Wann ist die Batterie voll geladen - aus Werkstattsicht?

Diskutiere Wann ist die Batterie voll geladen - aus Werkstattsicht? im Skoda allgemein Forum im Bereich Skoda Forum; Servus, mein 7 Monate alter Superb war kürzlich mal wieder in der Werkstatt, wegen dies und das, unter anderem auch deswegen, weil Care Connect...
Andre784

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Servus,

mein 7 Monate alter Superb war kürzlich mal wieder in der Werkstatt, wegen dies und das, unter anderem auch deswegen, weil Care Connect (Starten der Standheizung per APP) oft nicht geht.

Ich kam dann in die Werkstatt, bin das Auto zuvor ca 18 km und 30 Min gefahren und Care Connect lief vor den Augen des Meister in der App und im Web auf "Fahrzeug nicht erreichbar". Connect vom Auto aus ging übrigens (Wetter, Updates suchen), die Fahrt hatte er auch korrekt in der History hochgeladen, das Auto war also ganz klar online.

Dann war das Auto tagsüber in der Werkstatt und abends wurde mir bestätigt, dass man betreffend Connect keine Fehler feststellen konnte.

Nun hat die Skoda Kundenbetreuung mir und der Werkstatt mitgeteilt, man müsse ein bestimmtes Protokoll durchgehen und der nächste Schritt sei, man müsse die Batterie einmal komplett laden, nicht dass es quasi an zu schwacher Batterie läge.

Das ist, so meine ich, Unfug, weil ca 1,5 Stunden später lief Care Connect wieder, während das Auto noch im Wartebereich des Skoda-Händlers stand, und wäre die Batterie morgens schwach gewesen, dann wäre sie sicher nicht vom Herumstehen plötzlich "voller" geworden und die 2 Grad Temperatur-Unterschied in 1,5 Stunden warens sicher auch nicht.

Der Meister wirkte dann hilflos, denn auch er ist der Meinung, dass in 99% der Fälle die Verfügbarkeit des Start/Stop-Systems ein Hinweis ist, dass mit der Batterie grob alles i.O. ist.

Ich hab auch nie was bemerkt: Starten geht schnell, da leiert nix, Licht wird nicht dunkler beim Anlassen, Start/Stop steht immer nach Warmwerden zur Verfügung.

Aber er müsse halt diesen Schritt gehen, Vorgabe von Skoda, sonst könne er nicht weitermachen. Ursache könnte aber auch sein, dass im Steuergerät für die Sitzheizung in letzter Zeit regelmäßig ein Fehler wegen Comfort-Einschränkung aufgrund Energie-Management zu finden ist und das hatte ich ihm ausgedruckt.

Ich sagte dann, dass sich das Auto brauche und nicht über Nacht da lassen wolle (ich kann daheim nicht laden) und wir einigten uns darauf: ich schaffe das Auto um 7 vorbei und hole es 18 Uhr ab, da können die es tagsüber laden und wenn das nicht reicht, machen wir das halt ein paar Tage nacheinander. Ich habe nämlich nur 10 Min Fußweg vom Kunden zur Skoda-Werkstatt.

Nun geht er also nächsten Dienstag zum "Batterie laden" zum Service.

Jetzt interessiert mich natürlich selbst, was es mit dem Thema auf sich hat und ich frage mich, wie ich selbst ermitteln kann, wie es um die Batterieladung bestellt sein könnte aus Sicht der Steuergeräte.

Kann mir jemand sagen:
  • Wie legt Skoda fest, wann die Batterie geladen ist? Bzw wie messen die das?
  • Ich besitze die Software Carport-Diagnose, mit denen man ähnlich VCDS arbeiten kann und auch Messwertkanäle auslesen kann. Kann mir jemand sagen, in welche Steuergerät ich mir hier Messwertkanäle mal anschauen könnte?
  • Klar hab ich auch ein Multimeter, aber ich vermute, dass ein einfaches Messen der Spannung in irgendwelchen undefinierten Last/KeineLast-Zuständen da nicht so aussagekräftig ist? Aber ich kanns mal machen: Welcher Wert wäre bei nach einer Nacht abgestelltem Auto, entriegelt, aber Zündung aus und Licht aus zu erwarten?

