Und noch ne Frage zur Anhängerkupplung

Diskutiere Und noch ne Frage zur Anhängerkupplung im Skoda Octavia III Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Hi Leute. Habe ja schonmal in dem anderen Thread geschrieben, das mein Octavia Combi ne nachgerüstete Anhängerkupplung ohne verbautes Steuergerät...
Jayjay21

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Hi Leute.
Habe ja schonmal in dem anderen Thread geschrieben, das mein Octavia Combi ne nachgerüstete Anhängerkupplung ohne verbautes Steuergerät hat. Also nur so ein Universal E-Satz verbaut ist.

Wenn mein Auto nun nicht weiß, das hinten ein Hänger dran hängt, und ich würde in eine brenzlige Situation geraten, hätte das dann Auswirkungen auf das Verhalten des ESP zum Beispiel?

Würde das ESP anders regeln, wenn mein Auto den Anhänger erkennt?

Oder spielt es keine Rolle, weil es könnte ja auch ein Fahrradträger an der Steckdose angeschlossen sein, der das Bremsen ja nicht so stark beeinflusst wie ein Anhänger.

Wir fahren bald zum ersten Mal mit dem neuen Octi + Anhänger zum Camping, da hätte ich das gerne vorher noch gewusst.

Habe aber schon mit ner Werkstatt gesprochen, die würden mir den fahrzeugspezifischen E-Satz verbauen, nur vor dem Urlaub ist das jetzt zu knapp.
 
birscherl

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Mit Hilfe des ESP kann der Pendelschwingung entgegengewirkt werden. Sobald ein Stecker in die AHK-Steckdose eingesteckt wird, weiß das Steuergerät, dass die Fuhre das Pendeln anfangen kann, weil eventuell ein falsch beladener Anhänger dran hängt. Kann aber auch ein Fahrradträger montiert sein, wo nichts passieren wird. Das ESP regelt daher nicht anders, wenn ein Anhänger erkannt wird, sondern grundsätzlich immer so, dass die Fuhre nicht ausbricht. Zusätzlich dazu kommt wie gesagt die Eliminierung der möglichen Pendelschwingung. Das muss codiert werden und müsste eigentlich auch dann codiert werden können, wenn ein Universal-E-Satz verbaut ist, weil ja nur die zusätzliche Funktion der Schlingererkennung aufgespielt wird. Die Schlingererkennung findet ja nur anhand der Gier- und Rad-Sensoren des Zugfahrzeugs statt.

Wie ist es denn möglich, bei einem Auto mit CAN-Bus eine AHK ohne Steuergerät zu verbauen? Wie wird die Anhänger-Blinkleuchte im Tacho angesprochen? Wie werden die Fehlermeldungen im CAN-Bus verhindert?
 
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Jayjay21

Jayjay21

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Danke für deine Antwort. Also muss ich mir im Moment keine großen Sorgen machen.

Wie das funktioniert kann ich dir nicht sagen. Es funktioniert jedenfalls ohne Fehlermeldung. Das einzige was nicht geht, wenn ich nen Anhänger dran habe, dann schaltet die PDC im Rückwärtsgang nicht ab und es piept die ganze Zeit, bis ich auf den Knopf drücke.
 

Olli610

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Vielleicht nur falsch Codiert?
man muss schon in mehreren Steuergeräten die Codierung vornehmen.

Kannst du in Erfahrungen bringen, von welchen Hersteller der E-Satz ist?
 
Jayjay21

Jayjay21

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Ist definitiv nicht falsch codiert.
Hatte extra beim Händler, der die AHK eingebaut hat, nachgefragt. Der sagte mir auf Rückfrage mit dem Techniker, das nur ein Universal E-Satz verbaut ist, ohne Steuergerät.
Und Mika hatte mir ein paar Sachen am Auto codiert und auch festgestellt, das kein Steuergerät verbaut ist.

Laut der Werkstatt, mit der ich bezüglich Austausch gesprochen hatte, kann man es durchaus als Pfusch bezeichnen.

