Vom Superb zum Kodiaq

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  • Vom Superb zum Kodiaq Beitrag #1
ChrisH1

ChrisH1

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2022: Kodiaq FL Clever 2,0 TDI 110kW DSG
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Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Person ;)
Im Juli wurde mein für März bestellter Kodiaq ausgeliefert und ich möchte hier mal kurz meine Erfahrungen als Umsteiger schildern.

Anlass für den Umstieg: Mit drei Kindern (6/9/10) wird es langsam eng auf der Rückbank. VW Multivan und Opel Zafira sind zu teuer, Seat Alhambra zu altbacken und van"ig", was anderes gibt die Fuhrparkregelung nicht her, also wird's halt ein SUV. Mit zwei Kindern wäre ich beim Superb geblieben.

Was ist besser als beim vFL-Superb:
  • Sieben Sitze, logisch. Zwei Kinder auf der Rückbank, eins im Kofferraum, bleibt noch genug Platz für Gepäck für 14 Tage Nordseeurlaub, wenn man nicht jeden Mist mitschleppt. Zur Not habe ich noch eine Dachbox, aber bisher nicht gebraucht.
  • Motorgeräusch. Beim Beschleunigen kommt zwischendrin mal so ein kerniges BRRRP, klingt mit viel Fantasie ein bisschen nach V8. Das hatte der Superb nicht, trotz identischer Maschine.
  • Die Assistenten aktivieren sich von alleine neu, wenn man keinen Anhänger/Fahrradträger mehr dran hat. Beim Superb gingen die aus, sobald der Anhänger dran war, und man musste dann dran denken, die manuell wieder anzuschalten.
  • Matrix-LED. Im alten hatte ich den Xenon-DLA, das neue ist nicht nur heller sondern reagiert auch besser beim Maskieren des Gegenverkehrs.
  • Staumöglichkeiten (2 Handschuhfächer, Schublade unter den Vordersitzen, für mich sinnvoller nutzbare Fächer im Kofferraum)
  • KESSY an den hinteren Türen
Was ist schlechter:
  • Der Kofferraum ist kein abgetrenntes Abteil mehr, sondern halt Teil des Innenraums. Logisch, mit dem 7-Sitzer, aber gewöhnungsbedürftig.
  • Hohe Ladekante - ich hätte lieber kein Reserverad und dafür so eine geteilte Klappe wie beim Range Rover, der Platz wäre da ;)
  • Wendekreis. Nicht schlimm, aber man merkt es.
  • MIB3. Nicht so schlimm wie befürchtet, aber manchmal fragt man sich einfach was die Entwickler beruflich machen. Ist aber kein Kodiaq-Problem, hätte ich mit einem neuen Superb ja auch gehabt.
  • Traveller Plus. Hab ja schon was dazu geschrieben, ist jetzt umkodiert auf das alte Verhalten und funktioniert so prima.
  • Spritverbrauch, auch logisch (bei mir 6,6 -> 7,1l)
Was ist immer noch gut:
  • Platzangebot vorne und hinten
  • Preis/Leistung (habe schnell zugeschlagen sobald es das CLEVER ohne Zuhälterfelgen gab, das hat auch nochmal ein paar Euro ausgemacht)
  • Motorleistung/Beschleunigung. Hatte erst Bedenken, weil der Kodiaq ja doch ein paar Kilo mehr drauf hat und eine Schrankwand ist, aber Motor und Getriebe sind gut auf das Fahrzeug abgestimmt. Klar merkt man es bergauf und ab 160 km/h, aber die fahre ich eh nur noch selten.
  • Straßenlage (hatte und habe DCC, keine Ahnung ob es daran liegt), aber für einen hohen SUV kommt man immer noch sehr flott um die Kurven ohne Angst haben zu müssen.
Fazit:
Bin zufrieden, die erhofften Vorteile haben sich eingestellt und die erwarteten Nachteile sind weniger schlimm ausgefallen.

