Vergleich Octavia Combi III 1.2 DSG und 1.4 DSG + Kangoo

Dieses Thema im Forum "Skoda Octavia III Forum" wurde erstellt von Wrumm, 05.09.2013.

  1. Wrumm

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    Aloa zusammen.

    Bitte steinigt mich nicht gleich, aber ich habe keinen Thread gefunden, der meine Frage beantwortet. Wenn es ihn doch gibt, wäre ich für eine Verlinkung dankbar.

    Bei uns steht demnächst der Kauf eines Octavia Combi III an, jetzt stellt sich nur die Frage, ob es der 1.2 DSG oder der 1.4 DSG sein soll.

    Aber da fängt auch schon das Problem an, ich habe noch nichts im Netz / hier über den 1.2 mit DSG gefunden (wird aber im Konfigurator angeboten). Hat damit schon jemand Erfahrung?

    Ich würde zudem gerne mal eine Probefahrt in einem der Fahrzeuge (am besten beiden) machen, jedoch hat kein Skoda Händler bei uns in der Umgebung einen Benziner mit DSG. Wir konnten bisher lediglich den 2.0 Diesel mit DSG fahren und ich denke, dass ist kein Vergleich zum 1.2 oder 1.4. Somit bleibt mir nur eure Erfahrung ;)

    Für mich ist eigentlich wichtig, ob der 1.2er für mein Fahrprofil ausreicht (nur geschätzt):

    Stadt und Kurzstrecke: 60%
    Land: 20%
    Autobahn: 20%

    Kilometerleistung im Jahr: maximal 15.000

    Reisegeschwindigkeit auf der Autobahn: 110 - 140 km/h (gerne auch mal Maximalgeschwindigkeit, aber das immer nur Kurzzeitig).

    Aktuell fahre ich einen Renault Kangoo 1.6 mit 95PS (Wandlerautomatik). Von der Geschwindigkeit, Spritzigkeit etc. reicht der mir eigentlich aus, wobei ich im Urlaub gemerkt habe, dass er an Autobahnsteigungen oder Steigungen in bergigen Regionen doch stark an seine Grenzen stößt.

    Ist eventuell mal einer einen vergleichbaren Kangoo gefahren und kann somit einen direkten Vergleich ziehen (sowohl 1.2 wie auch 1.4)?

    Wie schaut es mit meinen Fahrprofil aus, ist da ein 1.2er mit DSG ausreichend oder sollte ich doch besser zum 1.4er greifen?

    Ich denke natürlich, dass ein flottes Fahrzeug auch zum flotten Fahren animiert, aber tendenziell bin ich kein Raser und mir reicht es auch gemütlich von A nach B zu kommen (wenn ich dabei noch Sprit sparen kann, ist alles perfekt).

    Schon einmal danke für eure Antworten.

    Gruß
     
  2. AdMan

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  3. #2 wayne321, 05.09.2013
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    Meinst du nicht das du dir deine Frage, ob du dir den 1.2 oder 1.4 holen sollst, nicht schon selber beantwortet hast?

    Wenn du mit den Kangoo als Sauger mit 5-gang Wandler Automatik schon nahezu zufrieden warst, wirst du es mit nem 1.2 TSI und 7-Gang DSG auf jedenfall sein.
     
  4. Wrumm

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    Naja, ich bin mir unsicher.

    Ich habe keinen Vergleich bei der Motorisierung und wüsste jetzt nicht, ob es eventuell Unterschiede durch die Wandlerautomatik gegenüber dem DSG gibt.

    Vielleicht gibt es ja noch einen Unterschied dadurch, dass der eine Wagen ein Kastenwagen ist und der Skoda ein Kombi (zwar tiefer aber gut 66cm länger).

    Ist leider nicht einfach, wenn man keinen Wagen zur Probefahrt bekommt.

    Gruß
     
  5. sunzi

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    Du wirst überrascht sein, was so ein kleiner Turbomotor alles leisten kann. Aber alles hat einen Haken, ab 130 Km/h wird er durstig.

    Der cw-Wert des Kangoo ist im vergleich zum OIII deutlich schlechter und eine Wandlerautomatik "schlukt" Leistung. DSG ist keine Automatik wie du sie bisher kennst, das ist ein Automatisieretes Schaltgetriebe mit zwei Kupplungen.

