Umstellung der KFZ - Steuer von Hubraum auf Schadstoff

Dieses Thema im Forum "sonstige Autothemen" wurde erstellt von Ckone, 20.02.2007.

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Umstellung der KFZ Steuer

  1. Ich bin dafür

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  2. Ich bin dagegen

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  3. Ist mir doch egal

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  1. Ckone

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    Hallo Zusammen ,

    na wer hat noch nicht davon gehört ?

    Schadstoffsteuer statt Hubraumsteuer

    Vor allem werfen sich mir da einige Fragen auf.Wie werden Autogas , Pöl und Chipgetunte Fahrzeuge bewertet ???
    Die ham doch andere Schadstoffausstöße :frage:


    Aber nun zurück zur Umfrage , wer ist für eine Umstellung auf Schadstoffsteuer statt Hubraumsteuer und wer dagegen und vor allem warum????

    Auf eine lustige Diskussion :veilchen: :veilchen: :veilchen:

    Gruß Christian
     
  2. AdMan

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  3. #2 Octi RS, 20.02.2007
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    Ich glaube nicht, daß sich dann sehr viel ändert. Meist haben Autos mit mehr Hubraum auch mehr Co2 Ausstoß. Die größte Gefahr für uns Autofahrer sehe ich eher darin, daß der Staat dann die Grenzwerte so niedrig ansetzt, um uns so tiefer in die Taschen zu greifen.
     
  4. #3 turbo-bastl, 20.02.2007
    turbo-bastl

    turbo-bastl

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    Ich bin absolut dagegen.

    Wenn sich jemand ein Auto kauft, hat er vorher diverse Punkte durchkalkuliert. Einer davon ist die Kfz-Steuer, deren Höhe jeder errechnen und damit in seine Kaufentscheidung einfließen lassen kann.

    Derzeit ist es gerade "in", vermeintlich ökologische Rhetorik zu pflegen, und schon wird den Menschen jegliche Planungssicherheit genommen. Man könnte dies noch als die übliche Unzuverlässigkeit moderner Regierungen abtun, würde es für viele Menschen nicht eine gravierende Verschlechterung darstellen. Denn "aufkommensneutral" wird bedeuten, dass viele mehr zahlen, und wenige wegen Erfüllung gewisser Kriterien gar nichts.
    Nur mal angemerkt: ein Vermieter dürfte nach deutschem Mietrecht nicht so einfach die Mieten um mehrere Prozentpunkte anheben.

    Ich halte diesen Ansatz nicht grundsätzlich für falsch, er dürfte aber aus o. g. Gründen frühestens 3 Jahre nach Bekanntgabe der Bemessungsgrundlage erfolgen - und selbst diese Zeit halte ich für sehr knapp. Jedenfalls wird die Verunsicherung über die Weiterentwicklung der Kfz-Steuer in diesem Jahr ganz schön auf den Fahrzeug-Absatz in D (und damit auf Millionen Arbeitsplätze) drücken.
     
  5. R2D2

    R2D2 Guest

    Als Dieselfaher kann man eigentlich nur für eine CO2 abhängige Kfz-Steuer sein!
     
  6. #5 NiteCrow, 20.02.2007
    NiteCrow

    NiteCrow

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    @ckone

    Warum sollte sich was für uns ändern? Wir könnten ja schließlich die ganze Zeit mit Benzin fahren :schuss: Bzw. tun wir ja wenigstens am Anfang.
     
  7. Kay

    Kay

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    Freu Dich lieber nicht darauf. Da kommt bestimmt noch eine extra Rußpartikelabgabe dazu, damit die Diesel auch was davon haben! :blauesauge:

    Als Gasfahrer, hat mein Auto ja auch einen verminderten CO2 Austoß, da ich jedoch auch mit Benzin fahren kann (wer macht das schon bei den Preisen?), wird der schlechtere Wert genommen. Und der wird nun mal auf Benzin erreicht.

