Versicherungsinsolvenz/Autofahrerin droht der finanzielle Ruin

Dieses Thema im Forum "sonstige Autothemen" wurde erstellt von Superb*Pilot, 05.03.2012.

  1. #1 Superb*Pilot, 05.03.2012
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    Was ist wenn der KFZ-Haftpflichtversicherer Insolvenz anmeldet ?(

    Die schlauen Politiker und die Folgen einer verfehlten Politik im Verkehrsrecht im Video :!:


    Fazit: KFZ Haftpflichtpartner sorgfältig auswählen.
     
  2. AdMan

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    hatte den Beitrag auch gesehen.
    was leider nicht erwähnt wurde ist, ob die Frau eine Privathaftpflichtversicherung hatte?
    Eine solche Versicherung deckt ja Personen- und Sachschäden in privaten Bereich ab.
     
  4. #3 dathobi, 05.03.2012
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    Ja richtig, im Privatbereich. Da der Personenschaden aber mit dem Auto erfolgte tritt dafür die KFZ Haftpflicht ein und nicht die Privathaftpflicht...
     
  5. VEB

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    Richtig, aber in dem Fall der im Video geschildert wird, tritt die Kfz-Haftplicht nicht ein.
     
  6. #5 dathobi, 05.03.2012
    dathobi

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    Und deshalb soll jetzt die Privathaftpflicht eintretten? Nie und nimmer
     
  7. VEB

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    erstmal das Video sehen und dann was dazu sagen.
     
  8. #7 dathobi, 05.03.2012
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    Dan sage mir doch was ich übersehen haben soll.

    Die Frau hat eine Radfahrerin angefahren die über rot gefahren ist...

    Die Autofahrerin bekommt eine Teilschuld (20% oder was auch immer...) und dafür muss die KFZ Haftpflicht zahlen und keine anderer.
     
  9. #8 Superb*Pilot, 05.03.2012
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    Die Privathaftpflicht tritt nicht für Schäden ein, die mit einem KFZ verursacht wurden. Auch dann nicht, wenn ein KFZ-Haftpflichtversicherer insolvent wird und dadurch der Autofahrer zur Kasse gebeten wird.
     
  10. #9 dathobi, 05.03.2012
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    Mein Reden...
     
  11. smidge

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    Das ist schon übel. Ich frage mich, wieso der Versicherer keine Art Rückversicherung hat, die einspringt. Zumal sich der Gedanke trotzdem aufdrängt, wieso eigentlich immer jeder Cent gespart werden muss. Wie kommt man auf die Idee sich in Deutschland bei einer holländischen Internetversicherung zu versichern? Sollte doch auch hier genug Billiganbieter geben.
     
  12. #11 Octi2007, 06.03.2012
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    Mir fällt dazu nur eines ein: "Du bist Deutschland"

    Auch wenn die Schuldfrage juristisch noch nicht geklärt ist, so ist diese Autofahrerin für jeden normal denkenden Menschen nicht schuld an dem geschehenen Unfall.
    Letztlich latscht ein Fussgänger über die Ampel und der Autofahrer darf dafür insolvens anmelden.

    Sowas kanns echt nur in Deutschland geben... :(

    Gruß
    Octi
     
  13. smidge

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    Nun ja, etwas differenzierter aus meiner Sicht stellt sich da eher die Frage, wieso fordern die Sozialträger Geld, obwohl die Schuldfrage nicht abschließend geklärt ist?
    Sollte eine Teilschuld von 20% ordnungsgemäß festgestellt werden, dann müsste sie oder der Versicherer auch nur für die 20% der Kosten gerade stehen, oder?
     
  14. #13 Octi2007, 06.03.2012
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    Das ist in der Tat gleich das nächste Thema. Aber das SIE allein schon dafür haften muss, dass ihr Auto existiert ist eine echte Farce.
    Davon mal abgesehen verstehe ich nicht, warum den Sch... dann nicht die Unfallopferhilfe bezahlt hat; zumindest den Schuldanteil, der sinnloserweise auf die Autofahrerin entfällt.
    Wenn die Sozialträger schon Geld fordern, dann doch vom Hauptverantwortlichen, was nach geschilderter Sachlage eigentlich die Fussgängerin wäre. Aber Recht haben und Recht kriegen waren ja bekanntlich schon immer 2 verschiedene paar Schuhe...

    Gruß
    Octi
     
  15. smidge

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    Ich glaube das ist in dem Beitrag überspitzt dargelegt worden. Allerdings glaube ich mich zu erinnern, dass vor ein paar Jahren, allerdings ohne großen Wirbel, die Grundschuld pauschal auf Fahrzeugfahrer abgewälzt wurde, wenn Fußgänger und Radfahrer im Spiel sind. Man kommt in solchen Fällen fast nie ungeschoren davon im Gegensatz zu Unfällen "gleichstarker" Gegner.
     
  16. KlausK

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    Richtig, nennt sich Betriebsgefahr.
     