    Der OIII ob 1.4 TSI DSG oder 1.2 TSI DSG (105 PS?) wird dir im Vergleich zum Kangoo wie ein Sportwagen vorkommen.
     
  6. Wrumm

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    Danke für deine Antwort.

    Hm, was heißt "durstig"?

    Mein aktueller Verbrauch mit dem Kangoo liegt bei 8,5 - 11 Liter (normales Fahrprofil ohne längere Autobahnfahrten).

    Drunter kam ich nur bei meiner letzten längeren Autobahnfahrt (580 Km), der Verbrauch lag da bei ca. 6,9L, mit einer Geschwindigkeit von 98 - 115 km/h (ab und zu mal 120 - 130). Überholvorgänge auch mal mit 150 Km/h. Höchstgeschwindigkeit (ca. 170) fahre ich selten und wenn dann nur für z. B. mal 20 Kilometer. Will gar nicht wissen, was der dann verbraucht, hehe.

    Gruß
     
  7. #6 actionandi, 05.09.2013
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    wenn Du auch noch schaust, wieviel Drehmoment der kleine TSI gegenüber dem Kangoo hat, dann hast Du echt ein spritziges Auto gegenüber dem Franzosen

    lg Andreas
     
  8. sunzi

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    "Durstig" heißt, das er mehr Verbraucht als das was in den Papieren steht, aber im Vergleich zu dem was du durch den Kangoo bläßt ist der richtig sparsam.

    Meinen OII Combi 1.2TSI (6 Gang Manuell) fahre ich seit ca. 4000 Km mit einem Schnitt von ca. 6,5 l/100 KM. Bei Konstant 130 Km/h auf der BAB bin ich unter 5l/100 Km. Da der OIII ja bis zu 100 Kg leichter wie der OII sein soll, un wenn dein auserwählter dann noch "Start Stop" hat, geht da sicher auch noch was.
     
  9. Wrumm

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    Mensch, das hört sich ja ganz gut an.

    Das er dann mehr verbraucht als in den Papieren steht, damit muss wohl jeder leben :D. Aber insgesamt würde ich wohl doch einiges an Sprit sparen und im Vergleich zum Kangoo noch Fahrspaß gewinnen.

    Da fällt einem die Entscheidung schon ein wenig leichter auf den 1.2 zu steigen und dadurch noch ordentlich Geld zu sparen.

    Gruß
     
  10. msbot

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    Ich bin von einem Citoen berlingo (1,6 16 V, 109 PS, 149 Nm bei 4000/min) auf einen Yeti (1,2 TSI, 105 PS, 175 Nm von 1.500 - 3.500/min) umgestiegen. Bei dem TSI-Motor handelte es sich allerdings um den "alten" 1,2 er Motor (der mit Steuerkette). Der neue Octavia hat ja auch schon die neue TSI-Motorengeneration (die mit Zahnriemen).

    Mein Fahrprofil ist ähnlich wie bei dir. Allerdings waren beides Schaltwagen. Der 1,2 TSI ist im Vergleich zum 1,6 16V wirklich sehr viel Durchzugstärker. Der TSI-Motor ließ sich in unteren Drehzahlen sehr viel besser fahren als der Citroen-Motor. In oberen Drehzahlbereichen war der 16 Ventiler dem Turbomotor (TSI) jedoch überlegen. Wo der TSI bereits wieder Leistung abbaute (über 5.000/min), wird es beim 16 V erst richtig interressant. Aufgrund dieser Charakeristik und der Tatsache, dass der Berlingo I 100 kg leichter ist als der Yeti, kam mir der Berlingo beim Beschleunigen mit Ausdrehen der Gänge etwas spritziger vor. Auch in der Endgeschwindigkeit taten die sich nicht viel. Was der Berlingo bei der Aerodynamik verlor, hat er durch den drehfreudigeren Motor in Verbindung mit einer kürzeren Übersetzung wieder gewonnen. Beide gingen mit etwas Anlauf 180 km/h. Beim Spritverbrauch sah es so aus, dass der Berlingo bei einer Reisegeschwindigkeit von ca. 140 km/h (= 4.000/min) ca. 8,5 l verbrauchte. Der Yeti drehte zwar im 6. Gang nur mit 3.000/min, schluckte aber auch schon 8,0 l/100 km. Darüber war ich schon enttäuscht. Der kleine Turbomotor war und ist bisher der einzigste Motor, den ich bei meinem Fahrprofil in der Stadt sparsamer bewegen konnte, als auf der Autobahn. Dies scheint eine typische Eigenschaft von aufgeladenen Motoren zu sein.