Das mit der Nebelschlussleuchte müsste ich probieren. Ich gucke mal in den Unterlagen, vielleicht ist da ersichtlich, welcher E-Satz verbaut ist. AHK ist von Westfalia.
 

fredolf

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In meinen Augen ist so ein Universal-E-Satz, ohne Einbindung in das Bus-System des Fz Pfusch.
Die Geschichte mit der NSL kann man auch mit einem Simpel-E-Satz hin bekommen, wenn die verbaute 13-pol-Dose einen entsprechenden Mikroschalter besitzt.
Bei anderen Dingen geht das eher nicht.

Es wird schlichtweg von der Fz-Elektronik kein Anhänger erkannt und deshalb gibt es diverse Einschränkungen, wie z.B.:

ESP wird nicht für Anhängerbetrieb angepasst.

PDC wird nicht für Anhängerbetrieb angepasst.

Eine (Kalt-)Überprüfung der Anhängerleuchten existiert nicht.

Dauerplus und, ab Mj 2015, zusätzlich Ladeplus werden nicht gezielt angesteuert und überwacht. Die Starterbatterie wird nicht gegen zu tiefe Entladung geschützt.
Rekuperation und S&S werden bei Anhängerbetrieb nicht deaktiviert.

ESP regelt daher nicht anders, wenn ein Anhänger erkannt wird, sondern grundsätzlich immer so, dass die Fuhre nicht ausbricht.
Das stimmt nicht. Wenn ein Anhänger erkannt wird, regelt es anders. Eine Schlingererkennung wird nicht extra aufgespielt, die wird nur jeweils aktiviert, aber dazu bedarf es eben einer Anhängererkennung.
 
birscherl

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Das stimmt nicht. Wenn ein Anhänger erkannt wird, regelt es anders.
Das würde aber bedeuten, dass es auch bei Montage eines Fahrradträgers anders regeln würde, was ja nicht sein darf. Die Regelung in Grenzsituationen ist immer so, dass die Zielwerte erreicht werden, egal was am Auto dranhängt.
 

fredolf

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Das würde aber bedeuten, dass es auch bei Montage eines Fahrradträgers anders regeln würde, was ja nicht sein darf.
Das bedeutet es meines Wissens auch....
TSA ist eine Funktion des ESC-Steuergerätes. Die wird aktiviert, wenn ein Anhänger erkannt wird und sie funktioniert, im Gegensatz zur normalen ESP-Funktion, erst ab 60km/h.
Die Funktion ist in dem ESC-Steuergerät der Fz, die Anhänger-ESP haben grundsätzlich immer vorhanden. Das Steuergerät zur Anhängererkennung hat damit direkt gar nichts zu tun und hat auch diesbezüglich keinerlei eigene Software. Das hat nur die Aufgabe, dem Rest des Fz zu melden, ob ein Anhänger erkannt wurde.

Ohne einen Hinweis, kann das ESC-Steuergerät nicht erkennen, dass ein Anhänger am Fz hängt und reagiert dann nicht angepasst.
Schau z.B. mal unter kfztech.de unter Anhängersteckdose nach.

Die Bedienungsanleitung verweist daher extra darauf, dass diese Funktion nur dann vorhanden ist, wenn eine werkseitige AHK oder eine AHK aus dem Skoda Zubehörhandel montiert ist.
Für diese Fz existiert dann meist auch ein Hinweis unter Bemerkungen in der ZB1 bzw. (Skoda) kann man sich diesen Hinweis vom Hersteller zwecks Eintragung (wg. 9.AVO der STVO) besorgen

Bei Autos, die kein Anhänger-ESP haben, z.B. Fabia, wird die Funktion daher erst gar nicht erwähnt.
 
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Jayjay21

Jayjay21

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Diese AHK ist bei mir verbaut.
Und der E-Satz wie auf Bild 2 und 3 zu sehen. Auf der Teileliste des E-Satz ist ein Kästchen zu sehen, auf dem trail-tec 15-b drauf steht.
Könnt ihr damit was anfangen?

