Warum gibt es keine SDI-Motoren mehr ?

Diskutiere Warum gibt es keine SDI-Motoren mehr ? im Skoda allgemein Forum im Bereich Skoda Forum; Guten Abend ! Im Bereich der Benziner finde ich beim Fabia 2 den TSI mit 86 PS als sehr gelungen und bin damit zufrieden. Als ehemaliger...

HerrÜbbel

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Guten Abend !
Im Bereich der Benziner finde ich beim Fabia 2 den TSI mit 86 PS als sehr gelungen und bin damit zufrieden.
Als ehemaliger Dieselfreund gefallen mir die Commonrail-Motoren von der Charakteristik irgendwie nicht so recht, weshalb ich mich für den o.g. TSI-Motor entschieden habe.

Als ehemaliger Golf-Fahrer mit SDI-Motor kann ich es nicht nachvollziehen, dass der SDI schon lange nicht mehr gebaut wird. Man hätte ihn bestimmt noch modifizieren und verbessern können.

Mit nur 64 PS bei 1,9 l Hubraum, war der Durchzug von unten eine wahre Freude. Ich habe einen vergleichbare Motorcharakteristik selbst beim 2,0 l Common-Rail-Diesel im Golf Plus nicht so erleben können. Den SDI konnte man in der Stadt so schaltfaul wie nur möglich fahren. Man konnte ihn einfach nicht abwürgen. Selbst der(spritzige) 1,9 TDI im AUDI A3 meiner EX-Lebensabschnittsgefährtin kann da nicht mithalten. Und da er keinen Turbolader hatte, konnte auch keiner kaputtgehen und war damit zuverlässiger als die Diesel mit Turbo. Mehr als 4,5 l/100 km habe ich damals kaum verbraucht.

Als Fahrer, der auf hohe Leistungen und hohen Geschwindigkeiten keinen Wert legt, würde ich mir den SDI wieder sehnlichst wünschen. Warum nicht als Motor im Fabia ?

An der speziellen Motorcharakteristik des SDI kam bisher kein Motor heran. Und so paradox es klingt : Um diesem Gefühl möglichst nahe zu kommen habe ich mir den 86 PS TSI zugelegt. 8)
 

JET

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Die Autos werden, auch dank Austattung und Sicherheitsfeatures, immer schwerer. Ein nicht aufgeladener Motor hat da Probleme wegen seines relativ niedrigen Drehmoments und vermittels somit einen relativ trägen Eindruck. Wegen der gültigen Euro 5 Abgasnorm kann man die Motoren auch nicht mehr so frei laufen lassen, wie zu Golf 4 Zeiten, sondern kastriert sie. Der CO2 Wahn tut sein Übriges dazu. Ein Motor mit geringerem Hubraum ermöglicht im Prüfstandszyklus geringere CO2 Werte, also weniger Steuern für den Käufer. Ein 1.9 oder 2l SDI wäre daher kaum verkäuflich und lohnt somit nicht. Man setzt lieber 1.4 TDI ein oder einen TSI.
 
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die von die beschriebene laufkultur kann ich nicht so bestätigen der 64 ps saugdiesel tdi war ist und bleibt einfach träge da müstest du dir mit den 86 ps tsi vorkommen wie in einem sportwagen

als alternative gibt es ja heutzutage den 1.6 tdi mit 75 pferde der meiner meinung ein ähnlicher schlappschwa... ist



mfg Daniel
 
pietsprock

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Ich hatte damals ja auch die Wahl zwischen dem SDI und dem TDI... und ich habe mich guten Gewissens für den wesentlich durchzugsstärkeren 101-PS-TDI entschieden... und dass man den genauso sparsam fahren kann wie einen SDI stelle ich ja zu genüge unter Beweis...

Weiteres Auswahlkriterium war, dass es den SDI damals nur als Classic gab und das war mir dann doch etwas zu spartanisch... die von mir gewünschten Extras - Glasdach und Metalic gab es für den Classic nicht..... und keine elektrischen Fensterheber...

Meiner Meinung nach, war der SDI einfach nicht mehr zeitgemäß und deshalb gibt es ihn halt nicht mehr...



