Wallbox gesucht für Octavia 4 iV

Diskutiere Wallbox gesucht für Octavia 4 iV im Skoda Octavia IV Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Moin! Nachdem wir gestern endlich unseren Octavia Hybriden bestellt haben, ist der nächste Schritt nun die Anschaffung einer Wallbox. Wir möchten...

MarcH_aus_B

Dabei seit
11.01.2021
Beiträge
19
Zustimmungen
6
Moin!

Nachdem wir gestern endlich unseren Octavia Hybriden bestellt haben, ist der nächste Schritt nun die Anschaffung einer Wallbox.
Wir möchten diese als Mieter in einem Mehrfamilienhaus betreiben. Der Vermieter scheint uns keine Steine in den Weg zu legen, ist aber sehr verhalten bzgl. der Kommunikation und wird uns wahrscheinlich nicht großartig unterstützen.

Als passenden Produkttest zu Typ2-Wallboxen haben wir bislang nur die beiden vom ADAC von 2018 und 2019 gefunden.
Eigentlich würde uns ja eine einphasige Wallbox (somit <11kW reichen) - es sei denn es finden sich Nachbarn, die zwar gerne mitmachen aber dafür eine höhere Leistung wollen. Steuerung per App und Anzeige des Verbrauchs wären super und sicherlich "nice to have", allerdings keine Zwangsvoraussetzung, jedenfalls nicht wenn wir das Teil alleine betreiben sollten.

Hat jemand Erfahrungen mit dem Octavia 4 iV was Wallboxen angeht? Kann jemand Tipps aus der Praxis geben, worauf besonders zu achten ist, speziell im Fall einer Mietswohnung (eigener Garagenplatz vorhanden)?
Ich versuche so bald wie möglich Gespräche mit Elektrikern zu führen, die den Anschluss durchführen können, aber vielleicht gibt es grundsätzliche Empfehlungen zu konkreten Modellen von Eurer Seite.

Vielen Dank und beste Grüße
Marc
 

HaNiRi

Dabei seit
18.12.2020
Beiträge
2
Zustimmungen
0
Hallo,

derzeit werden Wallboxen gefördert, 900 €, bis 11kW, weiteres siehe Förderprogramm KfW 440

Der Skoda Octavia iV lädt nur mit 3,7kW.
 

deus

Dabei seit
10.11.2020
Beiträge
82
Zustimmungen
32
Moin!

Nachdem wir gestern endlich unseren Octavia Hybriden bestellt haben, ist der nächste Schritt nun die Anschaffung einer Wallbox.
Wir möchten diese als Mieter in einem Mehrfamilienhaus betreiben. Der Vermieter scheint uns keine Steine in den Weg zu legen, ist aber sehr verhalten bzgl. der Kommunikation und wird uns wahrscheinlich nicht großartig unterstützen.

Als passenden Produkttest zu Typ2-Wallboxen haben wir bislang nur die beiden vom ADAC von 2018 und 2019 gefunden.
Eigentlich würde uns ja eine einphasige Wallbox (somit <11kW reichen) - es sei denn es finden sich Nachbarn, die zwar gerne mitmachen aber dafür eine höhere Leistung wollen. Steuerung per App und Anzeige des Verbrauchs wären super und sicherlich "nice to have", allerdings keine Zwangsvoraussetzung, jedenfalls nicht wenn wir das Teil alleine betreiben sollten.

Hat jemand Erfahrungen mit dem Octavia 4 iV was Wallboxen angeht? Kann jemand Tipps aus der Praxis geben, worauf besonders zu achten ist, speziell im Fall einer Mietswohnung (eigener Garagenplatz vorhanden)?
Ich versuche so bald wie möglich Gespräche mit Elektrikern zu führen, die den Anschluss durchführen können, aber vielleicht gibt es grundsätzliche Empfehlungen zu konkreten Modellen von Eurer Seite.

Vielen Dank und beste Grüße
Marc

Darauf gibt es nur eine Antwort.

Eine normale Steckdose reicht völlig aus.
Der Aufwand für eine Box ist völlig unnötig.
 

PiranhA

Dabei seit
10.09.2020
Beiträge
141
Zustimmungen
46
Eine normale Steckdose reicht völlig aus.
Der Aufwand für eine Box ist völlig unnötig.
Kommt drauf an. Eine Wallbox lädt nicht nur schneller, sondern in der Regel sind auch die Ladeverluste geringer. Je nachdem wie viel man dort lädt, hat man die Kosten nach ein paar Jahren wieder rein. Erst recht mit der aktuellen Förderung, denn Steckdosen werden nicht gefördert.
Dienstwagenfahrer können auch mit einem separaten Zähler die Stromkosten separat abrechnen.

