Synchronring schon nach 63.000 km kaputt! - So früh??? Wie sind eure Erfahrungen?

Diskutiere Synchronring schon nach 63.000 km kaputt! - So früh??? Wie sind eure Erfahrungen? im Skoda Fabia II Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Mein F² macht laute Geräusche, wenn ich auf der Autobahn ein Stück gerollt bin (ohne eingelegten Gang) und dann den 5. Gang wieder einlegen will...
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Mein F² macht laute Geräusche, wenn ich auf der Autobahn ein Stück gerollt bin (ohne eingelegten Gang) und dann den 5. Gang wieder einlegen will. Das ist über die letzten 500km schlimm geworden, jetzt hab ich beim Autohaus angerufen und es wurde festgestellt das es nur der Synchronring sein kann. Das kostet paar Hundert Euro. 8|

Ich komm wohl nicht drumherum, darum lasse ich das gleich reparieren. Aber es enttäuscht schon. Schließlich ist es ein recht billiges Teil, das aber so weit im Getriebe sitzt das der Löwenanteil auf der Rechnung die Arbeitsstunden sein werden. Und auf die gibt SAD keine Kulanz, nur das bisschen Synchronring wird teilweise gesponsort.

Habt ihr auch schon so was erlebt? War das bei euch auch so früh?
 
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Reparatur wurde durchgeführt, jetzt geht es wieder besser. Ärgerlich trotzdem. Es lag wohl am spritsparenden Fahren, da das Getriebe von Motor-Leerlaufdrehzahl beim rollen auf der Autobahn erst wieder auf Last-Drehzahl beschleunigt werden musste. Diese großen Geschwindigkeitsdifferenzen bewirken auf Dauer den Frühausfall des Synchronrings. So der konsens nach betrachtung des Falls. Davon steht allerdings nichts im Handbuch...
 
Patrick B.

Patrick B.

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Das Handbuch kann auch nicht jede "Fehlbedienung" ausdrücklich behandeln.
Also zukünftig lieber den Gang drin lassen und nur die Kupplung treten.
Damit wird dann zwar das Ausrücklager langfristig gesehen überlastet und vorzeitig ausfallen, aber das wäre dann unter dem Strich deutlich günstiger.
Oder eben kurz vor dem wieder einlegen des 5. Ganges die Eingangswelle mit einem Gasstoß (Kupplung nicht betätigt! ) wieder beschleunigen um die Synchronringe des 5. Gang zu entlasten.

Mfg Patrick
 
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Patrick B. schrieb:
Oder eben kurz vor dem wieder einlegen des 5. Ganges die Eingangswelle mit einem Gasstoß (Kupplung nicht betätigt! ) wieder beschleunigen um die Synchronringe des 5. Gang zu entlasten.
Welchen technischen Unterschied für das Getriebe bewirkt es, ob ich den Gasstoß vor oder nach Öffnen der Kupplung mache? Erklär mir deine Ansicht bitte kurz.
 

Limpi

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Wieso kuppelt man im 5 Gang auf der Autobahn aus ? Etwa um die Kiste rollen zu lassen ??
Was soll das bringen? Dann funktioniert die Schubabschaltung doch gar nicht mehr. Ich bezweifle das das einen sparenden Effekt hat.

Gruss
 
toli1992

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Hallo,

bei welchen Geschwindigkeiten hattest du im Schnitt wieder den 5.Gang eingelegt?
Ach wenn es ein bisschen mehr Kraftstoff kostet, dann doch mit eingelegtem Gang bei Schubabschaltung "bremsen".

Und wieviel hat ungefähr die Reparatur gekostet?
 
toli1992

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Patrick B. meinte, dass du dem Motor so beschleunigst, dass du bei der Zahnradpaarung eine angepasste Drehzahl hat -> und damit kaum Relativgeschwindigkeiten -> kaum Reibung -> kaum Verschleiß Synchroringe.

Auf Deutsch:
Motor ungefähr auf die Drehzahl bringen, auf welche du dann später direkt nach dem Kopplungsvorgang sein wirst.
 
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Limpi schrieb:
Wieso kuppelt man im 5 Gang auf der Autobahn aus ? Etwa um die Kiste rollen zu lassen ??
Genau zu diesem Zweck. Natürlich nicht auf der geraden, sondern wenn es bergab geht. Im Idealfall wird das Auto dadurch nicht langsamer, aber verbraucht nur bisschen Sprit für Leerlauf. Deutlich unter 1l/100km.
Lasse ich dagegen eingekuppelt und nutze die MotorBREMSE (!!), dann rolle ich den halben Berg mit 0 l/100km runter, aber muss schon auf der hälfte des Berges wieder Gas geben (8 l/100km), die Bilanz dessen kann grob im Kopf überschlagen werden. Hab ich in der Praxis alles getestet, um mittels BC meinen Verbrauch zu minimieren.

