Warum ist der Superb so hart gefedert ?

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HerrÜbbel

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Einen wunderschönen guten Abend !
Ein Freund und Dienstvorgesetzter von mir möchte sich bald ein (großes) neues Auto kaufen. Ich konnte ihn zur Besichtigung des Superbs gewinnen, trotzdem er traditionell schon immer Mercedes gefahren hat.

Die Besichtigung ergab, dass er von der Verarbeitungsqualität des Superbs, besonders im Innenraum, sehr angetan war. Als er dann den, im Vergleich zur Mercedes E-Klasse, sehr moderaten Preis erfahren hat, war er von den Socken.

Als Oberamtsrat könnte er sich natürlich die E-Klasse leisten. Auf der anderen Seite fand er den Superb bei der Besichtigung so überzeugend, dass er kein mentales oder Image-Problem damit gehabt hätte, auf den Superb umzusteigen.

Nun haben wir natürlich den Superb probegefahren : Enttäuschend fanden wir das Fahrwerk/Federung, das wir als viel zu hart und unsensibel, sprich unausgegoren, empfunden haben.

Dann zu Mercedes und E-Klasse probegefahren : Fahrwerk/Federung kein Vergleich. Irgendwie viel gemütlicher und souveräner. Mein Freund und Vorgesetzter, der Herr Oberamtsrat, hat sich dann doch für Mercedes entschieden. Mit Bedauern, wie er gesagt hat, da der Superb ansonsten ein wirklich qualitätsvolles und geniales Auto und eine überzeugende Alternative gewesen wäre, wenn man das Fahrwerk anders abgestimmt hätte. Doch sei ihm das Fahrwerk/Federung doch zu wichtig.

Nun gut, müßig für einen Laien zu recherchieren, warum das Fahrwerk/Federung zu hart ist. Liegt es zum großen Teil an Reifen und Felgen ? Federbeine zu hart ?

Auf jeden Fall muss der potentielle (zahlungskräftige) Kunde auch nicht darüber nachdenken, sondern erwartet ein Auto, das sofort seinen Bedürfnissen entspricht.

Ich persönlich denke auch, dass bei der Fahrwerksabstimmung beim Superb irgendetwas unausgegoren ist. Bei so einem Auto würde ich eine Art Sänfte erwarten (Sonst würde man ja Oktavia RS und Konsorten fahren). Komfortlimousine mit bretthartem Fahrwerk ? Da passt irgendetwas nicht zusammen !

Natürlich kann Skoda des Preises wegen nicht so ein aufwendiges Fahrwerk wie Mercedes konstruieren. Auch säße eine Hydropneumatic wie bei Citroen bei dem Preis wahrscheinlich nicht drin. Ich denke aber, dass Skoda auch mit geringeren Mitteln eine komfortorientiertere Abstimmung hinkriegen könnte. Ich frage mich auch, warum man die großzölligen Felgen aufzieht, die den Rest an Federungskomfort rauben.

Wie dem auch sei : Ich denke, Skoda versäumt beim Superb dadurch Kunden aus dem Premiumlager, besonders von Mercedes, zu gewinnen. Der Herr Oberamtsrat hätte sich schon fast für Skoda entschieden, da er kein Geld zu verschenken hätte, wie er mir mitgeteilt hat. Da dieser aber federungsmäßig nicht überzeugt, so zahlt diese Kundenklientel mal eben bei ihrer Premiummarke locker ca. 25000 Teuronen mehr.-Skoda ist mir da nicht clever genug ! 8)
 

revilo

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Der Superb ist in seiner Klasse, der "MITTELKLASSE" überhaubt nicht schlecht gefedert. Alle Fahrzeuge in der gleichen Klasse können meist keinen besseren Federungskomfort vorweisen. Die E-Klasse bewegt sich in einer höheren Klasse und hat, wenn dann auch noch mit Luftfederung, natürlich den besseren Federungskomfort. Man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, ansonsten kommt man in den nächsten Tagen noch auf die Idee, den Superb mit der S-Klasse, 7er, oder den Phaeton zu vergleichen. Wenn jemand viel Geld verdient, wie Dein solventer Freund der Herr Oberamtsrat und bereit ist dies in ein Auto zu investieren, dann soll er dies machen und sich ein Auto aus der oberen Mittelkasse oder sogar aus de Luxusklasse kaufen oder leasen.
Für mich ist Skoda schon simply clever!
 

