Umfrage: Wie verhält sich euer DSG mit Tempomat

Dieses Thema im Forum "Skoda Superb II Forum" wurde erstellt von se, 13.09.2011.

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Wie verhält sich euer DSG beim Fahren mit Tempomat und was wünscht ihr?

  1. Mein DSG bleibt beim Gaswegnehmen im für das Tempo richtigen (hohen) Gang und ich wünsche das auch

    35 Stimme(n)
    68,6%
  2. Mein DSG bleibt beim Gaswegnehmen im für das Tempo richtigen (hohen) Gang und mich stört das.

    5 Stimme(n)
    9,8%
  3. Mein DSG schaltet herunter und bremst dadurch auf Tempomat-Tempo ab und ich wünsche das auch so.

    7 Stimme(n)
    13,7%
  4. Mein DSG schaltet herunter und bremst dadurch auf Tempomat-Tempo ab und mich stört das.

    4 Stimme(n)
    7,8%
  1. se

    se

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    Hallo DSG-Fahrer,

    nachdem ich zwei Jahre mit meinem Superb sehr zufrieden war, bekam ich im Frühjahr 2011 eine neue DSG/Tempomat-Software eingespielt, die das Verhalten des DSG erheblich verändert hat. Ich bin damit sehr unglücklich, aber in einem längeren Thread haben sich eine Reihe Leute zu Wort gemeldet, die dieses neue Verhalten wünschen (aber nicht erhalten, während ich es nicht mehr los werde).

    Mit dieser Umfrage möchte ich gerne herausfinden, welche Fahrzeuge mit dem "alten" bzw. "neuen" DSG/Tempomat-Programm geliefert wurden (oder ob die SW im Laufe der Zeit geändert wurde) und was für ein Verhalten ihr euch wünscht.

    Das "alte" Verhalten war so, dass beim Fahren mit Tempomat die Geschwindigkeit jederzeit durch Gasgeben erhöht werden konnte. Beim Gaswegnehmen wurde dann der höchste für das Tempo geeignete Gang eingelegt und der Wagen rollte möglichst lange verbrauchsfrei aus, bis die Geschwindigkeit wieder auf einen Wert gefallen ist, zu dem der Tempomat wieder Gas geben musste um das Tempo zu halten.

    Das "neue" Verhalten benutzt das DSG, um durch Herunterschalten so schnell wie möglich die Bewegungsenergie zu "vernichten". Man kann das leicht testen, indem man z.B. auf einer Landstraße mit Tempomat konstantes Tempo fährt. Wenn man jetzt Gas gibt und um etwa 3-5Km/h beschleunigt und dann das Gas wieder loslässt, dann schaltet das DSG sofort aus dem 7. in den 5. oder 6., manchmal sogar den 4. Gang, um das Auto abzubremsen und möglichst bald wieder Gas geben zu können.

    Andere Szenarien sind z.B. das Fahren auf Richtgeschwindigkeit und Beschleunigen zum schnelleren Überholen: Das "alte" Programm lässt das Auto ausrollen, das neue bremst sofort nach Loslassen des Gaspedals auf die im Tempomat eingestellte Geschwindigkeit (und gibt dann viel früher als das alte wieder Gas, weil der "Schwung" aus dem Überholvorgang nicht ausgenutzt werden kann).

    Die Fragen beziehen sich nur für DSG-Fahrzeuge beim Fahren mit aktivem Tempomat. Da es anscheinend nur wenige Fahrzeug mit der "neuen" Software" gibt (dummerweise habe ich sie jetzt in einem mehr als zwei Jahre alten), wüsste ich auch gerne das Herstellungsdatum für Fahrzeuge, die mit "bremsendem Tempomat" geliefert wurden (als Kommentar im Thread). Dazu interessieren mich natürlch auch weitere Meinungen und Erfahrungen zum Thema.

    Gruß, STefan
     
  2. AdMan

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  3. #2 digidoctor, 14.09.2011
    digidoctor

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    mein Tempomat schaltet nur runter und das auch abgestuft nicht sofort um einige Gänge, wenn die Tempomatgeschwindigkeit schon ein paar Momente höher liegt als eingestellt und sicherlich nicht sofort bei 3 km/h in den 4. gang.
     
