TSI/TDI Fakten/Messwerte

Dieses Thema im Forum "Skoda Octavia II Forum" wurde erstellt von gilga, 20.04.2010.

  1. gilga

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    Gibt ja immer mal diese Diskussionen hier. Im Web finden sich an verschieden Stellen entsprechende gemessene Werte. Logischerweise ist das keine Garantie das hier alles 100% stimmt aber der Trend sollte klar sein und auch grob stimmen.

    Ich war an diesen Daten interessiert und habe einiges an Zeit benötigt diese zu besorgen. Ich kann mir vorstellen, das andere Teilnehmer/Leser hier diese Daten ebenfalls interessant finden. Daher stelle ich sie hier für alle ein. Der Fabia1 ist vertreten, da es mein aktueller Wagen ist und ich damit vergleichen wollte (reicht mit von den Werten her; bis auf die Lautstärke bei 120+ auf der Autobahn; anderes Thema...).

    Der Golf (alle Version VI) wurde genutzt, um vergleichbare Werte zu erzielen und zudem gibt es zu diesem Fahrzeug die meisten Daten. Die Werte für den Octavia könnten ggf. leicht anders sein. Aber wie gesagt, der Trend sollte deutlich werden.

    Fabia1 1,4 101PS Messwerte
    0-80 7,8
    0-100 11,6
    0-130 21,3

    Golf 1.2 TSI 105PS Messwerte
    0-80 7,0
    0-100 10,6
    0-120 15,1
    0-130 18,1
    0-160 32,7

    Golf 1.4 TSI 122PS Messwerte
    0-80 6,8
    0-100 10,4
    0-120 14,8
    0-130 17,6
    0-140 21,4
    0-160 31,0

    Golf 1.6 CR TDI BM 105PS Messwerte
    0-80 7,4
    0-100 11,2
    0-120 16,3
    0-130 20,0
    0-140 24,0

    Golf 2.0 CR TDI 140PS Messwerte
    0-80 6,8
    0-100 9,8
    0-120 13,8
    0-130 16,7
    0-140 20,5
    0-160 26,7
    0-180 39,3

    Skoda Octavia 1.8 TSI 160PS Messwerte (für den Golf gab es nix... :whistling: )
    0- 80 6,1
    0-100 8,2
    0-120 12,5
    0-140 17,2
    0-160 20,9
    0-180 32,5
    0-200 44,6

    Golf 2.0 CR TDI 170PS Messwerte
    0-80 5,7
    0-100 7,9
    0-120 11,3
    0-130 13,1
    0-160 21,6
     
  2. AdMan

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  3. #2 xenon4d, 21.04.2010
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    Mal ne frage zu dem Titel. Stehen die beiden Motrenarten im Krieg oder warum werden die VS. verglichen?

    Meist stellt sich wohl auch nicht die Frage was schneller auf 100 ist, sondern was Wirtschaftlicher ist. Was bringt es mir zu sagen, dass (die Daten ausen vor gelassen) der 1.2 TSI in der Praxis auf einmal dem 1.6 TDI überlegen ist (im Breich 0,X) ich aber 30.000 km im Jahr fahre und den Sprit nicht per Tankkarte bezahle?

    Gibt es nicht schon irgendwo einen Tread mit dem Titel "Motordaten"?
     
  4. #3 klaus1201, 21.04.2010
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    Ich find's erstaunlich wie gering der Bneschleunigungs-Unterschied vom 1.2TSI zum 1.4TSI ist,
    ist mir auch schon beim Touran aufgefallen dass selbst da ein 1.2TSI fuer die Meisten voll ausreicht (wenn die Zahlen nicht luegen).
     
  5. #4 chillie, 21.04.2010
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    Viel interessanter wären doch Elastizitätswerte ... oder wie oft wird so eine Feld-/Wald-/Wiesenmotorisierung von 0 auf 140 beschleunigt :)
     
  6. gilga

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    Stehen Sie nicht, mir ging es nur um die reinen Daten. Einen Reim darauf machen soll sich jeder selber. Ich habe den Titel mal weniger reißerisch formuliert, da die Intention, wie beschrieben, ja auch eine Andere ist (Vergleichbarkeit der verschiedenen Motorisierungen).