HerrÜbbel

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Der Superb ist aber in mehreren Tests für sein zu hartes Fahrwerk kritisiert worden. Das war auch meistens der einzige Kritikpunkt. Testsieger wurde er bei Vergleichstests deshalb, weil er sich sonst keine Schwächen geleistet hat.

Ich persönlich, und meine Ansprüche als Fabia-Fahrer sind wahrlich nicht zu hoch, fand ihn für eine Limousine auch zu hart. Warum stimmt man ihn nicht etwas weicher ab ? Das müsste man auch ohne Luftfederung hinkriegen.

Finde ich irgendwie schade, da der Superb sonst ein hervorragendes Auto ist. 8)
 

haegii

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Ich denke, dass mit dem harten Fahrwerk ist ein sehr subjektives Empfinden.

Ich bin vom E211 Combi mit 16" Zoll und Avantgarde Fahrwerk, Luftfederung hinten zum Superb Combi mit Sportfahrwerk und 18" Zoll gewechselt.

Persönlich finde ich es nicht zu hart, im Gegenteil vom Fahrverhalten deutlich angenehmer wie die E-Klasse, vorallem bei schneller Fahrt. Wenn ich mit der E-Klasse 240 auf der Uhr hatte, fühlte ich mich nicht sehr wohl, er lag da schon etwas schwammig im Gegensatz zum Superb. Auch kippt die E-Klasse doch sehr um die Längsachse und verursacht damit auch nicht unbedingt ein gutes Gefühl.
 

jensjensen

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@HerrÜbel: kurze Fräge, welche Bereifungs-/Fahrwerksvariante seid Sie denn Probe gefahren (18"+Sportfahrwerk)?
Vermutlich hätte sich der Oberamtsrat mit16 Zoll + 'Schlechtwege'-Standardfahrwerk anfreunden können. In dieser Konstellation federt die E-Klasse zwar immer noch besser, allerdings ist der Abstand im Komfort dann nicht so groß.

Aufgrund der Golfreifengröße, lassen sich 18-Zoll-Felgen -die optisch eigentlich erforderlich sind- beim Superb nur mit relativ wenig Reifenflanke versehen. Das ist bei der E-Klasse (Räder sind eine Nummer größer) ein wenig besser gelöst. Wobei die E-Klasse mittlerweile auch die kleinsten Räder in IHRER Klasse hat.
 

Muskelkatermann

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Speziell Mercedes hat ja immer besonders auf Komfort abgestimmte Fahrwerke.
Ich finde meinen Superb mit 16"ern und Serienfahrweg noch als guten Kompromiss aus Komfort und Fahrdynamik.

Im Vergleich zum Superb sind unsere Audis z.B. knüppelhart abgestimmt. Ist dann halt unkomfortabel, dafür kann man aber auch noch ganz entspannt mit 240km/h die Kasseler Berge runterprügeln. Das würde ich mit dem Superb nur machen, wenn ich keinen anderen Ausweg mehr wüsste.

Aus meiner Sicht ist das Superbfahrwerk also 'Medium' und damit wird man es wohl dem durchschnittlicher Skodakunden auch recht machen können.
 

beeblebrox1971

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HerrÜbbel schrieb:
Dann zu Mercedes und E-Klasse probegefahren : Fahrwerk/Federung kein Vergleich. Irgendwie viel gemütlicher und souveräner. Mein Freund und Vorgesetzter, der Herr Oberamtsrat, hat sich dann doch für Mercedes entschieden. Mit Bedauern, wie er gesagt hat, da der Superb ansonsten ein wirklich qualitätsvolles und geniales Auto und eine überzeugende Alternative gewesen wäre, wenn man das Fahrwerk anders abgestimmt hätte. Doch sei ihm das Fahrwerk/Federung doch zu wichtig.
HerrÜbbel schrieb:
Ich persönlich denke auch, dass bei der Fahrwerksabstimmung beim Superb irgendetwas unausgegoren ist. Bei so einem Auto würde ich eine Art Sänfte erwarten (Sonst würde man ja Oktavia RS und Konsorten fahren). Komfortlimousine mit bretthartem Fahrwerk ? Da passt irgendetwas nicht zusammen !

