Vielfahrer als Risiko

Dieses Thema im Forum "sonstige Autothemen" wurde erstellt von turbo-bastl, 21.07.2007.

  1. #1 turbo-bastl, 21.07.2007
    turbo-bastl

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    Heute in Spiegel Online: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,494809,00.html

    Ich finde das Ergebnis dieser Umfrage schon überraschend, da ich gerade bei Vielfahrern, die ja in der Regel auf ihren Führerschein angewiesen sind, eine geringere Bereitschaft zum Risiko des FS-Verlusts erwartet hätte. Zumindest ich versuche - aus Abhängigkeit vom Führerschein - weitgehend so zu fahren, dass ich keine Fahrverbote zu fürchten habe.

    Auf der anderen Seite prallen natürlich die Gegensätze bei Geschwindigkeit und Fahrpraxis auf deutschen Straßen voll aufeinander. Das ganze noch garniert mit einer ordentlichen Portion Rechthaberei und Erziehungswille (Bsp. von gestern morgen: ein 206 schleicht in einer Baustelle mit den erlaubten 60 vor mir (links) und neben einem LKW her und beendet den Überholvorgang erst nach baustellenende) und schon bildet sich natürlich Aggressionspotential.
     
  2. AdMan

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  3. #2 Alter-Schwede, 21.07.2007
    Alter-Schwede

    Alter-Schwede Guest

    Ich bin über dieses Umfrage-Ergebnis nicht sonderlich überrascht, weil es realität ist! Das sich im Straßenverkehr kaum einer an das Tempolimit hält und Fährt wie Kamikaze-Piloten ist leider trauriger Alltag. Der, welcher sich an die Vorschriften hält wird mit Lichthupe und dichtem Auffahren gnadenlos genötigt. Selbst generell Tempolimits auf Bundesdeutschenstraßen würde nichts bringen, weil unsere Mentalität einfach kein langsames fahren zulässt. Bei uns gehts leider nur mit Stress und Agression :hammer:. (Meine Meinung)

    In diesem Sinne

    Alter Schwede :elk:
     
  4. #3 Shorty R., 21.07.2007
    Shorty R.

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    Das beobachte ich selbst immer wieder. Ich fahre längere Autobahnstrecken gern Nachts, weil ich das Reisen entspannter empfinde. Seit dem ich mal in einer Baustelle geblitzt wurde (was richtig ins Geld ging) achte ich ganz penibel auf Geschwindigkeitsbegrenzungen. Leider kommt es dann nur allzu oft vor das ich von LKW Fahrern belästigt werde weil ich in einer Baustelle wo Kilometerlang nur 60 bzw. 80 erlaubt ist die angegebene Höchstgeschwindigkeit einhalte.

    wollte ich mal so dazu sagen
     
  5. #4 DSG Hoschi, 21.07.2007
    DSG Hoschi

    DSG Hoschi

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    Das problem ist das die LKW-Fhrer meist auch nur arme Schweine sind und den Druck von oben bekommen!
    Denen bleibt oft nix anderes übrig als immer am Limit zufahren damit Sie die Termine schaffen die Ihnen Ihr Disponent oder Chef setzt.
    Ich weiß das denn ich bin selber Fernverkehr gefahren und das ist auch der Grund warum ich zum Bus gewechselt habe und da jetzt Linie fahre!
    Ist wesentlich entspannter!
    Also net immer nur auf die Brummikutscher schimpfen!
    Die sind auch (meistens zumindest) nur das arme Schwein am Ende der Kette und kämpft um seinen Arbeitsplatz!
    Denn wen er es nicht macht heißt es Aufwiedersehen und die nehmen nen anderen!

    Gruß Hoschi
     
  6. #5 MartyMcFly, 21.07.2007
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    Das zählt für mich nicht. Dann müssen sich die LKW-Fahrer eben solidarisieren und etwas dagegen unternehmen, bei Lokführern geht das ja auch.

    Wenn die LKW-Fahrer zusammenhalten würden, dann könnten sie auch etwas gegen solche Arbeitgeber machen. Aber nur bei anderen jammern, dass sie ja so drangsaliert werden und dann nichts dagegen unternehmen wollen, das finde ich nicht in Ordnung.