    Ja, die Wirtschaftlichkeit ist ein weiterer Aspekt der natürlich eine Rolle spielt und im Forum ja auch schon vielfältig diskutiert wurde. Jedoch spielen hier wahnsinnig viele Fakten eine Rolle, die teilweise nur sehr individuell beantwortet werden können (Steuer, Versicherunsgeinstufung des Wagens und der Person inkl. konkrete Versicherung, Fahrweise- und profil und dessen Entwicklung in der Zukunft, persönliche Vorlieben, zu erw. Werkstattkosten, konkreter real zu erzielender Kaufpreis und zukünftiger Verkaufspreis, ...) oder sogar an Kaffesatzleserei (Kraftstoffpreise) erinnern.

    Ich habe mir dazu auch schon zahlreiche Gedanken gemacht, glaube aber nicht das man dies wirklich sehr zielführend diskutieren kann. Allenfalls die Faktoren die eine Rolle spielen... Das ist aber nur ein Fingerzeig dafür welche Entscheidung individuell eventuell die "Richtige" ist.
     
  7. gilga

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    WIe gesagt, ob die Zahlen stimmen dafür kann ich mich nicht verbürgen. Bis auf die Fabia Zahlen gab es aber zu allen einige verschiedene, voneinander unabhängige Quellen im Netz (versch. deutsche Zeitungen, einige polnische und tschechische Webseiten etc.), so dass ich glaube das die obigen Zahlen grob stimmen sollten.

    Ich finde es generell interessant wie wenig sich die Zahlen, selbst zwischen 1.2 TSI und dem 2.0 TDI, unterscheiden. Der angesprochene geringe Unterschied zwischen 1.2 TSI und 1.4 TSI ist zudem durch viele, sicher subjektive Eindrücke aus Fahrberichte im Netz halbwegs belegbar. Es braucht eben schon ca.. 40PS für nennenswerte Unterschiede (im Bereich 90-180 PS).
     
  8. gilga

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    Die lassen sich daraus errechnen... ;-) Beispiel: Zeit für 130 - Zeit für 100 = Zeit für 100-130
    Beispiel 1.2 TSI: 0-100 km/h in 10,6s und 0-130 km/h in 18,1s = 18,1s - 10,6s = 7,5s für 100 km/h auf 130 km/h

    Zumindest grob die "idealen" Werte, wenn man ne Schaltung benutzen gelernt hat, oder auch den Aufpreis für ein DSG zu zahlen bereit ist.

    Von den typischen "Elastizitätswerten" (80-120 im 5. Gang bzw. dem Gang in dem die vmax erreicht wird) halte ich persönlich(!) nicht so wahnsinnig viel. Entweder ich beschleunige entspannt, dann ist mir die Zeit im Prinzip egal (ggf. ist bisl Schalten ohne ausdrehen der Gänge dann denoch effizienter da evtl. Kraftstoff-schonender). Oder ich muss zügig beschleunigen/überholen (Landstraße, vollere linke Spur auf der AB) und dann drehe ich die Gänge halbwegs aus. Ich habe z.B. in der Fahrschule noch gelernt das man im 3. auf eine vollere AB beschleunigt, statt den 5. zu benutzen.

    Und nur um das nicht machen zu müssen zahle ich persönlich(!) nicht einige tausend € über die Jahre mehr. Das mag aber wie gesagt jeder anders sehen. Besonders wenn man viel unterwegs ist kann das vielleicht schon einen Unterschied machen. Wobei ein DSG dann vermutlich die noch entspanntere Alternative ist (Schaltfauler Auto fahren geht per Definition nicht).
     
  9. #8 klaus1201, 21.04.2010
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    Bei der Elastizätsmessung profitieren Fahrzeuge mit extrem kurz überstztem Getriebe,
    sowas will ich aber gar nicht haben - ich will leiber einen lang übersetzten 6.Gang denn zum Überholen bin ich gerne bereit mal runterzuschalten.

