Wann (Alter, Kilometerleistung) einen 1,4 TSI wieder verkaufen?!

Dieses Thema im Forum "Skoda Octavia II Forum" wurde erstellt von lmeier, 22.06.2012.

  1. lmeier

    lmeier

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    Mahlzeit an alle,

    ich fahre aktuell eine Skoda Octavia 1,4 TSI Lim mit einer LPDi Autogasanlage. Die Ausstattung findet sich bei Interesse in meiner Signatur.

    Ich habe den Wagen auch als "Firmenwagen" gekauft (bin Freiberuflich tätig) und plane folglich mit dem Wagen eigentlich etwa 5 Jahre, auch da mehr als 6 Jahre aus steuerlichen Gründen (Abschreibung) keinen Sinn machen. Ich habe nun vor kurzem mal mit meinem Skoda-Händler so gesprochen und er meinte dann in einem Nebensatz, dass ich mir nochmal genauer überlegen sollte, wie lange ich den Wagen wirklich fahre, damit ich noch einigermaßen etwas dafür bekomme. Sein Angelpunkt war die Kilometerleistung und daß Benzimer mit mehr als 100.000km schwer zu verkaufen seien und mit über 150.000km fast unmöglich und selbst "Ost-Exporteure" diese nur ungern kaufen würden...

    Aktuell fahre ich rund 35.000km im Jahr (deswegen auch die Umrüstung auf Autogas, welche ich nach etwa 20 Monaten wieder herausgefahren habe). Das würde also bei 5 Jahren 175 TKM bedeuten.

    Der Wagen ist aktuell mit Garantieverlängerung bei Skoda (3 Jahre) und Zusatzversicherung auf alle Motorteile (bzw. was mit der Gasanlage beeinfluss wird; 4 Jahre) versehen, sodass ich meiner Meinung nach 4 Jahre Ruhe haben sollte.

    Was meint ihr? Wann ist der sinnvollste Zeitpunkt den Wagen wieder abzustoßen? Bereits nach 4 Jahren (Garantie vorbei; "erst" 140TKM gelaufen) oder wie angedacht nach 5-6 Jahren mit 175 - 200TKM?

    Ich kann nur ganz ganz schwer einschätzen, wie problematisch und verlustreich ein Verkauf mit >150TKM wirklich ist und wann ggf. der beste Zeitpunkt ist den Wagen abzustoßen.

    Die Frage kommt deswegen aktuell schon, da auch eine Variante wäre (zum Jahreswechsel) noch einen kleinen Zweitwagen dazu zu nehmen, um die Kilometerleistung auf dem einen Wagen etwas zu reduzieren und zugleich die Weiterverkaufsmöglichkeiten mit 5/6 Jahren zu verbessern. Aber egal wie bei 25.000 / Jahr würde der Wagen auch dann bleiben.

    Würde mich über Meinungen freuen ! ;)


    PS: Die Diskussion ob ein Diesel dann nicht besser gewesen wäre, können wir uns an dieser Stelle schenken! Der Wagen ist ja schon da und ich bin mit der Entscheidung auch mehr als zufrieden!
     
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  3. andi62

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    Die Frage ist verständlich, aber jede Antwort kann hier nur spekulativ sein, im Sinne von was-wäre-wenn.

    Aus meiner (!) Sicht gibt es hier eine wichtige Kenngröße, die Garantie. Will man keinerlei Risiken eingehen, ist es natürlich gut, das Auto nach deren Ablauf zu verkaufen. Geht man hingegen davon aus, dass auch im fünften Jahr kein nennenswerter Defekt auftritt, dann ist der Wertverlust im fünften Jahr geringer als bei einem ansonsten anzuschaffenden Neuwagen im ersten Jahr.

    Das ist eine Rechnung mit zu vielen Unbekannten und letztlich entscheidet da das Bauchgefühl. Vielleicht hast Du auch zu irgendeinem Zeitpunkt ein so gutes Inzahlungnahmeangebot, dass es sich ggf. schon nach drei Jahren lohnt - oder auch erst nach 5.

    Ich würde also abwarten, wie sich das weiter entwickelt. Möglicherweise bist Du lange begeistert und hast keine Probleme mit dem Auto, so dass Du es so lange wie möglich nutzen magst. Oder irgendwann häufen sich die Probleme und die willst das Auto nur noch loswerden.
     
  4. lmeier

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    Danke erstmal für die Antwort.