    Ich kenne jetzt den Renaultmotor nicht. Da eine Automatik beim Volllastbeschleunigen den Motor möglichst hoch ausdreht, dürfte beim Beschleunigen zwischen Octavia und Renault nicht ganz so ein großer Unterschied sein. Aufgrund des sehr guten Drehmomentverlaufes dürfte der TSI an langen Autobahnsteigungen jedoch den längeren Atem haben. Zumal der Octavia noch einmal eine deutlich bessere Aerodynamik als der Yeti hat. Insofern der Unterschied zwischen Kompaktklasse und Hochdachkombi (bei dir Octavia versus Kangoo) noch einmal größer ist, als zwischen SUV und Hochdachkombi (bei mir Yeti versus Berlingo) . Insofern glaube ich auch, dass du mit dem 1,2 TSI glücklich werden kannst.

    Bedenke aber, bei den TSI-Motoren im neuen Octavia handelt es sich um flammneue Motoren. Google mal ein bischen bezüglich Kinderkrankheiten bei VAG Autos (speziell TSI-Motoren). Ich hatte das nicht getan und bin beim Yeti 1,2 TSI auf die Nase gefallen. Der hatte fast alle in den div. Foren beschriebenen Kinderkrankheiten (Steuerkette, Turbolader/Wastegate, Kofferraumschloß, Türdichtungen).
     
  11. #10 LokiBln, 06.09.2013
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    Kofferraumschloss und Türdichtungen sind aber eher seltene Motorprobleme ;)

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  12. wos75

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    Ich hatte auch mal einen Renault-Karton mit Automatik. Ich fand die Beschleunigung und die Getriebeabstimmung schrecklich. Im Vergleich dazu ist der 1.2 mit DSG bestimmt eine Wohltat. Ich fahre zwar den 1.6 Diesel mit der 7-Gang, aber die Abstimmung ist super. Hatte bis vor kurzem einige Mietwagen in änlicher Motorisierung (zb. Ford Focus 1.0, Golf 1.2 Schalter), und man kann ganz normal im Straßenverkehr da mitschwimmen, auch vollgepackt mit 4 Personen. Und wenn du es mal brauchst, schaffen die auch die 180-190 km/h. Daher wenn du ein gelassener sparsamer Fahrer bist, wirst du nichts an dem 1.2 vermissen.
     
  13. msbot

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    Stimmt. Beim Octavia III ist aber alles flammneu. Genau wie bei mir seiner Zeit beim Yeti.

    Früher wurde immer gesagt, nie ein gerade erst neu auf dem Markt erschienenes Auto kaufen. Meiner Meinung nach gilt das heute mehr denn je. Da ich meine Karriere als kostenloser Skodatestfahrer ;( beenden wollte, suchten wir einen Nachfolger für den Yeti. In der Endauswahl standen dann Mazda CX 5 und Honda CR-V (Modell bis 2012). Meiner Frau gefiel der CR-V optisch besser. Warum auch immer. Ich traute aufgrund der schlechten Erfahrung mit dem Yeti, dem CX 5 nicht, da er ebenfalls neu war; einschl. völlig neuem Motor. Die Technik im Honda war/ist alt und bewährt und hat hinsichtlich der Zuverlässigkeit einen sehr guten Ruf (TÜV- und ADAC-Reporte, Recherche Internet, etc.). Der wesentlich günstigere Preis des Hondas (Auslaufmodell, da neues Model ab 11/2012) machte dann die Entscheidung für den CR-V leicht.

    Thema Kinderkrankheiten: Unser Yeti war von 03/2010 (EZ). Ein Arbeitskollege kaufte seinen 1,2 TSI Yeti 1 Jahr später. Zeitversetzt hatte er fast die gleichen Mängel/Defekte wie wir. Mein Sohn hat seinen Yeti 1,2 TSI im Frühjahr 2012 gekauft. Der hat bis jetzt keine Probleme. Hat also wohl ca. 2 Jahre gedauert, bis das Auto frei von Kinderkrankheiten war. Beim neuen Octavia gibt es wohl schon bei einigen Fahrzeugen Probleme mit einer polternden Hinterachse (s. entsprechenden Thread). Kinderkrankheit :?:
     
  14. Wrumm

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    Hi.