    Hab die Tabelle mal genommen und die Beschleunigung von 80 auf 130km/h rausgerechnet

    beschleunigung.jpg
    Die 0.3Sekunden Unterschied sind quasi nix.

    Interessant finde ich die 0-100 Werte mit gleichem 1.2TSI Motor

    beschleunigung_2.jpg

    Hab ich aus der Skoda und VW Seite raus, so recht glauben kann ich die Werte aber nicht,
    vor allem dass der Golf und Touran gleiche Werte haben....
     
  10. #9 xenon4d, 21.04.2010
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    Ich glaube das ist ein Satz der nie oft genug gesagt werden kann!!!

    Errinert mich etwas an den EU-Fahrzyklus ;) Von 60 auf 100 ind 45 Sek. oder so. Gerade so ist mir auf der Autobahn mit "schwächeren" Fahrzeugen aber Automatik aufgefallen das diese sich meist sehr gut und flott bewegen lassen weil einfach mal ein paar Gänge runter geschaltet werden wenn es sein muss.

    Zur 1.2 TSI Debatte. So langsam glaube ich dieser Motor ist die Geheimwaffe von VW. Ich bin 1.4 TSI, 1.2 TSI und 1.6 TDI gefahren. Alle fühlen sich irgendwie gleich an. Letzendlich entscheidet wohl nur der Verbauch und Einsatzzweck. Besonders interessant finde ich das nach ADAC Verbauchsrechung der 1.2 TSI sogar nur 1 cent/km teurer ist als der 1.6 TDI.
     
  11. gilga

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    Ich denke es hat schon seinen Grund warum man das DSG so teuer macht... Die dickeren Motoren wollen ja auch verkauft werden. ;-)

    Im Prinzip ist der 1.2 TSI sicher eine äußerst solide Basismotorisierung. Für Stadt und Land mit DSG oder der Fähigkeit zum überlegten Schalten wenn's drauf ankommt ganz sicher ein schöner Motor und dem 1.4 TSI rein von den Werten her(!) kaum unterlegen. EIn paar bauliche Unterschiede soll es nach meiner Recherche jedoch schon geben. Ob das in der Praxis einen nennenswerten Unterschied (Langlebigkeit etc.) macht, kann nur die Zeit zeigen.

    Wer öfter auch ein wenig zügiger AB fährt und auch insgesamt auf 15.000+/Jahr kommt, ist wohl nach dem was ich so gelesen und selbst gesehen habe mit dem TDI leicht "besser" (Kosten; irgendwo da liegt bei mir und meinen Zahlen(!) die Grenze) bedient. Ohne das die persönliche Vorliebe für das jeweilige Gegenteil dabei arg ins Geld gehen würde.

    Insgesamt bietet die Motorenpallete schon bei Skoda eigentlich für jeden Geschmack etwas an. Und wenn man sich die Werte anschaut sogar ziemlich fein abgestuft. Bei VW setzte man da ja mit den 1.4 TSI mit Kompressor und 160PS etc. dem Kunden noch mehr Entscheidungsprobleme vor... ;-)
     
  12. gilga

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    So es gibt ein paar neue Daten. Hatte gestern Gelegenheit den 1.4 TSI als Handschalter und den 1.6er tdi CR mit DSG (beide als Kombi) in zwei Probefahrten ausgiebig zu testen. Ich habe mich sehr um vergleichbare Bedingungen bemüht, konnte und habe aber nur für mich relevante Werte getestet.

