Umweltbundesamt will Autos mit hohem CO2-Ausstoß verteuern

Diskutiere Umweltbundesamt will Autos mit hohem CO2-Ausstoß verteuern im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; Bei einem Listenpreis von 30000 Euro und einer Entfernung von 33 km zum Arbeitsplatz muss der mit dem Wagen fahrende Arbeitnehmer im Monat einen...

  1. tehr

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    Bei einem Listenpreis von 30000 Euro und einer Entfernung von 33 km zum Arbeitsplatz muss der mit dem Wagen fahrende Arbeitnehmer im Monat einen geldwerten Vorteil von 600 Euro versteuern und sozialversichern. Dabei fallen ca. 120 Euro Sozialversicherung zzgl. 180 Euro Steuern an. Das macht unter dem Strich also 300 Euro pro Monat. Das ergibt pro Jahr 3600 Euro bzw. 14400 Euro in vier Jahren, die durch die Überlassung der Fahrzeugs zusätzlich an Einkommensteuer und Sozialversicherung anfallen.
     
  2. Tuba

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    Ach so. Ich dachte, der Unternehmer könnte alle anfallenden Umsatzsteuer-Beträge innerhalb seines Betriebes geltend machen. Ich wusste nicht, dass das nur für Fahrzeuge gilt.
     
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  3. #263 Lu-Event, 13.08.2019
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    natürlich können sie alles geltend machen wo Umsatzsteuer drauf ist (bzw. eine Betriebsausgabe ist), aber es ging ja auch um die Subventionierung des Dienstwagens. und über die Umsatzsteuer und der damit verbundenen Absetzbarkeit was am ende auch Gewerbesteuer spart da weniger Gewinn, kriegt er den Wagen indirekt Subventioniert.

    Immerhin kriegt die Privatperson beim kauf eines Neuen Autos nicht mal eben 19% Zurück.
     
  4. Tuba

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    Also ist mein Bürostuhl und der Prittstift subventioniert???
     
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  5. xs650

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    Klar und die Klopapierrolle auch...:D
     
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  6. #266 Lu-Event, 14.08.2019
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    und trotzdem wird meist in Firmen nur Schmiergel gekauft.:D

    Dem kann man entgegenwirken, nennt sich Fahrtenbuch. :D
     
  7. #267 Avensis1246, 14.08.2019
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  8. dirk11

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    Meinst Du jetzt Schmier-Gel oder Schmirgel?!:whistling:
     
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  9. #269 Der Jens, 14.08.2019
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    Der Begriff Subvention ist nicht eindeutig definiert. Ganz allgemein ist eine finanzielle Besserstellung für bestimmte Leistungen oder Produkte.
    Wenn also Diesel weniger besteuert wird als Benzin, dann kann man das auch als "Subventionierung von Diesel-Treibstoff" bezeichnen, auch wenn tatsächlich immer noch 47 Cent pro Liter plus Märchensteuer drauf sind.

    Und genauso kann man die Steuerliche Absetzbarkeit eines Firmenwagens als Subventionierung im Vergleich zu einer Privatperson sehen, die das nicht kann.
     
  10. tehr

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    Eine Firma kann halt ihre Ausgaben steuerlich absetzen. Genau so kann der Privatmann seine Ausgaben, die durch seinen Beruf entstehen, steuerlich absetzen. Das nennt man Werbungskosten. Insofern werden also auch private PKW "subventioniert".
     
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  11. #271 PolenOcti, 14.08.2019
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    Was aber nicht ansatzweise vergleichbar ist....
     
  12. Tuba

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    Einen Firmenwagen als "subventioniert" zu bezeichnen, weil der Unternehmer die Umsatzsteuer zurückbekommt, ist derart abstrus, dass eine weitere Diskussion völlig sinnlos ist.

    In diesem Sinne ...
     
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  13. #273 Der Jens, 14.08.2019
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    Die Firma bekommt nicht nur die Umsatzsteuer zurück, sondern zieht die Kosten auch vom Gewinn ab, zahlt also auch keine Gewinnsteuern auf den Wagen.

    Der Privatmann kann sein Auto als Ganzes überhaupt nicht absetzen, sondern nur 30 Cent pro zur Arbeitstelle gefahrenen Kilometer.
    Alle Kosten mit eingerechnet kann man für 30 Cent nur einen Kleinwagen finanzieren, also noch nicht mal einen Skoda Oktavia, während der Unternehmer auch einen Rolls Royce steuerlich geltend machen kann.

    Das heißt also die Aussage: "Teure Firmenwagen werden steuerlich subventioniert" ist absolut zutreffend.
     
  14. Tuba

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    Ja. Genau wie mein Bürostuhl. Den muss ich Zuhause auch voll bezahlen und kann ihn nicht geltend machen.

