Wärme im Winter: Zusatzheizungen im ADAC-Test

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    ? Guest

    Ein Wärmespeicher-System zeigte gar keine Wirkung

    München, 9. November 2001. Der Winter steht vor der Tür, und bald steigt man morgens in ein tiefgefrorenes Auto. Da kann die Nachrüstung mit einer Zusatzheizung sinnvoll sein .

    Drei verschiedene Heizsysteme wurden nun in einem Test unter die Lupe genommen: Vorwärmsysteme, Standheizungen und Wärmespeicher. Überzeugen konnten im Praxistest vor allem die Standheizungen und die beiden Vorwärmsysteme. Der Wärmespeicher dagegen hatte auf die Innenraum- und die Motortemperatur des Testwagens keinerlei Auswirkungen.

    Beide getesteten Standheizungen eignen sich vor allem für Laternenparker, so der Automobilclub ADAC, der den Test durchgeführt hat. Sie dürfen nicht in geschlossenen Räumen betrieben werden, da ein kleiner Brenner das Kühlwasser für den Motor erhitzt und auch den Innenraum erwärmt. Positiv: Der vorgewärmte Motor hat in der Startphase bessere Abgaswerte, und die Standheizung wirkt auch im Fahrbetrieb als zusätzliche Wärmequelle.

    Für die elektrischen Vorwärmsysteme benötigt man eine 230-Volt-Steckdose. Eine Art Tauchsieder erwärmt das Kühlmittel, ein zusätzlicher Heizlüfter den Innenraum. Nachteil: während der Fahrt können diese Systeme nicht verwendet werden.

    Der Wärmespeicher besteht aus einem wärmeisolierten Behälter, der während der Fahrt mit heißem Kühlmittel gefüllt wird. Beim nächsten Starten gelangt dieses wieder ins Kühlsystem. Klingt gut - einen Nutzen konnten die Tester aber nicht fest stellen.

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  2. Reiner

    Reiner

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    Ich weiß nicht, wie hier getestet wurde.
    Ich kenne alte Tests von Wärmespeichern, die durchaus sehr gut funktionierten. Es ist für die volle Wirkung aber notwendig, daß das Kühlwasser eine gewisse Zeit die Normaltemperatur hat, bevor der Wagen abgestellt wird.
    Zum Wiedererwärmen des Kühlwassers darf der Wagen dann nicht zu lange stehen (maximal etwa zwei Tage).
    BMW wollte das System als Extra großlächig einführen, hat es aber gelassen, nachdem einige Tauscher mit Bariumsulfat als Speicher undicht wurden.

    Gruß Reiner
     
  3. petsch

    petsch Guest

    ... kann ich nur bestätigen, die Sache mit den sogenannten Latentwärmespeichern und deren Einsatz im Auto wurde vor ca. 5-6 Jahren in der Presse sehr stark gepuscht, wurde als die Wunderwaffer der Automobilindustrie gegen Motorkaltststart und vereiste Scheiben angepriesen, Grundlage hierfür waren wohl erstmals technisch verwendbare "Salzschmelzen"
     
  4. SiCN

    SiCN Guest

    Wenn man technisch einigermassen behändig ist, kann man so eine Standheizung leicht einbauen? 500 Euro für den Einbau ist mir irgendwie zuviel...?
     
  5. #5 toaster, 02.03.2003
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    Man sollte dafür schon einige Schraubererfahrung haben. Schließlich musst du an die Kraftstoffversorgung, das Kühlwasser, die Spannungsversorgung und auch noch einen Auspuff anbringen. Die möglichen Fehlerquellen sind schon recht hoch. Machbar ist es aber.

    Allerdings erscheinen mir 500€ für den Einbau sehr sehr teuer...
     
  6. #6 TDI-Schrauber, 02.03.2003
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    Hallo!

    Die Latentwärmespeicher sind untergegangen, weil sie einerseits technische Probleme hatten (Undichtigkeit) und vor allem, weil sie für die Zielgruppe schlicht untauglich sind.
    Für Kurzstreckenfahrten kann man sie nicht verwenden, da die Fahrzeit nicht ausreicht um den Speicher wieder komplett aufzuschmelzen. Stellt euch das jetzt noch mit einem TDI vor, der ja schon im Normalbetrieb im Winter kaum seine Nenntemperatur halten kann.

    Der Einbau einer Standheizung kostet bei den Boschdiensten etwa 250-300 Euro. Je nach Zeitaufwand.
    Anrufen und Fragen.

    BYE
    TDI-Schrauber
     
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