Wallboxen gibt es viele gute. Ich finde die Modelle ausm VW Konzern (https://www.elli.eco/de/charger) ganz attraktiv.
Schwieriger wird die Sache mit dem Eigentümer zu klären. Ich persönlich würde auch nie Geld in eine Mietwohnung stecken. Aber wenn du da die nächsten zehn Jahre bleiben willst, musst du wissen...
 

earlgrey

Dabei seit
27.05.2015
Beiträge
37
Zustimmungen
19
Ort
Wolfsburg
Fahrzeug
Octavia 4 Combi, 1st Ed, 150 PS TDI DSG
Darauf gibt es nur eine Antwort.

Eine normale Steckdose reicht völlig aus.
Der Aufwand für eine Box ist völlig unnötig.
Mein Elektriker, und dem kann man aus persönlichen Gründen vertrauen, rät dringend von dauerhaftem Laden über die Haushaltssteckdose ab. Es geht hier nicht um "mal" Notladen, sondern um das alltägliche Aufladen an der Leistungsgrenze der Haushaltssteckdose. In den meisten Häusern sind Steckdosen nicht dediziert direkt allein auf den Zählerschrank aufgelegt, sondern in einer Art Ring durchgeschleift. Je nach Spardrang des Hausbauunternehmers teilweise ziemlich viele in einem Kreis. Wenn genau an so einem Kreis dann bei normaler Last auch noch zusätzlich ein E-Auto / Hybrid mit der maximalen Leistung einer Phase betankt wird, ist das wohl auf dauer nicht gut fürs Material. Also überlegt euch das gut.

EDIT: Hier nach 1 min googeln auch noch eine kleine Referenz vom ADAC, zweiter Absatz.
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/laden/faq-elektroauto-laden/
 
Zuletzt bearbeitet:

JimRockford

Dabei seit
15.03.2010
Beiträge
631
Zustimmungen
54
Fahrzeug
Octavia III RS FL TSI
Wenn der Laie Wissen vom Fachmann weiter gibt, dann kann es nur in die Hose gehen.
...Wenn genau an so einem Kreis dann bei normaler Last auch noch zusätzlich ein E-Auto / Hybrid mit der maximalen Leistung einer Phase betankt wird, ist das wohl auf dauer nicht gut fürs Material.
Hui. In normalen (neueren) Wohngebäuden sind elektrische Gerätestromkreise üblicherweise mit 16 A abgesichert, und da hängen in der Regel auch mehrere Verbraucher dran. Überschreitet man die maximale Stromstärke in einem Stromkreis, dann löst ganz einfach die Sicherung aus. Richtig ist, dass nur wenige Steckdosen einzeln abgesichert sind, bspw. häufig Steckdosen für Waschmaschinen. Das ist soweit alles normal und unkritisch.
Kritisch ist jedoch die Steckdose selbst. Und zwar nicht etwa, weil sie eine Last von 10 A (maximale Stromstärke des Ladeziegels) nicht dauerhaft abkönnte. Sondern weil Haushaltssteckdosen in Garagen recht schnell (bereits einige Jahre nach der Installation) korrodieren und dadurch die Übergangswiderstände steigen. Und dann kann es bei einer Dauerbelastung zu übermäßiger Wärmeentwicklung an der Steckdose kommen, im schlimmsten Fall zu Bränden.
Die meisten Ladeziegel haben aber eine Temperaturüberwachung integriert, so dass sie rechtzeitig abschalten.
Wer also in seiner Garage sein E-Auto über die Steckdose laden will, sollte zunächst prüfen, wie diese Steckdose abgesichert ist und welche Verbraucher da noch dran hängen. Wenn da nun keine weiteren (leistungsstarken) Verbraucher dran sind und die Absicherung 16 A beträgt, dann sollte man einfach die alte Steckdose gegen eine neue austauschen. Und das ist dann "auf Dauer" auch nicht schlecht für das Material.
 
Zuletzt bearbeitet:

too-onebee

Dabei seit
07.03.2015
Beiträge
69
Zustimmungen
19
Üblicherweise legt der Elektriker 1,5mm2 Leitungen, welche mit 13 Amper abgesichert werden.
Dies ist seit über 15 Jahren aktuell.