Natürlich kann Skoda des Preises wegen nicht so ein aufwendiges Fahrwerk wie Mercedes konstruieren. Auch säße eine Hydropneumatic wie bei Citroen bei dem Preis wahrscheinlich nicht drin. Ich denke aber, dass Skoda auch mit geringeren Mitteln eine komfortorientiertere Abstimmung hinkriegen könnte. Ich frage mich auch, warum man die großzölligen Felgen aufzieht, die den Rest an Federungskomfort rauben.

Grundsätzlich finde ich den Wagen auf der Autobahn nicht zu hart - vor allem nicht bretthart. Mein alter 5er mit Sportfahrwerk war wirklich hart, so dass bei schneller Autobahnfahrt und Bodenwellen dieses Gefühl aufkam, dass einem etwas schwummerig wurde. Den Langsamfahr-Komfort kann allerdings der Superb nicht für sich verbuchen - insbesonders kurze Querfugen kommen auch ohne Sportfahrwerk und nur mit 17 Zoll-Felgen ziemlich ungefiltert durch. In Kombination mit relativ viel Abrollgeräusch ergibt sich ein etwas polteriges Fahren. Ich habe letztens mal eine C-Klasse (nach Facelift) gefahren - das Fahrwerk war wesentlich komfortabler ohne dabei schwammig zu sein - es geht auf jeden Fall - und nicht nur erst bei Fahrzeugen vom Schlage einer E-Klasse.
 

HCOOH

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Muskelkatermann schrieb:
Speziell Mercedes hat ja immer besonders auf Komfort abgestimmte Fahrwerke.
Ich finde meinen Superb mit 16"ern und Serienfahrweg noch als guten Kompromiss aus Komfort und Fahrdynamik.

Im Vergleich zum Superb sind unsere Audis z.B. knüppelhart abgestimmt. Ist dann halt unkomfortabel, dafür kann man aber auch noch ganz entspannt mit 240km/h die Kasseler Berge runterprügeln. Das würde ich mit dem Superb nur machen, wenn ich keinen anderen Ausweg mehr wüsste.

Aus meiner Sicht ist das Superbfahrwerk also 'Medium' und damit wird man es wohl dem durchschnittlicher Skodakunden auch recht machen können.
Ähnliches trifft für mich zu. Meine 16" und Serienfahrwerk sind sehr angenehm und in keinster Weise zu hart. Vielleicht sollten die Zweifler mal eine Probefahrt mit dieser Kombination machen. Gegen 240 Km/h in Kassel bergab spricht hauptsächlich der Blitzer am Ende und die anderen Verkehrsteilnehmer, die nicht so auf Schienen unterwegs sind und natürlich das "100"-Schild. :D
 

Spirit

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Also ich habe den direkten Vergleich zwischen vier Fahrzeugen hier im Hause:

Opel Vectra-C Caravan 2,8T (230 PS), adpatives Dämpfersystem
Mercedes 350 CGI T-Modell (265 PS), Airmatic
Audi A6 Avant 3,0 TDI (240 PS), Sportfahrwerk
Skoda Superb Combi 3,6 FSI (260 PS), Sportfahrwerk

Am härtesten empfinde ich den A6, dafür fegt er am schnellsten um die Ecke und beschleunigt am besten, dicht gefolgt vom Opel. Obwohl "adaptiv" ist hier die Abstimmung eindeutig in Richtung Sport getrimmt. Der Superb ist deutlich weicher - trotz serienmäßigem Sportfahrwerk. Natürlich merkt man dies auch bei schneller Autobahnfahrt. Der Mercedes federt mit Abstand am besten und läuft auch relativ gut geradeaus. Hohe Kurvengeschwindigkeiten sind durchaus möglich - schneller als bei Superb - allerdings fühlt man sich dabei nicht so wohl. Dafür sind weder der Mercedes noch der Superb gebaut. Dies sind komfortable Reisefahrzeuge für lange Strecken. Opel und speziell Audi sind auf langen Strecken recht ermüdend, dafür machen sie auf kurvigen Landstraßen den meisten Spaß. Daher wird im Oktober auch der A6 durch seinen Nachfolger als Avant ersetzt. Zumindest die Limousine ist deutlich entspannter gefedert.