  17. #16 Octi2007, 06.03.2012
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    Aber wenn wir doch mal ganz ehrlich sind ist´s doch sch...
    Was kann man als Autofahrer dafür, wenn so´n Vollpf... von Fussgänger bei Rot über die Ampel latscht ???

    Mit dieser Gesetzgebung wird man doch als Autofahrer bzw. Eigentümer schon unter Generalverdacht gestellt.

    Das soll deutsche Rechtsprechung sein ???

    Meiner Meinung nach sollte derjenige für den Unfall haften, der ihn verursacht hat; unabhängig von der Stärke im Straßenverkehr.
    Wenn ich nem 40-Tonner hinten drauf rausche, weil ich so spät bremse, ist auch nicht der LKW-Fahrer schuld, nur weil er der stärkere ist. Und wenn ein Smart-Fahrer nem Hummer die Vorfahrt nimmt ist auch nicht der Hummer-Fahrer Schuld, nur weil er der stärkere ist.

    Das ist doch alles lächerlich. Über so´n Sch... könnte ich mich maßlos aufregen...

    Zu spät; hab ich schon... Ich weiß; Musste aber echt mal raus !

    Gruß
    Octi
     
  18. 123tdi

    123tdi Guest

    na ja wurde ja als Typische Frauenversicherung verkauft die Ineas. war sogar mit Gut bewertet...
    Gut das ein anderes Bier..
    nur die Dame hatte genügend zeit ihr Geld zu schützen.
    Gehe in Spielcasino, Ticket lösen aufbewahren und alle Geldreserven verzocken, kann niemand beweisen, stattdessen muss man schnell sein Geld in Gold und Silber anlegen...
    Soll deutsche Rentenversicherung gucke wo sie ihr Geld her hole. eben bei Opferhilfe...
    War ja in Medien viel zu lesen von der Insolvenz. .gut da muss man eben schnell reagieren. nicht warten..
    Ebenso wenn ich Psychische Probleme habe dann kann ich auch Fussgänger verklagen,
    Schuldfrage hätte schon viel früher geklärt werden müssen. Logisch dass deutsche Rentenversicherung das egal sein, wie und wo sie ihr Geld hole.. denke deutsche Haftplicht hätte der Rentenversicherung auch nicht bezahlt. Rentenversicherung machen sich zu einfach.. das sein das Problem
    warscheinlich wäre Frau besser da gestanden wenn sie 100% Schuld hätte dann wäre schon viel früher Rechnung bei Versicherung eingegangen und die hätten dann bezahlt.. ;-)
     
  19. #18 Octarius, 07.03.2012
    Octarius

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    Jein. Das ist eine bisher unbearbeitete Lücke in der Rechtssprechung.

    Die Frau im Filmbeitag ist ja nur einer Verketztung von Umständen zum Opfer gefallen, hat nicht einfach so die Schuld und damit die Eintrittspflicht bekommen. Sie hat die Ansprüche gegen ihre Person deshalb erworben weil diese über einen weiteren Kostenträger gelaufen ist und dort ekne andere Vorgehensweise herrscht.

    Es ist für sie wirklch dumm gelaufen und sicher nicht in Ordnung. Ihr Fall ist aber ein Einzelfall und eher dazu geeignet, einen emotionalen Filmbeitrag über ein Einzelschicksal zu erstellen als eine Fehlfunktion im System aufzudecken.
     
  20. AdMan

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  21. #19 Superb*Pilot, 07.03.2012
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    Ich würde eher sagen, sie ist Opfer einer falschen Verkehrspolitik.

    Die sogenannte Betriebsgefahr bei Zulassung eines KFZ ist ein Freibrief für verkehrswidriges Verhalten. Meines Erachtens steckt aber mehr dahinter, man wälzt Kosten die die Krankenversicherung tragen müßte auf die KFZ Haftpflicht ab, obwohl der Unfallverursacher in dem Fernsehfall Schuld hat.

    Eigentlich müßte man gleich 4 Punkte für die Betriebsgefahr in Flensburg eintragen. :D
     
  22. smidge

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    Wie gesagt, als das umgestellt wurde gab es keinen Sturm der Entrüstung. Ich hab davon damals nur von meiner Mutter erfahren, als ich noch Fahranfänger war. Sie meinte ich sollte blos aufpassen, weil Radfahrer und Fußgänger nun einen quasi Freibrief haben und man entweder komplett oder zumindest mit schuld ist.

    Ein theoretisches pro Argument für diese Regelung ist halt nur, dass es einen großen Unterschied macht, ob jemand zu dumm zum Laufen ist und sich nur auf den Asphalt wirft oder von einem anderen Fußgänger um gerannt wird, oder ob er vor ein Auto, egal welcher Art, läuft.
    Hintergrund der Sache ist halt möglicherweise, dass man so leichter die Kosten abwälzen kann. Wenn die KFZ Haftpflicht zahlt statt der Krankenkasse, hat nur der Fahrer den Schaden, denn die Versicherung holt sich das Geld beim Autofahrer durch Hochstufung zurück.
     
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Versicherungsinsolvenz/Autofahrerin droht der finanzielle Ruin

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