Gruß
Peter
 
Cordi

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Also grundsätzlich hat Herr Übbel garnicht unrecht. Es gibt etliche, denen die Leistung ausgereicht hat und auch weiterhin ausreichen würde.
Dagegen spricht aber, das sie kaum spürbar sparsamer sind als aufgeladene Motoren. Und dann kommt die Thematik von JET hinzu: es bedarf vergleichsweise großer Hubräume.

Weiteres Problem: Die Leute wollen halt immer mehr, immer schneller. Einige Ausnahmen, die das nicht wollen, fallen dann leider hinten runter.

Ich habe ja selbst zwei Felicia SDI gefahren. Grad beim zweiten hatte ich den direkten Vergleich zum 110PS TDI im O1. Gefühlt natürlich absolute Welten. Ich habe - gestartet zuhause auf der Bundesstraße nach kurzer Zeit ein Tempo 80 Schild. Und genau da hatte ich den Felicia immer genau auf 80 - mehr ging im Guten nicht. Gefühlt also immer Vollgas (natürlich nie ausgedreht bis über 4.000U/Min. Dann hab ich im Octavia mal zufällig drauf geachtet und dann mehrfach bewusst: Auch mit dem war ich an eben diesem Schild immer nur auf 80... Klar, es wäre mehr drin gewesen, aber man hat es nie getan bzw. tut es nicht. Somit wie immer Kopfsache: Ja, die 64PS reichen tatsächlich. Auch auf der AB wenn man es nüchtern betrachtet und selten über 150 fährt. Und dadurch ist der SDI bei mir leider dann doch raus...
 

PilsnerUrquell

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HerrÜbbel schrieb:
Guten Abend !
Im Bereich der Benziner finde ich beim Fabia 2 den TSI mit 86 PS als sehr gelungen und bin damit zufrieden.
Als ehemaliger Dieselfreund gefallen mir die Commonrail-Motoren von der Charakteristik irgendwie nicht so recht, weshalb ich mich für den o.g. TSI-Motor entschieden habe.

Als ehemaliger Golf-Fahrer mit SDI-Motor kann ich es nicht nachvollziehen, dass der SDI schon lange nicht mehr gebaut wird. Man hätte ihn bestimmt noch modifizieren und verbessern können.

Mit nur 64 PS bei 1,9 l Hubraum, war der Durchzug von unten eine wahre Freude. Ich habe einen vergleichbare Motorcharakteristik selbst beim 2,0 l Common-Rail-Diesel im Golf Plus nicht so erleben können. Den SDI konnte man in der Stadt so schaltfaul wie nur möglich fahren. Man konnte ihn einfach nicht abwürgen. Selbst der(spritzige) 1,9 TDI im AUDI A3 meiner EX-Lebensabschnittsgefährtin kann da nicht mithalten. Und da er keinen Turbolader hatte, konnte auch keiner kaputtgehen und war damit zuverlässiger als die Diesel mit Turbo. Mehr als 4,5 l/100 km habe ich damals kaum verbraucht.

Als Fahrer, der auf hohe Leistungen und hohen Geschwindigkeiten keinen Wert legt, würde ich mir den SDI wieder sehnlichst wünschen. Warum nicht als Motor im Fabia ?

An der speziellen Motorcharakteristik des SDI kam bisher kein Motor heran. Und so paradox es klingt : Um diesem Gefühl möglichst nahe zu kommen habe ich mir den 86 PS TSI zugelegt. 8)
Euro 5 ist nun Pflicht, gewisse Drücke und Temperaturen müssen bei der Filtertechnik erreicht werden und mittlerweile laufen die Turbolader extem zuverlässig. Wenige Leute sind bereit viel Steuern für viel Hubraum zu bezahlen um mit wenig PS vorranzukommen, bei gleichem Verbrauch.
 
pietsprock

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Bei mir wäre er ja noch drin...


Aber so ein 1,2 CRD im Greenline liegt dann halt bei 3,4 Liter und ist somit über einen Liter sparsamer als der alte SDI und wesentlich laufruhiger... Es ist ja nicht so, dass keine Motoren angeboten werden für Leute die nicht so zügig fahren wollen... gibt es schon...