Gruß, Andreas
 

pietsprock

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Mir kam der Superb bei den Fahrten die ich damit gemacht habe keineswegs zu hart gefedert vor, aber das ist sicherlich auch Geschmackssache...

Interessant finde ich, dass der Herr Oberamtsrat auf so hohem Ross sitzt und mal eben 25.000 Euro mehr für eine e-Klasse ausgibt... OK, das kann jeder für sich entscheiden und meine Kollegen in ähnlichen Positionen fahren auch vorwiegend 5er-BMW, A6, e-Klasse oder ähnliches... aber alle sagen, dass es vernünftiger wäre, ein günstigeres Auto wie z.B. einen Superb zu fahren...

Ein Kollege ist inzwischen auf den Superb Combi umgestiegen und vollkommen begeistert, ein anderer wird demnächst einen Yeti erwerben...

Und letztlich muss ja jeder selber entscheiden, wofür er sein Geld ausgibt... Auch ein Oberamtsrat schwimmt ja nicht in der Kohle... Ich selber bin da etwas höher eingruppiert und es geht mir finanziell wahrlich nicht schlecht, aber man kann dann mit dem gesparten Geld schon sehr schöne Dinge unternehmen....

Aber wie gesagt.... muss jeder selber wissen.

Gruß
Peter
 

R2D2

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pietsprock schrieb:
Interessant finde ich, dass der Herr Oberamtsrat auf so hohem Ross sitzt und mal eben 25.000 Euro mehr für eine e-Klasse ausgibt...
pietsprock schrieb:
Auch ein Oberamtsrat schwimmt ja nicht in der Kohle...

Da hast du den Nagel gut getroffen... :thumbup: Ich musste eh schon bei der besonderen Betonung des Oberamtsrats schmunzeln... wenn der Standesdünkel so wichtig ist, kann es eigentlich eh nur die E-Klasse werden. ;)
 

RPS

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Der Standesdünkel, R2D2, ist oftmals bei den Untergebenen mehr ausgeprägt als bei den Titelträgern selber. Denn mit der Aufwertung des Vorgesetzten, mit dem man möglichst auch noch eine persönliche Beziehung hat, wertet man sich nur selber auf - oder versucht es zumindest.

Und der Herr OBERAMTSRAT hätte, für maximal rund 1/10 der 25.000 € Mehrkosten, die er mit der E-Klasse hat, das Fahrwerk des Superb ganz nach persönlichen Geschmack umbauen lassen können. Hätte, wenn er wöllte und er, wie er HerrnÜbbel "mitgeteilt hat", kein Geld zu verschenken hat. ;)

P.S. Ich könnte wetten, dass HerrÜbbel aus Österreich, Bayern oder "Fakeland" kommt..? Im Profil leider nicht angegeben.
 

MZ_02

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Skoda Superb Combi Elegance 1.8 TSI
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Ich glaube dein Herr Oberamtsrat wäre auch mit einem Hydropneumatischen Fahrwerk ala Citroen nicht zufrieden gewesen.
Bevor ich mir meinen Superb Combi bestellt habe, den ich übrigens am Wochenende endlich beim Händler abholen kann, 8o
stand für mich auch der Citroen C5 in der Combiversion zur Auswahl.
Auch von dem Hydropneumatischen Fahrwerk mit seinen Einstellungsmöglichkeiten hatte ich mir sehr viel versprochen.
Als ich das Fahrzeug dann aber Probe gefahren bin, war ich mehr als nur ein Bischen enttäuscht.
Die Federung war viel zu weich, die Lenkung zu indirekt und bei jedem Spurwechsel hatte man das Gefühl, der Wagen schaukelt sich rüber.
Selbst die Einstellung des Sportmodus brachte für das Fahrverhalten keine große Verbesserung.