Vielen Dank und viele Grüße
 

fredolf

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Das Fz hat in jedem Fall quasi einen Batteriemonitor (Steuergerät zu Batterieerkennung, J367) welches sich am Minus-Pol der Batterie befindet. Über welches StG dieses Stg beim S3 widerum erreicht wird, weiß ich nicht.
In dessen erweiterten Messwerten, stehen alle zur Batterie ermittelten Daten drin.

Wann eine Batterie voll geladen ist, hat nichts mit Skoda Ansichten zu tun....diesen Vollladezustand (SOC: 100%) erreicht die Batterie bei VW-Fz mit S&S und Rekuperation im Normalbetrieb allerdings nie, denn der Sollladezustand wird vom Batteriemanagement "gewollt" auf ca 80% SOC gehalten.
Umkehrschluss:
Alle elektrischen Systeme des Autos (inkl. S&S) müssen mit 80% SOC funktionieren.
Real müssen die natürlich auch noch mit etwas geringerem Ladezustand im vollen Umfang funktionieren

Ca. 80% SOC sollten nach 1/2 Stunde Fahrt nahezu immer möglich sein.
Neben dem Ladestrom, entnehmbarer Kapazität usw. kann man sich den SOC über OBD-Diagnosesysteme (z.B. OBD11 und VCDS) während der Fahrt aufzeichnen.
 
Andre784

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Danke. Ich gehe mal mit dem Notebook auf Suche am Montag. Angenommen alles ist ok und der Zustand ist immer so um die 80%, dann sollte die Lade-Session beim Händler ja keine Ewigkeit dauern.
 

fredolf

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Das Problem bei allen Akkus ist ja, dass gerade die letzten ca 20% in Relation lange dauern. Deswegen wird beim E-Auto ja meist nur die superschnelle, werbewirksame Ladezeit bis 80% angegeben....

100% Vollladung dauert bei Bleibatterien i.d.R. durchaus noch ein paar Stunden zusätzlich. Allerdings geht es ja eigentlich nicht um den Ladezustand der Batterie, sondern darum die problematischen Komponenten mit ausreichender Spannung zu versorgen, um diese zu testen. Das wäre z.B. mit 12,8V (=ca volle Batterie) gegeben und diese Bordspannung kann die Werkstatt zum Test innerhalb von ein paar Sekunden mit einem entsprechenden Ladegerät/Netzteil erreichen.
 
Brooomi

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diesen Vollladezustand (SOC: 100%) erreicht die Batterie bei VW-Fz mit S&S und Rekuperation im Normalbetrieb allerdings nie, denn der Sollladezustand wird vom Batteriemanagement "gewollt" auf ca 80% SOC gehalten.
Also DAS ist doch schlichtweg Schei...
Das finde ich eine technisch völlig bekloppte Lösung "die Batterie nie voll aufzuladen NUR damit sie vom Rekuperieren oder Lichtmaschinen-Überschuss stets noch was aufnehmen kann". Wie bescheuert ist DAS denn ?!? Eine technisch richtige Lösung wäre doch die Batterie stets maximal geladen zu halten und dafür dann ggf die weitere Nachladung durch Rekuperierung und Lichtmaschine einfach zu unterbinden oder zu drosseln.
PS: äääh wie "rekuperiert" denn ein normaler Verbrenner ?? ?(?(
 
Andre784

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Ich weiß nicht, wie es bei den Auto-Batterien ist, aber bei Akkus für Elektronik, wie Handies, ist die Lebensdauer höher, wenn der Akku zwischen 20 und 80 % gehalten wird
 

fredolf

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@Brooomi, es ist halt so mit der Alibi-Rekuperation bei VW.....
Die Batterie speichert minimal Bremsenergie über die LiMa (mittels erhöhter Spannung) im Schubbetrieb und dafür braucht die Batterie quasi "Platz".
Wenn wieder Antriebsleistung des Motors benötigt wird, verringert das Batteriemanagement die Spannung deutlich oder schaltet die LiMa für eine Zeit komplett ab.
Dadurch wird die Batterie etwas entladen und in der Zeit muss der Motor etwas weniger mechanische Leistung abgeben, was eben Unmengen an CO2 spart.
Das ist doch absolut High-Tec....spart irre Kraftstoff und kostet in der Herstellung kaum Aufpreis. Nobelpreisverdächtig.