    Danke für eure Berichte.

    Den Yeti hatte ich kurzzeitig auch mal im Blick, aber da ist mir der Platz zu klein, die Ladekante zu hoch und ebenso der wahrscheinliche Spritverbrauch.
    Tja, da hast du Recht. Ich habe auch schon sehr viel zu den DSG Problemen und dem Turbolader gelesen, aber im Gegenzug auch gehört, dass es nie Probleme gab. Selbst ein Bekannter von mir fährt seinen Diesel (Tiguan) mit einem hohen Stadtanteil und über viele Kurzstrecken (seit Jahren), hatte aber noch nie Probleme, da gibt es aber auch zich andere Berichterstattung, die Kurzstrecken als Dieselkiller bezeichnen (was ich ja nicht bestreiten kann / möchte).

    Ich möchte insgesamt ein gutes und zuverlässiges Auto, nur kann mir das keiner vorher versprechen. Selbst wenn ich jahrelang bewährte Technik kaufe, kann ich ein Montagsauto erwischen.
    Wenn du es schrecklich fandest und den 1.2 mit DSG dagegen als Wohltat, dann muss ich den 1.2 DSG als "göttlich" erachten. Ich bin nämlich (bis auf langanhaltenden Steigungen oder auch ab und zum beim Überholen auf der Autobahn) mit der Beschleunigung etc. zufrieden.

    Die Bestellung des Fahrzeugs soll gegen Ende November / Anfang Dezember erfolgen. Mal sehen was sich da noch mit auftretenden Fehlern tut. Da es aus meiner Sicht aber keine wirklichen Alterantiven gibt, die so zusagen, wird er es wohl werden. Bis jetzt spricht zudem alles für den 1.2.

    Gruß
     
  15. msbot

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    Das stimmt. Versprechen kann dir das keiner. Aber die Wahrscheinlichkeit von Problemen ist bei ganz neu auf den Markt gekommenen Autos (beim Octavia sogar mit neuen Motoren) um ein Vielfaches höher, als bei lange auf dem Markt befindlichen Autos. Wobei es bei den schon länger auf dem Markt befindlichen TSI-Motoren (z. B. dem "alten" 1,4 TSI) durchaus immer noch Steuerkettenschäden gibt. Insofern ist vielleicht bei dem VAG-Konzern egal und das Risiko nicht um ein vielfaches höher. ;)

    Ich habe in meinem Leben bisher 2 Fahrzeuge gekauft, die gerade erst auf den Markt gekommen waren. Anfang der 80er eine Honda CB 400 N (Motorrad) und 03/2010 einen Skoda Yeti 1,2 TSI. Mit beiden hatte ich Probleme wegen "Kinderkrankheiten". Wobei die Probleme bei der Honda im Vergleich zum 1,2 TSI nur "Problemchen" waren.

    Bei dem Skoda waren die Probleme aber so gravierend, dass wir das Vertrauen in die Marke verloren haben und uns ein anderes Auto gekauft haben. Bei dem Nachfolger stand das Kriterium Zuverlässigkeit mit großem Abstand an erster Stelle. So ist es dann ein Honda CR-V geworden. Und zwar noch das alte Modell (III, EZ 08/2012). Nach meinen Erfahrungen mit dem Yeti wollte ich kein neu auf den Markt gekommenes Auto; insofern habe ich auch nicht auf den im Monat November 2012 auf den Markt gekommenen Nachfolger des CR-V gewartet.

    Ich verstehe aber auch, dass man ein Auto unbedingt haben will weil es einem so gut gefällt. So ging es uns beim Yeti. Im Vertrauen auf den ach so guten Ruf von VW (Im Verwandten- und Bekanntenkreis gab/gibt es jede Menge zufriedene VV-Kunden) habe ich die bereits auf den Markt befindlichen TSI-Motoren gar nicht erst gegoogelt. Aber selbst wenn ich vorher von den Problemen mit den Steuerketten bei TSI-Motoren gewusst hätte, hätte ich mich vermutlich nicht vom Kauf abhalten lassen, da ich auf die Lernfähigkeit der VAG-Konstrukteure vertraut hätte. Frei nach dem Motto: "Die werden ja nicht so "blöd" sein und wieder einen Motor mit defektanfälligen Steuerkettenantrieb bauen". :P