    Test-Setup (in dieser Reihenfolge!):
    - Volltanken und identischer Reifendruck vor der Fahrt (beide Male gleiche Tankstelle/Zapfsäule, Luftdrückprüfer etc.)
    - Ebene 1 und 2 des Bordcomputers genullt
    - beide Wagen ordentlich warmgefahren
    - BAB-Verbrauchstest: jeweils zwischen den gleichen Abfahrten (dazwischen lagen jedoch weitere; Strecke etwa 20km) einmal in Hinrichtung und einmal in Rückrichtung an den exakt gleichen Stellen (Brücken) die 2 Ebene des Verbrauchs genullt bzw. abgelesen (angegebene Werte sind dann der Mittelwert aus allen Messungen) und die Gesamte Strecke mit Tempomat ohne Bremsen/Beschleunigen gefahren
    - VMax-Test (hatte mich wegen einer Diskussion in einem anderen Thread für den 1.4TSI interessiert): gleiches Vorgehen wie beim BAB-Verbrauchstest was die Strecke betrifft (DSG in D/S machte keinen Unterschied)
    - Geschwindigkeitsmessungen erfolgten in allen Fällen mit dem gleichen Navi (den Tacho hab ich nie wirklich lange angeschaut; wenn dann lag die Geschwindigkeitsabweichung jedoch bei 50 bei ca. 5 km/h und bei 180 bei ca. 10-15 km/h)
    - "Landtrassen"-Verbrauchstest: Mix aus 1/2 Landstraße mit wechselnd 70-100km/h (teilweise kurvenreich) und Stadt/Dorfstraßen mit 30-50km/h; alles ohne Ampeln; Ebene 2 am Anfang genullt und am Ende der Strecke abgelesen; Strecke war jeweils gleich und wurde aus gleicher Richtung befahren
    - am Ende der Fahrt Verbrauch Ebene1 abgelesen; wieder an gleicher Tankstelle/Zapfäule vollgetankt (immer bis zum "Klack") und Ebene 1 mit dem Verbrauch verglichen
    - während der gesamten Fahrt war die Klimaanlage komplett aus (auch Lüftung; ich wollte auch das Geräuschniveau testen)

    Und hier nun die Daten:
    Octavia Kombi 1.6 TDI DSG (4700km, 205/55 R16)
    VMax. 186
    BAB-Verbrauchstest: 7,1 bei 150km/h (DSG war dabei immer im 7. Gang)
    "Landstrassen"-Verbrauchstest: 4,8
    Gesamtverbrauchsschnitt: 6,9 (+0,1 Abweichung beim Tanken)

    Octavia Kombi 1.4 TSI (1500km, 225/45 R17)
    VMax. 196
    BAB-Verbrauchstest: 9,3 bei 150km/h (6. Gang)
    "Landstrassen"-Verbrauchstest: 5,3
    Gesamtverbrauchsschnitt: 11,4 (+0,2 Abweichung beim Tanken)

    Subjektive Eindrücke/Kommentare:
    Das DSG ist im Grunde eine nette Erfindung. Ich bin jedoch der Meinung, dass ich persönlich mit einem Handschalter einen besseren Verbrauch im Landtstraßenteil erzielen kann. Hier lasse ich hin und wieder ein Auto auch mal im Leerlauf "ausrollen", was im Unterschied zum Einsatz der Motorbremse (z.B. wenn man auf eine "schärfere" Kurve in einiger Entfernung zufährt) in manchen Situationen sehr viel bringen kann. Außerdem hatte ich beim Warmfahren zunächst ein wenig Umstellungsprobleme: Man will etwas zügiger beschleunigen. Man gibt etwas Gas. Nichts passiert (DSG sucht Gang). Man gibt noch mehr Gas und aus diesem Grund passiert immer noch nichts (DSG geht nochmal nen Gang runter). Nun geht es endlich mit Macht vorwärts. Auch wenn es sich hierbei um max. 1s handelt... subjektiv ist das ein komisches Gefühl. Es ist also möglich, dass die DSG Verbräuche im Landstraßentest noch nicht ideal, aber wohl DSG typisch sind. Die vielfach monierten "Anfahrschwäche" des Diesels hab ich nicht wahrgenommen, wurde evtl. aber durch das DSG kaschiert (wenn dann aber sehr gut).