(die höheren durchschnittlichen Batteriekosten übernimmt ja der Verbraucher....)

Ich weiß nicht, wie es bei den Auto-Batterien ist, aber bei Akkus für Elektronik, wie Handies, ist die Lebensdauer höher, wenn der Akku zwischen 20 und 80 % gehalten wird
das gilt fü LI-Akkus, aber definitiv nicht für Bleiakkus, denn die mögen es am liebsten möglichst voll.
 
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Naja, ich lade einmal im Monat mit Ladegerät nach, da sieht die Batterie wenigstens manchmal 100%. Dauert aber auch gut 5 Stunden mit dem Ctek mxs 5.
Startprobleme oder sonstwas gab's so trotz Kurzstrecke bisher noch nicht.
 

fredolf

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Danke. Ich gehe mal mit dem Notebook auf Suche am Montag. Angenommen alles ist ok und der Zustand ist immer so um die 80%, dann sollte die Lade-Session beim Händler ja keine Ewigkeit dauern.
Bei einem Touran 2, den ich gerade gescannt habe, ist das J367 ein Subsystem des StG 19 (Diagnoseinterface) und die Messwerte des J367 habe ich dann auch beim Stg 19 gefunden.
Der Touran 2 dürfte, im Gegensatz zu meinem Yeti, vom Bus-Grundaufbau kaum anders sein, als ein S3.

Naja, ich lade einmal im Monat mit Ladegerät nach, da sieht die Batterie wenigstens manchmal 100%. Dauert aber auch gut 5 Stunden mit dem Ctek mxs 5.
Startprobleme oder sonstwas gab's so trotz Kurzstrecke bisher noch nicht.
Schadet in jedem Fall nicht.
Wenn du der Batterie noch etwas "Besseres" tun willst und etwas Zeit hast, dann lass das MXS 5 noch deutlich länger, also im Erhaltungsmodus, angeschlossen.
-----
Startprobleme sind eigentlich erst am Ende der Skala zu finden.
Vorher wird i.d.R. Start&Stop seltener stattfinden, als bei neuer Batterie und es könnten dabei Meldungen in der MFA, wie z.B. "Energieverbrauch zu hoch" auftreten.
Bereits dann, obwohl es bis zu eventuellen Startproblemen noch lange dauern kann, ist die Batterie für das Fz letztendlich nicht mehr voll funktionsfähig
 
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Elektrobonzo

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Es spielt sich alles in einer sehr engen Spanne ab. Als messtechnische Problem ist einfach die chemische Tatsache, wenn sich die Batterie beruhigt hat, Wartezeit 2-6h die Zellenspannung sinkt. Es sind ca. 0,1 -0,2V was bei einer AGM Batterie viel sein kann da, 12,5V 70% entspricht. 12,8V sind die 100%.
Also Stelle ich mein Auto ab und messe sofort die Spannung. Warte 2 Stunden und messe den Sannungsabfall1 und denn Spannungsabfall 2 am Morgen.
Also ein gutes Multimeter sollte ausreichend sein. Es stellt sich somit tatsächlich die Frage ob denn die tägliche Fahrt von 30min reicht, um die Batterie ganz voll zu bekommen, um am Morgen noch die 12,7V zu haben.. Oder es doch 12,6 oder 12,5 oder sogar 12,4V sind...
 
CMR

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Servus,

mein 7 Monate alter Superb war kürzlich mal wieder in der Werkstatt, wegen dies und das, unter anderem auch deswegen, weil Care Connect (Starten der Standheizung per APP) oft nicht geht.