Wenn ich Zeit habe, fahre ich lieber paar Minuten länger, aber dafür entspannt und sparsam. Unter frei rollender Ausnutzung der Berge und einem Geschwindigkeitsbereich zwischen 125 und 100 km/h verbrauche ich manchmal nur 5,5 l/100km (Benzin!). Mit Tempomat bei konstanten 130km/h sind ab 6,5 l/100km möglich, bei konstanten 150km/h ist ein Verbrauch ab 7,5l/100km real. Alles die gleiche Strecke (150 km auf A72-A93). Dabei kupple ich je nach Verkehrssituation und Streckenprofil bei etwa 100 bis 130 km/h wieder ein, am häufigsten sind wohl 110 km/h. Echte Verbrauchssteigerer sind kurze, kräftige Überholmanöver und beschleunigen am Berg. Das macht Einsparungen schnell nichtig.

Die Reparatur hat fast 400 Euro gekostet, wobei der Löwenanteil die Arbeitsstunden sind. Eigentlich hätte es noch mehr gekostet, aber SAD hat einige Euros für das Material dazugelegt. Immerhin ein Zeichen des guten Willens.

Ich bin mir immer noch nicht ganz klar, welchen Unterschied es macht wenn ich den Motor vor oder nach dem Treten der Kupplung hochdrehe. Sicher gibt es einen, aber er ist mir noch nicht plausibel.
Die Kupplung sitzt doch zwischen Motor und Getriebe. Im Leerlauf tuckert der Motor langsam vor sich hin, es findet keine Kraftübertragung zwischen Motor und Getriebe statt (Oder doch?). Soweit ich es verstehe beeinflusst der Motor das Getriebe also nicht. Und das tut es natürlich auch dann nicht, wenn die Kupplung getreten (geöffnet) ist. Wo ist mein Denkfehler, wie beeinflusst die Motordrehzahl das Getriebe wenn dieses in den Leerlauf geschaltet ist?
 

ever2less

Guest
Die Synchronringe werden aber nur benutzt/belastet wenn du die Gänge wechselst bzw. in den Leerlauf schaltest...
Sprich wenn du den Berg runter rollen willst, trete nur die Kupplung, nimm den Gang nicht raus und lasse nicht die Kupplung los, denn dann läuft auch das Getriebe mit der Motordrehzahl und wenn du jetzt wieder einen Gang einlegen willst und hast aber immer noch 120km/h drauf gleichen die Ringe die Umdrehungen an an den jeweiligen Gang an und das wird das sein was der :) meinte.
Einfach nur die Kupplung treten und wenn man wieder fahren will langsam wieder einkuppeln und je nach Drehzahl ein bisschen Gas geben damit sie nicht so lange schleifen muss...

Trotzdem mach man das nicht, jetzt hast ein paar Lieterchen Sprit gespart hast aber gleich mal 400,- ausgegeben lange wird es bei so einer Fahrweise nicht dauern dann kommt die Kupplung bzw. das Getriebe... für sowas gibt es die Schubabschaltung und so schwach kann die Bergabfahrt gar nicht sein das es sich lohnt auszukuppeln als im 5ten die Schubabschaltung zu benutzen und wenn man doch langsamer wird gibt man nur gaaanz wenig Gas um es wieder auszugleichen und der BC wird auch nur an die ~2Liter anzeigen...
 

marc1706

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Ich bezweifle, dass deine "spritsparende" Fahrweise Ursache für den Ausfall ist. Meiner Meinung nach wurde ein minderwertiger Synchronring bei dir eingebaut (höchstwahrscheinlich Materialfehler). Das wäre jetzt auch nicht das erste Mal, dass soetwas passiert. Google mal nach "synchronring defekt vw".
 