    Marty
     
  7. #6 DSG Hoschi, 21.07.2007
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    Schön gesagt! Nur leider geht das eben genau in Deutschland nicht! In Deutschland dürfen die LKW-Fahrer eben nicht wie in Italien oder Frankreich streiken und die Straßen blockieren!
    In Italien ist es sogar so das Du als Ausländischer LKW-Fahrer von der Polizei zum nächsten Parkplatz geleitet wirst und dann da bis zum Streikende Festgehalten wirst!
    In Deutschland ist sowas von Gesetzeswegen nämlich untersagt!
    Da es nach unseren Politikern nicht der Verhältnismäßigkeit des entstehenden
    Volkswirtschaftlichenschadens zu den Forderungen der LKW-Fahrer entspricht und somit zum Beispiel Streiks LKW-Fahrern einfach untersagt sind! Und nun sag mir mal wie Sie sich dann wehren sollen!
    Übrigens ist genau das selbe Thema jetzt im Gespräch den Lokführern das Streiken auf Grund des zu erwartenden Wirschaftlichenschadens von Gesetzesseite zu verbieten!
    Also erstmal mit der Sache richtig beschäftigen bevor man Statments abgibt!


    Gruß Hoschi
     
  8. #7 feli 1982, 21.07.2007
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    @DSG Hoschi,
    wie lange fährst du denn nicht mehr?
    Da ich ja Disponent bin habe ich regelmässig mit dem Thema zu tun. Gute Fahrer sind heutzutage leider Mangelware und auch nicht für Gutes Geld zu bekommen. Das mit dem Druck von oben ist spätestens mit dem Einbau eine´s diitalen Tachographen zu Ende. Da kann man gar nicht mehr überziehen.
    Das mag ja für die Sicherheit gut sein, aber als Fahrer kann es passieren, daß du nach wegen 1 Stunde überziehen nicht mehr nach Hause kommst.

    Aber zurück zum Thema,
    ich finde schon das es Heizer gibt, meist Vertreter, die von einem Termin zum nächsten hetzen müssen.
    Ich hatte damals das Glück nur an den Wochenenden viel fahren zu müssen, aber das war eben das sichere, finde schon daß ich damals sehr gut gefahren bin. Die Erfahrung kann einem halt keiner nehmen.
    Die sollten mal die Sogenannten Sonntagsfahrer oder Rentner prüfen, klar fährt man nicht aggressiv, wenn man auf freier Strecke die linke Spur mit 120 blokiert, obwohl weit und breit keiner ist, das führt doch dann dazu, dass man aggressiv die Lichthupe betätigt, weil ja auch Jobs daran hängen.
    Das ist ja dann noch nicht alles, da wird die Geschwindigkeit unterschätzt, unvermindert auf die Überholspur gewechselt, ohne zu blinken. etc.h
    Jeder Vielfahrer wird mir da sicher recht geben.
     
  9. #8 DSG Hoschi, 21.07.2007
    DSG Hoschi

    DSG Hoschi

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    Hi feli!
    LKW fahre ich seit letzten September nicht mehr!
    Und was den Digitalenfahrtenschreiber angeht den kann man genauso bescheißen!
    Unterhalte dich mal mit einigen Holländern!
    Habe als ich noch LKW gefahren bin mit einem geredet als wir gewartet haben! Der hatte schon nen Laptop drin und von seinem Chef schon irgendeine Software um das Teil zu Manipulieren! In wie fern das dann unentdeckt bleibt oder nachvollzogen werden kann weiß ich nicht! aber alles was Digital ist kann man Irgendwie Manipulieren!

    Gruß Hoschi!

    P.S. Man bekommt schon gute Fahrer nur leider gibt es fast keine Spedition die vernünftig zahlt!
    Wenn ich fragen darf bei welcher Spedition bist du denn Dispo?
     
  10. #9 feli 1982, 21.07.2007
    feli 1982

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    Klar wird man die bescheißen können,aber das wird irgendwie nachweisbar sein.
    Das mit dem guten Geld ist sone Sache, wenn man als Fahrer jeden Freitag mittag zu Hause sein will und dafür das doppelte eines normalen Arbeiters verdienen will halte ich das schon für hoch. So ist es heute leider meistens.
    Die Firma wirst du nich kennen. Manzel Fuhrbetrieb.
     