Bei 16 Amperabsicherung müssen die teuren 2,5mm2 Leitungen verlegt werden.
 

too-onebee

Dabei seit
07.03.2015
Beiträge
69
Zustimmungen
19
Natürlich bei der üblichen Verlegeart und den üblichen Längen im Haus.

Bei größeren Langen wird teilweise auch 2,5mm2 nur mit 13 Amper abgesichert.
 

deus

Dabei seit
10.11.2020
Beiträge
82
Zustimmungen
32
Wenn der Laie Wissen vom Fachmann weiter gibt, dann kann es nur in die Hose gehen.

Hui. In normalen (neueren) Wohngebäuden sind elektrische Gerätestromkreise üblicherweise mit 16 A abgesichert, und da hängen in der Regel auch mehrere Verbraucher dran. Überschreitet man die maximale Stromstärke in einem Stromkreis, dann löst ganz einfach die Sicherung aus. Richtig ist, dass nur wenige Steckdosen einzeln abgesichert sind, bspw. häufig Steckdosen für Waschmaschinen. Das ist soweit alles normal und unkritisch.
Kritisch ist jedoch die Steckdose selbst. Und zwar nicht etwa, weil sie eine Last von 10 A (maximale Stromstärke des Ladeziegels) nicht dauerhaft abkönnte. Sondern weil Haushaltssteckdosen in Garagen recht schnell (bereits einige Jahre nach der Installation) korrodieren und dadurch die Übergangswiderstände steigen. Und dann kann es bei einer Dauerbelastung zu übermäßiger Wärmeentwicklung an der Steckdose kommen, im schlimmsten Fall zu Bränden.
Die meisten Ladeziegel haben aber eine Temperaturüberwachung integriert, so dass sie rechtzeitig abschalten.
Wer also in seiner Garage sein E-Auto über die Steckdose laden will, sollte zunächst prüfen, wie diese Steckdose abgesichert ist und welche Verbraucher da noch dran hängen. Wenn da nun keine weiteren (leistungsstarken) Verbraucher dran sind und die Absicherung 16 A beträgt, dann sollte man einfach die alte Steckdose gegen eine neue austauschen. Und das ist dann "auf Dauer" auch nicht schlecht für das Material.
Einfach von einem Elektriker die Zuleitung prüfen lassen und eine ordentliche Steckdose montieren .
Dann können problemlos 2,6 kW dauerhaft gezogen werden.
 

fr3akst3r

Dabei seit
08.09.2020
Beiträge
52
Zustimmungen
7
Einfach von einem Elektriker die Zuleitung prüfen lassen und eine ordentliche Steckdose montieren .
Dann können problemlos 2,6 kW dauerhaft gezogen werden.

Und mit dem Beiwort "vernünftig" wird oft eine Campingsteckdose empfohlen, die ist in jedem Fall Dauerlast-fest.

Aber warum nicht mit den aktuellen Fördermöglichkeiten über BaFA (für NRW) oder KfW eine Wallbox zum guten Kurs verbauen lassen? Es gibt gute günstige Modelle (Siehe mein Post oben) und man hat ein zukunftsfähiges System verbaut, wenn der nächste Karren ein Plugin mit mehr Ladestrom oder ein Elektrofahrzeug wird?
 

LE2012

Dabei seit
16.12.2013
Beiträge
217
Zustimmungen
71
Fahrzeug
OIV Combi RS iV
Bei dem letzten Fragenden ging es ja um eine Mietwohnung. Ich würde den Vermieter auf das KfW 440 Programm aufmerksam machen. Wenn ich vermieten würde, würde ich die Boxen installieren und falls die Kosten die Förderung deutlich übersteigen, dann eben für kleines Geld mitvermieten.


  • Auch Mieterinnen und Mieter können eine Ladestation installieren, die Kosten tragen sie dann selbst. Vermieterinnen und Vermieter können aber ablehnen, wenn ihnen die bauliche Veränderung nicht zugemutet werden kann.
  • Als WEG können Sie gemeinschaftlich beschließen, Ladestationen zu installieren. Den Antrag stellt dann Ihre Hausverwaltung oder eine andere Person mit Vollmacht.
  • Mit dem neuen Wohnungseigentumsmodernisierungs-Gesetz gilt seit 01.12.2020: Jede Eigentümerin und jeder Eigentümer hat einen Anspruch, auf eigene Kosten eine Ladestation zu installieren – ein Beschluss der WEG ist jedoch über die Art der Durchführung erforderlich.
 