    Der TSI ist tatsächlich im Stand sehr leise. Jedoch merkt man stets das der Motor an ist. Allenfalls wenn man an der Kreuzung direkt neben einem LKW etc. steht, das Radio läuft oder die Lüftung bisl bläst ist der Motor nicht mehr wahrnehmbar. Dies trifft im Vergleich aber auch schon fast(!) auf den Diesel zu. Das nervige Nageln, dass ich auch aus den PD (Leihwagen etc) kenne und welches in der Stadt an der Kreuzung gehörig nerven kann, ist fast komplett verschwunden. Im Stand ist der Diesel ein wenig lauter als der TSI und auch auf der BAB ist der Diesel etwas "brummiger/unrunder", aber für mich persönlich niemals unangenehm. Hier würde ich sagen, dass die "Lautheit" die Gleiche ist, das Geräusch aber eben ein anderes. Ich weiß jetzt jedenfalls (im Gegensatz zum 1.4er Fabia I Saugmotor) was die beim ADAC mit "bei höheren Geschwindigkeiten dominieren die Windgeräusche" meinen.

    Subjektiv muss ich auch sagen, dass ich keinen eklatanten Unterschied im Verhalten zwischen de, 105PS TDI und dem 122PS TSI bemerkt habe. Der TSI ist vielleicht eine Spur spritziger. Aber hier liegen keine Welten dazwischen, die einem dann evtl. ein Dauergrinsen ins Gesicht zaubern. Beim TDI wird es ab 140 langsam zäh und ab 160 (alles Naviwerte!) geht fast nix mehr. Beim TSI ist das gleiche Verhalten grob 10km/h später, also bei 150 bzw. 170 zu bemerken. Gefühlt kann mein 101PS Fabia (subjektiv! hier spielt sicher auch das Geräuschniveau und die "direktere" Wahrnehmung der Geschwindigkeit) hier beim Beschleunigen problemlos mithalten. Mit dem gleichen Navi schafft der übrigens 190 VMax auf der gleichen Strecke (direkt nach den Probefahrten probiert).

    Objektiv bewahrheitet sich, was man in vielen Berichten (vor allem außerhalb der Presse in FOren) lesen kann. Der Diesel zieht sicher die Butter nicht vom Brot, ist aber dafür wirklich bei jeder Fahrweise sparsam im Verbrauch. Der TSI ist für mich als Saugbenziner-Fahrer ein wahres Wunder auf der Landstraße. Selbst mein wesentlich leichterer Fabia schafft diese Verbrauchswerte nicht oder nur schwer. Hier tut der Turbo und das Sechsgang-Getriebe sicher einiges. In dieser Disziplin bin ich wirklich von diesem Motor beeindruckt!!! Auf der Autobahn jedoch wirds sehr schnell sehr viel teurer. Insbesondere in Deutschland wo man auch mal bei 140-150 den Tempomat setzt. Das wäre eine Aufgabe die zu lösen ist. Dann wären Benziner wirklich eine Klasse Alternative, auch für Viel(Autobahn)-Fahrer. Evtl. klappts ja dann mit den Selbstzünder-Benzinern... ;-)

    Insgesamt ist der Octavia II Combi in jedem Fall ein schöner Famillienwagen (deswegen habe ich ihn im Blick). Konkurrenten (vor allem preislich und vom Unterhalt) gibt es praktisch keine. Der Golf Variant kommt nah ran, ist aber in der Anschaffung meist um einiges teurer. Der Renault Megane Grandtour ist objektiv (die wichtigen Fakten wie Kofferaumgröße, Preis/Ausstattung) fast identisch und in der Anschaffung sogar günstiger. Subjektiv und in vielen kleinen Dingen aber für mich persönlich schlechter (weiche Faktoren wie digitaler Tacho, Sitze fast komplett ohne Seitenhalt). Im Innenraum hats mir beim Octavia ein paar "Schwülste" zuviel, hier gefällt mir der Golf und der Superb ein wenig besser. Einige tausende Euro mehr ist mir das aber nicht wert... ;-)
     
  13. #12 VanWahn, 16.06.2010
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    Hallo allerseits,

    wenn ich mich hier mal einklinken darf:

    Schafft ein Octavia Combi 1.2 TSI mit 105PS auf der Autobahn 130-140km/h - auch wenns mal ein wenig bergauf geht?