  11. #10 DSG Hoschi, 21.07.2007
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    Also ich bin Fernverkehr gefahren hat 1500,-Brutto plus Spesen und Nachtzulage!
    Jeden Sonntag halb neun losfahren und dann erst Samstag Mittag bzw.Nachmittag wieder Zuhause!
    Schlaf war lächerlich!
    Deswegen habe ich dann auch aufgehört!
     
  12. #11 Alter-Schwede, 21.07.2007
    Alter-Schwede

    Alter-Schwede Guest

    Was soll das bitte heißen??

    Ich finde das Erfahrung oder besondere Fahrausbildung sei es bei Polizei, Feuerwehr, oder sonstige Rettungskräfte nicht legitimiert das man deswegen rasen und andere gefährden darf, nur weil man meint das man gut fahren kann :motzen:! Gerade dieser glauben lässt Autofahrer übermütig werden!!!

    Alter Schwede
     
  13. #12 shorty2006, 22.07.2007
    shorty2006

    shorty2006 Guest

    mmm... der spiegel wieder, bestimmt son toller artikelschreiber der wieder keinen plan von seiner thematik hat.

    nun ja ich reiss meine 50.000km im jahr runter, ok so mancher vielfahrer hat da mehr auf der uhr.

    also wenn ich müde werd bei grossen "heimfahrten" und mir fallen so langsam aber sicher die augen zu, dann gehts aufn rastplatz und dann knack ich solange bis ich wieder aufwache. ist meist so ein,zwei stunden. das bewirkt wahre wunder und dann gehts weiter.
    alles kein hit. man sollte nur wissen, dass man eine pause machen sollte wenn man müde wird. das vergessen vielleicht manche...

    das vielfahrer rasen halte ich für unwahrscheinlich, viel haben sich für einen tempomaten entschieden eben weil sie viel fahren und das eine echte erleichterung ist und son tempomat diszipliniert mehr als er zum rasen verleitet.

    und wer lange genug vielfahrer war und sich auf der autobahn seinen vorderman anschaut wie der überholt und überholen lässt weiss nach spätestens 60sekunden ob es ein routinierter, vorrausschauender vielfahrer ist, oder obs ein wenigfahrer ist der mit den geschwindigkeiten und abständen seiner vordermänner nicht klar kommt.

    also mal über den tellerrand schaun und nicht alles glauben was manche leute denken schreiben zu müssen.
     
  14. #13 Symbiose, 22.07.2007
    Symbiose

    Symbiose Guest

    Hallo,

    wer fühlt sich denn hier eigentlich wieder getroffen?
    Kommt mir zumindest so vor. Der Eine will sich an die Geschwindigkeitsbegr. halten, aber regt sich über notorische Linksfahrer auf der Autobahn auf. Das ist nicht nur nervig, es ist auch verboten. Es ist auch von LKW-Fahrern verboten, zu drängeln. Und da interessiert es nicht, ob sie Termindruck haben oder nicht.
    Oder bei starkem Regen wird mit 180 km/h und mehr über die Autobahn auf der linken Spur geheizt. Begründung: Ich fahre ein Auto der gehobenen Klasse, super Fahrwerk, Hightec-Reifen, ESP ........., und so ein Auto kanns einfach.

    Da ist wieder das Problem: Der Mensch.

    Wir leben und fahren nicht im luftleeren Raum. Es ist so, wo Menschen zusammenleben muss es Regeln geben, die Kompromisse einschließen.

    So ist eben im Baustellenbereich oft 60 km/h angesagt. Auch wenn der eine oder andere mit 100 auch noch gut zurande käme.

    Das sind solche Kompromisse. Sicherheit, Fahrzeugdurchfluss, Belastung der Fahrbahn, unterschiedliche Fahrzeugqualitäten und Bauarten und auch der Mensch.

    Wenn einer unter die Räder kommt, heißt es wieder: "Das haben wir doch schon immer gesagt, das muss geändert werden, sonst passiert noch was".

    Und wenn vor Schulen eine Geschwindigkeitsber. von 30 km/ besteht, wird morgens um 7 Uhr oder nachmittags um 14 Uhr vorbeigeknallt was das Zeug hält. Weil die Schule ja erst um 8 Uhr beginnt und um 13 Uhr die Kinder ja schon alle wieder zu Haus sind. Und um 9 Uhr sind die Schüler doch so wie so alle in der Schule und es kann nichts passieren.