    Gebe dir völlig recht und genau das macht es für mich etwas schwierig dadrüber nachzudenken ;) Rechne normalerweise immer alles zig mal durch (wie die Gasanlage) und bin dann auch überzeugt davon. Mein aktueller Richtwert sind etwa 5 Jahre, somit habe ich ja noch 4 Jahre Zeit bis ich was Neues bestellen muss ;)
    Auf der anderen Seite drängt sich diese Frage gerade etwas auf, da wir wir gesagt über einen Zeitwagen nachdenken. Korrekt ist sicher, dass vieles Spekulation ist, aber mich interessiert v.a. die Frage, wie problematisch ein Verkauf mit >150TKM bei einem sonst gepflegtem Auto wohl ist?

    Recht gebe ich dir auch dabei, dass man über sowas in einer passenden Situation (Probleme oder eben keine Probleme, ggf. aktuelles Interesse an einem neuen Auto) anders denkt und sich dadurch eher oder später die "Verkaufsgedanken" manifestieren.
     
  5. andi62

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    Sicherlich ist es so, dass der Verkauf umso schwieriger wird, je höher die Fahrleistung eines Autos ist.

    Aber das hängt letztlich vom Preis und von den sonstigen Rahmenbedingungen ab. Volvo 940 wechseln auch bei 400.000 km noch gerne ihre Besitzer - und 150.000 km sollten bei einem ansonsten gepflegten Auto kein grundsätzliches Problem sein.

    Entscheidend sollte sein, dass das Auto in einem guten technischen und optischen Zustand ist, idealerweise schechheftgepflegt. Das zieht dann immer noch.

    Einen Zweitwagen würde ich nicht alleine deshalb kaufen, um den Erstwagen zu schonen. So preiswert kann der Zweitwagen kaum sein, um hierdurch einen finanziellen Vorteil zu erzielen.
     
  6. lmeier

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    Jop, alles korrekt ;) Der Wagen wird definitiv scheckheftgepflegt sein, da er wie gesagt als Firmenwagen läuft und ich es ja schon wegen der Garantien für die 4 Jahre so oder so machen muss. Sprich bis mind. 4 Jahre bin ich quasi eh dazu gezwungen (und auch gewillt!).

    Der Zweitwagen soll nicht "allein" deswegen dann kommen, wäre nur AUCH ein Argument dafür. Ein Zweitwagen ist tendenziell immer etwas Schwachsinn, da ich nie günstiger als mit Gas fahren würde...
     
  7. andi62

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    Das dachte ich mir... ;)

    Bei der Entscheidung für einen Zweitwagen sucht man "ratinale" Argumente dafür, dass man eigentlich gar kein zweites Auto benötigt. Wenn Du es (auch) unter diesem (Spaß)Faktor siehst, dann würde ich es machen.
     
  8. #7 Oberberger, 22.06.2012
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    Je später weg, desto besser. Was der Händler sagt, ist Unsinn. Je älter der Wagen wird, umso weniger verlierst Du pro Jahr an ihm.
     
  9. andi62

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    Da hast Du natürlich Recht, wenn es um den Wertverlust geht.

    Allerdings: Gegenrechnen muss man die ggf. notwendigen Aufwendungen - und auch die dafür notwendige Zeit, sich darum zu kümmern. Und wie lange hält ein TSI-Motor mit Gasumbau? Das weiß niemand...
     
  10. #9 Oberberger, 23.06.2012
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    Das ist richtig, das würde ich selber auch nie machen, wenn ich Vielfahrer wäre, da geht nach wie vor nix über einen Diesel.

    Aber bei einem Neuwagen meldest Du ihn an und hast direkt 3000 Euro verbrannt. Dafür kann man am vorhandenen Fahrzeug viel reparieren.
     
  11. andi62

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    Das reicht leider nicht...

    Aber es stimmt: Solange es nur um typische Verschleißreparaturen geht, kann man vom "ersparten" Wertverlust des Neuwagens einiges in die Instandhaltung stecken. Problematisch wird es nur, wenn aufwändige Reparaturen, z.B. an Motor oder Getriebe, kommen - das ist der Punkt, an dem es dann kalkulatorisch kippt. Und den abschätzen zu können, das ist die Kunst (die keine ist, weil man es wirklich nicht weiß).
     
