Unfall beim Einfädeln

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smares

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Hallo zusammen! Große Sch... ist heute passiert. Ich war mit meinem Octavia in Karlsruhe unterwegs und wollte auf die hiesige Südtangente auffahren. Aktuell ist an der Auffahrt eine Baustelle inkl. Verengung von zwei Spuren auf eine, sodass es Stau gab und die Fahrzeuge standen. Auf der rechten Spur war links schräg vor mir ein Auto, links schräg hinter mir ein LKW. Als es auf der Spur weiterging fuhr das vordere Auto, der LKW blieb aber stehen. Die Lücke wurde immer größer und ich ging davon aus der LKW will mich einfädeln lassen und fährt deshalb nicht. Blinker war die ganze Zeit gesetzt. Als ich schon fast komplett auf der rechten Spur war, fuhr der LKW los und hat mich zwischen Radkasten und Stoßstange erwischt und etwas seitwärts geschoben. Da der Fahrer aus Bulgarien stammt und weder deutsch noch englisch sprechen konnte, habe ich die Polizei angerufen, die hat aber nur unsere Daten aufgenommen. Mir wurde aber gesagt, dass es mein Fehler war, der LKW hatte Vorfahrt. Ich sehe das anders und sehe keinen Fehler, denn ich habe mich nicht im fließenden Verkehr reingequetscht oder sonst wie fahrlässig verhalten. Meint ihr es lohnt sich dagegen vorzugehen oder habe ich keine Chance? Bin auch gespannt was das Ganze kostet. Bei mir ist der Schaden erheblich, beim LKW ist nur der Blinker geplatzt und die unlackierte Stoßstange hat Kratzer abgekommen.
 

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Eul3

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Der Fahrer hat dich vermutlich überhaupt nicht gesehen. Gerade LKW aus Osteuropa sind häufig nur mit dem nötigsten ausgestattet und haben viele zusätzliche Spiegel - in welchen du vermutlich sichtbar gewesen wärest - nicht oder nicht mehr. Deinem Schaden nach zu urteilen wird die Lücke vermutlich nich sooo groß gewesen sein wie du jetzt glaubst, von dieser Seite her haben die Beamten schon Recht und die Schuld liegt für meine Verhältnisse bei dir.

Ein halber Meter mehr und der Schaden wäre an deinem Kofferraum - dann wäre dir der LKW aufgefahren und die Sache sähe komplett anders aus.

Ich wurde mal auf dem Fahrrad von einem Auto überholt, der steigt vor mir in die Eisen und biegt links ab. Ich kann nicht bremsen (am Rad n Hänger und dann noch bergab) und will ihn genau in dem Moment überholen - Rad kracht in kotflügel und Fahrertür - Hänger in den hinteren kotflügel und ich mach einen Abflug über die Haube. Alles klar soweit.

Für die Beamten hatte ich Schuld. Der Autofahrer hat behauptet er habe geblinkt - ich sagte nö... Also Tatsachenentscheid: ich habe ihn beim Abbiegen überholt und so einen Unfall provoziert.
 

superb-fan

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Mir ist damals in Berlin genau das gleiche passiert und mir wurde zu 100% die Schuld gegeben . Mit dem Unterschied dass der Fahrer deutsch war aber egal . Man könnte denken dass es meine Geschichte war. Musst leider in den sauren Apfel gebissen . Ich hab den Schaden am LKW selbst bezahlt damals ca 500€ um nicht hoch gestuft zu werden in der Haftpflicht , und den Schaden am octavia von der Versicherung zahlen lassen .
 
SuperBee_LE

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Mit Einfädeln hat das alles erstmal nichts zu tun. Du wolltest auffahren. Deshalb bist du wohl auch Schuld. Anders hätte es wohl beim echten Einfädeln ausgesehen.
 
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Immer größte Vorsicht mit LKW im (möglichen) Totwinkelbereich walten lassen; lieber fahre ich erst nach dem auf die Spur.
 

Timmy

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Kann ich bestätigen....du hast schuld. Hab ähnliches als Beifahrer erlebt am Horner Kreisel in HH. Mein fahrer wollte auch vor einem LKW in die linke Spur. Der LKW fahrer hat uns nich gesehen (sagte er) und führ uns in den Radkasten hinten links. Als derjenige der die Spur wechseln will, bist du für alle Folgen des Spurwechsels verantwortlich, auch dafür sicher zu sein, das der Verkehr auf der Spur auf die du willst dich bemerkt hat. Bei einem LKW muß man sich da immer mehrfach absichern, z.B. durch warten bis der Verkehr wieder rollt und man sich sicher sein kann der LKW hat einen auch bemerkt, z.B. durch Blickkontakt oder eine Lichthupe des LKW oder oder oder.....im Zweifel warten...das schützt vor Schaden.