  4. revilo

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    Meiner schaltet runter bei eingeschaltetem Tempomat Modelljahr 2011 BJ 06/10
     
  5. Flips

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    ... schaltet nicht runter und das ist auch gut so, bremsen kann ich selber! Bj 10/2010
     
  6. Dulan

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    schaltet nur runter wenn er das Tempo nicht halten kann bergauf LEIDER! BJ2011
     
  7. Flips

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    hmmm, das macht die Abstimmung jetzt kniffelig:

    Ich finde es gut, dass er nach dem Gasgeben nicht sofort bremst.

    Aber ich hätte gern, dass er bergab zum Halten des Tempos herunterschaltet (macht er nämlich nicht).

    Mein Fazit: Dann lieber während des Gasgebens Cancel drücken und anschließend Resume als unbemerkt bergab in eine Radarfalle zu rauschen!
     
  8. se

    se

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    Beispiel: Ich fahre mit Tempomat auf Landstraße in einer Kolonne Tempo 70 (7. Gang). Der Abstand zum Wagen vor mir ist etwas zu groß geworden und ich gebe minimal Gas (1-2 Sekunden) um den Abstand wieder etwas zu verringern (Tempo steigt auf etwa 73Km/h). Beim Gaswegnehmen geht das DSG in den 5. Gang, einige Sekunden später in den 6. Gang, eine Sekunde später wieder in den 7. Gang (bei etwa 5Km/h Anfangsdifferenz beginnt das Bremsen im 4. Gang). Dadurch rollt der Wagen nicht aus, sondern bremst innerhalb von wenigen Sekunden wieder auf Tempo 70 ab (und gibt dann wieder Gas um dieses Tempo zu halten, statt im 7. Gang viel länger mit Schubabschaltung auszurollen und dabei die Bewegungsenergie optimal zu nutzen).

    Vermeiden kann ich das nur, indem ich entweder nur per Tempomat schneller und dann wieder langsamer werde (das Gaspedal benutze ich aber intuitiv für den Zweck; den Abstand über Tempomat +/- zu regeln ist in so einer Situation zwar möglich aber nicht bequem), oder indem ich für ein paar Sekunden den Tempomat ausschalte und dann, wenn der Wagen durch Ausrollen im 7. Gang wieder auf 70Km/h gefallen ist (da muss ich dann aber den richtigen Moment abpassen). Achja, ich kann auch den 7. Gang erzwingen, das habe ich auch eine Zeitlang so gemacht, aber dann muss ich daran denken, wieder auf Automatik-Modus zu gehen, wenn ich unter 60Km/h falle (sonst schaltet das DSG nur herunter aber nicht mehr automatisch hoch, was man beim leisen Motor nicht unbedingt sofort merkt).

    Ich hätte mir nicht vorstellen können, wie störend dieser Bremseffekt ist (schlimmer noch auf der Autobahn, z.B. nach dem zügigen Überholen einer LKW-Kolonne).

    Jedenfalls: Wer nicht nach kurzem Gasgeben (1-2 Sekunden, +3Km/h) beobachtet, dass das DSG für ein paar Sekunden zum Bremsen herunterschaltet, der hat nicht die gleiche Software wie ich.

    Gruß, STefan
     
  9. smile

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    BJ10/2010 - schaltet nur runter bei Bergauffahrt oder bei größeren Geschwindigkeitsunterschieden bei Talfahrt. Für mich genau richtig.
     
  10. se

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    Falls Du in der Nähe von Köln sein solltest, dann lade ich Dich ein mal mein DSG auszuprobieren. Ich bin mir sicher, dass Du Deine Meinung ändern würdest. Jedenfalls hätte ich mir vorher nicht vorstellen können, wie extrem unangenehm das Verhalten ist.

    Übrigens: Das Abbremsen per DSG genügt nicht, um das Tempo in stärkerem Gefälle konstant zu halten, dafür ist der Bremseffekt per DSG zu grob gestuft und außerdem durch die maximale Motordrehzahl begrenzt. Auf der Autobahn gelingt es in Gefällestrecken mit Tempo 100 oder 120 teilweise, das Tempo nicht zu sehr steigen zu lassen, aber man kann sich darauf nicht verlassen (und sobald man dann bremst wird der Tempomat inaktiv und das DSG schaltet herunter um das Bremsen zu unterstützen).

    Ich finde es sehr gut, dass das DSG beim Bremsen im Gefälle automatisch herunterschaltet (und das Tempo dann auch ohne Tempomat in etwa hält). So bin ich z.B. den Gotthard-Pass gefahren und habe die Bremse im Gefälle immer nur für ein paar Sekunden einsetzen müssen (mit Handschaltung hätte ich die Motorbremse nicht besser nutzen können als das DSG es automatisch gemacht hat). Aber in dieser Situation bin ich als Fahrer für die Einhaltung des Tempos verantwortlich und fahre nicht mit Tempomat.

