Super Diesel für super Octavias

Dieses Thema im Forum "Skoda Octavia II Forum" wurde erstellt von Octavia_Impuls_KR, 14.01.2011.

  1. #1 Octavia_Impuls_KR, 14.01.2011
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    Hallo zusammen,

    ich habe früher bei meinem alten Benziner immer mal zwischendurch einen dieser tollen neuen Kraftstoffe getankt (Aral Ultimate, Shell V-Power usw.). Nun bin ich ja seit Mitte letzten Jahres Diesel-Fahrer und habe mir die Frage gestellt, ob es sich lohnt beim Diesel auch mal auf den "Super"-Kraftstoff (Aral Ultimate Diesel, Shell V-Power Diesel, Total Excellium). Der preisliche Aufschlag ist hier deutlich höher als beim Benziner, da es dort ja noch ein Zwischenstufe gab.

    Die Erfahrungen einzelner in einer normalen Beobachtung im Alltag taugen ja eigentlich nichts (im Vergleich zu quasi-experimentellem Design oder einer Blind- oder noch besser Doppel-Blind-Studie). Daher bin ich auf die Suche nach belastbar(er)en Ergebnisse gegangen. Hier mein erster Eindruck - es gibt nicht wirklich etwas. Zwei Ergebnisse habe ich aber dennoch gefunden, einmal aus der Autobild (AUTO BILD 28/2004) und einmal eine Pressemitteilung von Aral zu einer Studie der Auto Zeitung (Auto Zeitung, Ausgabe 24/06).

    Die Ergebnisse der Studien

    1. Unterschiedlich sind die Wege: Shell mischt dem Dieselkraftstoff fünf Prozent synthetischen Sprit aus Erdgas bei. Aral braut sein Ultimate Diesel konventionell. Aber in neuartiger Zusammensetzung und nennt Zahlen für die Wirkung: Die Motorleistung soll um fünf Prozent steigen, der Verbrauch um zwei Prozent sinken. Bei verbesserten Abgaswerten: Unverbrannte Kohlenwasserstoffe (HC) und Kohlenmonoxid (CO) gehen angeblich um jeweils 27 Prozent zurück. Das bestätigt auch der TÜV Rheinland.
    2. Bei den Leistungsmessungen konnten die Ingenieure nur bei Aral Ultimate Diesel mehr Leistung feststellen (z. B. plus 2,7 PS oder 1,9 Prozent beim Skoda). Zitat Autozeitung: „Die Superdiesel von Shell und Total bringen hier nichts.“
    3. Ähnlich fielen die Ergebnisse bei den Verbrauchstests aus. Zitat Autozeitung: „Lediglich für den Aral Ultimate Diesel ermitteln die Messtechniker eine ordentliche Einsparung.“ Die Ergebnisse: Beim Mercedes sind es sechs Prozent (!) weniger Verbrauch und beim Skoda noch beachtliche drei Prozent.
    4. Beim Abgastest schnitten alle drei Kandidaten positiv ab. Nur etwa halb so viel giftige Kohlenmonoxide stoßen die Testkandidaten im Vergleich zu den Standard-Dieselsorten aus. Aber auch den Umwelttest gewinnt Aral. Zitat Autozeitung: „Aral Ultimate Diesel schafft es als einziger Kandidat im Vergleich, auch die Stickoxide im Abgas zu senken.“

    Quelle zu 1.: http://www.autobild.de/artikel/neue-dieselsorten_46174.html

    Fazit aus Quelle 1: Also: Ultimate/V-Power tanken oder nicht? Antwort: Wenn Sie es sich leisten können, ja. Denn für den Mehrpreis, bieten Shell wie Aral ein verbessertes Abgasverhalten. Die Leistungssteigerungen sind in der Praxis kaum spürbar. Wem der Aufpreis zu teuer ist, kann auch weiterhin Standard-Diesel fahren. Was unseren Motoren bislang nicht schadete, wird sie auch in Zukunft nicht umbringen.

