Tachoabweichung mit Winterreifen

Diskutiere Tachoabweichung mit Winterreifen im Skoda Yeti Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Nachdem ich auf die Winterreifen gewechselt habe, viel mir eine massive Abweichung des Tachos auf. (205/55/16) Habe dann auf einer längeren...
FvForell

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Nachdem ich auf die Winterreifen gewechselt habe, viel mir eine massive Abweichung des Tachos auf. (205/55/16)
Habe dann auf einer längeren Autobahntour das externe Navi eingeschaltet und mir die Abweichungen zwischen dem Tacho und dem Navi notiert.
Bei 50 km/h gem. Tacho sind es im Navi 44 km/h.
Bei 70 km/h gem. Tacho sind es im Navi 63 km/h.
Bei 100 km/h gem. Tacho sind es im Navi gerade mal 89 km/h.
Bei 130 km/h gem. Tacho sind es nach Navi nur 118 km/h.
Bei 190 km/h ge. Tacho sind es nach Navi nur 175 km/h.
Die Vmax von 190 km/h sind nach Navi erreicht, wenn auf dem Tacho 206 km/h angezeigt werden.

Ich finde diese Abweichung echt krass.

Gem. BC hatte ich auf einer Strecke von 330 km eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 131 km/h, das Navi sagte dagegen nur 120 km/h im Schnitt.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit der Abweichung?

Gruß

Stefan
 

car44

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Hallo Stefan,
Ich denke das is wegen die unterschiedliche Umfang des Reifens

Umfang des Reifens:



205/55/16: ungefähr 198,5
cm



215/60/16: ungefähr 208.7
cm



225/50/17: ungefähr 206.3
cm



Nemht man 225/55/17 als Ausgangspunkt dan wird 215/60/16 ungefähr 1 % weniger
anzeigen und 205/55/16 ungefähr 4% mehr anzeigen
 

R2D2

Guest
FvForell schrieb:
Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit der Abweichung?
Tachoabweichungen sind grundsätzlich völlig normal, beim VW-Konzern sind es oft recht große. Natürlich hängt das auch sehr stark von der Bereifung ab. Welche Größen fährst du denn im Sommer?
 
FvForell

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Im Sommer fahre ich die Serienaluminiumfelgen mit der Bereifung 215 / 65 / 15.
Bin gerade wieder eine BAB- Tour von über 300 km gefahren.
Bei Richtgeschwindigkeit von 130 km/h zeigt mir das Navi 119 km/h an.
Die Streuung wird dann nach oben immer schlimmer, habe mal nach Tacho mit dem 103 kw Yeti unglaubliche 217 km/h erreicht.
Ist ein toller Wert für den Stammtisch, nach Navi waren es immerhin noch 198 km/h.
Auch das ein guter Wert, aber es ging auf der BAB länger bergab.

Wenn ich richtig informiert bin, darf nach unserem Gesetzgeber der Tacho maximal 4% vom Tachoendwert abweichen.
Das wären beim Yeti 240 : 100 x 4 = 9,6 km/h.
Liege ich da falsch, wenn nicht verstößt unser Hersteller da gegen unser Gesetz.

Mir ist schon öfter aufgefallen, dass ich gerade auf Landstraßen überholt wurde, obwohl ich nach Tacho 110 km/h drauf hatte. Jetzt weiß ich auch warum.

Welche Erfahrungen habt ihr mit der Tachoabweichung?

Gruß

Stefan
 

potatodog

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FvForell schrieb:
Ist die Reifengröße zugelassen?
Wenn ich die mit den zugelassenen 215/60/16 vergleiche ergibt das eine Abweichung von 5,2%
 

R2D2

Guest
FvForell schrieb:
Wenn ich richtig informiert bin, darf nach unserem Gesetzgeber der Tacho maximal 4% vom Tachoendwert abweichen.
Das wären beim Yeti 240 : 100 x 4 = 9,6 km/h.
Liege ich da falsch, wenn nicht verstößt unser Hersteller da gegen unser Gesetz.
Da liegst du nicht nur falsch, sondern auch total daneben. ;)

Das Thema Tachoabweichung zieht sich hier ja fast schon durch, wie der berühmte rote Faden (SuFu ;) ) ganz kurz aber noch mal die gesetzl. Abweichung nach oben rekapituliert (zu wenig darf er ja nicht anzeigen): vAnzeige = vtatsächlich * 1,1 + 4 km/h das ganze wird auch bei bestimmten Geschwindigkeiten ermittelt, die Abweichung vom Skalenendwert interessiert dabei nicht.

Will heissen bei z.B. tatschächlichen 100 km/h darf der Tacho 114 km/h anzeigen.
 

