Vorderachse ablasten - Nachteile?

Diskutiere Vorderachse ablasten - Nachteile? im Skoda Octavia III Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Hi, ich möchte meinen Octavia 3 Kombi (2.0 TDI, 150PS - 4x4 ohne schlechtwegepaket) höherlegen. Die Einzigste, legale und eintragbare Variante...

F!o

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Hi,

ich möchte meinen Octavia 3 Kombi (2.0 TDI, 150PS - 4x4 ohne schlechtwegepaket) höherlegen.
Die Einzigste, legale und eintragbare Variante sind Höherlegungsfedern. Diese sind allerdings nur bis zu einer VA Traglast von 1010kg eintragbar. (Steht auch im TÜV Teilegutachten so drin). Mein Octavia hat aber eine Traglast von 1020kg an der VA.

Ein ablasten wäre wohl laut TÜV gar kein Problem, nur beim Auflasten wäre es kompliziert.

Doch was für Nachteile bringt mir das? Eventuell bedenke ich irgendetwas nicht? Hab ich daraufhin massive Einschränkungen bei der Reifen/Felgenauswahl?
Fällt jemandem was ein?

Gruß Flo
 

Der Jens

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Wenn die Federn eigentlich für einen leichteren Wagen gemacht wurden, dann stellt sich die Frage, wieviel höher der schwerere Wagen damit noch kommt. Das muß man ausprobieren.
Wahrscheinlich ist, daß der Wagen nicht so viel höher kommt, wie für die Federn angegeben.
 

F!o

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Die Federn werden explizit für diesen Wagen angeboten, nur das eben die Achslast der VA um 10kg abweicht.
Aber selbst wenn der Wagen nicht ganz so hoch kommt wie vom Hersteller beschrieben, wäre das kein Problem.
 

reflexsilber

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Mir fällt dazu nur höherer Verschleiß an den Gelenkwellen ein(die Antriebskräfte werden mehr abgelenkt) ...in wie weit das wirklich
zum Tragen kommt hängt davon ab wie viel er höher kommt.Die 10kg Achslast sind für´n Ar....
 

F!o

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Die Höherlegungsfedern legen den Octavia etwa 20mm höher. Der Scout ist meines Wissens nach etwa 24mm höher als der Standart Octavia. Das Schlechtwegepaket macht etwa 20mm aus.

Mir gehts auch nicht um höheren verschleiß, sondern ob ich durch das ablasten von 10kg im Fahrzeugschein irgendwelche Nachteile habe, an die ich momentan nicht denke.
 

reflexsilber

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Ist im Prinzip egal, nur das dir die 10kg im Schein fehlen.Selbst wenn das mal kontrolliert werden würde fällt das nicht ins Gewicht.
 

Tuba

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Frag beim Federhersteller nach, ob die Dir bescheinigen, dass die Feder auch 1020 kg abkann, und lass es Dir schriftlich geben. Dann (und nur dann!!) kann Dir der Kollege das eintragen. Das Teilegutachten sagt nicht aus Spaß, dass bei 1010 kg Schluss ist.

Einen Nachteil hättest Du nicht. Da der Kollege die Vorderachslast nicht herabsetzen kann (die ist konstruktiv bedingt und anders als die Hinterachslast durch Beladung nicht beeinflussbar), kann er nur hergehen und die Federn als zulässig beschreiben. Du musst deshalb weder weniger laden noch andere Reifen fahren.

Gruß - Kay
 

F!o

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Danke schonmal. Aber bitte nochmal langsam, damit ich es auch richtig verstehe.

Die Maximale Achslast ergibt sich doch aus dem Fahrzeugleergewicht + Zuladung + Stützlast.
Damit komme ich zumindest rechnerisch auf meine Achslast von 1020kg VA und 1050kg HA.
Natürlich wird eine Zuladung niemals nur auf die Hinterachse lasten, denn wenn ich z.b. umklappe und die Zuladung relativ nah an der Fahrzeugmitte platziere, wird ziemlich sicher beide Achsen relativ gleich belastet. Deshalb sind es ja auch "nur" 50kg unterschied zwischen den Achsen, und nicht mehrere hundert Kilo.