Wir haben uns dann mal auf seinen Stuhl gesetzt...und tatsächlich wenn da unten 1-2m vorm LKW jemand in die Spur fährt, da muß man schon aufstehen und nach unten schauen um da einen event. stehenden/rollenden PKW zu sehen. Bis zu 3m und mehr (je nach Stuhleinstellung und Köprergröße sowie Führerhaushöhe/aufbau)vorm LKW sieht man garnichts (ohne die schon angesprochenen Spiegel).
 
smares

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Spiegel für die Stelle hatte der, mich ärgert auch, dass er selber gesagt hat, er hat da nicht reingeguckt, nur nach links. Die Lücke war auch mittlerweile zwei Autolängen mindestens und er hat sich nicht gerührt. Echt zum Kotzen. Ich weiß nicht was ich da noch hätte tun können um den Verkehr nicht aufzuhalten, Blickkontakt war ja unmöglich und Lichthupe ist eigentlich verboten, mache ich auch selber nie, deswegen verlasse ich mich darauf nicht. Ich gebe zu ich saß nie als Fahrer hinter einem LKW, aber so kurz ist der O2 auch wieder nicht.
 

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Hatte mich damals genau so geärgert , bei mir waren es ca 1700€ Schaden .
 

schmiernippel

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Nach StVo hat immer nur einer Vorfahrt. Das Problem, wer Vorfahrt hat, hatte keine Schuld... Sicherlich gegenseitig Rücksicht nehmen. Zum Unfall gehören immer 2.
Es haben beide Fehler gemacht, oft hat aber nur einer die Schuld... Daher immer selbst Abwegen wenns jetzt knallt hat man Schuld...
 
MrMaus

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Spiegel für die Stelle hatte der
Sorry, aber der Spiegel ist nur da, um zu sehen wo sich der Rechte ecken befindet, man sieht dort maximum 30 cm vom LKW weg. Und während dem Wegfahren weiss man ja eigentlich wo man sich so ungefähr befindet, Wenn dein Wagen NUR dort zu sehen war... NAJA... stehst du am falschen Ort....
Es ist ein richtiges Ärgernis, ich verstehe dich. Aber rein Rechtlich bist du in der Schuld. Ich kann nur wiederholen:
Ein halber Meter mehr und der Schaden wäre an deinem Kofferraum - dann wäre dir der LKW aufgefahren und die Sache sähe komplett anders aus.


Immer größte Vorsicht mit LKW im (möglichen) Totwinkelbereich walten lassen
Betrifft nicht nur LKW.... Wenn es mich mit dem Motorrad wiedermal auf die Autobhan verschlägt, fahre ich hinter dem Auto, was ich überholen will und gehe dann mit hoher Beschleunigung dran vorbei, wenn ich zumindest das Gefühl habe gesehen zu werden... so ist meine Zeit im toten Winkel relativ kurz, und die Maschine macht noch etwas mehr Lärm, was einem auch auffallen sollte.




Ah und guckt: ein Schmiernippel auf
 

AniBen317

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Sorry, aber der Spiegel ist nur da, um zu sehen wo sich der Rechte ecken befindet, man sieht dort maximum 30 cm vom LKW weg. Und während dem Wegfahren weiss man ja eigentlich wo man sich so ungefähr befindet,

Sorry aber das stimmt so nicht ganz...
Das Bild, von Smares zeigt den Spiegel mit dem ich vor den LKW schauen kann, dieser wurde irgendwann mal gefordert, das man als Fahrer eines LKW sehen kann was sich unmittelbar vor dem Fahrzeug abspielt. Wenn wenn du als Fußgänger direkt vor dem LKW lang gehst, dann wirst ohne den Spiegel, vom Fahrer nicht wahrgenommen. Und da es immer wieder Leute gibt, welche nicht nachdenken und direkt vor dem Fahrzeug die Straße überqueren wollen, sollte dieser Spiegel auch vom Fahrer benutzt werden. Die rechte Ecke des Fahrzeugs sehe ich damit zwar, aber der Sinn des Spiegels ist halt ein anderer.