Das Fahrwerk vom Superb hingegen hat mich sofort überzeugt. Es ist zwar etwas härter, aber dafür geht mir das Gefühl zur Straße nicht verlohren.
Und wenn man doch mal etwas schneller in eine Kurve fährt, hat man wenigstens nicht gleich das Gefühl neigungsbedingt über die Längsachse abzurollen. :)

Natürlich kann man nicht das Fahrwerk eines Citroen C5 mit dem einer E-Klasse vergleichen.
Aber der C5 ist in dieser Klasse meines Wissens auch der einzige mit diesem Fahrwerk.
Und nur weil der Superb so ein Raumwunder ist, kannst du ihn nicht gleich eine Klasse höher einstufen und mit einer E-Klasse vergleichen.

Und mal ganz ehrlich, wenn dein Freund der Herr Oberamtsrat einfach mal 25000 € mehr auf den Tisch legt,
dann wollte er vielleicht auch nur eine Show abziehen um seinen Freund oder wen auch immer zu beeindrucken. 8)

Ich für meinen Teil bin der festen Überzeugung, dass der Superb in seiner Klasse keine echten Konkurenten hat.
Auch wenn mache Ausstattungsmerkmale vom Mutterkonzern bei Skoda nicht angeboten werden,
so schlägt er doch mit seinem Platz alle anderen Mitbewerber um Längen.
Und wer kleine Kinder hat, die einem ständig gegen den Sitz treten weil man körpergrößenbedingt nicht ganz vorn sitzt,
der weis wovon ich rede. :thumbsup:
 

superb-fan

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Arteon R-Line, Polo AW GTI, Clio V (Scala TGi bestellt)
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Unser alter Superb also superb 1 hatte auch ein weicheres Fahrwerk.
Irgendwann haben wir gemerkt, dass unser Neuer das SPortfahrwerk hatte :thumbsup:

Basty
 

JoshDD

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Skoda Superb II
hmm auch mal mein Senf ... ich fahre seit 3 Monaten den SII mit 16" Serienfahrwerk ... davor hatte ich einen Superb 1 ebenfall 16" Serienfahrwerk. Komfortmäßig muss ich sagen war der alte für mich angenehmer. Alle reden hier von Geschwindigkeiten jenseits der 200! Ich empfinde aber gerade bei geringen GEschwindigkeiten den Unterschied. WEnn ich mit 50 durch die Stadt fahre poltert mir der neue doch etwas zu sehr und man merkt jeden Stoß. BEi höheren Geschwindigkeiten fühlt man sich etwas besser. Da war der alte dann doch etwas zu weich.
 

HerrÜbbel

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Guten Abend !
Vielen Dank erstmal für die konstruktiven Beiträge ! Es ist gut, dass wir darüber gesprochen haben. Einiges scheint sich doch zugunsten des Superbs zu klären.

Zitat jensjensen :
@HerrÜbel: kurze Fräge, welche Bereifungs-/Fahrwerksvariante seid Sie denn Probe gefahren (18"+Sportfahrwerk)?

Vermutlich hätte sich der Oberamtsrat mit16 Zoll +
'Schlechtwege'-Standardfahrwerk anfreunden können. In dieser
Konstellation federt die E-Klasse zwar immer noch besser, allerdings ist
der Abstand im Komfort dann nicht so groß.
Gute Frage ! Ging irgendwie alles schnell. Zu Skoda gehetzt, dazu Termin bei Mercedes im Nacken.Alles kurz vor Geschäftsschluss...Ich glaube, es war das "normale" Fahrwerk, allerdings mit 18 Zoll Felgen. Ich habe den Verdacht, dass der Wagen wegen der Bereifung knallhart wirkt, zumindest zu einem großen Teil.

Mein heutiges Telefonat mit meinem Freund und Herrn Oberamtsrat hat ergeben, dass er vom Superb nach wie vor angetan ist. Ihm gefallen neben der soliden Verarbeitung und sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis der im Vergleich zu Mercedes klare und sachliche Innenraum sowie das Design der Limousine, das ich wiederum potthässlich finde.
In der E-Klasse findet er den Innenraum zu barock gestaltet.

Gefallen hat ihm auch das Fahren mit dem Frontantrieb. Wie hier im Thread schon jemand angedeutet hat, findet er das Fahren straßenlagenmäßig entspannter.
In puncto Federung hat er noch mal darüber nachgedacht, ob man mit kleinzölligeren Felgen und vielleicht Schlechtwegefahrwerk noch etwas modifizieren kann, wobei er jetzt nicht erwarten würde, dass der Superb genauso wie die E-Klasse abfedern würde, aber ein wenig weicher als bei der Probefahrt. Die Luftfederung bei der E-Klasse hält er persönlich auch für etwas übertrieben und zu teuer bezahlt.