    Automatikautos haben auch schlechtere CO2 Werte, da sie etwas schwerer sind.
    Bestimmt müssen Leute wie ich, mit ein paar Kilos zuviel, auch noch Extra zahlen, das sich ja das Gesamtgewicht erhöht und dadurch der CO2-Austoß steigt. :achtungironie:

    Egal was unsere Volkverdummer, äh "Volksvertreter" auch aushecken, es wird für uns Normalautofahrer garantiert wieder teurer als vorher!
    Ich könnte wegen der Unfähigkeit unserer Politiker nur noch :kotzwuerg:
     
  8. #7 Alter-Schwede, 20.02.2007
    Alter-Schwede

    Alter-Schwede Guest

    Moin,

    ehrlich gesagt finde ich das mit dem Klima reine Panik mache. Milde bis sehr milde Winter hat es immer schon mal gegeben. Letztes Jahr als es so viel Schnee gab hat auch niemand was von Erderwärmung wissen wollen. Die Politiker sollten sich lieber mal an den eigenen Sack greifen. Mit nem A8 oder S500 der gepanzert um die 2 Tonnen wiegt mit 60 durch die City zu Düsen ist auch nicht grad sehr vorbildlich. Da würde ein gepanzerter Fabia auch reichen mit 58 PS der fährt auch 60 und für die City reicht das alle mal. Außerdem würde ich die Schadstoffzertifikate den Unternehmen streichen, die erlauben nämlich das Unternehmen ohne großen Forschungsaufwand für Schadstoffreduzierung Tonnen weise Co² in die Luft donnern. Außerdem müssten wir dann alle 50-60 PS Autos fahren, die die festgeschriebenen 130g Co² Ausstoß dann endlich mal annähernd erreichen.
    Meine Meinung.

    MfG
    Alter Schwede
     
  9. #8 felicianer, 20.02.2007
    felicianer

    felicianer
    Moderator

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    Bei Frontal 21 kam grad was drüber... Die Ministerautos hauen zw. 200 und 300 g raus...
     
  10. andi62

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    @Ckone: Hast Du es mal wieder geschafft *gg*? Uns so ein Thema reinzustellen, über das sich wieder trefflich streiten lässt...

    @Alter-Schwede: Nix für ungut, aber da geht es nicht um gefühlte Temperaturen und milde Winter, sondern um eine langfristige Entwicklung, die schon seit Jahrzehnten absehbar ist. Nur getan wurde bisher nichts, weil dem wirtschaftlichen Interessen entgegenstanden. Nun wird das Problem aber so deutlich, dass sich auf einmal auch ein politischer Konsens findet.

    Nur mit der CO2-Steuer und der Begrenzung des Ausstoßes auf 130 g/km wird eine deutliche Entwicklung in Richtung sparsame und emissionsarme Motoren erfolgen. Da ist nun gerade bei deutschen Autobauern über Jahre nicht wirklich viel passiert. Man hat - wie so oft - versucht, mit Lobbyismus unliebsame Entwicklungen zu blockieren. Aber das kenne ich aus eigener Sicht ja auch aus anderen Bereichen...

    @Bastl: In der Sache gebe ich Dir recht, aber es ist nun keineswegs so, dass Rechtsetzungverfahren immer - längere - Übergangsbestimmungen erfordern; dafür gibt es genügend Beispiele. Allerdings bleibt - schon wegen sozialer Gesichtspunkte, die heute von einigen Politikern angeführt wurden - damit zu rechnen, dass ein entsprechendes Gesetz nicht übergangslos in Kraft tritt.

    Ob das Ganze nun über die Kfz-Steuer oder ggf. auch über Kraftstoffsteuern in die politisch gewünschte Richtung gebracht wird, bleibt abzuwarten.

    Nur eines dürfte klar sein: Billiger kann es eigentlich nicht werden...

    Grüße
    Andreas
     
  11. Fred

    Fred

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    Wieviel CO2 bringen 0,06 l Biodiesel??? Das sind 60 g, die ich pro km verbrenne.

    ???