Edilein

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Kann die Abweichungen von FvForell bestätigen. Habe die gleiche Radgrösse/Bereifung . Es ist schon der Hohn, wenn ich an der Ortseinfahrt mit Tacho 50 von der Radaranzeigetafel 44 Km/h angezeigt bekomme. Im übrigen war mit den Orginal 17" Sommerreifen auch schon eine deutliche Abweichung erkennbar. Bei meinem Vorgängerfahrzeug Audi A3 z.B. waren 50Km Tachoanzeige real. Kann hier die Werkstatt per SW nichts korrigieren?

Gruss
Ed
 

Westfale

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Die Unterschiede mit der Tachovoreilung bei verschiedenen Reifengrößen gibt es schon ewig und betrifft sehr viele Fahrzeugtypen.
Früher hat sich nur keiner dran gestört da es weder Navi noch Bordcomputer gab und es keinem aufgefallen war.
Auch heute fahren noch genügend durch die Gegend die es noch nicht wissen.
Es gibt schlimmeres als 5 oder 8 Km/h langsamer zu fahren als auf dem Tacho steht.
Man fährt doch eh nicht genau auf den Strich die Geschwindigkeit die erlaubt ist.
Habe
auch als Winterreifen die 205/55 R 16. Einfach aus dem Grund weil diese
Größe eine gängige Größe bei Winterreifen ist und man bei einer
Reifenpanne im Dezember oder Januar nicht zusehen muss wo man auf die
schnelle 215/60 R 16 Reifen herbekommt da diese Größe als Winterreifen
eher selten ist.
Wenn ich es weiß das der Tacho bei 100 etwa 10 Km/h zuviel anzeigt dann fahr ich einfach 110 und dann passt es ja wieder.
Bei
dem 10 Jahre alten Opel Astra meiner Eltern ist es ähnlich. Der hat als
Sommerreifen 185/65 R 15 und als Winterreifen 175/70 R 14.
Da fährt der Wagen auch langsamer als er anzeigt mit den Winterreifen. Nur da zeigt es kein Bordcomputer an weil keiner da ist.
Ich finde es gibt schlimmeres wie z.B. das wechseln der Blinkleuchten vorne... Da könnt ich mich drüber ärgern.
Also
ärgert euch nicht drüber sondern genießt eure Fahrt mit dem Yeti.
Andere haben die gleichen Probleme nur nicht so ein schönes Auto wie
wir. :)
 

R2D2

Guest
Das sollte wohl gehen, nur muss man aufpassen, dass man nicht zu viel des guten macht, weil sonst die Geschwindigkeit mit der anderen Bereifung nicht mehr stimmt. Bei meinem Fabia ging der Tacho auch immer brutal vor, fast immer genau die zulässigen 10% + 4 km/h. Inzwischen ist das anders, weil ich WR und SR vom Querschnitt her eine Nr. größer fahre, jetzt ist die Abweichung in einem erträglichen Rahmen.
 

AustrianYeti

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Hallo Ladies und Gentlemen,

habe das gleiche Phänomen (extrem hohe Tachoabweichung im Vergleich zur Navi-Geschwindigkeit) und bin dem mal auf den Grund gegangen:

Die Anzeige der Geschwindigkeit am Bordcomputer stimmt dabei genau mit der Tachoanzeige überein.

Die Geschwindigkeit am Tacho zeigt 142 km/h bei tatsächlichen 130 km/h an.

Ausgehend von einem gesetzlich vorgeschriebenen Vorlauf des Tachos (er MUSZ mehr anzeigen, nie weniger) die in der Regel bei 5 bis 7 km/h bei 130km/h liegen, habe ich über die verschiedenen Bereifungsmöglichkeiten rückgerechnet:

Dabei muß man von der größten zulässigen Bereifung ausgehen. Soll heißen, die Reifen welche den größten dynamischen Abrollunfang aufweisen:



Reifen 215/60_R16 (Durchmesser 66,4cm; dynUmf.:202cm), gefahren 130km/h - Tacho 135km/h (größte zulässige Reifengröße)

Sommer 225/50_R17 (Durchmesser 65,7cm; dynUmf.: 199,7cm), gefahren 130km/h - Tacho 136,55 km/h (auch so gemessen !)

Winter 205/55_R16 (Durchmesser 63,2cm; dynUmf.: 192,1cm), gefahren 130km/h - Tacho 141,96 km/h (auch so gemeesen !)


Normalerweise kein Problem ABER, durch die falsche Geschwindigkeitsanzeige und der damit im Hintergrund laufende Kilometerberechnung, wird die Fahrleistung nach oben getrieben:

Soll heißen: Wenn man mit Winterreifen 140.000 km fahren würde, würde der Bordcomputer 147.215 km anzeigen!!!

