Umweltbundesamt will Autos mit hohem CO2-Ausstoß verteuern

Diskutiere Umweltbundesamt will Autos mit hohem CO2-Ausstoß verteuern im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; Bin mal gespannt, ob das wirklich kommt: Mit Bonus-Malus-System gegen den SUV-Boom: Umweltbundesamt will Autos mit hohem CO2-Ausstoß verteuern

  1. mck

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  2. Cordi

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    Und selbst wenn, wird das nichts am boom ändern. Das tut erst der nächste Fahrzeugtrend.
     
  3. Roomza

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    Warum fällt mir in diesem Zusammenhang der gute alte Steuersong unseres Altkanzlers Gerd Schröder ein....:rolleyes:
     
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  4. emmA3

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    Denke ich auch. Sorgt aber für mehr Steuereinnahmen für Vater Staat. Und wenn die clever sind (sorry, musste selber lachen) könnte man das ja gut in Infrastruktur für Verkehrswesen refinanzieren.
     
  5. #5 Andre784, 06.08.2019
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    Die Ideen finde ich nicht schlecht, aber ich sag bloß "Braunkohlekraftwerk"
     
  6. emmA3

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    Ja gut, kann man nicht 100%ig vergleichen. Das eine ist individuelle Mobilität, das andere Energiegewinnung. Und wenn eine Firma ihr Kraftwerk abschalten muss, werden die schon wissen, wie sie dem Staat Geld als "Entschädigung" aus der Tasche ziehen können. Das dürfte bei den einzelnen Autofahrern etwas schwerer sein.

    Ich denke eher wäre eine "Verkehrsraumsteuer" sinnvoller. Wer ein fettes SUV fährt und einen Parkplatz an der Straße hat, sollte eben mehr zahlen als der, der einen Citigo o.ä. abstellt.
     
  7. #7 Andre784, 06.08.2019
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    Ich fuhr schon einige SUVs, Range Rover, 2 Audi Q5, mein jetziger Superb ist aber der Längste.
    SUVs gehen primär in die Höhe.
     
  8. tehr

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    Oder einfach: Wer keinen eigenen Parkplatz in Wohnungsnähe nachweisen kann, kann einfach kein Fahrzeug zulassen. Alternativ kann man für einen bestimmten Betrag einen Parkplatz jährlich mieten.

    Für die SUVs könnte auch nach österreichischem Vorbild einfach den zu versteuernden geldwerten Vorteil erhöhen: Stößt das Fahrzeug über 120 g/ km aus werden 1,5% fällig, ab 150 g/ km sind es 2%, über 180 g/ km werden es 3%. Nur so merken es die meisten Neu-SUV-Käufer, die KFZ-Steuer wird meistens vom Arbeitgeber bezahlt.
     
  9. #9 Der Jens, 06.08.2019
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    Das soll wohl so eine Art Steuerprogression für die CO2 Steuer werden. Allerdings nur zeitlich begrenzt, was totaler Unsinn ist.

    Wer sich einen X5 oder Cayenne neu leisten kann, den interessiert eine etwas höhere Kfz.-Steuer nicht. Da wird es also kaum etwas bringen.
    Anders sieht es aus bei denjenigen die sich so einen Panzer gebraucht kaufen. Aber dann entfällt die zeitlich begrenzte Zusatzsteuer ja ...

    Also wieder so ein typischer Politiker-Vorschlag: wie können wir den Eindruck erwecken etwas zu unternehmen, ohne daß tatsächlich auch nur das Geringste passiert ?

    Ich wäre für 2 Dinge:

    1. Tempo 120 inklusive eingebautem Limiter für SUV's und Geländewagen.
    Macht diese Dinger mega uncool, wenn sie von jedem Kleinwagen auf der AB überholt werden können.

    2. Kfz.-Steuer nach Gewicht:
    • 600 kg Freibetrag für 2-Sitzer
    • 800 kg für 4-Sitzer
    • 1.000 kg für 5-Sitzer
    • Bis 500 kg Zusatzgewicht für jedes Kilogramm 1€ Steuer / Jahr
    • Ab dem 501. kg Zusatzgewicht 2€ pro Kg.
    Macht bei einem 5-sitzigen und 2.500 kg schweren SUV dann 2.500 € Jahressteuer. Damit werden die dann als Gebrauchtwagen weitgehend unverkäuflich, was den Wertverlust drastisch erhöht und die Kosten für die Erstbesitzer nochmal ordentlich in die Höhe treibt.