    Doch, waren sie. ;(
     
  16. #15 Skodawizard, 09.09.2013
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    Ich glaub' auch nicht, dass das heutzutage noch ein Kriterium ist. Als ich 2006 den Golf V mit 105PS-TDI gekauft habe war der mitten in der Produktlaufzeit. Mit einem Standardmotor, der millionenfach gebaut wurde, keine besondere High-Tech-Ausstattung - Climatronic, Radio und das wars. Mit dem Auto war ich auf 35.000km insgesamt 34x in drei Jahren in der Werkstatt. Danach waren bis auf die Karosserie und Kabelbaum nur noch sehr wenige Teile original. Da wurden zum Beispiel der Motor und diverse Anbauteile, Kombiinstrument, Innenausstattung, einige Aggregate, eine Felge und viele andere Dinge getauscht. Von der knapp 50 Punkte umfassenden Mängelliste waren dann trotzdem immer noch 8 offen. Zum Glück war dann die Leasingzeit um, so dass die restlichen Punkte nicht mehr mein Problem waren. Vor dem Hintergrund sehe ich einer Neubestellung gelassen entgegen - schlimmer kanns nicht mehr kommen :D
     
  17. Wrumm

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    Tja, was soll ich sagen :) (*das wird jetzt wohl ein wenig off topic*)

    Zuerst sollte es der Toyota Auris Touring Sports sein (als Hybrid sparsam, ich finde kaum wirkliche Fehlerberichte wie bei den TSI Motoren etc. und nett aussehen tut er auch), aber als ich einmal im Skoda O3 Combi saß, war es fast um mich geschehen. Ich hatte noch versucht ein wenig Vernunft walten und mich von diversen Argumenten überzeugen zu lassen, aber der O3 hat es mir im Endeffekt richtig angetan. Er ist für unsere Bedürfnisse gut, bietet einen guten Komfort und beim Probefahren hat uns nichts wirklich gestört.

    Ich bin schon von dem Trip "Ich kauf mir einen Diesel" ab, weil ich einfach ein Kurzstreckenfahrer bin und ich da sehr starke Probleme sehe, aber ich kenne halt keine Alternative zum O3 Combi.

    Die Anforderungen sind einfach:
    - Großer Kofferaum (für mein Liegerad)
    - Automatikgetriebe (soll gut schalten und nicht zu einem erheblichen Mehrverbrauch führen)
    - relativ sparsam (zumindest sparsamer als unser Kangoo)
    - nett aussehen
    - Nicht mehr als 24.000 bis 25.000 Euro (bereits nach Abszug von Rabatten etc.) kosten.

    Da gibt es nicht wirklich viel, was alles vereint und von dem ich sicher sein kann, dass es besser als ein O3 ist. Wenn ich mir bei Kia nen Kombi anschaue und der hat laut Herstellerangaben schon einen Verbrauch von 9L (mit Automatik), dann kann ich mir die Verbrauch "real" ausmalen.


    Topic
    Aktuell liege ich sogar wieder gefühlt beim 1.4er, womöglich sind ein paar Reserven immer nützlich (zumal der Wagen ja auch mal 8 Jahre halten soll, wenn er denn hält, hehe). Ich weiß es nicht genau, aber ich weiß, wenn ich jetzt auf z. B. 2.000 Euro gucke die ich sparen kann, dann ärgere ich mich umso mehr 8 Jahre wenn mir die Leistung dann doch nicht zusagt.

    Gruß
     
  18. msbot

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    Ich hatte auch geschrieben: "Insofern ist vielleicht bei dem VAG-Konzern egal und das Risiko nicht um ein vielfaches höher." Allerdings als Ironie ;) ..

    Aber mal was anderes. Ich bewundere den Mut und/oder Optimismus einiger Skodafahrer, die nach solch schlechten Erfahrungen mit dem VAG-Konzern immer noch die Produkte dieses Herstellers kaufen. Nach einer derartigen Mängelliste wäre ich mit VW bzw. dem VAG-Konzern fertig gewesen.
     
  19. #18 suffren, 11.09.2013
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    Servus,

    geh doch sonst einfach mal zum VW Händler und frage an ob net ein Golf 7 TSI mit DSG vorhanden ist.... ist ja der gleiche motor und das gleiche getriebe....