Andererseits haben die kleine Winterreifen auch wieder einen Vorteil: Das Reserverad 195/60_R16 hat eine Durchmesser von 64cm und eine dynamische Abrollumfang von 194,7cm was so zwischen der kleinen Winterbereifung und der Werks-Sommerbereifung liegt. Dabei ist es im Pannenfall besser, wenn die Durchmesserabweichungen zwischen den normalen Rädern und dem Notrad klein sind, da damit weniger Belastung auf das Differential kommt und wahrscheinlich die Regelungen (ASR, ESP) weniger zu korrigieren versuchen



ABHILFE: Wenn jemand die hohe Tachoungenauigkeit zu sehr stört, muß man eine Werkstatt finden, welche die ABS-Sensoren Codierung verändert:

Mit anderen Worten: Über die Zählimpulse eines der ABS Sensoren, wird über die dem Fahrzeugtyp zugeordnete theoretische Reifengröße der zurückgelegte Weg pro Reifenumdrehung ermittelt und in Geschwindigkeit und zurückgelegte Strecke umgerechnet. Ändert man nun die Codierung, könnte damit ein anderer "Reifenfaktor" hinterlegt werden. Ob das eine Werkstatt macht? Bin gerade daran das herauszufinden.

Noch der Link für die Reifendaten:

http://www.golfgti.de/service/reifenrechner.php

Wer noch das Excel-Sheet mit den Berechnungen braucht, soll sich bei mir melden, oder seine Daten sendn

mfG

AustrianYeti
 

AustrianYeti

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an R2D2..
..freut mich wenns gefällt.
natürlich spielt auch die reele Profiltiefe eine Rolle...
Aber mit den Zahlen aus dem Link kann man zumindest die Verhältnisse ausrechnen (Prozent- Unterschiede)
Ach ja, hab ich in meinem Beitrag vergessen -> mit der "falschen" Geschwindigkeits- und Kilometeranzeige ist natürlich auch die Verbrauchsanziege nicht mehr richtig -> Sie zeigt insgesamt ZUWENIG an!

mfG

AustrianYeti
 

R2D2

Guest
AustrianYeti schrieb:
natürlich spielt auch die reele Profiltiefe eine Rolle...
In der Praxis ja, im zulassungs-/genehmigungsrechtlichen Sinne nein. Für die Genehmigung kann man nicht alles berücksichtigen, sondern muss sich auf eine Basis einigen und die ist eben der dyn. Abrollumfang. So viel Unterschied ist es dann rein durchs Profil o.ä. ja auch wieder nicht.

AustrianYeti schrieb:
Ach ja, hab ich in meinem Beitrag vergessen -> mit der "falschen" Geschwindigkeits- und Kilometeranzeige ist natürlich auch die Verbrauchsanziege nicht mehr richtig -> Sie zeigt insgesamt ZUWENIG an!
Ich behaupte mal das Gegenteil, wenn man "Tachoanzeigeoptimierung" via größeren Reifen macht, dann zeigt der BC zu viel an. In der Praxis kann man das aber leicht den Hasen geben, da macht die Fahrweise weit weit mehr aus und die Änderung der Gesamtübersetzung hat auch ne Auswirkung. Bei mir konnte ich mit meiner Änderung (Sommer jetzt 195/55 R15 statt früher 195/50 R15 und Winter 185/65 R14 statt 185/60 R14) an der Verbrauchsanzeige und am Verbrauch keine Änderung feststellen, an der Tachogenauigkeit aber sehr wohl. :)
 

AustrianYeti

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an R2D2..

..habe das nicht genau spezifiert: also,

Momentanverbrauch: keine (sichtbare) Veränderung
Durchschnittsverbrauch bei KLEINEREN Reifen als die max. zugelassenen und der damit verbunden (viel) zu hohe Geschwindigkeits/Kilometeranzeige: geringerer DURCHSCHNITTS-Verbrauch auf der Anzeige als tatsächlich notwendig um 100 km zurückzulegen:

Beispiel: bei einer Anzeige von 7,4l/100 km bei einer tatsächlichen gefahrenen Geschw. von 130 km/h errechnet der Computer eigentlich ja den Verbrauch für 100 x 135 (Tachoanzeige bei größten Reifen) / 142 (Tachoanzeige bei kleinsten Reifen) = 95 km aus -> Also brauchst du in Wirklichkeit 7,4 * 100 / 95 = 7,8l/100 km

-> nachvollziehbar?

mfG

AustrianYeti
 
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Das Thema Reifendurchmesser sehe ich ähnlich wie Du. Zum Beispiel rechne ich auf meinen Verbrauch mit Winterreifen noch 5% drauf, um den Fehler der Kilometermessung auszugleichen. Diesen Wert gebe ich bei Spritmonitor als Kommentar ein.
 

R2D2

Guest
Also
AustrianYeti schrieb:
Durchschnittsverbrauch bei KLEINEREN Reifen als die max. zugelassenen und der damit verbunden (viel) zu hohe Geschwindigkeits/Kilometeranzeige: geringerer DURCHSCHNITTS-Verbrauch auf der Anzeige als tatsächlich notwendig um 100 km zurückzulegen:
Das Problem ist, du musst aufpassen, auf was du dich beziehen musst, und wo das Signal für den km-Zähler/Tacho her kommt. Letztlich musst du auf die tatsächlich zurückgelegte Wegstrecke abstellen...
 
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