    Damit hätte sich das Thema SUV ratzfatz erledigt ... :thumbup:
     
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  10. mck

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    Laut dem Vorschlag soll das Ganze aufkommensneutral sein. Was der SUV-Käufer mehr bezahlt, erhält der Käufer eines Neuwagens mit geringem CO2-Ausstoß als Bonus. Bleibt also nichts für die Infrastruktur.
     
  11. Cordi

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    Jetzt mal ernsthaft, an zu wenig Geld in der Kasse liegt es doch nicht. Einzig dessen Verteilung ist holprig - daran wird eine neue Einnahmequelle aber nichts ändern.

    Ich bin froh in einem recht freien Land leben zu dürfen. Derartige Reglementierungen wie teilweise oben stehen, werden kaum den gewünschten Erfolg bringen. Auch heute zahlt der groß-SUV-Fahrer unterm Strich schon mehr als ein Kleinwagenfahrer.
    Blinder Aktionismus hilft niemandem.
     
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  12. #12 Octavian62, 06.08.2019
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    Es gäbe eine ganz einfache Lösung gegen den SUV-Boom: Das Kraftfahrtbundesamt lässt einfach solche Fahrzeuge in Deutschland nicht mehr zu.

    Irgendwie erinnert mich einiges der heutigen Zeit an einen mittelalterlichen Pranger: Erst wird der effiziente Dieselmotor geächtet, dann das Fliegen und nun die SUV. Was kommt als Nächstes?
     
  13. KlausK

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    Die Kfz-Steuer ist doch jetzt schon CO2 abhängig?! Außerdem über die diversen Steuer auf den Kraftstoff.
     
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  14. Cordi

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    Genau das meinte ich oben damit froh darüber zu sein, in einem freien Land zu leben. Ein Verbot ohne jedweden Grund will mir nicht ganz angemessen erscheinen.
     
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  15. mck

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    Nicht dass ich ein Freund von einem SUV-Verbot wäre, aber als Grund wäre der Klimaschutz anzuführen. Ob das am Ende dem Klima hilft, ist natürlich keineswegs sicher. Aber Grund wäre Grund ...

    Vielleicht würde es schon reichen, SUVs von der Dienstwagenregelung auszuschließen, sodass es für Arbeitgeber unattraktiv wird, dem Mitarbeiter einen SUV zu geben. Das müsste dann natürlich für alle Fahrzeuge gelten, die einen definierten CO2-Ausstoß überschreiten.
     
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  16. Tuba

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    Ich habe das schon mal geschrieben. Man sollte den Hubraum in die 2. (oder sogar 3. Potenz) nehmen. 1 Liter ist Standard, wer 1,6 l fahren will, zählt die 2,56fache Steuer (oder die 4,096fache), bei 2 l sind es dann Faktor 4 bzw. 8. Blöd für 6ender mit 3,6 l Hubraum (12,96/46,66)...
     
  17. tehr

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    Wieso über den Hubraum gehen? Der schließlich nicht umweltschädigend. Wenn man etwas erreichen möchte, dann geht das fast nur über den zu versteuernden geldwerten Vorteil, weil die meisten Neufahrzeuge Firmenfahrzeuge sind.
     
  18. O2005

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    Wenn ich schon immer diesen blödsinigen SUV-Bezug lese... Also ob das die einzigen Autos mit teilweise unvernünftig hohen Leistungen und Verbräuchen wären...
     
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  19. #19 FabiaOli, 06.08.2019
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    Wenn ich schon wieder was mit "Umwelt" lese...da kann man sich nur noch an den Kopf greifen.
    Die Kohle ist alle und jetzt wird irgendwie versucht uns das zu verkaufen, daher brauchen wir auch dringend eine CO2 Steuer, hilft ja der Umwelt... man man man.
    Fehlt nur noch die DUH, paar sinnlose Klagen gehen immer...
     
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  20. dirk11

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    Natürlich. Vernunftmäßig bewegen wir uns ja auch schon wieder im Mittelalter, wie man an den unterschiedlich schwachsinnig geführten Diskussionen in den Medien beobachten kann.

    Im übrigen haben die Gutmenschen feststellen müssen, dass das mit dem Fliegen verbieten auch nicht so einfach ist, wie sie sich das vorgestellt haben: Klick:D

    Dem Klima und der Erde hilft es am meisten, wenn sich die Menschheit terminiert. Also, wer will mit gutem Beispiel vorangehen!?

    Natürlich. Es geht, wie bei allem, immer nur um's Geld und darum, wie man dem Bürger möglichst viel davon aus der Tasche ziehen kann. Vernunft ist dabei nur lästig.
     
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