    In verkehrsberuhigten Zonen wird mit 30 km/h und mehr durchgefahren, statt mir Schrittgeschwindigkeit zu fahren.

    Weil: So langsam kann mein Auto nicht fahren.

    Leute, seid ehrlich.

    So billig wie in Deutschland und so viel wie man hier verbocken kann und trotzdem noch weiterfahren darf, so was gibt es in keinem europäischen Land. Fahrt in Dänemark, Frankreich, Schweiz, Österreich, England 20 km/h zu viel und lasst euch erwischen.

    Es ist nur ein Problem hier in Deutschland, man meint, nur weil man Steuern zahlt oder weil man gerade keine zahlt, ein einträgliches Einkommen hat, oder weil man zu Haus bei der Frau und auf der Arbeit nichts zu sagen hat, kann man die Sau so richtig auf der Straße raus lassen.

    Potenzprügel - Auto?

    Es ist richtig, es gibt so einige aufgestellte Verkehrzeichen, Geschwindigkeitsmessungen, Verhalten von unseren Ordnungshütern und anderen Verkehrsteilnehmern, die sind nicht nur fragwürdig.

    Auch ist das Schimpfen über den einen oder anderen Verkehrsteilnehmern auch mal hilfreich, den Stress abzubauen, damit man sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren kann. Aber leider steigern sich da so manche in einen Kreislauf rein bis hin zu Eskalation, Ausbremsen, Abdrängeln, Vorfahrt nehmen handfestes Weiterführen des Streites.

    Persönlich gekränkt, bloßgestellt, eingeschüchtert ... worden? Aha, und dann den Streit mit PS weiterführen.


    Im Straßenverkehr mache auch ich Fehler und bezahle auch dafür ohne rum zu meckern. (meißt nicht bezahlte Parkgebühren). Und so manch anderer Fahrer hat meine Fehler bemerkt und nicht auf sein Recht bestanden.

    So ist das Leben, auch wenn ich die Parkgebühren und erheblichen Parkbeschränkungen gerade in Innenstädten mir oft nicht passen. Wenn ich mich nicht dran halte und erwischt werde, dann wird bezahlt.

    Ich bin selbst Jahre lang ca. 40.000 km nur zur Arbeit gefahren + privat extra.
    Und habe dabei im Jahr mehr als 50 Unfälle gesehen und im Stau gesteckt. Mit solchen Lebensrisiken müssen wir leben. Und auch mit dem teilweisen persönlichen finanziellen Verlust. Zeit = Geld, kein Umsatz = kein Gewinn.

    Von meiner beruflichen Seite mal abgesehen, wo noch mal über 100 Fahrzeuge pro Jahr dazugekommen sind.


    Wir haben alle nur ein Leben und nur eine Gesundheit.

    Aber so ist das, was man nicht bezahlen muss, dass wird auch nicht wertgeschätzt.

    Und das Leben und die Gesundheit gabs ja mit der Geburt kostenlos.

    Davon mal abgesehen, die Meißten halten sich an die Regeln und versuchen es (leider nur) zumindest. Nur die Wenigen, die die Welt und schon lange die Straßen ihr eigen nennen, machen das Miteinander auf den Straßen schwer.

    Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme .....
    Unnötige Belästigung anderer Verkehrsteilnehmer ..... ist zu unterlassen

    Und meckern kann jeder, in Zeiten digitaler Fotografie und Videoaufnahmen mit Handy oder Fotoapparat lässt sich so manches Drängeln, notorisches Linksfahren ....... mit Zeugen, Video und Anzeige ahnden lassen.

    Grüße

    Torsten
     
  15. #14 MartyMcFly, 22.07.2007
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    Wie jetzt? Ich wüsste kein Gesetz, dass den LKW-Fahrern einen Streik verbietet. Sie dürfen keine Strassen blockieren, das ist korrekt, aber Strassen blockieren und Streiken ist ja auch ein Unterschied.

    Was meinst Du wohl, was passieren würde, wenn morgen kein deutsche LKS mehr fahren würde, weil alle LKW-Fahrer in den Streik treten und für bessere Arbeitsbedingungen streiken würden?

