Verteilerkappe und Finger nach 1000km stark abgenutzt

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kerrman

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Hallo zusammen,

seit gestern hat mein 120LS Motor keine Leistung mehr sowie vereinzelt Fehlzündungen. Aus der letzten Erfahrung habe ich mal die Zündalage geprüft. Zündkerzen, Zündkabel, Verteilerfinger und Kappe sind jetzt genau einen Monat und 1240 km verbaut. Kerzen und Kabel sind einwandfrei. Aber das Innenleben des Verteilers finde ich doch etwas stark abgenutzt für die kurze Zeit. Die Teile lagen schon damals vor Jahren beim Autokauf bei, also kann ich nicht genau sagen woher sie stammen. Ich hoffe es ist mit Neuteilen besserer Qualität behoben.

MfG, Kerrman

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Modestia01

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sieht so aus als wenn der kondensator nicht ganz ok ist
 
kerrman

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Es ist eine elektronische Zündung verbaut, somit ist kein Kondensator vorhanden.
 
kerrman

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Eine Idee ist mir gerade noch gekommen. Ich bin ja eine Zeit lang ohne die SAE Adapter auf den Zündkerzen gefahren, da ich die Zündkabel getauscht hatte. Die neuen Tesla Silikon brauchen die Adapter, die alten NGK dagegen nicht. Vielleicht hat sich auf den Kilometern der Zündfunke im Verteiler ausgetobt da die Verbindung an den Zündkerzen ja mehr als miserabel war.
 
rapid 136

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Hallo Kerrman,
das sieht doch alles ganz normal aus.
mit der Transistorzündung hast du aber mehr Zündenergie, die feuert halt bissel.
In deiner Kappe sind an 3 Kontakten noch die Plastikreste vom Pressen drann, die sehen dann so verschmort aus.
der Finger sieht auch absolut normal aus.
Ich würde sagen Alles gut.
Du kannst mal den Finger auf Durchgang testen, da ist ein Widerstand drinne, ca. 5 KOhm,
bei den alten PAL-Fingern verbrannten die Widerstände gerne wenn mit Elektronikzündung gefahren wurde.

Wenn du ne Fulmax drinne hast, blitze mal den Zündzeitpunkt aber nicht mit dem Geber an der 1 sondern am Mittelkabel des Verteilers...
meine Fulmax hart sich da als sehr wild entpuppt...der Zündzeitpunkt von 4 und 1 unterschied sich um wenigstens 5° 2 und 3 konnte ich ja nicht sehen.
Das Resultat war ein mehr oder weniger schüttelnder Motor im Rapid. Da ist der Motor ja auf nur 3 Gummilagern aufgehangen und damit sehr weich.

@ Modestia,
Woran siehst du das da der Kondensator evtl. defekt ist?
Wäre das der Fall,gäbe es am Unterbrecher erhöhtes Kontaktfeuer, aber dann oben in der Kappe eher fast keine Funken mehr.
Beim Öffnen des Unterbrechers läd sich der Kondensator über die Spule auf und da fließt für kurze Zeit viel Strom, dadurch wird in der Spule viel Energie generiert und erzeugt so an der Sekundärseite einen kräftigen Funken.
Beim schließen des Kontaktes wird der Kondensator dann wieder entladen und das Spiel geht von Neuem los.
Ist der C defekt wird blos ein Stromkreis an und aus geschaltet und es entstehen am Unterbrecher derbe Funken an der Sekundärseite aber eher wenig.

VG. Moritz.
 
kerrman

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Danke für die Einschätzung. Ich werde das am Montag nochmal die Unterdruckleitung zum Verteiler checken. Vielleicht hat die sich wieder gelöst. Das Problem hatte ich schonmal, bei mir fehlt der Halter für die Leitung am Motor und die provisorische Befestigung ist nicht 100%ig. ZZP und Finger messe ich dann auch nochmal.
 
kerrman

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Die Unterdruckleitung war es nicht. ZZP ist völlig ok im Leerlauf bei 5 Grad und bei Drehzahl wandert er wie er soll. Trotzdem komme ich unter Last noch gerade mal den Berg hoch. Im Leerlauf läuft er ruhig bei 950 Umdrehungen und schwankt nicht.
Den Verteilerläufer habe ich durchgemessen, der hat 0,1 Ohm.

MfG, Kerrman
 
kerrman

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Ein neuer Zwischenstand. Er läuft wieder normal. Warum weiß ich allerdings nicht. Ich habe mal den Vergaser geöffnet. Es hatte sich das Röhrchen unten im Bild vom Deckel losvibriert und lag im Unterteil des Vergasers. Ich habe es wieder an den Deckel geschraubt, alles zusammengebaut und nun hat der Motor die alte Leistung. Was mich wundert, das ist ja das Chokeröhrchen. Der Choke lies sich aber wunderbar regeln.Nur Sprit ansaugen geht ja schlecht wenn der Deckel keine Verbindung zum Benzin hat. So ganz passt das für mich nicht. Vorher hatte ich den Vergaser mit Bremsenreiniger abgesprüht. Alles dicht.

MfG, Kerrman



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Skoda742

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Hallo Kerrman,

ich hatte mal eine Pertronix Ignitor Transistorzündung (ählich wie die Fulmax) verbaut. Die fing nach ein paar Monaten zu spinnen an.
Anfangs war alles super, dann wurde der Leerlauf unrunder und am Ende ist die Anlage komplett aufgefallen.
Musste dann am Straßenrand eben einen anderen Verteiler mit Unterbrecher einbauen. Den hatte ich zur Sicherheit immer hinter den Rücksitzen verstaut. Danach lief der Motor wieder rund und ohne Probleme.

Es wundert mich auch, dass Du den Choke noch regeln konntest, obwohl das Chokeröhrchen ab war.
Auch wenn das jetzt wieder kein direkter Selbsthilfe Tipp ist, würde ich den Wagen mal an einem Motortester anschließen.
Dann kann man die Zündspannungslinien und auch die Abgaswerte bei unterschiedlichen Drehzahlen messen und so sehr schnell sehen ob es ein Problem mit der Zündung oder der Kraftstoffversorgung gibt.
Bei ebay und ebay Kleinanzeigen gibt es ab und zu sehr günstig (100-300 Euro) Bosch FSA 560 Motortester zu kaufen.
Das sind wirklich gute Geräte.

Viele Grüße
Stephan
 
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