Ich kam dann in die Werkstatt, bin das Auto zuvor ca 18 km und 30 Min gefahren und Care Connect lief vor den Augen des Meister in der App und im Web auf "Fahrzeug nicht erreichbar". Connect vom Auto aus ging übrigens (Wetter, Updates suchen), die Fahrt hatte er auch korrekt in der History hochgeladen, das Auto war also ganz klar online.

Dann war das Auto tagsüber in der Werkstatt und abends wurde mir bestätigt, dass man betreffend Connect keine Fehler feststellen konnte.

Nun hat die Skoda Kundenbetreuung mir und der Werkstatt mitgeteilt, man müsse ein bestimmtes Protokoll durchgehen und der nächste Schritt sei, man müsse die Batterie einmal komplett laden, nicht dass es quasi an zu schwacher Batterie läge.

Das ist, so meine ich, Unfug, weil ca 1,5 Stunden später lief Care Connect wieder, während das Auto noch im Wartebereich des Skoda-Händlers stand, und wäre die Batterie morgens schwach gewesen, dann wäre sie sicher nicht vom Herumstehen plötzlich "voller" geworden und die 2 Grad Temperatur-Unterschied in 1,5 Stunden warens sicher auch nicht.

Der Meister wirkte dann hilflos, denn auch er ist der Meinung, dass in 99% der Fälle die Verfügbarkeit des Start/Stop-Systems ein Hinweis ist, dass mit der Batterie grob alles i.O. ist.

Ich hab auch nie was bemerkt: Starten geht schnell, da leiert nix, Licht wird nicht dunkler beim Anlassen, Start/Stop steht immer nach Warmwerden zur Verfügung.

Aber er müsse halt diesen Schritt gehen, Vorgabe von Skoda, sonst könne er nicht weitermachen. Ursache könnte aber auch sein, dass im Steuergerät für die Sitzheizung in letzter Zeit regelmäßig ein Fehler wegen Comfort-Einschränkung aufgrund Energie-Management zu finden ist und das hatte ich ihm ausgedruckt.

Ich sagte dann, dass sich das Auto brauche und nicht über Nacht da lassen wolle (ich kann daheim nicht laden) und wir einigten uns darauf: ich schaffe das Auto um 7 vorbei und hole es 18 Uhr ab, da können die es tagsüber laden und wenn das nicht reicht, machen wir das halt ein paar Tage nacheinander. Ich habe nämlich nur 10 Min Fußweg vom Kunden zur Skoda-Werkstatt.

Nun geht er also nächsten Dienstag zum "Batterie laden" zum Service.

Jetzt interessiert mich natürlich selbst, was es mit dem Thema auf sich hat und ich frage mich, wie ich selbst ermitteln kann, wie es um die Batterieladung bestellt sein könnte aus Sicht der Steuergeräte.

Kann mir jemand sagen:
  • Wie legt Skoda fest, wann die Batterie geladen ist? Bzw wie messen die das?
  • Ich besitze die Software Carport-Diagnose, mit denen man ähnlich VCDS arbeiten kann und auch Messwertkanäle auslesen kann. Kann mir jemand sagen, in welche Steuergerät ich mir hier Messwertkanäle mal anschauen könnte?
  • Klar hab ich auch ein Multimeter, aber ich vermute, dass ein einfaches Messen der Spannung in irgendwelchen undefinierten Last/KeineLast-Zuständen da nicht so aussagekräftig ist? Aber ich kanns mal machen: Welcher Wert wäre bei nach einer Nacht abgestelltem Auto, entriegelt, aber Zündung aus und Licht aus zu erwarten?