    Ich frage deshalb, weil ich letztens mit einem Toyota Auris 1.33/100PS von Wien nach Salzburg gefahren bin und da war streckenweise bei 120km/h Schluss (auch mit Zurückschalten war da nix zu machen).

    LG, Joe
     
  14. gilga

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    Hallo,

    ich denke hier kommt es auf die Definition von "ein wenig bergauf" an. Mir als Flachländler erschließt sich da eine ganz andere Welt... ;-)

    In meinen Tests gab es keine echten Berge. Allenfalls leichte Steigungen/Gefälle (die typischen Autobahnbrücken). Mit dem Fabia 101PS bin ich jedoch auch schon einige Berge, allerdings nicht in den Alpen etc. hoch. Im 4. Gang gings da bisher eigentlich immer noch vorwärts (bis Tacho 160; ca. knapp unter 150 real), dann war aber Schluss. Mit dem schwereren Octavia (Auris sollte in etwa ähnlich sein, oder? Hab jetzt nicht nachgeschaut) wird sich das bei in etwa der gleichen Leistung meiner Meinung nach wohl ähnlich verhalten (vielleicht so 10 km/h früher Schluss). Dank Turbo dürfte der TSI-Motor aber wesentlich besser "fahrbar" sein, also in dem Fall auch aus niedrigeren Drezahlen etwas(!) besser antreten, als mein Saugmotor. Hat Toyota eigentlich auch schon aufgeladene Motoren? Ich vermute(!) allerdings auchs, das der 1.4er mit 122PS hier ebenfalls keinen wesentlichen Unterschied machen wird. Sind halt auch "nur" 17PS mehr. Der gleiche Effekt wird dann vermutlich einfach 10km/h später als beim 1.2 TSI eintreten... ;-)

    Das ist aber nur meine nüchterne, nicht mit echten Erfahrungen/Messwerten hinterlegte "Analyse". Eventuell findet sich ja hier noch jemand mit Erfahrungen aus erster Hand.
     
  15. #14 xenon4d, 16.06.2010
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    Also ich kann dazu nur sagen, dass man mit den 1.2 TSI mit 2 Personen, 3 K Bier und Gepäck für 2 Personen mit GRA noch locker mit 160 einen steilen Berg nehmen kann. Ich denke du meinst sowas wie z.B. auf der A3 zwischen Nürnberg und Würzburg. Das DSG schaltet dann aber in den 5. Gang.
     
  16. #15 roberto, 16.06.2010
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    @gilga
    Sehr schöner Bericht, kann ich voll zustimmen. Bin ein Jahr den 1.4TSI gefahren und nun ein halbes Jahr den 1.6TDI als Combi, beide gleich ausgestattet.

    Den 1.4TSI bin ich meistens verhaltener und vorausschender gefahren und bin beim Schnitt von 6,5l gelandet. Akustisch sehr angenehmer Motor übrigens.
    Den TDI fahre ich jetzt wesentlich zügiger und liege derzeit nach 3000 km nun bei 5,5l im Schnitt. Bin akustisch vom Motor auch positiv überrascht.
    Der TSI ist aber doch (vielleicht auch wegen 6G) um einiges spritziger gewesen. Das 5G Getriebe beim TDI ist einfach zu lange übersetzt und nimmt dem
    Motor in den letzten zwei Gängen viel Temperament.

    Nächstes Jahr versuche ich mal die Kombination 1.6TDI mit DSG....
    SG,
    roberto
     
  17. gilga

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    135000
    Ja, ich habe mich auch ein wenig "geärgert", dass ich an den 1.6 TDI "nur" als DSG rangekommen bin. Nach diversen gelesenen Berichten vermute ich auch, dass die Gänge 4. und 5. wohl recht mühselig zu fahren sind und ein manuelles 6-Gang Getriebe dem Motor wohl etwas besser zu Gesicht gestanden hätte. Man hat wohl den 5. fast so wie einen 6. Gang übersetzt. Jedoch nicht ganz. Verbrauch im 5. beim 1.6er ist daher wohl höher als beim 2.0er im 6. Halt ein Kompromiss aus "Sparsam" und "Beschleunigen soll noch möglich sein". Das DSG ist hier dann im Vorteil, mir aber zu teuer (dafür gibts ja fast immer ziemlich genau auch den nächstbesseren Motor).