    Oder wenn einfach alle LKW-Fahrer sich mal solidarisch verhalten würden, sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, an Lenkzeiten, Pausenzeiten etc.

    Was würden die Arbeitgeber dann wohl machen können? Mal eben 2 Mio. Arbeitslose zu LKW-Fahrern umschulen um die einzustellen?

    Man könnte mal ganz locker mit allen deutschen LKW mit 60 über die Bahn tuckeln. Da kann niemand etwas gegen unternehmen.

    Möglichkeiten gibt es genug, man muss nur wollen. Jammern ist aber einfacher, ich weiß...

    Es gibt ein Gesetz, dass es LKW-Fahrern verbietet zu streiken? Das hat Euch euer Chef erzählt, oder? Könntest Du mal die gesetzliche Grundlage nennen, Du scheinst sie ja zu kennen?

    Wenn das mal einfach so verboten werden kann, wieso kann das dann Lokführern nicht verboten werden?

    Dann braucht nur ein Zugführer sich nicht daran zu halten, seinen Zug aus einem Vorwand abzustellen auf freier Strecke und schon steht alles. Was dann?

    Ich sag ja, jammern, von der Politik was fordern, aber nur ja kein eigenes Risiko eingehen.

    Meinst Du, in Italien oder Frankreich würden sich die LKW-Fahrer drum kümmern, was ihnen ein Richter erzählt? Wenn die ihre Forderungen durchsetzen wollen, dann sperren die die Autobahnen. Wenn es sein muss, zünden die da Barrikaden an... Und in Deutschland wird weiter gejammert.

    Marty
     
  16. #15 pietsprock, 22.07.2007
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    also ich kenne ja einige vielfahrer und die meisten fahren wie die letzte sau... obwohl sie auf den schein angewiesen sind...

    ich bin da wohl, genauso wie martymcfly, eine große ausnahme...

    obwohl ich vor vier jahren ja auch mal ein 1000-euro-bußgeld wegen geschwindigkeitsübertretung hatte...
    war, wie oben schon mal von jemandem gepostet, nachts auf der autobahn auf geschwindigkeitsbegrenzter strecke...

    glaubt mir auch keiner, da ich ja als spritsparer bekannt bin...
     
  17. Redfun

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    @MartyMcFly
    Kann dir da nur recht geben - LKW Fahrer würden in D eine Macht darstellen, die unübersehbar wäre (Wenn sie einig wären)
    Genau das hat es in Deutschland aber niemals gegeben.
    So werden auch weiterhin LKW Fahrer zu schnell oder zu lange unterwegs sein - manche greifen ja zum Mittel der Selbstanzeige bei der Polizei.
    Ein gutes Beispiel für Einigkeit sind immer wieder die Franzosen - wenn da gestreikt wird, heisst es immer, dass auch das UK betroffen ist, denn die Häfen machen dicht. Und die BBC berichtet über den Verlauf für ihre Landsleute, die auf dem Kontinent im Stau stehen. Wie du treffend sagst, die Unternehmer haben sich mit der Situation zu arrangieren, nicht andersrum.(sonst müssten sie ja selbst fahren.......)
    Ich versteh aber auch, dass ein einzelner Fahrer schon als erstes den Job und den monatlichen Scheck im Auge hat.
     
  18. #17 TheOidter, 22.07.2007
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    Vielfahrer ein Risiko? In den meisten Fällen, ja! Erst vor kurzem erlebt und zur Anzeige gebracht.

    Aaaaber...Wenigfahrer mit äusserst geringem BAB-Anteil sind genauso gefährlich. Gerade, wenn sie den Oberlehrer spielen. Man kann es nicht pauschal auf die Vielfahrer abwälzen, denn ejde Fahrerschicht trägt zur Gefährdung auf deutschen Straßen bei. Sei es durch Unwissen, Unfähigkeit oder einfach nur Blödheit.
     
  19. #18 turbo-bastl, 22.07.2007
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    Man muss halt auch sagen: die können ja auch fahren (mit Geschwindigkeit umgehen), haben eine gewisse Erfahrung und die Autos sind technisch intakt. Diese Kriterien treffen auf die Gelegenheits- oder Sonntagsfahrer nicht unbedingt zu.

