Umweltbundesamt will Autos mit hohem CO2-Ausstoß verteuern

Diskutiere Umweltbundesamt will Autos mit hohem CO2-Ausstoß verteuern im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; Ob gekauft oder geleast spielt doch keine Rolle, so oder so hat der Wagen einen Neupreis, auch wenn man den nicht bei der Übernahme komplett auf...

  1. tehr

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    Firmen stottern nichts ab. Der Wagen wird einfach über die Laufzeit gemietet, gerne auch mit Wartungs- und Verschleißpaket. So kann man sauber kalkulieren. Für den Kaufpreis interessiert sich bei der Firma niemand.
     
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  2. AndreasK

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    Doch der Firmenwagenfahrer:whistling:
     
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  3. FabiaOli

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    Aber genau das ist es, wir bauen Filter in Autos, trennen Müll, recyceln usw usw usw.
    Und in anderen Ländern wird der Müll in Flüsse und damit ins Meer geschmissen und das interessiert dort keine Sau.
    Dazu haben wir Deutschen ja so schon eine imense Steuerlast zu stemmen (und trotzdem ist immer kein Geld für Sinnvolles da...seltsam).
    Es bringt also recht wenig, wenn die Saubersten noch ein Quäntchen sauberer werden, wenn die Dreckigen einfach so weiter machen.
    Zumal viele Sachen nicht dem Umweltschutz dienen, sondern irgendwelchen grünen Ideologien.
    Wieso sollen wir also auf schöne Autos, Kaffeemaschinen, Staubsauger, Strohhalme usw. verzichten, wenn es die restliche Welt nicht juckt?!
    Viel mehr ist ebenso die Industrie gefordert und nicht der Endverbraucher, denn worin Lebensmittel z.B. verpackt werden, das entscheiden nicht wir.
    Klar, bei Frischware (wie Obst oder Gemüse) kann man lose Ware nehmen, aber das geht eben nicht überall.
    Ich denkt da z.B. an den Joghurt, den mein Kleiner täglich isst...
    Die Hersteller mancher Produkte senken auch gern mal das Gewicht des Nahrungsmittels und füllen das Volumen dann mit nutzlosem Müll, erst kürzlich bei Chips geschehen.
    Ich esse keine Chips, daher kenn ich jetzt die Marke nicht, aber hat ja sicher jeder mitbekommen, waren solche in einer Papppackung in die ein zusätzlicher Plastikeinschub kam und der Preis natürlich gleich geblieben ist.
    Und wir müssen ja keine massiven Einschnitte in unserem Leben hinnehmen (wollen), wenn es keinen Sinn macht, ganz einfach.
     
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  4. Octavian62

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    Du hast es auf den Punkt gebracht - Klimapolitik muss GLOBAL betrieben werden, weil ja auch das Klima GLOBAL ist. Es wird das Weltklima nicht retten, wenn nur wir deutschen Verbraucher zur Kasse gebeten werden während in Indien demnächst 600 neue Kohlekraftwerke ans Netz gehen um den steigenden Energiebedarf dieser stetig wachsenden Nation zu befriedigen.
     
  5. Christian_R

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    von wegen sauber
    Deutschland steht weltweit auf Platz 24



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  6. Der Jens

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    Die Leasingrate ist direkt porportional zum Listenpreis, also interessiert der Kaufpreis die Firma sehr wohl.

    Ansonsten nenn es wie Du willst - abstottern oder mieten: Leasing ist für eine Firma buchhalterisch einfacher und ohne Risiko was die Wertentwicklung des Wagens angeht.
    Außerdem muß man nicht selber den Kaufpreis vorfinanzieren, das macht es natürlich interessant für Firmen die finanziell nicht auf ganz so sicheren Beinen stehen und im Falle eines Kaufs ihre Bank davon überzeugen müßten, daß sie auch diesen Kredit noch stemmen können.

    Die Übernahme des Restwertrisikos läßt sich die Leasing-Gesellschaft natürlich bezahlen, als Firma zahlt man dabei also statistisch gesehen drauf, dafür hat man wie gesagt kein Risiko. Wie bei einer Versicherung, die ist ja auch nicht umsonst.

    Im Übrigen gibt es mehr Firmen als man denkt, die ihre Firmenwagen kaufen und nicht leasen, weil das eben - sofern man liquide ist - auf die Dauer günstiger ist als leasen. Ein bekanntes Beispiel für kaufen statt leasen ist Aldi Süd.
     