Vielen Dank und viele Grüße

Bei mir war es irgendwie im letzten Winter andersrum. Die Standheizung ging immer aber einmal konnte ich nicht mehr starten und ich durfte dann ca. 2 Stunden auf den ADAC warten. Bei der Fahrt in die Werkstatt danach ca. 30 km, stellte man dort ca. 25% Ladezustand fest.
Ich habe die Batterie dann gleich wechseln lassen nach etwas mehr als 7-jähriger Dienstzeit da mir das zu riskant war. Der Motor war schon ein paar Tage zuvor einmal nur ganz knapp angesprungen aber da die nächsten Tage nichts war, schenkte ich dem keine weitere Bedeutung. Ebenso ging auch immer recht schnell das Licht aus im Inneren, teilweise sogar bei geöffneten Türen. Das hätte mich eigentlich schon zum Wechseln animieren sollen. Da ich aber keine Meldung " Battery low" in der Radioanzeige bekam, fuhr ich weiter. Die "Battery low" Anzeige kam ca. 2 Jahre vorher mal ab und zu, danach aber nicht mehr. Kann auch damit zusammenhängen, daß ich da noch nicht das Columbus drin hatte sondern das Original Swing. Laut meiner Werkstatt, soll die Meldung aber auch im Columbus kommen.
Warum sich bei mir die Standheizung jedesmal zuschalten ließ so daß ich am Ende nicht mehr starten konnte, weiß ich leider nicht. Ich dachte immer, daß die dann nicht mehr zugeschaltet wird, damit ich den Motor starten kann.
 
Ameise

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Das Ladegerät bleibt bei einer ladesitzung meist 6 oder mehr Stunden dran. Vom Aufwand her im Carport noch erträglich...
 

fredolf

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Es spielt sich alles in einer sehr engen Spanne ab. Als messtechnische Problem ist einfach die chemische Tatsache, wenn sich die Batterie beruhigt hat, Wartezeit 2-6h die Zellenspannung sinkt. Es sind ca. 0,1 -0,2V was bei einer AGM Batterie viel sein kann da, 12,5V 70% entspricht. 12,8V sind die 100%.
Also Stelle ich mein Auto ab und messe sofort die Spannung. Warte 2 Stunden und messe den Sannungsabfall1 und denn Spannungsabfall 2 am Morgen.
Also ein gutes Multimeter sollte ausreichend sein. Es stellt sich somit tatsächlich die Frage ob denn die tägliche Fahrt von 30min reicht, um die Batterie ganz voll zu bekommen, um am Morgen noch die 12,7V zu haben.. Oder es doch 12,6 oder 12,5 oder sogar 12,4V sind...
Nochmal:
es geht hier um ein Fz mit Rekuperation und da wird die Batterie auch nach 2 Stunden Fahrt nicht ganz "voll", denn der Ladezustand wird "bewusst" auf ca 80% gehalten.
Multimeter ist toll, aber den allgemeinen Batterie-Zustand, den Batterie-Ladezustand, die noch entnehmbare Batteriekapazität stellt ausschließlich das Steuergerät für Batterieerkennung fest, welches jedes Fz mit S&S (plus Rekuperation) besitzt.
Man muss es nur auslesen....
Das kann man nicht mit dem üblichen Werkstattbatterietester (kaltstartprüfstrom-messung) und schon gar nicht mit einem reinen Voltmeter feststellen.

Das Ladegerät bleibt bei einer ladesitzung meist 6 oder mehr Stunden dran. Vom Aufwand her im Carport noch erträglich...
Ich lasse es zumindest über Nacht dran (ebenfalls im Carport). Der Aufwand ist der Gleiche.....
 
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Brooomi

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Wurde dann der SPANNUNGS-ABFALL fachgerecht aufgefangen ?
upload_2019-10-27_20-10-23.jpeg


Neu @Brooomi, es ist halt so mit der Alibi-Rekuperation bei VW.....
DANKE. Ist mir ja mal wieder ganz neu. Aber das gibts sicher erst seit neuerem oder nur in gehobener Fahrzeugklasse?!
Also wohl eher NICHT in meinem Roomster BJ 2012 oder??
 