    Ich bin in den vergangenen drei Jahren etwa 40.000 km p. a. mit verschiedenen Autos gefahren. Dabei sind mir ein paar Dinge aufgefallen:

    1. Ich rolle lieber unter der Woche in einer Kolonne von Passat Combis über die linke Spur, als sonntags trotz weniger Verkehr deutlich dräger unterwegs zu sein.

    2. Dieses oberlehrerhafte Verhalten habe ich so bisher nur in Deutschland erlebt. In Spanien gibts einfach mehr Rücksichtnahme auf den Autobahnen - da fährt man auch mit den erlaubten 120 mal rechts, wenn von hinten ein schnelleres Fahrzeug auftaucht.
    Auch diese Mittelspurschleicher sind ein deutsches Phänomen - das habe ich so in anderen Ländern nicht so oft gesehen.

    3. Es gibt Leute, die fahren auf Landstraßen bzw. in der Stadt wie die Sau - und später auf der Autobahn überhole ich sie dann. Das sind für mich die wahren Gefährder, die, ohne jeden zeitgewinn, unangemessen fahren. 20 zu schnell in der Stadt ist i. d. R. gefährlicher als 40 zu schnell auf der autobahn (außerhalb von Baustellen natürlich).
     
  20. AdMan

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  21. #19 DSG Hoschi, 22.07.2007
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    @Marty Klug daher reden kann einer den es nicht betrifft leicht!
    Ich meine mich trifft es auch nichtmehr!
    Aber was meinst Du was dem Zugführer passiert der seinen Zug abstellt?
    Der verliert erstens seinen Job und zweitens wird Ihn die Bahn dafür sauber zur Kasse bitten wenn Ihm das vom Gesetzgeber untersagt ist!
    Du hast auch eine Doppelmoral! Einerseits sollen sich alle an Verkehrsregeln und anderes halten aber wenn es dann darum geht das die Zugführer wirklich ein Streikverbot bekommen was wohl immer Wahrscheinlicher wird ( Immer fleißig in den Medien informieren) dann sollen die das wiederum einfach brechen!?
    Was das mit den LKW Fahrern angeht hat mir nicht mein Chef das erzählt sondern das habe ich mal gelesen! Und wenn ich das nochmal wieder finde werde ich das hier posten!
    Was den Lkw-Fahrern passiert wenn Sie nicht Mitspielen zeigt sehr gut eine Deutsche Spedition! Die Flaggt einfach nach Zypern aus und kürzt Ihren Deutschen Fahrern das Gehalt um über 300Euro im Monat!
    Wers nicht mitmacht kann gehen!
    Es gibt durch aus noch ein paar wenige Spedition die gut zahlen und vorallem auf die Lenkzeiten achten! Zum Beispiel die Firma Bischoff die allerdings aus Österreich ist!
    Aber wer selber noch nie auf nem LKW unterwegs war Berufsmäßig kann da meiner MEinung nach sowieso nicht mitreden! Außer Kluge Sprüche kommt da nämlich nix! Was Denkst Du denn wenn die Deutschenfahrer Streiken?
    Dann kommen halt Holländer oder sonst welche und fahren!
    Denn die Interessiert es nen Dreck ob die Deutschen für bessere Arbeitsbedingungen Streiken und Sie fallen auch nicht unter die Ostblockkutscher aus Polen und CZ die nicht Innerdeutsch fahren dürfen!
    Denn Du brauchst nicht denken das es hier dann läuft wie in Italien das die Lkw-Fahrer hier unterstützung von der Polizei bekommen würden!
    Was das mit 60 auf der Bahn rumzuckeln angeht was wäre wenn Sie das machen würden und es Überall zu Staus und Zähfliessendem Verkehr käme?
    Dann wärst Du als Vielfahrer sicher einer der ersten der rumschreit was sich diese Idioten erlauben den ganzen Verkehr zu Blockieren!
     
  22. Matty

    Matty

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    Hallo

    Bei Vielfahrern kommt ein Risiko zum Tragen: Routine.

    Grade wenn sie immer dieselbe Strecke fahren, man kennt ja jeden Stein und jedes Schild. Man selber kennt es, aber man ist ja nicht alleine unterwegs. Was ist wenn vor dir jemand ist, der sich nicht auskennt?