dirac

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Autofahrer schrieb:
Ich bin mir immer noch nicht ganz klar, welchen Unterschied es macht wenn ich den Motor vor oder nach dem Treten der Kupplung hochdrehe. Sicher gibt es einen, aber er ist mir noch nicht plausibel.
Die Kupplung sitzt doch zwischen Motor und Getriebe. Im Leerlauf tuckert der Motor langsam vor sich hin, es findet keine Kraftübertragung zwischen Motor und Getriebe statt (Oder doch?). Soweit ich es verstehe beeinflusst der Motor das Getriebe also nicht. Und das tut es natürlich auch dann nicht, wenn die Kupplung getreten (geöffnet) ist. Wo ist mein Denkfehler, wie beeinflusst die Motordrehzahl das Getriebe wenn dieses in den Leerlauf geschaltet ist?
Nach meinem technischen Verständniss bewegt der Motor auch bei nicht eingelegtem Gang aber geschlossener Kupplung einen Teil des Getriebes mit.
Wenn du nun auskuppelst bewegt sich dieser Teil des Getriebes mit Leerlaufdrehzahl. Wenn du diesen langsamen Teil des Getriebes nun mit dem schnell drehenden Teil (die Welle, die zu den Antriebsrädern führt) verbinden willst, muss der Synchronring die komplette Beschleunigung des langsamen Teils übernehmen. Gibst du vor dem Treten der Kupplung aber schonmal kurz Gas, trittst dann erst die Kupplung und legst dann den Gang ein, dreht sich der Motorseitige Teil deines Getriebes schon schneller und der Synchronring schleift nicht so lang und verrichtet Schwerstarbeit.

Vielleicht liest du ja mal hier http://de.wikipedia.org/wiki/Schaltgetriebe . Speziell unter Synchronisation nach Zwischengas und Zwischenkuppeln suchen. :)

Gruß
Dirac
 

daxbauer

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Wieviel hat es denn nun tatsächlich gekostet?

-
 
Benni-Octavia

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Limpi

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Sorry aber an der Diskussion möchte ich mich eigentlich nicht beteiligen.
Nur meine Meinung:
Von der Fahrweise halte ich nicht viel und glaube auch nicht das es effektiv was bringt. Die Syncro Ringe werden durch das auskuppeln in jedem Fall belastet ganz egal wie man es dreht. Die einzige Möglichkeit ist es die Drehzahl anzugleichen wenn man wieder einkuppelt nur auch das belastet. So einen Fahrweise ist einfach nicht vorgesehen, zum rollen gibt es die Schubabschaltung. Und wenn dein 1.4 er 8 l bei bergab bei 150 verbraucht hast du ein ganz anderes Problem.
Ich beweg den F II meines Frauchens auf der Autobahn ( auch 1.4er) auch ohne diesen Unsinn mit 6,5 l -> mehrfach getestet. In der Stadt kommt er auf 7.5.
Ist Deine Sache ich halte das für kompletten Unsinn der Zudem m.E. auch noch gefärlich ist. Du konzentrierst Dich auf das Spritsparen und wenn eine gefährliche Situation kommt fehlt Dir die Motorbremse, du bist im falschen Gang etc. usw.

Gruß
 

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Limpi schrieb:
Du konzentrierst Dich auf das Spritsparen und wenn eine gefährliche Situation kommt fehlt Dir die Motorbremse, du bist im falschen Gang etc. usw.
Bitte um Nachtschicht, 8) aber, wer da in eine "gefährliche Situation" kommt, der kann nicht Autofahren und käme so oder so in diese "gefährliche Situation". :rolleyes:
Auf die anderen Argumente von dir will ich nicht eingehen, sondern nur sagen, behalte halt deinen Glauben. :)

Übrigens: Die neuen DSG von VAG haben/bekommen eine Art "Freilauf", d.h. wenn man vom Gas weggeht schalten sie in den Leerlauf und rollen frei dahin. - Was nun? Nix Motorbremse, nix Gefahrenmomente. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

Vor Jahren hatten das schon zwei VW und ein Audi:
a) Golf Ecomatic, der beim Gaswegnehmen in den Leerlauf schaltete und zudem noch den Motor abstellte. :!:
b) VW Lupo 3L und Audi A2 1.2 TDI. Die beiden schalteten beim Gaswegnehmen ebenfalls in den Leerlauf und rollten frei dahin. Der Motor wurde bei denen allerdings nicht abgestellt. Vielleicht hatte man da Jahre früher schlechte Erfahrungen mit den Anlassern des Ecomatic gemacht.

Damit will ich sagen, grundsätzlich ist alles möglich - aber gefährlich ist es ganz sicher nicht. :!:
 
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zu Limpi´s Beitrag.

Als Unsinn würde ich diese Fahrweise nicht bezeichnen.
Wenn das Abbremsen durch die Motorbremswirkung nicht benötigt wird, ist es auf den Verbrauch bezogen effizienter (reine Pysik).
Leider Sind an den beiden Kopplungsstellen (Synchroringe und Kupplung) Schwachstellen im System.

an den Themenersteller:

Das die Ringe so schnell hin sind, verwundern mich auch, hätte ich nicht gedacht. Ich hatte es bei meinem alten Fahrzeug auch über viele Tausend-km durchgezogen, allerdings ehr auf Landstraßen, daher bei kleineren Geschwindigkeiten. Beim jetzigen Fahrzeug ist das wieder ähnlich, ab und zu auf Landstraßen.
In welchen Umfang hast du denn das Betrieben. War es vereinzelt auf mittleren Streckenlängen, oder durchweg. Es ist sicherlich nicht so einfach darauf zu antworten.
 