    Gruß, STefan
     
  11. se

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    Schaltet das DSG bei Talfahrt mit Tempomat herunter, oder nur wenn man im Gefälle gebremst hat?

    Gruß, STefan
     
  12. #11 digidoctor, 15.09.2011
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    Das Verhalten finde ich gut und dieses "Vernichten" der Energie ist in Anbetracht des ganzen Fahraufwandes nur ein psychologisches Problem. Das hatte ich ja schon einmal angedeutet. Das ist eine ausgeklügelte Tempomatfunktion, die viele Handschalter vermissen. Verscheuche deine Zwangsgedanken. :) Das Leben wird leichter sein.
     
  13. se

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    Sorry, aber ich finde Deinen Hinweis auf "Zwangsgedanken" auch mit Smiley ziemlich verletzend! Und auch das "das hatte ich ja schon einmal angedeutet" ist ziemlich daneben, weil es schon beim ersten Mal nicht stimmte.

    Ich konnte bis vor kurzem auch 800km-Strecken ausgeruht fahren, jetzt bin ich nach 50Km so genervt, dass ich eigentlich keine Lust habe, weiter zu fahren. Wenn Du meinen Frust über diesen Stress ein "psychologisches Problem" nennst, dann gilt das wohl auch für jede andere Art von Schaden den man erleidet und über den man sich ärgert?

    Ich habe für die Landstraße nur ein Beispiel angegeben, durch das man leicht testen kann, ob man selber dieses Verhalten von DSG und Tempomat hat. Hast Du genau diesen beschriebenen Effekt in Deinem Wagen?

    Auf der Landstraße kann ich damit leben, es ist einfach nur blöd dass das DSG ständig nutzlos schaltet. Richtig blöd ist es in vielen Fahrsituationen auf der Autobahn. Das DSG schaltet jetzt ständig falsch (ganz anders als ich es manuell machen würde, vorher war es wirklich perfekt: Auf die Autobahn fahren, Tempomat auf Tacho 109 setzen, ab und zu Gas geben um LKW-Kolonnen zu überholen ohne zum Verkehrshindernis zu werden ...).

    Und von wegen kein Mehrverbrauch: Ich habe den Unterschied bei der ersten Fahrt zu Verwandten ins Sauerland (bin ich schon zigmal gefahren) daran gemerkt, dass ich trotz freier Strecke und sonst gleichen Bedingungen deutlich mehr (7 statt 6,5l/100km, Tempomat auf echte 105Km/h soweit möglich, ca. 120km Autobahn, 30km Landstraße, voll besetzt und mit Gepäck, Ziel etwa 500m höher als Startpunkt; auf dem Rückweg brauche ich wegen des "Abstiegs" um 500m etwa 0,5-0,7l/100Km weniger) verbraucht habe. Erst danach habe ich nach den Ursachen geforscht und dabei die neue Wechselwirkung zwischen DSG und Tempomat entdeckt, die Energie im Gefälle "vernichtet". Ich weiß nicht wie hoch das Bremsmoment des Motors im 5. Gang bei Tempo 100 ist, aber es ist erheblich und wirkt auf dieser Strecke über 10 bis 20Km. Und ein Mehrverbrauch von 7% kostet soviel wie ein Benzinpreisanstieg um 11ct/l.

    Vielleicht haben wir einfach nur extrem unterschiedliche Vorstellungen, wie man längere Strecken bequem zurück legt. Vor 25 Jahren war ich oft mit weit über 200Km/h unterwegs, aber das lohnt bei der heutigen Verkehrssituation nicht mehr. Seit ich den Superb habe fahre ich deshalb wesentlich langsamer als vorher (95% mit Tacho 110 bis 130, nur selten auch mal über 200km/h, wenn ich es wirklich eilig habe). Dafür will ich jetzt aber bequem fahren, und ich weiß dass es möglich ist, denn es ging ja bis vor ein paar Monaten. Aber jetzt ist jede Fahrt einfach nur anstrengend. Und das hat nichts mit "Zwangsgedanken" zu tun, sondern ist meine Erfahrung nach 40.000Km mit der "alten" und 4.000Km mit der "neuen" Software.
     
