Vibrationen im Lenkrad beim Beschleunigen auf der BAB

Diskutiere Vibrationen im Lenkrad beim Beschleunigen auf der BAB im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; Moinmoin, bin jetzt 1 jahr (man möge mich hauen ^^) mit ungewuchteten reifen umhergefahren (ca 20.000km) und habe am montag winterreifen...
Keks95

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Moinmoin,



bin jetzt 1 jahr (man möge mich hauen ^^) mit ungewuchteten reifen umhergefahren (ca 20.000km) und habe am montag winterreifen aufgezogen, weil die sommerreifen jetzt reif für die tonne sind, kaum noch profil, risse in der seitenwand etc)



Die Winterreifen habe ich erst eine Saison gefahren, es fehlen ca 1,5mm; macht 6,5mm restprofil. Liefen letzte Saison ohne probleme und auch jetzt genieße ich wieder ein ruhiges fahren, keine unwucht zu spüren.

(Von 0 - 180 keine vibrationen)



Jetzt aber zum Problem: Wenn ich auf der Autobahn runterschalte und pin gebe, fängt das lenkrad an zu schlagen. ich würde jetzt behaupten der rest vom auto ist ruhig, also mein beifahrer hat auch nix gemerkt.



Ich hab jetzt natürlich ein wenig angst das irgendwas am fahrwerk in die fritten geht, an den antriebswellen habe ich bei vollem lenkeinschlag schon gewackelt und gezogen, die sitzen bombenfest (oder prüft man das anders?) und auch sonst habe ich von aussen betrachtet keine auffälligkeiten gefunden.



Könnte es auch einfach am weichen Gummi der reifen liegen und den aktuellen Temperaturen von 19°C, das diese dazu neigen auszubrechen?



Kilometerstand aktuell 108.500km, bj 02.2012

Radschrauben sind natürlich ein weiteres mal auf 120Nm geprüft angezogen mit ner Knarre. Planflächen sind sauber und mit Kupferpaste benetzt.
 

OcciTSI

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Du hast die Auflagefläche mit Kupferpaste eingeschmiert???

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Keks95

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Das habe ich bei den Sommerfelgen auch so gemacht, nachdem diese festgebackt waren. minimal an die planfläche, radbolzen bleiben trocken. felge ansetzen, etwas hin und herdrehen bis die löcher kozentrisch zu den gewindebohrungen sitze und dann die schrauben locker eindrehen, über kreuz anziehen, wagen runterlassen, mit 120Nm anziehen, auch über kreuz. jetzt les ich zum einen das man die planfläche sauber lassen soll (daher wohl auch deine reaktion), andererseits sagen andere (wie die aussage vom vater meiner freundin der das auch schon jahrzehnte so handhabt) das man das ruhig machen kann. Was is denn nun richtig? Und is das so dramatisch? ?(
Die Schrauben sitzen doch Formschlüssig in den Felgenbohrungen, die Paste ist nicht so dick aufgetragen, das es in die bohrungen quetscht oder fett aufträgt...jetzt bin ich überfragt, sollte ich morgen die felgen alle demontieren und nochmal reinigen? Und hat das überhaupt was mit meinem "Problem" zu tun?
 
Keks95

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Ok, hab grad gelesen Kupferpaste + Alufelge + feuchtigkeit = elektrochemische reaktion -> korrosion. werd morgen wohl wieder das werkzeug auspacken und loslegen.
 
rotcool2

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Man schmiert max die Radnarben am Aussenring ein.
Die Planflächen könnte schon dein Fehler sein.

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Keks95

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hm hm hm....:cursing: wann läuft dieses jahr mal was auf anhieb richtig
 
rotcool2

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Durch das beschmieren der planfläche liegt die felge nicht zu 100%an und du hast quasi ein luftraum wenn die paste irgendwann schwindet.


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Keks95

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ich werde mir morgen bei der gelegenheit nochmal die zeit nehmen vorne das gesamte fahrwerk unter die lupe zu nehmen...irgendwelche tipps? Antriebswelle auf axialspielprüfen, tripodengelenk auf spiel prüfen, spurstangenkopf auf spiel prüfen....achsmanschetten sehen soweit gut aus. keine risse etc.