    Quelle zu 2.: http://www.aral.de/aral/genericarticle.do?categoryId=4001111&contentId=7025671

    Interessant ist zumindest bei dieser Quelle, dass das Testfahrzeug ein Skoda Octavia 2.0 TDI mit 140 PS starkem Pumpe-Düse-Motor war.

    Kennt jemand eine brauchbare, belastbare Studie dazu? Die zweite Quelle hört sich schon ganz gut an und ist zumindest besser als die übrigen Anworten (<< ich finde, der Wagen fühlt sich dann deutlich schneller an>> o.ä.).

    P.S.: Bitte keine sinnfreien Grundsatz- oder Glaubensdiskussionen, mir reicht der Verweis auf Studien.

    P.P.S.: Ja, ich habe die Suchfunktion genutzt.
     
  2. AdMan

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  3. #2 FabiaOli, 14.01.2011
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    Ich finds sinnlos.
    Wir haben vor paar Jahren in den Dienstpassi auch mal SuperDiesl getankt, Unterschied gleich Null.
    Normaler Diesel und auch Super reicht den Motoren völlig aus.
     
  4. cikey

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    Ich habe vor langer Zeit mal eine Studie in der Hand gehalten, Zusammenarbeit von Shell und Audi(?). Ich schau mal ob ich das wiederfinde. Demnach würden die Mehrkosten nicht lohnen.

    Kurze persönliche Erfahrung: Ich tanke nur Shell V-Power. Der Klang allein vom Motor ist viel ruhiger. Ich habe auch ein PD. Nageln ist um einiges leiser etc. In den beiden letzten Inspektionen wurde ich gefragt, was ich mache, das meine Brennkammern so sauber sind, keine Rußablagerung oder ähnliches, trotz Diesel. Der "Super-Diesel" verbrennt nunmal sauberer. Und wenn die Teile weniger verrußen, kann auch sicher weniger kaputt gehen. Da lohnt sich die Investition vielleicht doch mal und man spart sich eine teure Reperatur.
     
  5. #4 ThomasB., 14.01.2011
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    Deine Werkstatt schaut bei einer pieseligen Inspektion in die Brennkammern???? :huh: :huh: :huh: Wo ist denn diese Werkstatt?
     
  6. TomSF

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    :D Ach ist das schön.... wie kann man nur solche Märchen erzählen...
    Wir haben unsere Diesel immerzu bis an die 500 tkm Grenze bewegt.. und denen hat trotz normal Diesel nie was gefehlt und irgendwelche Teile waren auch nicht übermäßig verbraucht. Deine Werksatt muss ja Mechaniker beschäfitgen die Adleraugen haben wenn sie das gleich erkennen das da weniger Ruß drinne ist.
    Vielmehr macht sich die Nutzung das Autos bemerkbar. Langstrecken Autos sind ja Grundsätzlich nicht so Rußig... Alles Einbildung

    Sowas ist für Leuete die zuviel Geld haben, oder sich gerne selbst belügen.... :wacko:

    P.S.: Wahrscheinlich hast du deiner Werksatt mit dem Luxus Diesel erzählt und die haben dich hinter her zum Spaß mit deinen Brennräumen aufs Korn genommen :thumbsup:
     
  7. #6 Octavia_Impuls_KR, 14.01.2011
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    Noch einmal, ich brauche keine (sinnfreien) Diskussionen über die Vor- und Nachteile auf der Basis Eurer persönlichen Meinung oder Eurer individuellen Erfahrung. Mich interessieren belastbare Studien, die den Ansprüchen an brauchbare Forschung genügen - gültige, zuverlässige, objektive Ergebnisse. Denn genau diese hier nun geführten Diskussionen bringen keinen weiter. Mit einer derartigen Argumentation kann man auch pro verbleites Benzin argumentieren, denn den Motoren hat auch nie etwas gefehlt.