  12. TheCan

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    Das ist Unsinn. Fast alle Autos die jünger als 10 Jahre sind und keinen Rost haben lassen sich immer verkaufen, man bekommt bei hoher Laufleistung eben nur nicht mehr so viel Geld dafür. Warum ausgerechnet die Ost-Exporteure sowas nicht kaufen sollten? Viele werden vor dem Weiterverkauf den Tacho eh nochmal ordentlich manipulieren (das dort noch verbreiter als bei uns) wollen, da ist ein Wagen mit mehr Kilometern sogar besser, weil man billiger an ihn rankommt und ihn trotzdem fast genauso teuer weiterverkaufen kann.

    Die große Unbekannte in der Rechnung sind eben die Verschleissreparaturen und die hängen nunmal vom Verschleiss und damit entscheidend von deiner Fahrweise ab. Wenn du das Auto als nach deinen 4 oder 5 Jahren komplett "runterfährst", d.h. es muss so ziemlich alles gemacht werden ist ein Verkauf womöglich wirtschaftlicher. Wenn du den Wagen hingegen anständig behandelst, immer den Service machst und nicht am Öl sparst würde ich von einem Verkauf abraten.

    Das mit dem Zweitwagen ist wirtschaftlich gesehen natürlich Unsinn, aber wenn andere Argumente dafür sprechen (z.B. bessere Wendigkeit, weniger Probleme beim Einparken, "Hip-Faktor") kannst du dir natürlich trotzdem einen zulegen.
     
  13. cikey

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    Wenn ich mich nach einem Wagen umschaue, welcher lange bei mir bleiben soll, will ich gern noch etwas Restgarantie haben. Gerade bei Gasanlage. Dafür wäre ich auch bereit, den einen oder anderen Euro mehr zu zahlen.
    Restgarantie wägt den Interessenten in Sicherheit, keinen Schrott und keine runtergeranzte Kiste für einen übertriebenen Preis zu kaufen.


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  14. lmeier

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    Danke erstmal für die weiteren Meinungen.

    @ TheCan: Fahrweise und Wartung: Wie ich schon geschrieben habe werde ich alles notwendige ohnehin machen, da der Wagen lange in der Garantie ist und diese bei teuren Sachen greift und bei billigen Sachen vllt. negativ beeinflussen. Dazu pflege ich ein Auto, auf das ich täglich angewiesen bin, natürlich entsprechend! Er bekommt mehr Ölwechsel als nötig (z.B. aktuell schon nach der Einfahrphase und generell mind. 1x im Jahr) und soll nicht "leiden". Reparaturen gehören eben dazu, ob man will oder nicht.
    Dennoch oder gerade weil ich den Wagen fahre und brauche, fahre ich ihn vermutlich 5-6 Jahre und dann kommt was neues, da ich mich (warum sollte man sonst verkaufen) mit dem Risiko der Reparaturen und Verschleiß nicht beschäftigen will, der sich zwangsläufig im Alter eines Autos ergibt. Aber das ist ja ne Einstellungssache. Ich fahre auch gerne mal nen Neuwagen und habe dann Ruhe, andere schwören darauf nur 3 Jahre alte Autos zu kaufen und sagen ein Neuwage würde sich nie rechnen.

    Zum Zweitwagen: Der steht nicht nur zur Debatte, um den Octavia zu entlasten, sondern weil wir aktuell gemeinsam ein Auto nutzen und es aufgrund unserer Jobs zukünftig zu 60% notwendig sein wird, dass wir beide ein Auto zeitgleich brauchen und eben dann die Frage kommt ob man sich viel besser arrangiert oder einen Zweitwagen dazu nimmt. Ich schreibe ja zu 60%, da es theoretisch auch möglich ist mit einem Wagen es zu machen, es aber schon deutlich einfacher wäre. Daher überlegt man eben auch in andere Richtungen und die "Entlastung" des Octavias wäre ein weiteres Argument.

    @ cikey: Damit hast du natürlich Recht und ein Verkauf nach 3,5 Jahren am sinnvollsten. Das würde für mich meine Ersparnis durch den Gasumbau natürlich auch etwas reduzieren.Ich spare aktuell durch Gasbetrieb im Vergleich zu Benzin rund 1800€ im Jahr . Aber vermutlich (hoffentlich) würde ich bei einem Verkauf dann auch die allermeisten Reparaturen sparen.

    Vielleicht ist es auch am einfachsten sich zu diesem Zeitpunkt einfach mal Angebote einzuholen und zu sehen, was der Wagen dann real zu dem Zeitpunkt wert ist / wäre. Gerade in Hinblick auf die Gasanlage gibt es ja auch immer "Hype-Zeiten", wann sowas besonders gefragt ist (Spritpreise hoch etc.)