Benni1982

Dabei seit
09.09.2019
Beiträge
970
Zustimmungen
258
Fahrzeug
O4 RS TSI, FE, Kombi, DSG - Kodiaq 1.4 TSI, 4x4, DSG - Davor: O3 FL TSI 4x4, L&K, Kombi
Für die Förderung die Vorraussetzungen genau beachten: Ökostrom, vom Stromnetzbetreiber regelbarer Anschluss,......
KfW genau durchlesen ;)
 

LE2012

Dabei seit
16.12.2013
Beiträge
217
Zustimmungen
71
Fahrzeug
OIV Combi RS iV
Klar, Ökostrom (oder ausreichend große PVA) und so weit ich es verfolgt habe, habe ich noch von keinem gelesen, bei dem der VNB die Regelbarkeit auch angewandt hat. Im Endeffekt muss die Wallbox in der Liste stehen und man muss sich vom VNB ein Schreiben besorgen, dass er nicht regeln will.
 

Benni1982

Dabei seit
09.09.2019
Beiträge
970
Zustimmungen
258
Fahrzeug
O4 RS TSI, FE, Kombi, DSG - Kodiaq 1.4 TSI, 4x4, DSG - Davor: O3 FL TSI 4x4, L&K, Kombi
kA kenne mich mit den Details und den evtl. Alternativmöglichkeiten nicht aus, wollte nur drauf hinweisen, nicht dass danach jemand jammert: hätte ich es mal vorher gewusst...
 

TylerDD

Dabei seit
30.01.2020
Beiträge
300
Zustimmungen
156
Fahrzeug
O4 2.0 TDI 150 PS DSG, MJ21
Werkstatt/Händler
Brass in Gießen
Die Bedingungen für die Förderung nur mit einer PVA zu erfüllen ist vermutlich fast unmöglich, weil die Wallbox ja mit „100%“ Ökostrom versorgt werden muss. Nur bei Sonne laden ist vermutlich genauso sinnlos wie extra dafür einen Akku zu kaufen.
 

Jim Knopf

Dabei seit
15.07.2020
Beiträge
220
Zustimmungen
75
Ort
bei Augsburg
Fahrzeug
Škoda O4 2.0 TDI 110kW, DSG in Moon-Weiß (Bj. 09/2020)
Kilometerstand
3000
Ökostrom plus ggf. einer PVA ist ja nicht unmöglich und unrechenbar.
30ct. für die kW/h Strom ist ja, selbst ohne eigener PVA-Anlage, im Vergleich zum Benzin oder Diesel -nicht- teurer.
Die allermeisten haben eh schon Ökostrom im Haus/in der Wohnung. Ich habe seit über 10 Jahren reinen zertifizierten Ökostrom...
 
#
Schau mal hier: (hier klicken). Dort findet man Infos und Antworten.

Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren

Benni1982

Dabei seit
09.09.2019
Beiträge
970
Zustimmungen
258
Fahrzeug
O4 RS TSI, FE, Kombi, DSG - Kodiaq 1.4 TSI, 4x4, DSG - Davor: O3 FL TSI 4x4, L&K, Kombi
Die allermeisten haben eh schon Ökostrom im Haus/in der Wohnung.
sagt wer?!

Ich habe seit über 10 Jahren reinen zertifizierten Ökostrom...
selbst dran schuld.
bei mir gibts den anbieter der am günstigsten ist. ist eh schwachsinn mit dem ökostrom. als ob bei dir dadurch nur grüner strom rein kommt. kommt genauso AKW & Kohle Strom wie überall anders auch
 

Manticore

Dabei seit
10.10.2020
Beiträge
306
Zustimmungen
142
Ort
Ostwestfalen
Fahrzeug
Octavia IV Combi iV Hybrid
Kilometerstand
0
ist eh schwachsinn mit dem ökostrom. als ob bei dir dadurch nur grüner strom rein kommt. kommt genauso AKW & Kohle Strom wie überall anders auch
Du hast das Prinzip nicht verstanden. Du zahlst halt den Ökostrom der in den großen "Stromtopf" reinläuft, nicht den der rausläuft. Natürlich kann man den nicht trennen!
 
Thema:

Wallbox gesucht für Octavia 4 iV

Wallbox gesucht für Octavia 4 iV - Ähnliche Themen

Elektroauto Aufladen, Wallbox, Ladesäulen und sonstige E-Technik: Hallo zusammen. In diesem Thread soll es "rein" um das Laden eines Elektrofahrzeuges, oder eines Pluginhybrides gehen und den Stand der...
Oben