    Du merkst, welchen neidgenerierten Quark Du erzählst?
     
  15. #275 AndreasK, 14.08.2019
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    Der Jens mach deine eigene Firma auf, dann bekommst du alle diese schönen „Subventionen“. Danach sprechen wir dann nochmal über dieses Thema.:whistling:

    So nun wieder zum CO2 und dem dringlichen Wunsch für irgendwas mehr Steuern oder was auch immer zu bezahlen.:D
     
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  16. i2oa4t

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    Tatsächlich ist dies auch so und soll die deutschen Transportunternehmen stützen. Und jetzt?
    Das ist leider so. Als Unternehmer kann ich in gewissen Grenzen meine Steuerlast selbst bestimmen sofern ich geschäftliche Ausgaben dagegen stellen kann. So funktionieren u.a. Steuersparmodelle. Da ich diese Ausgaben auch tatsächlich habe, bleibt auch weniger in meinem Geldbeutel. Für private Nutzung muss aus dem Grund für den Dienstwagen auch wieder "Geld bezahlt" werden (und das Benzin sowieso).
    Spannend wird es dann beim Finanzbeamten, dem du beibiegst warum deine Mitarbeiter nur im Rolls Royce zum Kunden fahren können. Nicht alles was hinkt...
     
  17. #277 TheSmurf, 14.08.2019
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    Es ist für die Politik immer einfach an das Geld der anderen zu gehen und mit Steuerungselementen einzugreifen. Meist mit eher mäßigen Erfolg aber naja, man hat halt mal wieder was getan.

    Wir wollen Bienen retten, aber alle 3 Wochen fährt an jeder kleinen Landstraße ein Mähfahrzeug lang. Würden man anstatt einfach mal bunte Blumenwiese auf diese 3m bis zum Feld einsäen wäre der Natur mehr geholfen als mit einer Abwrackprämie für Ölheizungen.
    Rein theoretisch kann man auch lange Haare verbieten um CO2 einzusparen (so ein Fön verbraucht echt eine Menge Strom... und das oft morgens, wenn die Sonne noch nicht scheint).

    Btw, diese Unternehmer sind ja so gut dran, weil sie die Umsatzsteuer erstattet bekommen und überhaupt. Wenn es euch darum geht, dann macht euch selbständig. Wir sind ein freies Land. Gründet eine Firma und genießt all die Subventionen die ein Kleiner Betrieb überall bekommt...
     
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  18. i2oa4t

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    Gewerbeanmeldung kostet keine 100 € und dann werden Subventionen ohne Ende eingefahren, da wird so eine CO2 Steuer mal locker kompensiert. :thumbsup:
    Zudem bietet Skoda interessante Leasing-Angebote für Smallfleet. Da kann mit den Subventionen gleich noch das Auto finanziert werden.
     
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  19. #279 Der Jens, 14.08.2019
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    Das ist ein wichtiger Aspekt. Die steuerliche Absetzbarkeit reduziert zwar den Preis eines Objekts mehr oder weniger deutlich, es wird dadurch aber nicht kostenlos.

    Darum wird ein Unternehmer, wenn er in eine neue Produktions-Maschine investiert, auch nur soviel Geld ausgeben, wie es für den Zweck erforderlich ist.
    Niemand wird eine doppelt so teure Maschine mit größerer Kapazität kaufen wenn er genau weiß, daß er die größere Kapazität weder jetzt noch in absehbarer Zeit braucht.
    Und es wird auch kein Unternehmer doppelt so viel Geld ausgeben, nur weil die teurere Maschine hübscher anzusehen ist.

    Diese sachlich-wirtschaftliche Herangehensweise an ein Investitions-Objekt hat aber schlagartig ein Ende, wenn es um den Firmenwagen geht.
    Da muß es dann auf einmal ein Luxus-Auto sein, obwohl rein sachlich betrachtet ein Auto wie ein Skoda Oktavia vollkommen ausreichend wäre.

    Das wäre auch vollkommen in Ordnung, wenn er diese sachlich gesehen unnötige Ausgabe als Privatentnahme versteuern würde. Genau das passiert aber nicht, stattdessen unterstützt (subventioniert) der Staat diese sachlich gesehen überflüssige Investition.
    Das ist der Fehler im System, um den es mir geht.
     
  20. tehr

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    Der Unternehmer kann auch seinen Angestellten so viel Gehalt zahlen wie er möchte und diese Ausgabe ebenfalls geltend machen. Bei einem privat genutztem Firmenwagen verhält es sich ähnlich. Den muss der Angestellte auch versteuern und sozialversichern, genau wie sein Gehalt.

    Man könnte auch behaupten, die Gehälter seien staatlich subventioniert, weil die Gehaltszahlungen als Geschäftsausgaben anerkannt werden.
     
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