Wer rechtschreibfehler findet darf sie behalten @dirk11, der kommentar bringt mich grad nicht weiter ^^
 

dirk11

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Ok, hab grad gelesen Kupferpaste + Alufelge + feuchtigkeit = elektrochemische reaktion -> korrosion. werd morgen wohl wieder das werkzeug auspacken und loslegen.
Kupferpaste nimmt man aus ebendiesem Grund eher nicht für so etwas. Nimm' für's Alurad lieber sowas wie Loctite Anti Seize, z.B. LB8060 (im dort auffindbaren PDF nachlesen).
 

dirk11

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Durch das beschmieren der planfläche liegt die felge nicht zu 100%an und du hast quasi ein luftraum wenn die paste irgendwann schwindet.
Das ist Quatsch. Sowas wird nicht zentimeterdick aufgetragen, sondern dünn. Dann füllt es nur die Oberflächen-Rauheit aus.
 

dirk11

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ich werde mir morgen bei der gelegenheit nochmal die zeit nehmen vorne das gesamte fahrwerk unter die lupe zu nehmen...irgendwelche tipps? Antriebswelle auf axialspielprüfen, tripodengelenk auf spiel prüfen, spurstangenkopf auf spiel prüfen....achsmanschetten sehen soweit gut aus. keine risse etc.
"Spiel" hat alles. Und ob das zu viel ist, kann man nur mit Erfahrung durch "Prüfen" sagen - oder messen. Neben den genannten "harten" Lagern (Radlager nicht vergessen) kann sowas aber genauso durch defekte Gummi-Lager der Achsschenkel ausgelöst werden.
 
rotcool2

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Das ist Quatsch. Sowas wird nicht zentimeterdick aufgetragen, sondern dünn. Dann füllt es nur die Oberflächen-Rauheit aus.
Dann er zähl das dem Meister der mir dass in meiner Lehre erzählt hat

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dirk11

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Gerne doch. Mit ein wenig Nachdenken kannst Du aber auch selbst drauf kommen:
Jede Oberfläche hat eine spezifische Rauheit. Wenn ich sie mit etwas bedecke, egal ob Fett, Seife oder Lack, so fülle ich zuerst die "Täler" in dieser Oberfläche aus. Je mehr ich auftrage, desto mehr werden die Täler überdeckt. Presse ich jetzt zwei Oberflächen (Felge und Radnabe) aufeinander, so drücke ich überflüssiges Material weg. Im günstigsten Fall war das so wenig, daß danach nur noch die Täler ausgefüllt bleiben. War es wenig zu viel, so bleibt von der Pampe noch etwas zwischen den Oberflächen und verhindert den direkten Kontakt. Das wäre bei unterschiedlichen Materialien, wo es Kontaktkorrosion gibt, der Idealfall. Den erreicht man nie, aber das ist das erstrebenswerte Ziel. Trägt man viel zu viel auf, bleibt mehr von der Paste zwischen den Oberflächen, aber auf keinen Fall Luft. Denselben Effekt macht man sich übrigens bei Wärmeleitpaste unter PC-Prozessoren zu Nutze. Auch dort ist weniger mehr.
Fazit: nicht alles, was ein Meister erzählt, ist auch richtig.
 
bariphone

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"Spiel" hat alles. Und ob das zu viel ist, kann man nur mit Erfahrung durch "Prüfen" sagen - oder messen. Neben den genannten "harten" Lagern (Radlager nicht vergessen) kann sowas aber genauso durch defekte Gummi-Lager der Achsschenkel ausgelöst werden.
Genau. Eben. Hatte es bei einem Golf V von mir auch. Zig Male Räder gewuchtet auch höhenschlag überprüft und und und. Bis dann nach etlichen vermeintlichen Reparaturen mal an die Gummilager schaute. Gewechselt und Ruhe war.

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Tuba

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Querlenkerlager neu machen. Und das vermaledeite Fett von den Radbolzen weglassen. Wozu noch einen Drehmomentschlüssel, wenn der Kopf geschmiert ist?
 

dirk11

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Und das vermaledeite Fett von den Radbolzen weglassen. Wozu noch einen Drehmomentschlüssel, wenn der Kopf geschmiert ist?
Ehm, das hat im thread auch niemand geschrieben!?
Davon ab gibt es durchaus Schraubverbindungen im Leben, bei denen Schraubgewinde und/oder Auflagefläche benetzt werden. Aber nicht Radschrauben.
 
Tuba

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Stimmt, hast Recht. Liegt aber daran, dass ich dem Krümel mittlerweile fast alles zutraue :D
 
Keks95

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Die radbolzen sind so trocken wie die sahara ;)

Das ding an der ganzen Sache ist, das ich exakt gleichstark beschleunige (runterschalten 100% vollgas) wie mit den sommerreifen auch, und dort gabs dieses geschüttel nicht.

Sommerreifen: 205er R16
Winter: 225er R18
 
Tuba

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Die Sommerreifen hatten wie gesehen deutlich weniger Grip, daher ist die Belastung auf Lager auch deutlich geringer, deshalb keine Unruhe im Fahrwerk. M+S-Reifen haben Grip. Den Rest kannst Du Dir hoffentlich vorstellen.
 
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