    Klares Ergebnis der o.g. Studien ist ja schließlich auch kein <spürbarer> Unterschied, aber objektiv messbar geringere, schädliche Emissionen. Zitat Quelle 1: "Vor allem die Abgase sollen viel sauberer sein, mit weniger Kohlenwasserstoffen (-8,5 %), Kohlenmonoxid (-3,0 %) und Stickoxiden (-9,5 %)". Zitat Quelle 2: "Beim Abgastest schnitten alle drei Kandidaten positiv ab. Nur etwa halb so viel giftige Kohlenmonoxide stoßen die Testkandidaten im Vergleich zu den Standard-Dieselsorten aus. Aber auch den Umwelttest gewinnt Aral. Zitat Autozeitung: 'Aral Ultimate Diesel schafft es als einziger Kandidat im Vergleich, auch die Stickoxide im Abgas zu senken.' "

    @cikey Würde mich freuen, wenn Du eine Quellenangabe, Link oder sonstige Info dazu finden würdest. Danke!
     
  8. cikey

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    Ich werde mal den alten Computer raussuchen und schauen,da sollte die Datei noch drauf sein.

    Edit 1: bei jeder 2. Inspektion lasse ich danach schauen. Das erste Mal habe ich es bei ca. 47.000 km gemacht, das zweite Mal bei rd. 86.000 km. Warum braucht man da Adleraugen? Bei der ersten Inspektion musste eh der Kopf runter, da Motorschaden, und wenn man die Düsen rausnimmt, kann man ja mit so einer winzig kleinen Kamera reinschauen, oder nicht?
    Wer für was gern mehr zahlt, ist jedem selbst überlassen. Das sich jeder gleich aufgeilt, weil es Ihm scheinbar nicht in den Kragen passt, sollte einfach wegschauen.

    Edit 2: Habe jetzt den Computer versucht zu starten, doch das Passwort ist mir nun nicht mehr bekannt. Jedoch habe ich eben mal google befragt und was über einen "Langzeittest" vom ADAC gefunden: http://www.adac.de/infotestrat/tank...ult.aspx?ComponentId=33085&SourcePageId=47789
    Desweiteren findet man viele Hinweise, wo in anderen Foren schon darüber diskutiert wurde. Die Meinungen gehen, wie sollte es anders sein, weit auseinander. Es geht sogar soweit, das Einer nach einem Kolbenriss, den Schaden auf den "Super-Diesel" schieben will.
    Fazit: Wer hat, der kann.
    Sollte ich den Test finden, werde ich den hier verlinken, es sein den ich habe mich geirrt.
     
  9. #8 flamencorot, 14.01.2011
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    Die Studien belegen ja wohl klar nur eins: minimal nachweisbar bessere Abgaswerte und der Rest (Verbrauch/Leistung) liegt in der Messtoleranz (Streuung). Ergebnis: Wer das Geld zu Hause im Ofen verbrennt, hat es wenigstens noch warm. Ansonsten trägt er zur Gewinnmaximierung der Konzerne bei. Übrigens zu Tests und Studien, bei Einführung dieser Brühe hat Shell Schummel Schumi (als Werbefahrt im Fernsehen) den Sprit im Vergleich testen lassen 78 (wird schon seit Jahrzehnten nicht mehr angeboten) zu 100 Oktan. Der war natürlich vom Leistungsplus überzeugt.
     
  10. cikey

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    An die Werbung mit Schumi kann ich mich auch entsinnen. Klar war er für den Spruch bezahlt. Und es ist auch klar, das der Fiat, oder Alfa, was es damals auch war, mit dem V-Power besser läuft, als mit der anderen Brühe, wo der Karren ja gar nicht fahren wollte.
     