Und die Fahrer die sagen ich benutze den Spiegel nicht, das sind die wo es irgendwann mal dazu kommt das Personen überfahren werden und dann kommt die Aussage: Hätte ich Mal....

Für mich als LKW und Busfahrer sind die Spiegel mehr als wichtig und wer das Gegenteil behauptet, der sollte Mal darüber nachdenken wie er mit solchen Fahrzeugen umzugehen hat.
 
smares

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Vom Schaden her schätzt das Autohaus 5.000 € aufwärts. Da wird die Seitenwand ausgeschnitten und durch ein neues Blech ersetzt, verschweißt, verspachtelt und die Seite neu lackiert ab einer geeigneten Stelle. Ausbeulen lässt sich das nicht mehr, da unten und direkt an der Rückleuchte zu scharfe Kanten sich gebildet haben. Stoßstange kommt neu und die Kofferraumverkleidung wird instand gesetzt, die hat sich leider mitverformt und schließt links nicht mehr bündig entlang der Dichtung der Heckklappe. Lt. Autohaus muss keine Achsvermessung gemacht werden. Angeblich ist das noch lange kein Totalschaden, auch wenn mein O2 ja schon knapp 200.000 km hat.
Morgen kommt ein Gutachter von meiner Vollkaskoversicherung und der Schaden wird vorläufig als Kaskoschaden abgewickelt. Warum habe ich erst Anfang des Jahres die SB auf 500 € hochgeschraubt? >_< Gleichzeitig hat mein Anwalt die gegnerische Haftpflichtversicherung angeschrieben und um Kostenübernahme gebeten. Anscheinend war es wichtig, dass ich zum Zeitpunkt, als der LKW losfuhr und mich erwischt hat, einige Zeit schon auf der Spur stand (also richtig auf der Stelle stand aufgrund des Staus), der Schaden also nicht im fließenden Verkehr stattfand.
 

Sprit(vernichter)²

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zum Hergang und zur Schuldfrage kann ich nichts sagen.

Aaaaber, bevor ich ein ein 200.000km Auto nochmal 5000€ stecke, würde ich mir noch 5 Angebote von Lackierer und Beulendoktor holen und ggf auch mit einer dicken Spachtelschicht leben....(persönliche Meinung).

trotzdem mein Beileid
 
tehr

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Ich würde in den O2 auch keine 5000 Euro mehr investieren. Viel mehr als 5000 Euro dürfte er realistisch nicht mehr wert sein. Scheinbar ist er noch verkehrssicher, das Rücklicht ist noch ganz und es sind keine scharfen Kanten vorhanden.

Drauf achten, dass da nichts anfängt zu rosten und sich nach einem neuen (Gebrauchten) umsehen.
 
smares

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Danke für die Tipps, aber den Wagen möchte ich behalten. Hat zwar knapp 200.000 km, ist aber keine fünf Jahre alt und ich weiß, wie ich ihn gefahren habe seit dem Erwerb (war ein Neuwagen). Es ist ein reines Langstreckenauto mit frisch getauschtem AGR-Kühler (auf Kulanz), DPF im super Zustand und technisch sonst einwandfrei. Laut Autohaus ist er vom Zustand und der Ausstattung her um die 10.000 € Wert.
 
Grainoo

Grainoo

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Na dann würde ich ihn auch eher behalten, das ist schon noch ein ziemlich guter Wert
 
Tuba

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Sag nicht, der ist nicht mehr VK-versichert???
 
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der Schaden also nicht im fließenden Verkehr stattfand
"Als fließender Verkehr, mitunter auch Fließverkehr genannt, werden grundsätzlich alle sich in Bewegung befindlichen Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr bezeichnet, unabhängig davon ob sie gegenwärtig fahren oder verkehrsbedingt vorübergehend stehen bleiben (warten)."
Quelle: Wikipedia
 

flamingo

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Also wenn Du schon "fast" komplett auf der rechten (Hauptspur) Spur warst,kann er Dich nicht wirklich an der Seite erwischen.
Ich kenne zur genüge solche "Situationen".
In Brüssel und Paris Standart.
Fahre selbst LKW.
Drum fahre ich so,das die von der anderen Spur nicht ohne "Crash" reinkommen,außer im "Reißverschlußsystem".
Habe für solche Dinge auch während der gesamten Fahrt die Kamera am laufen.

Ich kann Deine Situation allerdings nicht einschätzen.
Hauptspur hat Vorrang.
 
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