Allerdings muss man auch beim Greenline berücksichtigen, dass der nur sparsam ist, wenn man den Schalter im Kopf auch auf sparsam umlegt... Die AMS hat den Greenline ja getestet und ist nicht unter 5,4 Liter im Test gekommen, also glatte 2 Liter mehr als vom Hersteller angegeben... Allerdings haben sie das genauso begründet, dass sie halt permanent die Gänge durchbeschleunigt hätten und somit jegliche Spargesichtsgründe außen vor gelassen haben... Fazit: Wer einen Wagen spritzig und zügig fahren möchte, ist definitiv beim Greenline falsch...


Gruß
Peter
 

HerrÜbbel

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Guten Abend !
Erstmal schönen Dank für die engagierten und technnisch kompetenten Antworten.

Ich gehe mal auf einige Äußerungen ein :
Ein Motor mit geringerem Hubraum ermöglicht im Prüfstandszyklus geringere CO2 Werte, also weniger Steuern für den Käufer.
Hängt der CO2-Wert nicht vom Verbrauch ab ? Wie ich schon erwähnt habe, hat mein damaliger SDI (Golf 3) ca. 4,5 l/100 km verbraucht. Ich sehe nicht, dass die heutigen Motoren wirklich so viel weniger verbrauchen. Wenn der gegenwärtige 1,2 TDI vielleicht 0,2-0,3 l weniger verbraucht, sehe ich noch keinen wirklichen Fortschritt. Dazu läuft er auch nicht richtig (Ein Turboloch jagt das andere, häufiges Schalten notwendig, weil äußerst durchzugsschwach, dröhnend). Der SDI war dagegen ein richtiger "Kleinbulle", den man äußerst schaltfaul und ohne Loch fahren konnte. Ich habe in der Stadt ab 40 km/h oft im 5. Gang gemütlich "dahertreckern" können, ohne dass es dem Motor etwas ausgemacht hat. Dahingegehend sehe bis jetzt noch keine Alternative.

Als moderne Alternative könnte ich mir einen 60 PS SDI mit 1,6 l Hubraum vorstellen.

die von die beschriebene laufkultur kann ich nicht so bestätigen der 64
ps saugdiesel tdi war ist und bleibt einfach träge da müstest du dir mit
den 86 ps tsi vorkommen wie in einem sportwagen
Ich würde nicht von "Laufkultur" sondern von einem kernigen, aber nicht dröhnenden, "Treckern" sprechen, das mir aber angenehmer erschien als beim heutigen 1,2 TDI.
Bei den anderen Common-Rails vermisse ich gerade dieses "Treckern". Die Laufkultur kann man nicht mit dem TSI vergleichen. Beim Diesel habe ich halt eine andere Erwartung. Sicherlich war der SDI in gewisser Weise träge und langsam, aber andererseits sackte er an langen Autobahnsteigungen kaum ab, selbst wenn man mit 4 Mann fuhr. Ich selbst brauche das Gejage nicht und lege keinen Wert auf sensationelle Beschleunigungswerte und beachtliche Höchstgeschwindigkeit. Ich fahre kaum über 120 km/h, schon deshalb, weil zu meiner Presönlichkeit Hektik und Schnelligkeit nicht passen. -Aber der SDI war äußerst elastisch.
als alternative gibt es ja heutzutage den 1.6 tdi mit 75 pferde der meiner meinung ein ähnlicher schlappschwa... ist
Der ist aber längst nicht so elastisch und weist das ein oder andere Turbolöchlein auf. Die leistungssärkeren Diesel fand ich auch nicht so elastisch. So schaltfaul fahren wie mit meinem SDI konnte ich bei keinem, selbst nicht mit dem 2,0 TDI (110 PS) im Golf Plus. Bei 40 km/h im 5. Gang ging gar nicht.

