Verfahrensfehler bei Unfall mit Fahrerflucht

Dieses Thema im Forum "Skoda allgemein" wurde erstellt von uni-einer, 19.08.2009.

  1. #1 uni-einer, 19.08.2009
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    Hallo zusammen,
    ich erzähl euch erstmal die Story :) ... naja eigentlich ohne ":)"

    Also vor ein paar Monaten fuhr jemand in mein parkendes Auto und ist daraufhin abgehauen.
    Ich bin natürlich zur Polizei und hab Anzeige gegen Unbekannt erstattet, aber man hat mir natürlich auch gleich gesagt, dass die Chancen idR sehr schlecht stehen und man auf dem Schaden sitzen bleibt.
    Dann hab ich damals ein oder zwei Tage später bei mir in der Strasse ein Fahrzeug mit passendem Lack und entsprechender Beschädigung entdeckt und sofort den Hilfsbereiten gemeldet, welche dann auch am selben Tag irgendwann abends noch eine Streife vorbei schickten, die das mal prüfen sollte.
    Man hat dann mit 'nem Zollstock rumgemessen und verglichen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass ca 2-3 cm Unterschied seien und es sich damit bei dem Fahrzeug nicht um das Tatfahrzeug handelt. Bericht geschrieben, Fotos gemacht und die Sache war gegessen, ich hab das damals auch so hingenommen, denn meine Einwände von möglicher Belastung und dadurch tieferes Fahrzeug haben die Kollegen nicht sonderlich beeindruckt. Ausserdem handelte es sich ja um einen Nachbarn, da war ich gar nicht so scharf drauf das dieser sich als Täter rausstellen sollte. Also abgehakt.
    Jetzt ein Brief: Vorladung zur Polizei, ein anderes Revier als das ursprünglich bearbeitende. Die wollen wohl meine Zeugenaussage zu dem Unfall und wollen wissen ob der Schaden reguliert wurde oder einen Kostenvoranschlag eines Sachverständigen. Da ich natürlich nicht mitten in der Woche um 11 Uhr antreten konnte hab ich da angerufen um den Termin zu verschieben und mich bei der Gelegenheit auch erkundigt warum das denn eigentlich jetzt noch nötig ist.
    Bei dem Gespräch kam raus, dass kein Bericht über den möglichen Täter und die dazugehörige Polizeikontrolle vorliegt, die wussten nur dass ich jemanden gemeldet habe als solchen und wollen jetzt wissen wie ich darauf komme. Die Dame am Hörer war auch gleich ziemlich "entsetzt" und meinte dass die Kollegen damals auch Lackspuren sicherstellen hätten müssen. Naja mittlerweile gibts da keine Lackspuren mehr, nurnoch eine leichte Beule, da ich das selbst bisschen wieder rausgedrückt habe und poliert hab damits nicht so ins Auge fällt.
    Ich hab jetzt nächste Woche einen Termin in dem andern Revier und bin gespannt was dabei rauskommen soll.

    Was ich jetzt aber eigentlich mal hier in den Raum fragen wollte: Stichwort Verfahrensfehler der Polizei.
    Hat da jemand Erfahrungen mit? Ist vielleicht sogar jemand Anwalt oder Polizist? Wie wären meine Chancen wenn ich sowas versuchen würde, denn ansonsten denke ich wird nix weiter passieren als das ich weiterhin auf dem Schaden sitzen bleiben werde, also warum nicht diese Möglichkeit nutzen wenn sie mir schon so zugespielt wird.

    Schöne Grüße
    uni
     
  2. AdMan

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  3. #2 16Comfort, 19.08.2009
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    Was willst du denn versuchen? Schadensersatz von der Polizei?
    Wegen einer Beule?

    Dazu musst du dir wohl einen Anwalt nehmen, der Aufwand ist im Vergleich zum Schaden viel zu groß.

    Belasse es dabei, du hast einfach nur Pech gehabt und bist an die falschen Beamten geraten.
    Eine andere Streife hätte diesen Fall vielleicht genauer betrachtet.

    So ist das im Leben, recht haben und recht bekommen sind zwei verschiedene Schuhe. :rolleyes:
     
  4. #3 SuperbElegance, 19.08.2009
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    Das würde ich so nicht sagen.


    Leider kenne ich mich mit der Rechtslage auch nicht aus :rolleyes:
    Würde dir aber vorschlagen das ganze so schnell wie möglich einem Anwalt zu übergeben!!
    Ne Verkehrsrechtsschutz oder ADAC-Mitgliedschaft sollte zumindest schonmal bei der ersten Beratung die Kosten übernehmen.

    Hoffe du hast so was.
    Wünsch dir viel Glück - und nicht vergessen
    AB zum ANWALT

    Und halt uns mal bitte auf dem laufenden
     
  5. #4 16Comfort, 19.08.2009
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    Wenn man eine Rechtschutzversicherung hat, kann man natürlich zum Anwalt gehen. Ich gehe aber imer davon aus, das ich sowas aus meiner eigenen Tasche bezahlen müsste. Und ein Anwalt kostet richtig viel Geld.
     
  6. #5 Fabia-User, 19.08.2009
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    ...den Anwalt hättest du direkt nach dem Beamteneinsatz und bevor du den Schaden selbst "bearbeitet" hast einschalten sollen.
    Jetzt sehe ich keine keine Chance mehr.

    Das mit der Höhe ist zwar totaler Quatsch, da diese nicht immer "gerade" gemessen werden darf,
    da ein Fahrzeug beim Beschleunigen höher und beim Bremsen vor dem Unfall tiefer auftrifft,
    aber nach deiner Ausbeul-/Säuberungsaktion werden vermutlich keine Lackreste mehr zur Analyse zur Verfügung stehen
    und die Höhe alleine bringt gar nichts.
     
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