    Grüße
    Fred
     
  12. #11 Scanner, 20.02.2007
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    jetzt wirds interessant:

    ich stell mich mal dumm (vielleicht bin ichs ja auch) :LOL:


    angenommen da ist ein Auto mit 5 Liter Verbrauch
    angenommen, da kommen hinten 130 g/km raus

    dann braucht das auto ca. 4 kg sprit auf 100 km ---> richtig???
    dann kommen da 130gX100km = 13 kg CO2 raus

    sollte man das auto nicht besser mit ner Schwerkraftpumpe antreiben???
    Wieso kommt mehr raus, als man reinsteckt?

    Ist das nicht nen Perpetuum....
     
  13. andi62

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    So, ohne dies nun im Detail zerlegen zu wollen und ohne es genau berechnet zu haben: Aber wenn Du Kohlenwasserstoffe verbrennst, dann kommt da natürlich schon was dazu, nämlich der Sauerstoff, gebildet werden - im einfachsten Fall - CO2 und Wasser.

    Ein Mol CO2 entspricht 1 x 12 plus 2 x 16 g = 44 g. Davon entfallen 12 g (27,27 %) auf Kohlenstoff, der Rest kommt also von außen, Sauerstoff.

    So, diese Rechnung ist unvollständig, weil sie u.a. nicht berücksichtigt, dass Benzin nicht zu 100 % aus Kohlenstoff besteht, sondern auch - vereinfacht - Wasserstoff enthält.

    Aber ganz grob und vom Prinzip sieht man: Nix Perpetuum...

    Viele Grüße
    Andreas
     
  14. #13 DSG Hoschi, 20.02.2007
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    Es läuft mal wieder einfach auf die Abzocke der Autofahrer unter dem Deckmantel des Umweltschutzes ab!
    Ich habe mal in einem Bericht im Fernsehen gesehen da hat ein Prof. Dr. Dr. irgendwas errechnet was es auf die ganze Welt ausmacht wenn Deutschland seinen kompletten CO2 Ausstoß auf 0 runterfährt!
    Das spielte sich dann irgend wo im bereich von 0,000001% Bereich ab! also irgendwo bei der sechsten Stelle hinterm Komma.
    Sprich das hat genauso viel Auswirkung auf das Erdklima wie wenn ich einen (Entschuldigung für den Ausdruck) einen fahren lasse!
    Es ist wieder mal einfach Blinder Aktionismus und ne schöne Möglichkeit den Autofahrer abzuzocken! Echt zum :kotzwuerg:
     
  15. #14 Chrisman, 21.02.2007
    Chrisman

    Chrisman Guest

    Ich finde die aktuelle Klimadiskussion und auch Umweltschutz schon sehr wichtig, aber was derzeit durch die Köpfe der Politiker wandert, ist nicht mehr feierlich.
    In der aktuellen Ausgabe des ADAC-Heftes steht geschrieben, dass nur 19% des Feinstaubes auf deutschen Straßen durch den Verkehr verursacht werden. 9% davon wird durch Abgase (und 9% durch Aufwirbelungen) verursacht. Bei diesen Zahlen ist es nur logisch, dass sowie ein Tempolimit als auch eine Änderung des KFZ-Steuersystems nur minimale Erfolge bringen würde, denn gefahren würde trotzdem weiter.
    Der Großteil der Emissionen liegt in der Energiebereitstellung wie Kohlekraftwerke. Also müsste man da zu einem Lösungsansatz tendieren.
    Dicke Firmenwagen wie der A8 oder der Porsche Cayenne könnten schon durch etwas "kleinere" Modelle ersetzt werden, das wäre zumindest ein Kompromiss, den Tiefensee sich selbst machen könnte.
    130g/km CO2-Emission für ein Auto ist ziemlich wenig. Zum Vergleich: Der Smart hat etwas über 100g/km.
    Aber da beim deutschen Bürger am meisten Geld zu holen ist, wird natürlich da angesetzt, obwohl diese am wenigsten mit dem Verkehr "produzieren".
    Lösung: Energie sparen, neue Innovationen in neue Technologien

    Ich verstehe aber nicht, wieso die EU so auf die Autokonzerne rumhackt, die belegten Zahlen müssten doch für sich sprechen..... :frage:

    MfG
    Christian


    P.S. Mein Feli hat nen CO2-Ausstoß von 182,5g/km. :traurig:
     
  16. Kay

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    Ich finde es zwar gut, den Schadstoffausstoss zu senken, aber nicht, wenn ich dafür schon wieder abgezockt werde!
    Mein nächstes Auto wird eine "Familienbox" werden, wahrscheinlich ein Kangoo oder Roomster.
    Der Roomster 1,6 hat als Schaltwagen einen CO2-Ausstoß von 167mg/km, als Automatik (der käme für mich nur in Frage) von 185mg/km!
    Das ist meilenweit entfernt von den geforderten 130mg/km!
    Nun ist der Roomster unbestritten ein Kleinwagen und kein Dickschiff! Einen Smart brauche ich mir nicht zu kaufen, wo bitteschön sollen dort Kinder sitzen? Ich brauche also einen Familienwagen!
    Wo bitte sind denn die familientauglichen Autos mit Automatikgetriebe und max. 130mg/km CO2 Ausstoß?
    Als Familienvater, kann ich nur maximal 20 000€ für ein Auto ausgeben, wenn ich mich nicht total verschulden will!
    Der Prius von Toyota ist sicher ein schönes Auto mit seinem Hybridantrieb, aber er kostet weit über 20 000€ und hat einen viel zu kleinen Kofferraum für eine Familie!

    Letztendlich ist der kleine Mann immer der Dumme! Statt mal etwas für das Volk zu tun, können uns "unsere" Politiker nur ausquetschen wie eine Zitrone! :fluch:
     
  17. #16 KleineKampfsau, 21.02.2007
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    In Zeiten des Klimawandels sollten schon vernünftige Ansatzpunkte gebracht werden. Ich persönlich bin als überzeugter Dieslfahrer - jetzt mit DPF - durchaus auch für die neuen Pläne, weil es mir einen steuerlichen Vorteil bringen würde.
    Ob es global gesehen der richtige Lösungsansatz ist, bleibt abzuwarten, zumindest solange, wie noch Autos rumfahren, deren Drittelmix (Werksangabe) jenseits von gut und böse ist, weil sie es sich einfach leisten können ....
    Wen es nicht juckt, dass ein Auto 20 + x Liter braucht, den stört es auch nicht, wenn er mehr Steuern zahlt (obwohl die dann am meisten jammern).

    Andreas
     
  18. #17 Blacky Octavia, 21.02.2007
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    Hallo zusammen.

    Ich möchte auch einmal meine Meinung dazu abgeben.
    Also ich würde die Umstellung der Kfz-Steuer auf CO2 Ausstoß auch für gut befinden aber ich glaube noch nicht daran. Denn das Geld was da eingenommen wird fließt ja in die Kassen der Länder und die jammer :rolleyes: ja jetzt schon das sie kein Geld haben obwohl es ja genau andersrum aussieht. Das Problem an der Umstellung wird sein, dass die gute alte Geldquelle KFZ-Steuer (nach Hubraum) wenn sie umgestellt ist, langsam versiegen und somit weniger Geld in die Kassen kommt, da ja die Automobilunternehmen immer mehr umweltfreundlichere Autos (weniger CO2 Ausstoß) auf den Markt bringt die dann letztendlich auch gekauft werden. Somit müßten sich die Politiker wieder etwas neues einfallen lassen müssen oder wie gesagt bei der alten Steuer bleiben. Bloß was soll dann kommen................ :graus:

    Also wie gesagt, dies ist meine Meinung zu dem Thema. Viel Spaß noch beim diskutieren.

    Gruß Denny
     
  19. andi62

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    Eines kann ich bei einigen Beiträgen wieder nicht verstehen: Egal was passiert, gleich wird es als Abzocke eingestuft und / oder darauf hingewiesen, dass das Autofahren im Allgemeinen oder das Autofahren in Deutschland im Speziellen ja quantitativ keine Rolle spielt usw.

