausstattungs-Detail oder eine technische Lösung für Skoda Auto zu nutzen. Alles muss individuell angepasst, getestet und gegebenenfalls weiterentwickelt werden.
     
  18. ?

    ? Guest

    ...... Bernd Pischetsrieder, der im April nächsten Jahres den VW-Vorstandsvorsitz von Ferdinand Piech übernehmen soll, betonte, dass die Marken auch künftig getrennte Händlernetze haben würden. Im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung, die am 23. November stattfand, war spekuliert worden, künftig könnten Seat-Modelle auch von Audi-Händlern oder Skoda-Modelle von VW-Händlern gekauft werden und umgekehrt.

    Dass die Marken hinter den Kulissen enger zusammenrücken, daran ließ Pischetsrieder jedoch keinen Zweifel. Wie weit sich dies in der künftigen Organisation des VW-Konzerns niederschlagen wird, ließ er offen: 'Wir verkaufen keine Organisationen, wir verkaufen Autos.' Einige Vermutungen, die in den vergangenen Wochen darüber geäußert worden seien, seien reine Fantasie.

    Im VW-Konzern soll es künftig mehr Nischenmodelle geben: Wir decken mit unserem Modellprogramm derzeit nur 75 Prozent des Weltmarktes ab. 25 Prozent der weltweit verkauften Autos werden in Segmenten verkauft, in denen Volkswagen gar nicht vertreten ist. Der designierte VW-Chef machte klar, hier eine strategische Wende zu planen: Wir werden sicher nie auf 100 Prozent kommen, weil wir zum Beispiel nicht in den amerikanischen Pickup-Markt einsteigen werden, so Pischetsrieder. 85 Prozent des Marktes hält er jedoch für erreichbar.

    Das könnte heißen, dass der Volkswagen-Konzern deutlich mehr Autos zu verkaufen beabsichtigt. In diesem Jahr wird VW voraussichtlich zum zweiten Mal in Folge mehr als fünf Millionen Autos verkaufen. Damit ist der Konzern weltweit hinter General Motors, Ford und Toyota Nummer vier. Derzeit hat VW einen Weltmarktanteil von neun Prozent. Bei 85 Prozent Marktabdeckung und gleich bleibendem Weltmarkt ergäbe sich für VW ein Volumen von 5,9 Millionen Autos.
     
  19. Reiner

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    @Benni

    Hast Du noch nie die Motorhaube aufgemacht?
    Meines Wissens ist das Skoda-Zeichen auf allen Motorabdeckungen vorhanden. :D
    Gut, man kann sich darüber streiten, ob es ein technisches Merkmal ist, schöner als das VW-Zeichen ist es aber allemal. :]

    Alle Autohersteller gehen davon aus, daß der Konkurrenzkampf in der Automobilbranche in Zukunft härter wird. Die Zahl der Hersteller wird sich auch drastisch verringern. Deshalb versucht Jeder, auf allen Wegen Kosten zu sparen. Manchmal an der falschen Stelle (siehe Lopez bei VW und Opel).
    Spätestens dann, wenn offensichtlich ist, daß die Qualität auf der Strecke bleibt, bleiben die Kunden aus, bzw. sind nicht mehr bereit, die hohen Preise zu bezahlen.

    Die Herstellungskosten lassen sich durch höhere Stückzahlen der Komponenten drücken, weshalb es zu so vielen Kooperationen der Hersteller kommt. Es kann ja auch nicht sinnvoll sein, für geringe Stückzahlen einen eigenen Motor zu entwickeln.
    Mir persönlich ist eigentlich egal, wer der Hersteller von verschiedenen Komponenten meines Autos ist, so lange die Qualität und der Preis stimmt, und sich zumindest das Design von den "Brüdern" abhebt.
    Gefallen muß mir das Auto natürlich auch.

    Alle Hersteller fahren meiner Meinung nach eine Doppelstrategie, die zu möglichst geringen Kosten bei gleichzeitig möglichst hohem Erlös des Autos führt.
    Das ist auch der Grund für die hohen Preise in Deutschland im Europavergleich.
    Sollte die gute Qualität von Skoda bei den neueren Fahrzeugen über lange Zeiträume Bestand haben, so wird das Image deutlich besser und spätestens dann der Preis deutlich höher.

    Wenn wir also in Zukunft preiswert einen Skoda kaufen wollen, müßten wir eigentlich Jedem erzählen, was für ein miserables Auto es doch ist, statt noch Werbung dafür zu machen. :rolleyes:
    Ich kann nur nicht lügen. ?(

    Gruß Reiner
     
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  21. Cordi

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    @toaster:denkst du VW war der einzige Konzern,der Skoda Anfang der 90er haben wollte?U.A. waren auch Ford und Opel sehr interessiert,warum der Zuschlag an VW ging kann ich leider nicht sagen.
    Klar,VW hat Skoda viel Gutes getan,dass sollte man nicht unter den Tisch kehren.Aber warum?Weil Skoda den anderen oft einen Schritt voraus war. Es gab z.B. ende der 70er bei Skoda schon Serienmäßig vorne Scheibenbremsen,dass hatten zu der Zeit nur teure Autos.
    Und dann noch meine Meinung zum Ruf:Wer hat immer auf Skoda geschimpft?(nicht persönlich nehmen,es war halt ein Großteil)Die "Wessies".Zu DDR zeiten hatte keiner ein Problem,Skoda zu fahren.Nur nach der Wende:die leute,die Null Ahnung hatten und keine eigene Meinung hatten,für die war es plötzlich kein Auto mehr.Doch seit dem Feli bzw.Octi hat sich das ja wieder geändert.

    So,genug gemeckert,Thommy
     
  22. #20 toaster, 27.11.2001
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    Was Skoda bzw. generell jeder Hersteller in der Vergangenheit erreicht haben ist für mich völlig uninteressant. Für mich zählt der aktuelle Stand - alles andere ist IMHO kalter Kaffee.

    Wenn ich eine Webseite für einen Kunden erstelle kann ich mich auch nicht mit "alten" Entwürfen schmücken. Nur aktuelle Projekte zählen.

    So sieht das für mich auch bei Autos aus - obwohl es dort sicherlich wie überall auch Ausnahmen gibt (Volvo, Porsche, Wiesmann, Saab). Also eben die Hersteller die ein wirklich ausgeprägtes Profil haben. Das kann ICH bei Skoda bzw. generell im VAG Konzern nicht erkennen... dennoch fahre ich einen Fabia...
     
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