Die Frage die ich mir nun Stelle: wenn der ganze elektrische Einbau meiner AHK von euch und von meiner befreundeten Werkstatt als Pfusch bezeichnet wird, und bei einem Auto mit CAN-Bus als nicht optimale Lösung angesehen wird, könnte ich da von dem Autoverkäufer noch irgendwas verlangen? Nachbesserung oder so? Auto wurde von uns im September 19 gekauft.
 

fredolf

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Dieser E-Satz wird m.E. nicht codiert und hat keine Verbindung zum Can-Bus. Von daher kann das Auto keinen Anhänger erkennen.
Von trail tec gibt es, so weit ich es bei rameder sehe, durchaus fahrzeugspezifische E-Sätze und daher halte ich diese Lösung für Pfusch, auch wenn sie rechtlich vermutlich zulässig sein wird.
Eine Nachbesserung wirst du daher kaum verlangen können

So weit ich es sehe, sind zudem weder Dauer- noch Ladeplus vorhanden (das gibt es nur optional und wird dann natürlich ebenfalls nicht vom Fz angesteuert werden können, wie beim Original)
 
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Jayjay21

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Dann werde ich den Wagen mal so weiter fahren.

Dauer- oder Ladeplus brauche ich im Moment eh nicht. Wenn irgendwann ein WoWa gezogen werden soll, werde ich mir spätestens dann einen fahrzeugspezifischen E-Satz einbauen lassen.

Vielen Dank schonmal für eure hilfreichen Antworten
 

addl1970

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Gibt es denn die Anhängerblinkleuchten im Cockpit?

Die sind dann egal was dran hängt (Fahrradträger oder Anhänger) aktiviert.
 
Jayjay21

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Keine Ahnung, glaube nicht.
Mir ist beim letzten Anhängerbetrieb nix aufgefallen. Hast du ein Bild davon?
 
birscherl

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addl1970

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... aus der Bedienungsanleitung ...
 

Anhänge

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Jayjay21

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Das wird aber nur funktionieren, wenn das Auto auch erkennt, das etwas an der AHK Steckdose angeschlossen ist, was mein Wagen ja nicht tut, da ein E-Satz ohne Steuergerät verbaut ist.

Aber dafür ist glaube ich dieses Kästchen bei meinem E-Satz dabei (Trail-tec 15-b). So wie ich aus der Montageanleitung schließe, gibt es einen Ton von sich, wenn am Hänger eine Lampe defekt ist.
 
birscherl

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Die Anhängerblinkleuchten sind wohl nicht mehr Pflicht, die Anzeige kann auch über die Anzeige der Blinkanlage oder akustisch gehen. Ist seit ein paar Jahren (2012?) zulässig.
 

Waynachzman

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Nabend,
also mir scheint es, dass hier ein paar Zusammenhänge nicht deutlich wurden, darum hoffe ich mit meiner Ergänzungen helfen zu können.
Wie @fredolf bereits korrigiert hat, verfügt deine AHK-Elektrik nicht über einige wesentliche Funktionen gegenüber der korrekt kodierten CAN-Bus-Anbindung/werkseitigen Einbaus. Die Folgen sind ein wenig weiter reichend, als hier bislang geschildert. Einiges mag Erbsenzählerei bzw. im Alltag tolerierbar sein, der Ordnung und Korrektheit führe ich diese aber mal auf. Ich habe dein Einbau meiner AHK samt E-Satz und Codierung mit Meisterlicher Beratung selbst gemacht, meine Erkenntnisse gebe ich daher gerne weiter.