  7. i2oa4t

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    Genau das meine ich, auf andere zeigen ist so einfach :D. Und dort interessiert es tatsächlich (fast) niemanden, aber hier interessiert es dich und mich eben doch. Und wie auch Octavian62 schreibt.
    Das möchte aber in Zeiten von Brexit, America First etc. niemand. Damit lässt sich keine Wahl gewinnen, "dem eigenen Volk" einen Vorteil verschaffen oder gar Geld verdienen. Der Abgrund (oder der Meeresspiegel) kommt immer näher und erst wenn das Hemd schon nass ist wird tatsächlich etwas passieren.
    Das ist leider ein ganz anderes Thema und ärgert mich auch. Alleine wenn man die Berichte der Rechnungshöfe liest zweifelt man an der Intelligenz der gewählten "Volksvertreter". Leider ist eine Nicht-Wahl oder der Schwenk zu Extremisten auch keine echte Lösung. Der Nichtwähler nimmt überhaupt keinen Einfluss und die Extremen erzählen nur was Stimmen bringt, eine echte Alternative oder Besserung sehe ich da nicht. Auch diese wollen am Ende ihre Macht behalten und sind abhängig von Lobbyisten. Oder es geht in Richtung Diktatur, was wohl auch keiner wirklich befürwortet (aus der enge Kreis um die Mächtigen).
    Wobei mich das an die Vision "Null Arbeitsunfälle" in manchen Unternehmen erinnert. Viele schaffen es nicht auf Null zu kommen, aber von Anfang an 1, 2 oder 3 Tote pro Jahr akzeptieren? Ähnlich und recht aktuell, die Anzahl der Badeunfälle, nur eine abstrakte Zahl bis plötzlich das eigene Kind oder der Partner nicht mehr da ist. Also ist dort doch jeder Euro für DLRG, Schwimmunterricht und Prävention bestens angelegt.
    Beim Umweltschutz muss deshalb auch das Ziel hoch gesteckt werden um eine tatsächliche Verbesserung zu erreichen. Und wenn der Inder nur noch 400 anstatt 600 Kraftwerke baut ist schon etwas gewonnen. Damit gibt es immer noch 400 Kraftwerke zuviel, aber trotzdem 1/3 Einsparung.

    Leider führt aber jeder Vorschlag einer Einzelmaßnahme nicht zum Ziel und wird schon gar nicht 1:1 wie vorgeschlagen umgesetzt. Was es braucht ist der globale Masterplan, den ich aber in den nächsten xxx Jahren nicht sehe. Vielleicht wenn der Hemdkragen auf der Zugspitze von der Nordsee umspült wird, sicher nicht viel früher.
     
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  8. FabiaOli

    FabiaOli

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    Mich interessiert das nicht wirklich, ich trenne meinen Müll und entsorge alles bestmöglich.
    Aber ich mach mir jetzt nicht krafthaft Gedanken, dass ich nicht aus einem Strohhalm trinke oder so ein Mist.
    Es nervt einfach nur, denn hier wird den Menschen aus verschiedensten Gründen seit Jahrzehnten ein schlechtes Gewissen eingeredet und das muss einfach nicht sein.
    Was hier im Moment betrieben wird, ist einfach krank und bringt dem Globus rein gar nix.
    Auch eine CO2 Steuer bringt der Welt nix, uns nur leerere Taschen und volle Taschen bei den jenigen, die sie auch so schon voll genug haben.
    Wir leben bewusst genug und solange keine wirklich sinnvollen Ideen kommen, ist mir der Rest sowas von Wurst.
    Dieses ganze grüne Rumgespinne und dieser ganze Saubermann/Gender/Veganer/Umwelt/Hippiehype nerven einfach nur und manchen bei vielen eine kaputte Birne ^^

    Man könnte auch jeder Person ab 18 einen Gutschein über...sagen wir mal 10-15€ schicken, mit dem der jenige dann einen jungen Baum o.Ä. kaufen und pflanzen kann.
    Und das einmal im Jahr...das wären innerhalb weniger Jahre Millionen Bäume und eine sensationelle Aufforstung.
    Wie sich das umsetzen lässt...weiß ich nicht, aber möglich ist sowas in der Art sicher.
    Wurde doch auch jüngst ähnlich in einem afrikanischen Land gemacht, glaub ich.

    Ich hab übrigens auch so in den letzten 5 Jahren einige Pflanzen gepflanzt und auch in den letzten 3 Jahren 2 Bäume ;)
    Warum soll ich also CO2 Steuer zahlen, die wieder nur den Bonzen zu gute kommt?!
     
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  9. tehr

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    Das ist nicht so. Die Leasingrate und der Kaufpreis haben eben kein festes Verhältnis.
    Glaube mir, dass die Firmenwagen für meinen Arbeitgeber wirklich Peanuts sind, bei den Projektgrößen, die wir abwickeln.
     