Meiner Meinung nach, war der SDI einfach nicht mehr zeitgemäß und deshalb gibt es ihn halt nicht mehr...
Wobei ich "zeitgemäß" nur unter dem Leistungsgesichtspunkt sehe. Der SDI war noch nie ein "Dieselrennmotor". Deswegen wurde er früher fast nur für Behördenfahrzeuge geordert und für die (wenigen) Autofahrertypen, die sich dem Leistungsstressdenken und Leistungsimage gänzlich entziehen wollten.
Euro 5 ist nun Pflicht, gewisse Drücke und Temperaturen müssen bei der
Filtertechnik erreicht werden und mittlerweile laufen die Turbolader
extem zuverlässig.
Hat man da die Möglichkeiten für den SDI wirklich ausgereizt, um EURO 5 zu erreichen ?

Der CO2 Wahn tut sein Übriges dazu.
Den Eindruck habe ich, dass es sich um einen Wahn handelt. Es gibt dazu ein interessanntes Buch mit dem Titel "Die grüne Gefahr".-Autor habe ich leider vergessen. Das Buch habe ich im Bekanntenkreis verliehen und ist selbstverständlich nicht wieder aufgetaucht.

Nochmal zusammenfassend : Ich sehe zum SDI keinen alternativen Dieselmotor, mit dem man einfach nur äußerst schaltfaul und ohne Leistungs-Loch gemütlich "herumtreckern" kann. Ein Diesel-Motor, der irgendwie in sich rund und auch in der Anschaffung kostengünstiger ist.8)
 
Lucky A.d.G.

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HerrÜbbel schrieb:
Ich gehe mal auf einige Äußerungen ein :
Zitat Ein Motor mit geringerem Hubraum ermöglicht im Prüfstandszyklus geringere CO2 Werte, also weniger Steuern für den Käufer.
Hängt der CO2-Wert nicht vom Verbrauch ab ? Wie ich schon erwähnt habe, hat mein damaliger SDI (Golf 3) ca. 4,5 l/100 km verbraucht. Ich sehe nicht, dass die heutigen Motoren wirklich so viel weniger verbrauchen. Wenn der gegenwärtige 1,2 TDI vielleicht 0,2-0,3 l weniger verbraucht, sehe ich noch keinen wirklichen Fortschritt. Dazu läuft er auch nicht richtig (Ein Turboloch jagt das andere, häufiges Schalten notwendig, weil äußerst durchzugsschwach, dröhnend). Der SDI war dagegen ein richtiger "Kleinbulle", den man äußerst schaltfaul und ohne Loch fahren konnte. Ich habe in der Stadt ab 40 km/h oft im 5. Gang gemütlich "dahertreckern" können, ohne dass es dem Motor etwas ausgemacht hat. Dahingegehend sehe bis jetzt noch keine Alternative.
und nun kommen wir zu dem entscheidenden detail um euro5 zu erreichen mag man die abgaswerte des sdi hinbekommen aber ebend nicht in verbindung mit einem dpf. dafür müsste man dann das ganze auf comonrail umbauen ( für so einen motor erforschen) und dann wär aber auch die elastisität verloren

mfg Daniel
 
Faritan

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pietsprock schrieb:
und dass man den genauso sparsam fahren kann wie einen SDI stelle ich ja zu genüge unter Beweis...
Du bist viel, aber definitiv nicht "man"! ;)
 
Anemsis

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HerrÜbbel schrieb:
Ich würde nicht von "Laufkultur" sondern von einem kernigen, aber nicht dröhnenden, "Treckern" sprechen, das mir aber angenehmer erschien als beim heutigen 1,2 TDI.
Bei den anderen Common-Rails vermisse ich gerade dieses "Treckern". Die Laufkultur kann man nicht mit dem TSI vergleichen. Beim Diesel habe ich halt eine andere Erwartung. Sicherlich war der SDI in gewisser Weise träge und langsam, aber andererseits sackte er an langen Autobahnsteigungen kaum ab, selbst wenn man mit 4 Mann fuhr. Ich selbst brauche das Gejage nicht und lege keinen Wert auf sensationelle Beschleunigungswerte und beachtliche Höchstgeschwindigkeit. Ich fahre kaum über 120 km/h, schon deshalb, weil zu meiner Presönlichkeit Hektik und Schnelligkeit nicht passen. -Aber der SDI war äußerst elastisch.