Was hätte ich anders machen sollen:
  • Das Family-Paket mitbestellen für die Akustikscheiben. Die sind aus dem Business-Paket irgendwann mal rausgefallen und ich habe es zu spät bemerkt.
  • Allrad nehmen - sich mit dem fetten SUV am Autostrand aus dem Sand schieben lassen müssen ist etwas peinlich ;)
 
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  • Vom Superb zum Kodiaq Beitrag #2
Hobo2k

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Vorab, allseits gute Fahrt mit dem Bären!
Anlass für den Umstieg: Mit drei Kindern (6/9/10) wird es langsam eng auf der Rückbank.
Die Rückbank selbst ist aber nicht breiter, oder?
  • Die Assistenten aktivieren sich von alleine neu, wenn man keinen Anhänger/Fahrradträger mehr dran hat. Beim Superb gingen die aus, sobald der Anhänger dran war, und man musste dann dran denken, die manuell wieder anzuschalten.
Das liegt aber an den alten 5Q Stg. bei den neueren 2Q geht das auch von allein beim S3. Hättest also nur Stg und die Kabelbelegung ändern müssen ;) 8)
  • KESSY an den hinteren Türen
Hättest auch nachrüsten können ;)
Bin zufrieden, die erhofften Vorteile haben sich eingestellt und die erwarteten Nachteile sind weniger schlimm ausgefallen.
Das ist doch die hauptsache :thumbup:
  • Allrad nehmen - sich mit dem fetten SUV am Autostrand aus dem Sand schieben lassen müssen ist etwas peinlich ;)
Ohne Allrad geht bei mir nix mehr 😜
 
  • Vom Superb zum Kodiaq Beitrag #3

i2oa4t

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Glückwunsch zum Neuen.

Stand im Frühjahr vor ähnlicher Entscheidung. Die Probefahrt mit dem Kodiaq hat mich allerdings nicht überzeugt und ich benötige auch den Platz auf der Rückbank nicht wie von dir beschrieben. Preislich war dann der Superb auch interessanter, so dass ich weitere Monate auf den S3 als FL warte.
 
  • Vom Superb zum Kodiaq Beitrag #4
ChrisH1

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Danke!

Die Rückbank selbst ist aber nicht breiter, oder?
Vermutlich nicht (hab nicht nachgemessen), aber die Gurtschlösser sind weniger beknackt angebracht bzw. sind nicht so starr, so dass es evtl. auch im Kodiaq zu dritt auf der Rückbank besser ginge.
Stg und die Kabelbelegung
Ja nö nicht beim Leasingfahrzeug ;)

Außerdem wusste ich ja nicht mal, dass es weniger bescheuert geht, das war nur eine angenehme Überraschung.

Die Probefahrt mit dem Kodiaq hat mich allerdings nicht überzeugt
So ging es uns 2018 auch, als wir den Superb und den Kodiaq probegefahren haben (hatte vorher nen BMW F31). Der Superb war im Vergleich zum 3er super riesig, der Kodiaq hat uns dann nicht mehr vom Hocker gerissen.

Aber die Zeiten ändern sich nun mal...
 
  • Vom Superb zum Kodiaq Beitrag #5
kanadische_axt

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BRRRRR.... Der Superb hat die bessere Dämmung in der Stirnwand (Widerspruch zwecklos, ich bin vom Fach!). Dieses BRRRRR hat meiner auch mit dem 2.0 TDI 200PS. Ich find's cool. Und ich habe das Akustikpaket, was sich auf der Bahn bemerkbar macht, Bei konstanten 120 km/h bekommst von außen viel weniger mit im Vergleich zum "Standard".

Dass sich die Assistenten wieder anschalten, das müsste mit dem MJ zusammenhängen. Mein 2018er Kodiaq hatte das nicht, der 2021er hat's.
 
  • Vom Superb zum Kodiaq Beitrag #6
wolle52

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Moin,

was aus meiner Sicht für den Kodiaq spricht:

- Der günstigere Preis (bezogen auf meine Wunschausstattung 56.590 ggü. 60.890, beim Superb sind die Rabatte i. d. R. dafür höher)
- Die verschiebbare Rückbank und die Neigungsverstellung der Rückbanklehne
- Dass die umgeklappte Rückbanklehne eine wirklich ebene Fläche ergibt (beim S 2 ging das auch noch)
- Die höhere Stützlast (mit 90 kg beim Superb bin ich mit 2 E-Bikes auf der Deichsel schon hart an der Grenze)

Pro Superb Combi:

- Die elegantere Optik, sowohl außen als auch innen. Das ist aber natürlich Geschmackssache.
- Der vermutlich etwas niedrigere Verbrauch, was aber im Gespannbetrieb wohl nur marginal sein wird.
 
  • Vom Superb zum Kodiaq Beitrag #7
Andre784

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Bei mir der Kodiaq bei selber Ausstattung fast 100 Euro im Monat billiger beim Leasing als verschiedene Superb (mit/ohne Hybrid), der Kodiaq ist aber auch das deutlich "billigere" Auto. Nicht mal LEDs in die Heckklappe hat man geschafft, das ACC hat weniger Reichweite als beim Superb und so weiter.

Bin trotzdem zufrieden.
 
Thema:

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