  14. #13 digidoctor, 15.09.2011
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    Also verletzend sollte es nicht sein. Es ist nur so, dass du sehr viel Zeit und sehr viel Energie in dieses Thema steckst und es für Außenstehende schon ein wenig seltsam wirken kann, wieviel Text um diese Sache geschrieben wird.
    Es ist ja nicht grad ein schwerer Schicksalsschlag, oder so. Natürlich empfindest du es als belastend. Das glaube ich ja. Nur, wie gesagt, für Außenstehende...
     
  15. se

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    Du hast Recht, ich stecke da viel Energie rein, aber ich bin (manchmal vielleicht zu extrem) perfektionistich. Was ich aber gar nicht haben kann, das ist sinnlose Zerstörung oder Beschädigung. Und als solche betrachte ich die Software, die mir ein bequem und einfach zu fahrendes Auto in seiner Charakteristik zerstört hat.

    Du kannst es als Zeichen nehmen, dass ich sonst keine Probleme habe ;) ...

    Aber tatsächlich ist es so, dass ich mir ein Auto sehr gezielt aussuche und es dann solange fahre, wie wirtschaftlich sinnvoll (und das sind in der Regel weit mehr als 10 Jahre). Es ist ein reiner Privatwagen (beruflich bin ich so viel im Zug unterwegs, dass die BahnCard100 sich dicke lohnt), und da sind die knapp 40K€ (Listenpreis, Rabatte sind ein Thema in einem anderen Thread ;) ) schon eine Menge Geld.

    Ich hätte mir die 2000 Euro fürs DSG sparen können, denn so viel wie ich jetzt manuell steuern muss, hätte ich auch gleich eine Handschaltung nehmen können. Aber ich habe mir gezielt ein Auto mit DSG ausgesucht, weil ich eine "Automatik" haben wollte, aber keine die den Verbrauch drastisch erhöht. Ich habe mir im Grunde eine Karosserie um die Vorgaben DSG und Tempomat (in der nicht bremsenden Version!) herum ausgesucht (natürlich auch mit Platz für Familie, und zwar mit Kindern über 1,90).

    Und jetzt stelle ich fest, dass in diesem Auto ohne zwingenden Grund genau diese Kombination (Tempomat/DSG) nachträglich für mich wertlos gemacht worden ist (in dem Sinne, dass ich mit einem Schaltgetriebe weniger Stress hätte, wenn ich erst einmal auf der Autobahn bin). Für mich ist wirklich eine Anschaffung von weit über 30000 Euro weitgehend entwertet.

    Deshalb kämpfe ich um eine Korrektur, die nur wenig Aufwand erfordern würde, aber an Formalien (bzw. der Sturheit des Werks) scheitert. Da kommt mir dann die Galle hoch ...

    Gruß, STefan
     
  16. #15 Bernd64, 16.09.2011
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    Hi Stefan

    Ist zwar selten ;) :rolleyes: , aber wo er recht hat, hat er recht.
    Ich verfolge dein Problem jetzt auch die ganze Zeit.
    Und ich kann es als "Vieltempomatfahrer" auch verstehen,
    aber wenn du in (fast) jedem Beitrag deine ganze Situation wiederholt ausführlich schilderst,
    dann fange auch ich an, die Augen zu verdrehen ... ;)

    Gruß Bernd
     
  17. se

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    Die Situation detailliert zu schildern habe ich wieder angefangen, weil ich davon ausgehe, dass 2 Monate nach Thread-Start (mit zum Teil mehrwöchigen Pausen) kaum ein Leser weiß, was eigentlich der Auslöser für meine Verärgerung war. Außerdem habe ich verschiedenen Leuten auf unterschiedliche Meinungen geantwortet habe, die sie im Thread vertreten haben; da ging es dann auch um verschiedene Aspekte der Situation.

    Anscheinend ist für viele Leute unverstöndlich, warum diese Änderung am DSG/Tempomat mich so stört, da sie ein anderes Nutzungsprofil haben. Und ich wollte versuchen, meine Ansprüche an ein Auto und die Art wie ich es nutze verständlich zu machen.

    Aber du hast Recht: Die Situation ist ausreichend beschrieben; das hatte ich auch beim Schreiben der letzten zwei Antworten schon gedacht, wollte aber den Kontext trotzdem in die Antwort holen.

    Für mich wird das Thema immer mehr zur emotionalen Belastung, und das hat man meinen Artikeln wohl angesehen.