Ich vermisse dieses Treckern von meinem Fabia 1.9 TDI absolut nicht. Der Motor lief rau, im Winter besonders und war gegenüber meinem Euro 5 CR Diesel auch eine Dreckschleuder ohne Rußpartikelfilter. Klar, vom Beschleunigungsverhalten fühlte er sich spritzig an, aber nur 1000 U/min lang, danach wars schon wieder vorbei. Mein neuer zieht sanft aber kompromisslos durch und das über einen sehr langen Bereich. Er ist unglaublich leise, hat dieses typische Nageln besonders im Winter nicht mehr und ist eine Augenweide auf der Autobahn, wenn ich mal wieder über 180 km/h noch was merke. Wenn der SDI elastisch war, so ist das gut, die TDIs waren da drin einfach noch besser.
 
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Die SDI sind absolut veraltet, den Benzinern wird es in ein paar Jahren auch so gehen, bald gbt es da fast nur noch Turbo, außer bei den großen V Motoren.
Ist doch schon jetzt so, man macht einfach aus dem gleichen Hubraum mehr Leistung und spart Sprit und dahin geht die Entwicklung.
Beim Diesel ist es ja schon ganz normal das der einen Turbo hat, da fragt keiner mehr danach, so wird das auch bei den Benzinern werden.
 
Örnie

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Moin ... wie meiner Signatur zu entnehmen fahre ich den zweiten SDI. Vorteil ist das weniger an Technik sprich kein Turbo, kein anfälliger LMM. Nachteil ist für mich, dass er selbst bei gemächlicher Autobahngeschwindigkeit von 110 bis 120 km/h höher dreht als ein stärkerer TDI, sprich man hat zumindest keine geringeren Verbrauchswerte und bei schnellerem Tempo definitiv mehr :huh:

Dementsprechend war mein jetziger Golf z.B. auch günstig, den wollte wegen der geringen Motorleistung einfach keiner haben trotz guter Ausstattung. Erstbesitzer war ein Herr Bj. 1920 und dem war selbst die Kombination aus 68 PS und AHK egal 8|

Hätte mir für gleiches Geld also sicher einen TDI geholt, der macht halt etwas mehr Spaß ... trotzdem genügt der SDI bei gemütlicher Fahrweise völlig ^^

Nordische SDI-Grüße
Örnie :D
 

JET

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natürlich errechnet sich der CO2 Ausstoß nach dem Verbrauch. Ein Motor mit kleinerem Hubraum verbraucht auf dem Prüfstand im EU Fahrzyklus weniger, also hat er einen geringeren Ausstoß. Daß das in der Praxis anders aussieht interresiert nicht, denn die Steuern errechnen sich aus dem Verbrauch im Testzyklus. Die modernen Downsizing Motoren sind hier eben im Vorteil. Ist zwar ungerecht, aber die Eierköppe haben das so beschlossen.

Mein RS verbraucht nach Zyklus 6,2l, in der Praxis sind es bei normaler Fahrweise 1 bis 2l mehr. Mein vorheriges Auto, ein japanischer 2 Liter mit Reihensechszylinder war im Zyklus mit 9,8l angegeben, in der Praxis verbrauchte ich aber 1 bis 1,5l weniger. Soviel zum Prüfstandszyklus und der KFZ Steuergerechtigkeit.
 
Anemsis

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Beim Benziner ist das ja fast egal, richtig teuer wirds bei den Dieseln, wenn die einen höheren CO2 Ausstoß haben als die Norm.
 

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Dieseltreibstoff hat einen höheren Energiegehalt als Benzin. Da an den Tankstellen der Treibstoff in Litern verkauft wird, ergibt sich eine scheinbare Ersparnis. Anders sähe das aus, wenn die Treibstoffe in kg verkauft würden, wie das im internationalen Treibstoffhandel üblich ist.
Gerechterweise muß man aber sagen, daß der Minderverbrauch durch den höheren Energiegehalt aber nur ein Teil des Minderverbrauchs zwischen Diesel und Benziner ist. Das Arbeitsverfahren eines Dieselmotors ist effizienter als das eines Ottomotors - das ergibt dann den anderen, weitaus größeren Teil des Minderverbrauchs.