  11. MNi

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    Hallo,

    auch bei VOX "auto motor sport" hat man in den letzten Wochen einen Beitrag hierzu verfasst. Getestet wurden die gleichen Benzin- und Dieselfahrzeuge mit jeweils dem "normalen" Sprit und dem Superduperzeuchs unter wiederum gleichen Bedingungen, Ergebnis: bringt absolut nix's ausser den Ölmultis einen noch höheren Gewinn.
    Bessere Abgaswerte wurden zwar teilweise bescheinigt, aber das ist wohl nicht das was man als Otto-Normalverbraucher sofort nachvollziehen kann - da gilt dann wohl eher der Verbrauch respektive die Reichweite als Maßstab.

    ABER:
    ich persönlich stelle jedoch einen deutlichen Unterschied bereits bei normalem Diesel als Berufspendler unter gleichen Bedingungen ( 97% Autobahn, Tempomat 120 km/h ) fest. Wenn ich bei Globus oder JET tanke komme ich mit der gleichen Tankfüllung nicht so weit wie mit Sprit von Aral oder Kaufland. Der Unterschied ist mit 70 bis 90 Kilometer doch schon erheblich. Somit spare ich bei einem Durchschnittsverbrauch von 4,5 bis 5l so um die 3 bis 4,5 Liter je Tankfüllung. Deshalb kommt mir von Globus oder JET nichts mehr in den Tank, da lohnt es sich die 2-4 Cent mehr je Liter bei Aral auszugeben oder für gleichen Globus-Preis bei Kaufland zu tanken. Mein Vater hat übrigens die gleiche Erfahrung mit seinem Benziner gemacht, er wollte es mir nicht glauben und hat es selber mal probiert. Ich möchte hier die Spritqualität von Globus oder JET nicht verallgemeinern, ich spreche hierbei im spziellen von JET in Chemnitz und Globus in Gera.
    Marco
     
  12. #11 Octavia_Impuls_KR, 14.01.2011
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    Also es wäre schon nett, wenn Du uns mal die komplette Studie mit der Darstellung der Methoden zur Verfügung stellen könntest, dann könnten wir uns auch ein Bild über den Messfehler machen. In den genannten Quellen finde ich nämlich weder Angaben über Messtoleranzen aus technischer Perspektive oder über die Irrtumswahrscheinlichkeit bzw. den Standardschätzfehler aus statistischer Sicht. Daher finde ich diesen Schluss schon entweder sehr <<bemerkenswert>> oder Du hast da einfach mehr Informationen als wir. Dann wäre es nett, diese zu teilen.

    Außerdem was erwarten wir denn hier? Dass man Kraftstoff einfüllt und die Ergebnisse bei Leistung, Abgasmenge und Abgaszusammensetzung im zweistelligen Bereich liegen? Die Tests finden in sehr kleinen Stichproben statt, daher müsste bei einem üblichen Signifikanzniveau die Effektstärke schon ausgesprochen groß sein, um überhaupt nachgewiesen zu werden.

    Aus diesem Grunde noch einmal die höfliche Bitte auf subtile Darstellungen der eigenen Meinung zu verzichten, sondern allenfalls Verweise auf mögliche Studien, Untersuchungen u.a. einzustellen. Cikey hat dies vorbildlich getan und dient daher als gutes Beispiel.
     
  13. #12 flamencorot, 14.01.2011
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    Ich beziehe mich auf "deine" Studien und ziehe daraus mein subjektiven Schlüsse. Toleranzen gibt es bei jeder Messung, man könnte jetzt noch in die höhere Mathematik einsteigen und Fehlerrechnung betreiben, aber das ist ja wohl nicht Sinn und Zweck deiner Frage. Wenn aber Preisunterschiede im doppelten Prozentsatz zur "Ersparnis" am Sprit (und die sind nicht nur m. E. nach in der Streuung zu finden) sind, habe ich nur Geld zugesetzt. Das ist von mir rein finanziell gesehen, ökologisch mag ja ein geringer Vorteil sein. Geringfügig bessere Laufruhe des Motors durch die höhere Klopffestigkeit kann ich noch nachvollziehen.