  10. Christian_R

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    dann macht es auch gar nichts wenn die Steuern auf den Autos vervielfacht werden :)
     
  11. tehr

    tehr

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    Das dürfte meinem Arbeitgeber, genau wie den meisten anderen, nicht besonders viel ausmachen. Wenn aber Mitarbeiter X statt 1600 Euro auf einmal 3200 Euro geldwerten Vorteil versteuern muss, überlegt er sich vielleicht doch, einen sparsameren Wagen zu nehmen.
     
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  12. Der Jens

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    Das ist doch Haarspalterei.

    Die Vorgehensweise beim Neupreis-Limit wäre jedenfalls ganz einfach:
    Bei einem Leasingbertrag eines Firmenwagens mit mehr als 30.000€ Listenpreis wird von der monatlichen Leasingrate nur der Anteil angerechnet, den den 30.000 im Verhältnis zum tatsächlichen Listenpreis entspricht.
    Als Beispiel: wer einen Firmenwagen für 60.000€ least, der kann nur die Hälfte der monatlichen Rechnung steuerlich absetzen, der Rest wäre Privatentnahme.

    Bei einem Arbeitnehmer der einen teureren Firmenwagen möchte, würden 1% von 30.000 = 300€ wie bisher aufs Brutto drauf und vom Netto abgezogen, die 1% vom darüber hinausgehenden Betrag würden nur vom Netto abgezogen, aber nicht aufs Brutto aufgeschlagen.

    Kann also jeder weiterhin das Auto haben das er möchte, aber Luxus-Fahrzeuge würde nicht mehr steuerlich subventioniert.
     
  13. tehr

    tehr

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    Mit einer solchen Methode würde man teure, aber sparsame Fahzeuge unattraktiv machen und billige Spritfresser fördern.
     
  14. AndreasK

    AndreasK

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    Lasst uns doch alle spenden:D wir haben ja anscheinend alle zu viel Geld :P
     
  15. Der Jens

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    Ja klar, weil ein Rolls Royce nunmal viel weniger verbraucht als ein Skoda Citigo. :rolleyes:
    Im Schnitt - Ausnahmen bestätigen die Regel - verbraucht ein teures Auto mehr als ein billiges.

    Hier ging es aber um die Steuerliche Absetzbarkeit von Luxus-Autos, also um die Frage: "Muß der Steuerzahler die Luxus-Autos der Reichen subventionieren ?"
    Von meiner Seite ein klares Nein, darum mein Vorschlag oben.

    Wenn es primär um den Umweltschutz geht und darum, daß einige Reiche mit ihren SUV-Spritfressern die Ressourcen der gesamten Bevölkerung plündern, dann ist die von mir beschriebene progressive Steuer nach Gewicht unter Berücksichtigung der Beförderungsleistung am sinnvollsten.
     
  16. #256 Superb Dieselkutsche, 13.08.2019 um 18:21 Uhr
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    Die Frage ist doch, warum will immer jemand anderes über einen bestimmen, die Menschen "lenken" über eine Steuer usw.
    Warum soll man sich ständig Gedanken machen über irgendwas neues das sich jemand hat einfallen lassen.
    Man muss immer auf irgendwas von außen reagieren, damit der gemeine Bürger ja nicht auf die Idee kommt mal selber über sein Leben und sein Umfeld usw. nachzudenken.

    Jeden Tag kommt eine Nachricht, der Typ xy fordert dies und das, dann wird abgewartet, wer regt sich auf, was passiert.
    Was kostet das? betrifft es Leute die sich wehren können? also Reiche, oder nur den Mob der alles schon schlucken wird?

    Das ganze SUV Steuer Theater ist doch nur eine Nebelkerze um den Grünen in den Umfragen was abzugraben.
    Mittlerweile verrennen sie sich total in dem Öko Wahn und sind am Ende bald grüner als die echten Grünen. :D

    Wo soll überhaupt die Grenze zum SUV sein, dann nennt der Hersteller den Eimer halt Crossover oder sonst wie und dann?

    Glaub das ist nur gequatsche damit man den Bürger, der auf andere neidisch ist, auf seine Seite ziehen kann, die SUV Steuer kommt am Ende eh nicht.
     