    Zurzeit überlege ich intensiv, wie ich weiter vorgehen soll, und hoffe auf gute Ideen aus dem Forum. Da ich fürchte, dass Fristen ablaufen, muss ich mich relativ bald entscheiden, ob ich jetzt einen Anwalt einschalte. (Ich setze eigentlich immer auf Konsenslösungen, und meine Rechtsschutzversicherung kennt mich bisher vor allem als Beitragszahler.)

    Gruß, STefan
     
  18. #17 Bernd64, 16.09.2011
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    Hi Stefan

    Wäre ich an deiner Stelle, gäbe es für mich nur zwei Möglichkeiten :
    Die Angelegenheit einem Rechtsanwalt übergeben oder Auto verkaufen.
    Also endlich Fakten schaffen !
    Vor dem Gang zum Anwalt würde ich allerdings zuerst hierhin gehen :
    http://www.kfz-innungkoeln.de/schiedsstelle.htm
    http://www.kfz-innungkoeln.de/schiedsstelle_anrufung.htm
    oder, je nachdem wer zuständig ist :
    http://www.hwk-duesseldorf.de/tippskunden/kfz.html
    Ich denke mal, daß deren Meinung dein weiteres Handeln maßgeblich bestimmen wird.

    Gruß Bernd
     
  19. #18 LittelSix, 16.09.2011
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    Moin,

    ich halte das wie bei meinem Schaltwagen: Bremse ist zum bremsen und Getriebe ist für das richtige vorwärtskommen zuständig. Schließlich sind Bremsklötze billiger als ein Getriebe in dem Energie vernichtet wird.

    Ich stimme zu wenn Skoda/VW nicht einlenkt - verkaufen und gut ist.

    LittelSix
     
  20. AdMan

    Schau dir mal den passenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  21. se

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    Ich stimme Dir voll zu. Allerdings habe ich erst am Dienstag von Skoda Deutschland erfahren, dass das Werk sich weigert, mir die Software freizugeben. Vorher hatten sie mir Hoffnung gemacht ...

    Vielen Dank für die Links! Der Händler ist in Dormagen, ich nehme an, dass die Schiedsstelle in Neuss da zuständig wäre, das lässt sich aber leicht prüfen.

    Gruß, STefan
     
  22. se

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    Da ich am Wochenende etwas freie Zeit hatte, habe ich den Mehrverbrauch mal geschätzt (im Kopf gerechnet mit gerundeten Zahlen), jetzt rechne ich nochmal genauer und schreibe die Ergebnisse auf.

    Da ich auf mehreren Rechenwegen auf vergleichbare Ergebnisse komme, glaube ich den Zahlen trauen zu können. Diskutieren kann man natürlich über die Annahmen, die meine häufigst gefahrene Strecke (von Köln ins Hochsauerland) nachbilden soll:
    • 150km, davon 120km auf Autobahn, 25km Landstraße, 5km Stadt
    • Autobahntempo 28m/s (ca. 100Km/h), wo zulässig und möglich (Tempolimit auf fast ganzer Strecke deutlich unterschritten, d.h. Beschleunigung zulässig)
    • Fahrzeuggewicht 2000Kg (voll besetzt plus Gepäck)
      [*}10 lange Gefällestrecken mit 50m Höhenunterschied (gemittelt bzw. 100m als 2 Teilstrecken mit je 50m gerechnet)
    • Motorwirkungsgrad (optimistisch) auf 35% geschätzt
    Um 2000Kg um 50m zu heben sind 1MNm erforderlich (2000kg * 9,81m/s^2 * 50m), das entspricht ca. 0,28KWh, für die aber wegen des beschränkten Motorwirkungsgrads 0,8KWh Primärenergie eingesetzt werden muss. Bei einem Heizwert von Superbenzin von 8,76KWh/l erfordert das also knapp 0,1l Superbenzin pro 50m Höhenunterschied (zusätzlich zum Verbrauch in der Ebene).

    Bei 6% Gefälle werden die 50m Höhenunterschied auf ca. 1Km Fahrtstrecke verteilt, die bei 100Km/ in etwa 30 Sekunden durchfahren werden. Damit wirkt eine Abtriebskraft von 1MJ/36s = 36KW.

    Die Antriebsleistung für konstant Tempo 100 (in der Ebene) ist von Roll- und Luftwiderstand (und innere Verluste) abhängig und beträgt ca. 20KW (geschätzt, eher weniger). Für konstantes Tempo muss also ein Energiebeitrag von 16KW "weggebremst" werden, womit fast die halbe beim Bergabfahren "gewonnene" potentielle Energie in Wärme umgewandelt wird, statt die kinetische Energie (das Tempo) zu erhöhen.