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toli1992 schrieb:
In welchen Umfang hast du denn das Betrieben. War es vereinzelt auf mittleren Streckenlängen, oder durchweg. Es ist sicherlich nicht so einfach darauf zu antworten.
Hi Toli,

ich habe es schon durchweg so betrieben. Etwa die Hälfte der Kilometern wurden auf Autobahn zurückgelegt. Aber auch auf Landstraßen rolle ich gern dahin. Dort geht es sogar noch besser, da der Roll- und Luftwiederstand bei niedrigeren Geschwindigkeiten kleiner ist. Wenn man dort einkuppelt ist die Differenz zwischen Leerlauf-Motordrehzahl zu synchronisierender Raddrehzahl geringer, weshalb der Synchronring weniger starken Verschleiß erfährt. Klingt aus deiner Erfahrung heraus plausibel.

Das neue Getriebe auch eine Freilaufoption erhalten, freut mich. Das ist komfortabel. :)
Das komische Argument bezüglich Motorbremse in Gefahrensituationen hab ich schon öfter gehört, aber ich weiß nicht wer dieses Märchen in die Welt gesetzt hat. Ich hoffe das ich denjenigen nie im Rückspiegel erblicke, der eine Gefahrenbremsung mittels Motorbremse versucht... :cursing:
 

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Motorbremse bzw. Nicht Auskuppeln!! in Gefahrensizuationen wird in jedem vernünftigen Fahrertraining in gewissen Extremsituationen beigebracht. Man bremst ja nicht nur mit Motorbremse. Meine Frau hätte sich bei einem Reifenplatzer überschlagen wenn sie Ausgekuppelt gewesen wäre. Da zieht es Dir die Karre rum und wenn du dann mit blockierenden Reifen stehst leg's dich gerne auf die Seite.
Gruß

Egal spart Ihr mal weiter Sprit..... Oder glaubt es zu tun.
 
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Limpi schrieb:
Motorbremse bzw. Nicht Auskuppeln!! in Gefahrensizuationen wird in jedem vernünftigen Fahrertraining in gewissen Extremsituationen beigebracht.
Da hat deine Frau riesiges Glück, dass sie noch lebt. Denn im Gegensatz zu der von dir vertretenen Ansicht wird folgendes empfohlen:
ADAC
"Falls der Reifen trotzdem platzen sollte, rät der ADAC, das Lenkrad gerade zu halten, die Geschwindigkeit langsam zu verringern und den Wagen am rechten Straßenrand ausrollen zu lassen."

Servicechannel.at
"Die Lauffläche "schält" sich durch den Luftverlust, dadurch zieht das Auto auf die Seite. "Wichtig ist es, das Lenkrad mit beiden Händen festzuhalten und auszukuppeln", so Jurkowitsch weiter. "Ich empfehle, nicht zu bremsen, wenn es keinen Grund dazu gibt. Sonst verstärkt sich nämlich die Ziehwirkung."

Auto-Motor AT
"Wichtig ist es, das Lenkrad mit beiden Händen festzuhalten und auszukuppeln", so Blümel weiter. "Wenn es notwendig ist, gefühlvoll bremsen. Sonst verstärkt sich die Ziehwirkung."

Finde ich auch logisch - da man auf einer Achse nur noch einseitig bremsen kann, führt das Abbremsen des intakten Rades im schlimmsten Fall zum wegschleudern des Autos. Wenn der Reifenplatzer hinten ist, kann die Motorbremse noch genutzt werden. Aber welcher Reifen genau defekt ist kann man erst sicher "wissen", wenn das Auto steht. Und daher würde ich niemanden (auch keiner Frau) empfehlen von den Empfehlungen der zitierten Verkehrsexperten abzuweichen. Die Zeit zum Ausrollen muss man sich dann einfach nehmen. ;)
 

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Hi Limpi, du bist hoffentlich kein Fahrlehrer und wirst es auch nie … ;(

Nochwas: Zu meinem Beitrag (#15 hier im Thread) hast du nichts zu sagen? :?:
Außer:
Limpi schrieb:
Egal spart Ihr mal weiter Sprit..... Oder glaubt es zu tun.
:rolleyes:
 
Thema:

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