    Udn von wegen im Ausland ist es besser?

    Letztes Jahr war ich nach Grossbritannien gefahren mit dem eigenen Urlaub. Die Umgewöhnung auf Linksverkehr ging ziemlich schnell, aber an die andern Autofahrer war schon heftig. Auch wenn nur knapp 120km/h erlaubt sind und sich auch dran gehalten wird. Das Fahren war trotzdem nicht angenehm. Das ich ein Festlandsnummerschild hatte war leider kein Schutz, im Gegenteil.

    Bin ich in Deutschland unterwegs klingeln bei mir schon die Alarmglocken bei ausländischen Nummernschildern. Oder wenn ich auf Landstrassen unterwegs bin und das Nummernschild darauf hinweist, das der Fahrer nicht aus der Gegend ist.

    Ich komme aus einer Pendlergegend. Ausser Autobahn geht der meiste Verkehr über Landstrasse, meist nur zweispurig, oft mit Alleen. Es gibt regelmässig schwere Unfälle und die oft genug im Berufsverkehr respektive zu den Schichtwechselzeiten. Dabei kennen die Leute doch ihren Arbeitsweg aus dem FF.

    Tempomat schön und gut, den kann man aber auch auf 180 und mehr stellen, oder? Ein Tempomat macht das Fahren aber nicht sicherer. Grade wenn man müde ist stellt er doch eher eine Gefahr da. Die Aufmerksamkeit schwindet und plötzlich war da das andere Auto.

    Bei Müdigkeit schneller fahren, weil man dann schneller ans Ziel kommt und eher ins Bett?

    Ich bin schonmal 20min vor meinem Ziel nochmal auf nen Parkplatz weil ich so müde war. Es ging einfach nicht mehr. Und eigentlich hab ich das auch nur nen LKW zu verdanken, dessen Fahrer wohl auch kurz weggenickt war und plötzlich vor mir schlingerte. Wäre ich 5m weiter vorne gewesen (ich wollte grade überholen), hätt er mich in die Leitplanke gedrückt. Der Schreck und der folgende Adrenalinstoss reichten bis zum nächsten Parkplatz, da bin ich nochmal 45min weggeknackt.

    1200km in 24Stunden (wobei ich schon 36Stunden auf den Beinen war), 800km davon auf unbekannten Strassen u.a. Nachtfahrt, schweres Unwetter. Einmal und nie wieder, das war mir ne Lehre.

    Ob ich so oft die Pausen gemacht hätte, wenn ich keinen Kleinwagen gefahren hätte, sondern gehobene Mittelklasse weiss ich nicht. Jetzt wo ich den Fabia fahre, würde ich wohl sagen: nein :frage: (dabei ist der Fabia nur ein wenig komfortabler als das alte Auto und meilenweit von gehobener Mittelklasse entfernt)

    Ein grosser Wagen gibt einem Sicherheit, die nicht wirklich da ist. Zumindest nicht für den Kleinwagenfahrer der "plötztlich" im Weg ist.

    Klar, das kann jedem Autofahrer passieren. Aber wer viel unterwegs ist setzt sich numal der grösseren Wahrscheinlichkeit aus in einem Unfall verwickelt zu werden. Fahrpraxis ist numal nicht alles. Selbst wenn man alles richtig macht, es sind immer noch genug Idioten unterwegs.

    Und als Kleinwagenfahrer empfinde ich es durchaus als Bedrohung, wenn mir selber bei 160 jemand im Nacken sitzt aber der Abstand zum Vordermann nichtmal dem halben Sicherheitsabstand entspricht, besser gesagt nur 20m (und ich war nur das letzte Fahrzeug in einer "Perlen"kette ), nach rechts ausweichen nicht geht, weil da LKWs Rennen durchführen. So passiert auf meiner Probefahrt mit dem Fabia.

    Das die Autobahn sehr gut befahren war, war sehr gut zu erkennen. Und sowas ist doch an der Tagesordnung. Rücksichtnahme? Fehlanzeige! Der erste Satz des Fahrlehrers bei der Theorie: denkt immer an die Dummheit der Anderen! Wer beim Fahren mitdenkt, der wird auch nicht rasen.

    Gruss Matty
     
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