1. Codierung der Fahrzeugeigenen Steuergeräte: Eine korrekte Kodierung des Motorsteuergeräts und BCMs und Einbindung im CAN-Bus deaktiviert im Anhängerbetrieb die PDC, verhindert das Abschalten der E-Lüfter zwecks sicherer Kühlung und deaktiviert das Start-Stop-System. Bestimmt auch noch weiteres.
Die Kodierung des ESC- bzw. ESP Systems für Anhängerbetrieb kann auch nachträglich vorgenommen werden, nicht vorbehaltlich nur für werkseitige AHKs. Diese Gespannstabilisierung aktiviert ab 60kmh und im Anhängerbetrieb zusätzliche ESP-Funktionen um ein Aufpendel/Schwingungen beherrschbarer zu machen. U. a. werden dazu die Bremsen "diagonal" angesteuert. Die exakte Funktionsweise möge der Interessierte bitte selber recherchieren. Fakt ist, diese ist notwendig und Vorschrift für die 100Kmh-Zulassung von Gespannen. Theoretisch könnte dies bei allen Fahrzeugen bereits codiert sein, da diese den normalen Fahrbetrieb nicht beeinträchtigt, aber wie bei vielen anderen codierfähigen Extras ist dies eben nicht so. Eine nachträgliche Kodierung beim Universal-Satz bringt gar nichts, die Stuergeräte müssen ja vom AHK-Stuergerät mitgeteilt bekommen, dass das Fahrzeug sich aktuell im Anhängerbetrieb befindet.
2. Überwachung der Leuchten: Das Anzapfen der hinteren Leuchten kann (ausdrücklich kann, muss nicht) zu interessanten Fehlfunktionen des Bordnetz-Steuergerätes führen. Bspw. findest du reichlich Berichte, wie selbst China-"CANBus"-geignete-LEDS für den Innenraum oder Standlicht die wirrsten Störungen des BUS-Systems verursachen. Fraglich ist auch wie die schaltungstechnische Umsetzung durch das Universal-Steuergerät erfolgt, da wir diese nicht kennen. Zapft es die Leitung nur an, um diese zur Steuerung auszuwerten und um eigene Relais zu schalten, halte ich dies für unbedenklich. Werden die Lampen wie bei der altehrwürdigen Verdrahtungspraktik von früher einfach parallel geschaltet und damit auch der Laststrom zum Lampenbetrieb entnommen, kann das erheblichen Einfluss haben. Praktisch werden die gesamten angezapfte Lampen nicht mehr korrekt überwacht, da dem Bordnetzsteuergerät nicht mehr möglich ist zu prüfen, ob eine Lampe kaputt ist oder nicht, sollten nicht beide parallel ausfallen. Obendrein fleißen dann deutlich höhere/doppelte Ströme im Betrieb. Dazu ist allein der Kabelbaum womöglich nicht ausgelegt. Es wird ja überall gespart, auch am Aderquerschnitt. Von der höheren Last fürs Bordnetz-Stg ganz zu schweigen.
3.Blinkerüberwachung: Ich hoffe sehr, dass das Gerät einen Ausfall akustisch signalisiert( anstatt der Lämpchenverwendung bei korrekter Codierung) und würde das unbedingt testen. Wie @birscherl korrekt geschrieben hat sind beide Methoden zulässig. Eine muss jedoch vorschriftsmäßigvorhanden sein.

4. Ein wirklicher Haken, der vielleicht keiner ist: Vorschriftsmäßig (StVZO §49a) ist die automatische(!) Abschaltung der Nebelschlussleuchte bei Verwendung eines Fahrradträgers an der AHK Pflicht
. Diese Funktion ist bei dem Universalgerät schlichtweg nicht gegeben und nicht möglich, das Auto weis ja nichts von der AHK. In der Praxis wird das wohl kaum jemand prüfen. Außerdem feinster deutscher Blödsinn, da zur Verwendung der NSL keinerlei gesetzliche Pflicht besteht, egal wie dick die Suppe ist.

Zusammenfassung der faktischen Nachteile: 100Kmh-Gespann-Zulassung nicht erlaubt, Verwendung eines starren Fahrradträgers nicht erlaubt.
Unwahrscheinlich aber denkbar sind Sekundärschaden im Bordnetz.

Da ein universeller E-Satz sich preislich kaum oder gar nicht vom fahrzeugspezifischen samt CAN-Bus-Anbindung unterscheidet und der Montageaufwand sich ausgleicht (kein umständliches Anzapfen der Leitungen, dafür zwei CAN-Bus-Leitungen bis zum BCM, die zusammen mit dem sowieso verlegten Zündpluskabel dorthin gelegt+10min Codierungen) argumentiere ich hiermit für die Bezeichnung des Verbaus eines universellen Satzes als grobe Pfuscherei.
Was du mit den Informationen nun anfängst, bleibt dir überlassen:rolleyes:. Interessant wird nur der Versicherungs- und Schadensfall mit Lotto-Wahrscheinlichkeit.

Wall-of-Text Ende und beste Grüße
 
Jayjay21

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@Waynachzman
Danke für deine ausführliche Erklärung.

Ich könnte mit dem Verkäufer des Autohauses ja mal freundlich Kontakt aufnehmen und einfach mal nachfragen, was die zu dem Sachverhalt zu sagen haben.
Wenn sich der Mehraufwand für einen fahrzeugspezifischen E-Satz wirklich so in Grenzen hält, ist die einzige Erklärung für mich, das die den nicht codieren können.
 
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