    Es ist, wie ich mir gedacht habe, leider sehr schwierig, dass zeigt sich auch hier... ;)
     
  15. Limpi

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    Also der Händler hat schon recht. Ab 100.000 km wird es generell schwerer, bzw. Du müsst einen Verlust beim Verkauf hinnehmen.
    Ich würde sogar dazu tendieren das Du Ihn mit 175.000 wirklich nur sehr unter Preis verkaufen kannst. Ab 120.000 km bekommen selbst die Händler dafür nur schwer noch eine Gebrauchtwagenversicherung. Ich habe die Erfahrung jetzt mit 2 Fahrzeugen gemacht und das waren beides Diesel. Und mache sie gerade mit dem Wagen meines Schwiegervaters. Ab 120.000 ist mehr als Händlerankaufswert praktisch nicht mehr drin. Man bekommt die Fahrzeuge noch zwar verkauft, aber es reißt sich niemand darum.

    Gruß
     
  16. #15 Timeagent, 24.06.2012
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    Timeagent Guest

    @Limpi
    Da solltest du mal den Händler wechseln. Ich hab meinen Fab mit 485tkm noch quitt bekommen (1800€). Der Preis war mir übrigens egal. War nen schönes Zubrot bei nem 10Jahre alten Auto. Klar hab mir auch einen neuen beim Händler geholt, aber ich hatte vorher auch schon ein Angebot eines freien Händlers.
    In den Osten gehen sowieso noch wenige Autos. Die meisten gehen richtung Süden. Wichtig ist, so blöd es sich anhört, ne funktionierende Klima und das der Motor läuft. Alles andere ist nebensächlich. Bei meinem war nur ein Sensor an der Klima defekt, das war aber egal.

    FAZIT: Quitt bekommt man jedes Auto und sei es nur zu den Preisen aus der DAT
     
  17. #16 pietsprock, 24.06.2012
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    Da es ja ein Firmenwagen ist, sind die Kosten doch auch Firmenkosten... Ich würde den 5 - 6 Jahre ausschließlich fahren, der Wiederverkaufswert spielt doch eigentlich keine Rolle (aus meiner Sicht) da der - egal ob 25.000 oder 35.000 km im Jahr - eh nicht so gravierend sein wird...

    Ich bin doch immer wieder erstaunt, was für ein Hype um den Wiederverkaufswert gemacht wird... Letztlich ist der Anschaffungspreis bei einem Vielfahrerauto doch bei weitem nicht der größte Kostenfaktor... Für Treibstoff geht doch wesentlich mehr auf die Rechnung... da ist die Entscheidung für Gas schon ok...


    Ein Händler, der behauptet, dass ein Auto mit über 100.000 Kilometern schwer zu verkaufen ist, hat keine Ahnung oder blöfft, weil der DIR schnell wieder einen Neuwagen verkaufen will und es natürlich für ihn einfacher ist, einen Wagen mit unter 100.000 Kilometern zu verkaufen... Aber das geht dann auf deine Kosten und ist extrem Kundenunfreundlich... natürlich sagt der Händler nur, um deines Besten willens... ist klar... :whistling:

    Das ein Auto nach 100.000 Kilometern noch erhebliches Potential hat, zeigt ja mein Fabia... der hat bald das Zehnfache auf dem Tacho und die technischen Bauteile halten - da ist alles im Original drin...



    Gruß und viel Spaß mit dem Auto...
    Peter
     
  18. #17 pietsprock, 24.06.2012
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    Aus meiner Sicht, hat ein Auto mit 100.000 Kilometern übrigens noch fast Neuwagen-Charakter.... Dass dann die Reparaturen losgehen, ist absoluter Quatsch...

    Dass man nach 6 Jahren auch mal wieder was Neues vor der Tür haben möchte, kann ich verstehen...
     