Zitat pietsprock :
Und letztlich muss ja jeder selber entscheiden, wofür er sein Geld
ausgibt... Auch ein Oberamtsrat schwimmt ja nicht in der Kohle...
So ganz falsch ist das ja nicht. Ich denke, nichtverbeamtete Menschen überschätzen manchmal die Beamtengehälter. Das Gehalt eines Oberamtsrates hätte ich schon ganz gerne, aber der absolute Reichtum ist es ja auch nicht.

Ein interessanter Aspekt mit dem Standesdünkel. So lange ich meinen Freund und Oberamtsrat kenne, war er selbst nie der Standes-Dünkel-Typ. Bis vor kurzem war jedoch er mit einer Frau (Typ Wohlstands-Konsum-Dämchen) liiert, die aus wohlhabendem Elternhause kam und man selbstverständlich Mercedes fuhr, den er (!) aber bezahlen musste. Obligatorisch war auch die Mitgliedschaft im Golf-Club sowie das Herumlaufen mit Schlips und Kragen in der Freizeit, obwohl er eher der Typ mit geflickter Jeans und Parka ist. Ich denke, er hat wahrscheinlich etwas über seine Verhältnisse gelebt und vom (überflüssigen) Luxus blenden lassen. Daher habe ich seine Trennung von dieser Dame sehr befürwortet.- Beim Skoda- und letztem Mercedes-Besuch hatte er (gottseidank) eine ausgeblichene Jeans und Schlabber-T-Shirt an.

Das Telefonat ging auch in die Richtung, dass er sich von der bisherigen Lebensweise, aufgezwungenem Standesdünkel und Schicki-Micki-Konsum, endgültig verabschieden wolle. Insofern käme ihm auch ein Wechsel zu Skoda gerade Recht. Der Wechsel zu Skoda nicht aus Trotz gegenüber dem Establishment sondern aus Vernunft und b
Bekenntnis zum Understatement.

Auf meinen Vorschlag, einen Fabia zu fahren, mit dem ich selbst sehr zufrieden bin, ist er doch nicht eingegangen, da er "Raum" braucht, obwohl er meistens alleine fährt.

Ich denke, mein Freund wird sich für den Superb entscheiden. Für Opel, Ford und Konsorten als Understatement-Alternative, vielleicht durch verschiedene Tests beeinflusst, hat er keinen Sinn. 8)
 

digidoctor

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Ist das jetzt irgendwie ein Gag mit dem Titel? So wie Herr Wachtmeister in irgendwelchen Sketchen? Das liest sich ja wie eine Comedy.
 

HerrÜbbel

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Das liest sich ja wie eine Comedy.
Das war eigentlich nicht meine Absicht ! Wenn es aber einige Gemüter erheitert, bitte !

Der Stand ist nun folgender : Mein Freund, der Herr Oberamtsrat, hat noch mal eine Nacht darüber geschlafen und tendiert immer mehr zum Superb. Eine Probefahrt mit 16 Zöllern statt 18 Zöllern steht morgen bevor. Kann auch sein, dass der Vorführwagen auch über eine Schlecht-Wege-Fahrwerk verfügt. Das konnte mir der Verkäufer aber nicht genau sagen. Ich wusste bis vor kurzem auch noch nicht, dass es für den Superb ein solches gibt.

Morgen vormittag werde ich sein Büro aufsuchen und für ihn einen Superb konfigurieren. Erstmal klar ist es, das er mit einem starken Benziner motorisiert sein soll, am besten mit einem Sechszylinder, falls es den für den Superb gibt, wenn nicht, wäre meinem Freund, dem Herrn Oberamtsrat, auch ein starker TSI-4-Zylinder recht.
Ich habe ihm zu bedenken gegeben, dass die 6-Zylinder irgendwie out und verbrauchsmäßig zu unwirtschaftlich sind.

Gibt es für den Superb eine Motorempfehlung ? 8)
 

DuncanParis

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