CO2-Emmission:
1 Liter Diesel ……… 26,5 g/km
1 Liter Benzin …….. 23,7 g/km
 

maulaf

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JET schrieb:
natürlich errechnet sich der CO2 Ausstoß nach dem Verbrauch. Ein Motor mit kleinerem Hubraum verbraucht auf dem Prüfstand im EU Fahrzyklus weniger, also hat er einen geringeren Ausstoß. Daß das in der Praxis anders aussieht interresiert nicht, denn die Steuern errechnen sich aus dem Verbrauch im Testzyklus. Die modernen Downsizing Motoren sind hier eben im Vorteil. Ist zwar ungerecht, aber die Eierköppe haben das so beschlossen.

Mein RS verbraucht nach Zyklus 6,2l, in der Praxis sind es bei normaler Fahrweise 1 bis 2l mehr. Mein vorheriges Auto, ein japanischer 2 Liter mit Reihensechszylinder war im Zyklus mit 9,8l angegeben, in der Praxis verbrauchte ich aber 1 bis 1,5l weniger. Soviel zum Prüfstandszyklus und der KFZ Steuergerechtigkeit.

Der geringe Verbrauch im NEFZ-Fahrzyklus bei den modernen Autos ist einfach zu erklären... die können nach Schaltanzeige schalten.
Ohne Schaltanzeige waren die PS-Starken Fahrzeuge benachteiligt, da diese recht spät schalten mussten.
"Früher" wurden die Autos auch nicht so gnadenlos für den NEFZ-Fahrzyklus optimiert. Daher war es "damals" noch einfacher, den Normverbrauch zu unterbieten.
Und die letzten 10 Jahre haben den Autos auch neue Gimmicks serienmässig beschert... Klima, DPF, mehr Airbags und sonstigen Klimbim => Auto wird schwerer.

Gruß
maulaf
 
BlaSh

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Der Hauptgrund für das Einstampfen war: es wollte kaum noch einer einen SDI. Die Verkaufszahlen waren unterirdisch. VW hat den 2.0SDI nur noch nachgeschoben, weil man einige Gemeinden bedienen musste. Diese hatten zu der Zeit noch völlig veraltete Beschaffungsrichtlinien, welche den Kauf von aufgeladenen Fahrzeugen untersagte.
 

ALWAG

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maulaf schrieb:
Der geringe Verbrauch im NEFZ-Fahrzyklus bei den modernen Autos ist einfach zu erklären... die können nach Schaltanzeige schalten.
Ohne Schaltanzeige waren die PS-Starken Fahrzeuge benachteiligt, da diese recht spät schalten mussten.
"Früher" wurden die Autos auch nicht so gnadenlos für den NEFZ-Fahrzyklus optimiert. Daher war es "damals" noch einfacher, den Normverbrauch zu unterbieten.
Und die letzten 10 Jahre haben den Autos auch neue Gimmicks serienmässig beschert... Klima, DPF, mehr Airbags und sonstigen Klimbim => Auto wird schwerer.
Erlaube bitte, daß ich da was klarstelle. ;)
Seit es den NEFZ gibt wird beim Prüfstandslauf zur Ermittlung der Verbräuche das jeweilige Fahrzeug sowieso über ein bordeigenes, extra für diesen Prüfzyklus entwickeltes Computerprogramm gesteuert. Dieses Programm war natürlich immer schon so beschaffen, daß es die Bedingungen des NEFZ optimal erfüllte. Da sitzt kein Fahrer drin, der die Schaltanzeige beobachtet. Da kommt ein "Sandsack" mit genau 75.000 Gramm Gewicht hinein.
Warum viele Autos (bei etwa gleichem Gewicht) heute sparsamer sind, liegt an den Fortschritten, die bei der Motorenentwicklung gemacht wurden - unter anderem auch: Stichwort Downsizing.
 
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