    Verwunderlich ist schon, dass jetzt angeblich dieser Sprit "besser" sein soll als bei der Markteinführung, da ich mich nicht erinnern kann einen positiven Test gelesen/gesehen zu haben egal ob TÜV/DEKRA oder diverse Autozeitschriften davon berichtet haben.

    Aber da du hier eigentlich noch Studien suchst, bin ich jetzt ruhig und schau mir die, wenn vorhanden, auch gern mal an. Werde gern auch mit sinnvollen Argumenten überzeugt.
     
  14. cikey

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    Wie der ADAC ja festgestellt hat, wurde bei einer "Langzeitstudie" ein besserer Wert festgestellt. Die Studie ging über 4000 Kilometer. Wer weiß wie die Sache bei 10.000 oder gar 100.000 Kilometer aussieht? Es soll ja nicht nur um den Moment gehen, sondern auf lange Sicht hin den Motor schonen.
    Und: Kraft kommt zwar von Kraftstoff, kann abeer sicher kein WOW!-Effekt erzeugen. Ein RS-Schild am Kühlergrill macht den Wagen ja auch nicht schneller.
     
  15. AdMan

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  16. #14 Octavia_Impuls_KR, 15.01.2011
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    Das ist genau der Punkt, warum ich eben belastbare Studien suche. Selbst die bisher genannten mit zwei Testfahrzeugen und einem relativ kurzen Testzyklus sind doch nur wenig aussagekräftig. Hier wäre es interessant, wenn es eine ganze Flotte an Fahrzeugen wäre oder eben mal über eine übliche Jahresleistung von 15.000-25.000 km untersucht würde. Mir geht es dabei ja eben nicht um spürbare sondern um messbare Effekte.

    Ich tanke ja auch keine besseren Sprit, weil ich als Sponsor der Öl-Multis in die Geschichte eingehen möchte, aber eine deutliche Reduktion der schädlich Emissionen (vor allem der Stickoxide) und eine Verlängerung der Lebensdauer wären schon etwas, dass mich interessieren würde. Auch eine höhere Reichweite durch den besseren Sprit. Dazu reicht aber gerade ein kleiner Test überhaupt nicht aus, selbst wenn ich diesen in laborähnlichen Bedingungen machen. Hier würde eben ein parallele Langzeitstudie mit mehreren Fahrzeugen und einer Kontrollgruppe mal etwas Licht ins Dunkel bringen.

    So bleibt es eine Glaubensfrage und wer den Preisunterschied in sein Auto investieren möchte tut es und die Anderen zeigen ihm/ihr dann einen (virtuellen) Vogel. Dies ist aber bei allen Glaubensfragen so, manche waschen ihr Auto nur von Hand, andere geben Zusätze ins Öl, mancher füllt Reifengas in seine Reifen usw.

    Suum cuique oder wie man es im Kölner Raum übersetzt: Jeder Jeck is anders!
     
  17. #15 Mecksen, 24.04.2011
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    Man muss schon sagen das jeder eine andere Meinung zu den tollen "Edel-Diesel" hat.
    Ich muss sagen das ich die 10 Cent mehr ausgebe, weil ich es ordentlich merke. Ich halte absolut nix von irgendwelchen Beimischungen von Bio-Kraftsoffen die
    der Staat uns aufzwingt. E10 ist schon der totale reinfall und seit längeren die 7% Rapsmethylester-Beimischung im Diesel.
    Wenn ich letztere Tanke geht mein O² wie ein Topf Leim, schütte ich "normalen" Diesel - quasi ohne Biopisse rein geht er normal sowie es sich gehört und mit Ultimate Diesel von der Aral spürt man einen minimaler besseren Antritt, weniger Verbrauch im Stadtverkehr und mehr Spaß auf der BAB.

    Mein Motto: "Weg mit Biokraftstoffen!"
     
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