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  17. Redfun

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    Wenn ich hier so lese, bekomm ich fast den Eindruck, die Deutschen verbringen die meiste Zeit im Dienstwagen. Sind das nun alles Aussendienstmitarbeiter, Vertreteter, Monteure ? Aber auf jeden Fall scheint es politikerfoerdernd ein gefundenes Fressen zu sein :thumbsup:
    Und wenn der Kapitalvorrat in Westeuropa genuegend und erschoepfend ausgebeutet wurde, zieht die Automobilbranche eben nach Afrika, dort ist hoher Bedarf nur eben nicht die Infrastruktur und das Einkommen. Noch nicht.
    Steuern werden sie uns immer abverlangen, der Name ist - Achtung Wortspiel im Verhaeltnis zum Thema- Schall und Rauch.
    Die einzigen Ka Eff Zett, die hier im UK steuerfrei sind, sind Classic Cars (Ueber 30 Jahre alt) und vor dem April 2015 glaub ich schadstoffarme, wie mein Citigo. Nun auch der verschwindend geringe Anteil am Elektroautomobilen. In D muss ich fuer meinen S 100 Steuern zahlen, ein Fahrzeug, das nur wenig bewegt wird, seit 43 Jahren nicht ersetzt werden musste und deshalb eine CO2 Bilanz aufweist, die gegen Null tendiert.
    In paar Jahren kommt sicher eine Steuer fuer Elektrofahrzeuge, weil die Akkus entsorgt werden muessen, im Moment baut die Lobby vor und zockt ab.
    Ehrliche Frage, weil ich es nicht weiss: Sind die Dienstwagen der Politiker elektrisch betrieben ? Vom Papst weiss ichs :D
     
  18. Tuba

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    Ich frage mich die ganze Zeit, was der Begriff "Subvention" hier soll? Mein Chef bekommt von keiner Seite Geld, um meinen Dienstwagen zu bezahlen - nichts anderes wäre eine Subvention.

    Ich fahre für die Firma mit einem Auto, weil mein Job zu Fuß nicht möglich ist. Dafür, dass ich morgens statt erst zur Firma direkt zum Kunden fahren kann, nehme ich das Auto mit nach Hause. Deshalb muss ich dafür bezahlen, weil ich auf der anderen Seite kein eigenes Auto habe (und unterhalten muss). Das Auto, das ich privat nutzen kann, ist Teil meiner Vergütung für meine Arbeitskraft, der Grad der Privatnutzung ist von Firma zu Firma unterschiedlich geregelt und (in meinem Fall) frei ausgehandelt. Vor allem sollte man klarstellen, dass beileibe nicht jeder, der einen Dienstwagen fährt, damit auch alle Privatfahrten machen darf! Und: Eine Subvention kann ich da an keiner Stelle sehen.

    Wer so vehement gegen privat genutzte firmeneigene Fahrzeuge wettert, sollte versuchen, die deutsche Steuergesetz zu ändern. Mit fchelasn Ausdrücken völlig fchlsae Assoziationen wecken ("Boah, die Dienstwagenfahrer kriegen den Zucker in den ... geblasen!!"), ist unsinnig weil schlicht verkehrt.
     
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  19. dirk11

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  20. Lu-Event

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    Doch kriegt er, wen auch nicht direkt auf das Konto aber über die Umsatzsteuer indem er die Mehrwertsteuer die er für das Auto bezahlt, entsprechend seiner Einnahmen gegen rechnet.

    Bei einer Netto Leasing Rate von 350€, würde das einer MWST von 66,5€ bedeuten. Die Gesamt Leasing Rate beträgt also 416,5€
    Bei 10.000€ netto Einnahmen, hätte der Unternehmer eine Steuerlast von 1900€, also Gesamt Einnahmen von Brutto 11.900€
    Hier kann der Unternehmer von der Steuer Zahl Last von 1.900€ für seine Einnahmen 66,50€ Steuer von seinen Ausgaben gegen Rechnen und hätte an das Finanzamt nur noch eine Zahllast von 1.833,50€ für diesen Monat.

    Noch spannender wird die Sache beim Kauf. Der Unternehmer kauft einen Wagen mit einem Neupreis von 30.000 Brutto. Also Netto 25.210,08€ und 4.789,92€ MWST.
    Nun kann er die MWST Absetzen und kriegt diese Quasi vom Finanzamt wieder. Hiermit hätte er also eine kleine Finanzspritze von 4789,92€ erhalten.
    Nun Nutzt der Unternehmer das Fahrzeug sagen wir mal 4 Jahre, fährt einige Km Drauf und verkauft es dann für einen Netto Preis von 12.000,00€ was brutto ja 14.280€ entspricht. Er müsste also hier noch 2.280€ an das Finanzamt zahlen.

    4.789,92€
    - 2.280,00€
    = 2509,92€

    Somit hat der Unternehmer das Auto mit 2509,92€ Subventioniert bekommen.

    So geht das ganze natürlich noch weiter mit anderen Ausgaben zum Fahrzeug.

    Okay jetzt kommen noch 1% Klauseln oder Fahrtenbuch Reglungen zu stande, aber das führt hier zu weit und fallen auch für den Unternehmer kaum ins Gewicht, wenn der Arbeitnehmer durch das Auto am Ende auch noch was weniger Gehalt kriegt.
     
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