    Die kinetische bei Tempo 100Km/h beträgt 1/2 * 2000kg * (28m/s)^2 = 784KJ (also etwa die potentiellen Energie einer Gefällestrecke mit 40m Höhenunterschied). 16KW über 30 Sekunden (die geschätzten Bremsverluste durch Herunterschalten) entsprechen 480KJ, womit ein Beschleunigen auf 125Km/h möglich wäre (nicht ganz, weil bei diesem Tempo der Luftwiderstand etc. höher sind und deshalb vielleicht 25KW zur Überwindung nötig sind, also nur noch 11KW für weitere Beschleunigung zur Verfügung stehen). Dies deckt sich gut mit der Praxis, denn auf längeren Gefällestrecken auf dieser Strecke beobachte ich tatsächlich ein Beschleunigung auf Tempo 120Km/h und darüber hinaus.

    Also zusammengefasst:
    • Unabhängig vom Fahrzeuggewicht entsprechen 40m Höhenunterschied energetisch einem Beschleunigen des Fahrzeugs von 0 auf 100Km/h.
    • Bei Bergabfahrt (Annahme Tempo 100Km/h und 6% Gefälle) muss etwa die Hälfte der potentiellen Energie in Wärme umgesetzt werden, wen man keine Beschleunigung zulässt.
    • Unter den getroffenen Annahmen wird dadurch auf einer Strecke von 150Km 10mal eine Treibstoffmenge von 50ml verschwendet, also 0,5l auf 150Km oder 0,33l auf 100Km. Das entspricht einem Mehrverbrauch von gut 5% auf dieser Strecke (oder alternativ gerechnet einem Mehrpreis von 5ct/l Benzin bezogen auf den vorherigen Verbrauch).
    • Auf dieser Strecke habe ich weit mehr als die Hälfte der gefahrenen Kilometer zurückgelegt. Ich halte meine Autos so lange wie wirtschaftlich möglich, also weit über 10 Jahre. Wenn ich nur 10 Jahre zu 10.000Km auf dieser "Standardstrecke" rechne, dann kostet mich der Mehrverbrauch also mindestens 500 Euro (bei heutigen Benzinpreisen).
    • Wenn man sieht, welchen Aufwand die Autoindustrie für jedes Prozent Effizienzsteigerung treibt, dann sind 5% verschwendete Effizienz schon sehr erschreckend.
    • Wenn man bedenkt, dass das ganze E10-Desaster eine Verringerung des CO2-Ausstoßes von vielleicht 2% bewirken kann, dann sind 5% erhöhter CO2-Ausstoß natürlich erst recht verrückt.
    Nicht berücksichtigt habe ich das Abbremsen nach Überholvorgängen. Da ich den Verkehr nicht behindern möchte, beschleunige ich beim Überholen von LKW-Kolonnen ggf. erheblich (bis Tempo 140Km/h oder mehr) und lasse das Tempo dann auf der rechten Spur wieder fallen. Wenn der Tempomat nach dem Gasgeben diesen Schwung durch Herunterschalten "vernichtet", dann wird schon aus Tempo 125Km/h etwa die gleiche Energiemenge verschwendet, wie für das oben beschriebene 50m Gefällestück. Bei 10 solchen Überholvorgängen auf 120Km Autobahnstrecke verdoppelt sich also der Mehrverbrauch, wenn man nicht jedes Mal eingreift (Tempomat aus bis zum Abfallen auf exakt das Resume-Tempo oder 7. Gang erzwingen).

    Damit verdoppelt sich der Mehrverbrauch dann auf 10% und die Mehrkosten auf dieser Strecke über die Jahre auf 1000 Euro. Da ich auch noch andere Strecken fahre (zum Teil mit deutlich weniger Gefälle) schätze ich den Mehrverbrauch über alle Strecken dann doch mit 5% ab (der Mehrpreis bleibt dabei natürlich erhalten bzw. nimmt je nach Strecken in der Summe weiter zu).

    SInd 5% Mehrverbrauch und mindestens 1000 Euro Kosten "nur ein psychologisches Problem"?
    Ich glaube, darüber kann man zumindest unterschiedlicher Meinung sein ...

    Gruß, STefan
     
Thema: Umfrage: Wie verhält sich euer DSG mit Tempomat
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