Elektrobonzo

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Multimeter ist toll, aber den allgemeinen Batterie-Zustand, den Batterie-Ladezustand, die noch entnehmbare Batteriekapazität stellt ausschließlich das Steuergerät für Batterieerkennung fest, welches jedes Fz mit S&S (plus Rekuperation) besitzt.
Nur wer die Spannung "morgens" regelmäßig über Monate und Jahre nach der Beruhigung kennt und misst, erkennt ob der Ladezustand abtriftet. Schlaue Berechnungen bringen wenig, wenn quasi über Nacht die Batterie 20% verliert. Die "falschen" Berechnungen harmonieren eben nicht mit einer Klimaanlage, bzw wenn die Batterie Monat für Monat abbaut. Hier geht es rein um die Erkenntnis wann liege ich unter 12,5V..
 

fredolf

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Nur wer die Spannung "morgens" regelmäßig über Monate und Jahre nach der Beruhigung kennt und misst, erkennt ob der Ladezustand abtriftet. Schlaue Berechnungen bringen wenig, wenn quasi über Nacht die Batterie 20% verliert. Die "falschen" Berechnungen harmonieren eben nicht mit einer Klimaanlage, bzw wenn die Batterie Monat für Monat abbaut. Hier geht es rein um die Erkenntnis wann liege ich unter 12,5V..
Da solltest du dich mal genauer erkundigen:
Das Steuergerät J367 überwacht die Batterie rund um die Uhr, 365Tage im Jahr und misst dabei ständig den Strom von und zur Batterie, die Temperatur und selbstverständlich auch die Spannung.
Das Spannungsverhalten der Batterie bei Last, also auch bei Startvorgängen, wird überwacht.
Daher kann z.B. die Batteriealterung und auch der Ladezustand bestimmt werden.
Mit einer reinen Ruhespannungsmessung ist eine Batteriealterung nur in Ausnahmefällen erkennbar und in keinem Fall genauer bestimmbar.

An diese Qualität der Batteriebeurteilung kommst du mit deinen sporadischen Spannungsmessungen nicht anähernd heran und auch ein Werkstatt-Batteriepüfer macht letztendlich eine Beurteilung nur aufgrund einer Momentaufnahme von Spannung und Innenwiderstand.

Wenn die genauere Batteriebeurteilung einfach nur über Spannungsmessungen möglich wäre, hätte man im VW-Konzern bei den Fz mit S&S plus Rekuperation, wo es darauf ankommt, einen bestimmten Teil-Ladezustand zu halten und Spannungslagen unter Last voraus zu berechnen, auf dieses Steuergerät verzichtet.
 
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fredolf

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DANKE. Ist mir ja mal wieder ganz neu. Aber das gibts sicher erst seit neuerem oder nur in gehobener Fahrzeugklasse?!
Also wohl eher NICHT in meinem Roomster BJ 2012 oder??
Wenn das Auto kein S&S hat, wird es auch keine Rekuperation haben. Jeder aktuelle Polo oder Fabia dürfte heutzutage S&S plus Rekuperation haben, denn diese Technik kostet den Hersteller letztendlich nicht viel.

Wenn das spezielle Steuergerät am Minus-Pol der Batterie (ist ein kleiner Kasten mit einem Extra-Kabelanschluss) nicht vorhanden ist, gibt es auch keine Rekuperation.
Beim Golf konnte man m.E. schon ab 2009 sogenannte "BlueMotionTechnik"-Ausführungen bestellen, die dann u.a. S&S plus Rekuperation hatten.
 
Brooomi

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Danke. Mein Broomi hat KEIN S&S, ist wohl auch zu alt. Hab aber mal ein Bild von der Batterie-Draufsicht gemacht, vielleicht kann man DA was zu sagen:
upload_2019-10-28_14-1-7.jpeg

So eine Art "Abdeckungs-Kasten" wäre ja drauf. Zumindest kannte ich das bei meinen früheren Fahrzeuge nicht so. Hab mich aber jetzt nicht getraut das einfach so aufzureissen. Aaaber, grad seh ich , DAS ist ja am PLUS-Pol, aha.
 

fredolf

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Mein Broomi hat KEIN S&S, ist wohl auch zu alt. Hab aber mal ein Bild von der Batterie-Draufsicht gemacht, vielleicht kann man DA was zu sagen
ja, da ist, wie man sieht, kein Steuergerät am Minus-Pol vorhanden und es ist dann auch kein S&S vorhanden.
In der Golf/Octavia-Klasse ist S&S (inkl. Rekuperation) nahezu flächendeckend auch erst ab ca 2013 (Golf 7/ Octavia 3) vorhanden.

So sieht es bei meinem Yeti aus:
 

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