    Einmal ein bißchen über den Tellerrand schauen wäre manchmal wünschenswert. Natürlich sind das nur Teilbereiche, die das Problem nicht lösen, sondern einen ersten Ansatzpunkt darstellen. Das sind aber auch die Bereiche, die wir verstärkt mitbekommen. Glaubt ihr wirklich, dass das Klimaschutz ausschließlich "auf Kosten" der Autofahrer betrieben werden soll. In vielen Industriebereichen ist diese Diskussion gleichermaßen in Gange - nur bekommen wir es dort nicht mit.


    @KKS: Das ist ein Punkt. Solange gerade große Autos ohnehin Firmenfahrzeuge sind und die Kosten steuermindernd geltend gemacht werden können, passiert an diesem Ende relativ wenig.

    Viele Grüße
    Andreas
     
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  21. Kay

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    Es i s t Abzocke!!!!

    Was ich damit meine ist nicht die Umstellung an sich, sondern die Erfahrung, das jede Änderung die "unsere" Politiker bisher beschossen haben, direkt an das Portemonai des kleinen Mannes gingen!
    "Öko"steuer ist so ein Beispiel. Was ist daran Öko??? Ist nur Abzocke um den Sprit zu verteuern. Gleichzeitig wird aber von Arbeitnehmern eine größere Flexibilität erwartet und 2 h Fahrweg zur Arbeit sind heute Standart!
    Wovon soll denn der Arbeitnehmer seine Flexibilität bezahlen, wenn er sich das Autofahren nicht mehr leisten kann??? Nicht jeder wohnt in einer Großstadt mit gut ausgebautem ÖPNV.
    Es gibt Leute, die verdienen unter 1000€ netto. Wenn diese nun noch ca. 300€ für Kraftstoff plus die anderen Kosten eines Autos zahlen, dann brauchen sie nicht mehr zu arbeiten, dann haben sie ohne Auto aber mit Hartz4 mindestens genauso viel Einkommen!

    Denke mal die Meisten befürworten eine Kfz-Steuer, die den Schadstoffausstoß besteuert.
    Nur darf es nicht zu Lasten derer gehen, die sich keinen Neuwagen leisten können.
    Zumal es ja auch keine Familienautos gibt, die weniger als 130mg CO2 pro km ausstoßen..........
    Sobald es eine gewisse Auswahl von Fahrzeugen gibt die unter dieser Grenze liegen, kann man z.B. Neuwagen die mehr als 150mg/km CO2 Ausstoß haben, ja auch mit einem Aufschlag zur Kfz-Steuer versehen.
     
  22. #20 Memphis01, 21.02.2007
    Memphis01

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    Ich halte von dieser Umstellung auf eine Schadstoffausstoß bezogene Steuer überhaupt nichts, weil es diejenigen die diese "großen" umweltverschmutzenden Fahrzeuge fahren überhaupt nicht jucken wird ob sie nun für ihre Verhältnisse "etwas" mehr Steuern zahlen müssen. Wie hier schon oft gesagt wurde trifft es nur den kleinen Mann der sich kein neues umweltfreundlicheres Auto leisten kann. Unsere "Volksausnehmer" sollten sich erst einmal an die eigene Nase fassen. Denn die fahren die großen und schweren Fahrzeuge und zahlen dafür keinen Cent. Dies muss nämlich auch der Steuerzahler bezahlen. Umweltschutz ist ja gut und schön, aber es muss zu lasten derer gehen die am stärksten die Umwelt belasten und das ist nun einmal auch die Bundesregierung, die an ihren veralteten Kohlekraftwerken festhält und sich gegen neue bessere und Umweltfreundlichere Technologien sperrt. Ein, aus meiner Sicht, gutes Beispiel ist die immer wieder geforderte Abschaltung von AKWs obwohl diese weniger Schadstoffe in die Luft blasen als Kohlekraftwerke.
    Letztendlich kann man sich nur wünschen, dass sich die Politiker wieder besinnen und bessere und intelligentere Lösungen finden als immer nur den kleinen Mann auszunehmen, aber dies wird wohl ein Wunschdenken bleiben.
     
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