  19. #18 Tanktourist, 24.06.2012
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    habe mal schnell bei mobile.de geschaut: ob Du den Wagen ein Jahr eher oder später verkaufst, macht gerade mal 2000 Euro aus (höchstens). Dafür 35Tkm fahren schaffst Du mit keinem Neuwagen! Vergleichen konnte ich aber nur TDI´s, weil keine jungen TSI mit dem km-Stand zu finden waren und mit LPG schon gar nicht.
    Wenn Du Dir Sorgen um den Wertverlust machst, hättest Du Dir besser einen Kombi zulegen sollen, das nur nebenbei. Aber das zweite Problem ist die Gasumrüstung. Meiner Meinung nach macht die bei ordentlicher Behandlung (kein Dauervollgas) auch nach 200Tkm keine Probleme und war die absolut richtige Entscheidung. Aber sämtliche Händler oder Interessenten werden in Hinblick darauf den Preis drücken wollen oder gar vom Kauf Abstand nehmen und Dir alle möglichen Vorurteile gegen Gas auftischen. Deswegen gilt in jedem Fall: je eher Du das Fahrzeug verkaufst, um so mehr Verlust machst Du! Also spule einfach 200Tkm oder mehr ab, sorge für regelmäßige Wartung (kein Longlife, sondern alle 15Tkm frisches Öl insbesondere wegen der Steuerkette) und verkaufe erst, wenn die Reparaturen überhand nehmen. Dabei sollten Verschleißteile wie Reifen, Bremsen etc. nicht eingerechnet werden, denn die fallen auch beim Neuwagen weiterhin an.
     
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    Er macht sich ja nun keine Sorgen, stellt sich lediglich die Frage, wann der richtige Zeitpunkt für einen Verkauf sein könnte.

    Im Grunde ist dazu alles geschrieben worden:

    1. Der Wertverlust spielt mit zunehmender Laufleistung und zunehmendem Alter eine immer geringere Rolle.

    2. Es ist natürlich einfacher, einen Abnehmer für ein Auto mit einer geringeren Laufleistung zu finden als mit einer hohen - letztlich ist das aber eine Frage des Preises (in beiden Fällen).

    3. Alle Berechnungen dieser Art gehen nur auf, wenn kein kapitaler technischer Defekt eintritt. Mit einem Motorschaden oder etwas ähnlichem werden die finanziellen Aufwendungen extrem hoch und ggf. völlig unrentabel. Ist nur der normale Verschleiß zu ersetzen, lohnt sich die längere Haltedauer.

    4. Wer seine Risiken minimieren möchte, der verkaufe sein Auto am Ende der (verlängerten) Garantiezeit.
     
  22. lmeier

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    Guten Morgen (oder Mahlzeit),

    vielen Dank mal wieder für die Antworten. Ich habe mit dem Auto keine Kapitalanlage gekauft, dass ist mir klar. Und auch kein Auto mit dem Ziel es möglichst gut wieder verkaufen zu können! Es ist für mich ein Gebrauchsgegenstand, der für meine täglichen Fahrten und Termine zuverlässig und günstig sein muss! (Und ich wollte keinen Kombi kaufen, den ich nicht brauche! Hätte in der Anschaffung auch nur Geld gekostet, auch wenn mir klar ist, dass sich ein Kombi später besser weiterverkaufen ließe)

    Danke an dieser Stelle auch mal für die Meinungen, dass die Entscheidung pro Autogas schon "okay" ist. Sowas wird immer als erstes bemängelt. Ich fahre nun seit fast 10 Jahren Autogas und bin sehr zufrieden. Ich spare AUCH GEGENÜBER EINES DIESELS noch über 1200€ im Jahr an Spritkosten, wobei eine Rechnung Gas vs. Diesel sich auch noch schneller amortisiert (110PS Diesel kostet 1200€ mehr als der 1,4TSI; Gasanlage 3300€ mehr als der TSI -> 2100€ Mehrpreis des Gasfahrzeugs vs. Diesel, aber Gas deutlich ! weniger Steuern und günstiger in der Versicherung)
    In 5 Jahren schütte ich in den Wagen für für 20.000€ Benzin, 15.000€ Diesel oder 10.000€ Gas...

    Das mit dem Vergleich bei mobile ist auch gut zu wissen, da ich Gas vs. Benzin rund 1800€ im Jahr an Spritkosten spare ist es quasi das gleiche wie der Wertverlust für ein Jahr.

    Ich bin nun auf jeden Fall etwas schlauer, auch wenn ich über vieles so auch schon nachgedacht habe. Fest steht, dass ich den Wagen mind 4 Jahre fahren werde, da solange für mich das Risiko von Problemen gegen 0 geht und dann mal abwarten, auch wie sich meine Fahrgewohnheiten bis dahin entwickeln.


    @ Tanktourist: Wegen der Sache mit dem Öl: Ich lese immer wieder was dazu. Kannst du mir dazu mal nen paar Hinweise oder Links geben? Warum kein LL-Öl, welches Öl alternativ? Intervall wieder auf 15.000 statt 30.000? Irgendwie lese ich immer wieder was und habe da schon oft drüber nachdedacht, aber kürzlich hat mein :) noch gesagt, es sei nicht nötig
     
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