Heißt im Umkehrschluss: Da ich das Fahrzeug niemals nie mit der vollen Zuladung belaste, spielt es für mich eigentlich auch keine Rolle das die Federn nur 1010kg abkönnen.

Wie gesagt, der TÜV meinte ein ablasten der Achslast im Fahrzeugschein ist kein Problem, dann wird sich aber auch die Zuladung reduzieren.
 
Zuletzt bearbeitet:

Asterdux

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.....
Wie gesagt, der TÜV meinte ein ablasten der Achslast im Fahrzeugschein ist kein Problem, dann wird sich aber auch die Zuladung reduzieren.

Richtig, und zwar wird sich die Zuladung genau um diese 10 kg reduzieren!


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Der Jens

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Die Zuladung reduziert sich nicht notwendigerweise, weil die Summe der Achslasten üblicherweise erheblich größer ist als das zulässige Gesamtgewicht.
Vergleich diese Werte mal !

10 kg weniger Vorderachslast sind für die Praxis vollkommen irrelevant.
 

emmA3

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Und warum machst du es dir nicht einfach und nimmst die Federn und Dämpfer aus dem Schlechtwegepaket von ŠKODA? Nix ablasten, Gutachten usw... Einbauen, fertig... Nur Federn würd ich nicht tauschen, man sagt schon bei Tieferlegungsfedern, dass der Dämpfer dann nicht mehr richtig arbeiten kann... dann sollte es doch bei Höherlegungsfedern nicht anders sein...
 

reflexsilber

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Das wird sicherlich auch alles eine Kostenfrage seinen.
Das der Dämpfer nicht richtig arbeiten kann würde ich so nicht sagen,eher das der Dämpfer nicht unbedingt zur Federkennlinie passt.
Wie harmonisch das Fahrverhalten später ist kann nur einer sagen der die Kombination auch verbaut hat was dann wieder auch Das geringste Problem würden mir die 10kg machen...gerade mal 1%
 

F!o

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Natürlich ist es eine Kostenfrage. Hätte ich ein Neuwagen gekauft, hätte ich mir mit Sicherheit für 180 Euro gleich das Schlechtwegepaket dazubestellt und alles wäre gut. Möchte jetzt aber nicht wegen 20-25mm Bodenfreiheit 800-1500 Euro ausgeben, dann hätte ich auch gleich nen Scout bekommen wenn ich das meinem Budget draufgelegt hätte ;)

Doch ich möchte jetzt nicht wegen 2cm auch noch andere Dämpfer verbauen. Ich gehe davon aus, das die Höherlegungsfedern nicht dramatisch schlechter mit den Standartdämpfern harmonieren. Immerhin sind die durch den TÜV geprüft, und laut Gutachten erfordern die Federn keine anderen Dämpfer, Originaldämpfer sind erwähnt.

Aber danke euch schonmal =)
 

reflexsilber

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Ich würde jetzt auch nicht von einer dramatischen Verschlechterung ausgehen.
Ich hatte mal vor Jahren Federn von H&R(-30mm) die waren sehr hart bei kurzen Stößen.Das meinte ich mit unharmonisch.
Von welchem Hersteller hast du vor die Federn zu kaufen?
 

reflexsilber

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Sehe ich auch so...eintragen und gut
 
#
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Juergenal

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@F!o Du weißt aber schon das @TubaOPF vom TÜV ist und dir eigentlich gute Tipps gibt?

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F!o

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Nein weiß ich natürlich nicht, woher auch.

Ändert aber auch nix daran das mir MEIN TÜVLer nachvollziehbar erklärt hat, das 10kg Achslast, gerade in Verbindung einer ablastung keinerlei Praktische folgen hat, außer das er mir 10kg an Zuladung zwackt. 10kg ist nichts was im Fahrverhalten auffällt, noch ein Hindernis bei der Abnahme darstellt.
 
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Vorderachse ablasten - Nachteile?

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