Unfallursache Freisprechanlage

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Wenn sich ein Autofahrer von seiner Freisprechanlage ablenken lässt, hat er keine Ansprüche gegen seine Kaskoversicherung.

Darauf weist der ADAC unter Berufung auf ein Urteil des Landgerichts Frankfurt/Main (Az.: 2/23 O 506/00) hin. Die Richter wiesen die Klage eines Autofahrers ab, der mit 120 Stundenkilometer auf der Autobahn die linke Spur benutzt hatte und sich von einem eingehenden Telefonanruf ablenken ließ. Angeblich hatte der Fahrzeugführer auf der ihm nicht vertrauten Tastatur der Freisprechanlage vergeblich nach der Anruf-Abweisungstaste gesucht und war dabei von seiner über die mittlere auf die rechte Spur gekommen. Dort kollidierte er mit einem anderen Wagen.

Das Gericht hält dieses Verhalten für grob fahrlässig, da der Fahrer die der Verkehrssituation erforderliche Aufmerksamkeit in ungewöhnlich hohem Maß versäumt habe. Jeder andere Autofahrer hätte zu diesem Zeitpunkt die Freisprechanlage klingen lassen, bis der Anrufer wieder auflegt. Bei grober Fahrlässigkeit muss die Kaskoversicherung dem Automobilclub zufolge nicht zahlen.

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