    Fahre persönlich den OIII mit 1.4 tsi und handschaltung und hatte jetzt auf grunde vin reisetätigkeit im ausland ein golf VII mit 1.4 tsi und dsg. Leistungstechnisch fuhren die sich gleich nur halt der unterschied beim schalten....
     
  20. AdMan

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  21. #19 Flitzwienix, 11.09.2013
    Flitzwienix

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    Hallo Wrumm,

    dann will auch mal meinen Senf dazu geben ;)

    Ich fahre den 1.4 TSI DSG und was die "Spritzigkeit" anbelangt, bin ich bis 160km/h wirklich im Tal der Glückseeligen angekommen. Wähle die Felgen nicht über 16", weil das auf die letztliche Leistung und den Verbrauch geht. Allerdings nimmt sich mein OIII gerne seine 7-7.5 Liter, also deutlich mehr als die max. 6.1 Liter Werksangabe. Fahre aber auch 17-Zöller, also +0.5-0.7 Liter plus!

    Als nächstes wollte ich dir auf Grund deiner Fahrprofilangabe den 1.2 TSI DSG empfehlen, habe dann aber mal alles durchgerechnet und mich auf den (Pardon) Arsch gesetzt! Die Verbrauchswerte von Skoda kannst du mal 1.3 nehmen, dann hast du deinen realen Verbrauch. Habe aber auch gesehen, dass die Unterschiede zwischen 1.2 und 1.4 maximal 0.3 l/100km betragen. Darauf würde ich im Zweifelsfalle echt pfeifen und mir dann gleich den 1.4 holen. Da hast du bei 140 km/h echt noch Reserven und ne Vmax von 215km/h.

    Wäre meine Empfehlung. Was die Probefahrten anbelangt ist Skoda leider echt richtiger Mist. Kaum Fahrzeuge da und meist überhaupt nicht willig, dir mal entgegen zu kommen. Mein Onkel hatte nen Nissan und durfte den ein ganzes Wochenende testen. Bei Skoda keine Chance. Der Tipp mit dem Golf war allerdings super. Auch der A3 von Audi ist letztlich die Selbe Basis. Ansonsten starte doch mal im Forum ne Umfrage, ob dich mal einer mitnimmt. Wenn du im München wohnst, kannst du mal meinen bestaunen, kein Problem. :D
     
  22. Wrumm

    Wrumm

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    Ahoi.
    Danke für den Hinweis, hast eigentlich Recht. Müsste sich dann jedoch um einen Golf VII Variant handeln und dann noch als 1.2 oder 1.4 mit DSG. Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass die wenigsten Händler die Fahrzeuge zur Probefahrt da haben. Häufig sind es doch die "hohen" Motorvarianten um den Kunden von der Leistung zu überzeugen. Aber wie gesagt, eine gute Idee.


    @Flitzwienix
    Die 7 - 7,5 Liter wären für mich ok. Das erreiche ich aktuell so gut wie nie (Ausnahme lange Autobahnfahrten mit extrem niedrigen Durschnittsgeschwindigkeiten).

    Wenn wir den O3 kaufen, dann womöglich nur mit 17" Felgen (hoffe es gibt zu dem Zeitpunkt dann noch entsprechende Angebots-Pakete). Ich möchte für die nächsten ca. 8 - 10 Jahre einfach ein Auto haben, was auch mal ein wenig mehr hermacht. Den geringen Mehrverbrauch nehme ich da gern in Kauf.

    Wenn die Verbrauchswerte wirklich kaum einen Unterschied machen, dann ist ein 1.2 doch recht fragwürdig. Die reale Einsparung liegt nämlich beim Kauf nur bei 1.700,00 Euro (bei 15% Rabatt).
    Auf die Spritersparnis auf jeden Fall. Die Höchstgeschwindigkeit und Geschwindigkeiten über längere Zeit über 140 km/h etc. fahre ich zu wenig. Ich fahre natürlich gern mal schnell und wenn ich auf 215 kommen könnte würde ich das auch mal ausnutzen, aber das könnte nicht als entscheidendes Kriterium herhalten. Das wären dann die 1.700 Euro nicht wert. Man muss bedenken, ich fahre einen Kangoo und bin "flottes" fahren nicht gewohnt und würde es somit auch nicht vermissen, wenn ich es nicht mehr hätte :D

    Gruß
     
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