    Im Touran kommt der 1.6er TDI ja wohl jetzt mit 6 Gängen. Bei der schweren Kiste machen die paar Kilo Gewicht mehr dann wahrscheinlich nix; glaube das war die, meiner Meinung nach vorgeschobene Begründung, für das 5 Gang Getriebe (Verbrauch). Denke in Wahrheit haben die noch Verträge laufen bzw. zu viele 5 Gang "rumliegen" und die müssen noch raus. Ich hoffe ja, dass wir da in 2011 (also dann nächstesn Modelljahr) evtl. bei VW und Skoda überall 6 Gänge bekommen. Bisher hört man dazu aber nix.

    Bevor ich persönlich mich entscheide, müsste jedenfalls noch eine Fahrt im Handschalter folgen. Andererseits bin ich zwar ein zügiger Fahrer, aber keiner der sich am Limit bewegen muss. Bei BAB Fahrten ziehe ich, wenn die Verkehrslage es zulässt, eben ein Tempo um die 150 vor, daher auch der Test. Mehr muss es nicht sein. Allenfalls noch bisl drauftreten wenn einer von hinten kommt, man aber noch an der LKW Kolonne vorbei muss. Bei dem Tempo bzw. so ab 120 hat der TDI halt ziemlich eklatante Verbrauchsvorteile (weniger oft Tanken auf Reisen etc). In der Stadt etc. ist mir die Beschleunigung eigentlich ziemlich egal. Wenn man die Motoren nicht ausreizt (also nur bis max 2/3 dreht) sind die Unterschiede (100-140PS) eher gering und 100PS ingesamt für mich mehr als ausreichend. Beim Überholen auf der Landstraße bzw. auf voller AB hinterm LKW raus muss man halt in den 3. oder 4. Gang schalten. Das muss ich auch jetzt schon und dann gehts aber so gut vorwärts wie bei den 2.0 TDI Fahrern die aufs Schalten verzichten bzw. nur im 5./6. fahren. Fahrten im Gebirge mache ich ganz sicher nicht oft genug, als das die als Argument erhalten können/müssen.

    Wenn es interessiert, folgende Aufstellung ist auch aufschlussreich: Radzugkraftvergleich 1.2 TSI, 1.6 TDI
     
  18. AdMan

    Schau dir mal den passenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  19. #17 Ricardo_BS, 16.06.2010
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    Schnell noch mal drauf geantwortet, da ich heute den 1.6 TDI als Handschalter probegefahren bin (steht auch in meinem Bericht).

    Ich kann vieles bestätigen, was schon genannt wurde (sehr leise, sparsam). Fahre selbst gerade den 1.9 TDI (pumpe/düse) und habe kaum nen Kraftunterschied gemerkt zum 1.6'er. Nur im unteren Drehzahlbereich ist er nicht so pralle...da ich aber auch aus anderen Gründen unbedingt DSG möchte (wer rührt schon gerne im Stau im Getriebe rum??) hoffe ich, dass das DSG diesen Bereich gut kaschiert.

    Hatte vor 2 Wochen den 1.4 TSI (ähnlich gut, aber deutlich durstiger) und würde mich heute für den TDI entscheiden...der geringe Kraftunterschied ist nicht so stark, dass er nen Kauf aus meiner Sicht rechtfertigen würde. Aber ist halt Geschmackssache...
     
  20. gilga

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    Wollte Dir gerade in dem andern Thread antworten... ;-)
    Wenn Du das wirklich bequeme Reisen magst und zwar zügig aber nicht mit mehr als 160+ (nach Tacho dann 170/180) unterwegs sein willst/musst spricht nichts gegen den 1.6er mit DSG. Nach den Erfahrungen meiner Probefahrt ist das eine schöne Kombo, genug km vorrausgesetzt. Sonst tut es bei den Ansprüchen auch der 1.2er mit DSG.
     
Thema: TSI/TDI Fakten/Messwerte
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