Studie: Senioren fahren sicherer - Youngster sind Sicherheitsrisiko

Dieses Thema im Forum "sonstige Autothemen" wurde erstellt von ?, 07.02.2002.

  1. ?

    ? Guest

    Folgende Meldung stammt von der Internet-Seite der auto motor und sport:



    Senioren fahren sicherer

    Nicht der oft zitierte ältere Mann mit Hut ist der schlechtere Autofahrer - die jungen Chauffeure sind ein Sicherheitsrisiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte Studie der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) zum Thema "Alter und Transport". Dazu wurden entsprechende Untersuchungen aus allen 30 OECD-Länder zusammengefasst.

    Senioren sind keine Gefahr für sich und andere
    Ältere Autofahrer sind demnach, entgegen der landläufigen Meinung, weder eine Gefahr für sich selbst noch für andere, im Gegenteil reagieren sie durch ihre langjährige Fahrpraxis meist sehr ruhig und besonnen. Sie nehmen eher Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer und meistern Gefahrensituationen besonnener als Jüngere.

    Youngster gefährden sich selbst
    Obwohl sie seltener in Unfälle verwickelt sind als jüngere Fahrer, tragen Senioren über 65 Jahre jedoch ein weit größeres Risiko, bei einem Crash ums Leben zu kommen. Der Grund dafür, so die OECD-Studie, liegt in der Physis älterer Menschen, die mit den Jahren immer schwächer wird und daher einen Aufprall längst nicht so gut verkraften kann wie ein junger Körper. Fahrer, die älter als 75 Jahre alt sind, haben demnach ein dreifach höheres Risiko als ein 20-Jähriger, bei einem Unfall zu Tode zu kommen. Ist der Chauffeur über 80, versechsfacht sich dieses Risiko sogar.

    Bei jungen Menschen sind die Haupt-Todesursachen bei Verkehrsunfällen dagegen häufig selbst verschuldet, etwa durch nächtliche Raserei, Fahren ohne angelegten Sicherheitsgurt oder unter dem Einfluss von Alkohol bzw. anderen Rauschmitteln. An der Hälfte aller tödlichen Unfälle von Führerscheinanfängern ist so zum Beispiel kein anderes Fahrzeug beteiligt gewesen. Zudem sind die Youngster häufig in alten Autos unterwegs. Ältere Menschen fahren dagegen bevorzugt tagsüber auf viel frequentierten Strassen, wo im Notfall schnelle Hilfe geboten ist.
     
  2. AdMan

    Schau mal hier: (hier klicken). Dort wird jeder fündig!

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. Conse

    Conse Guest

    Wie der Versicherungsfutzi zu mir gesagt hatte, "Die Jugendlichen gehören alle zur "OH" Generation , "Ohne Hirn"" :)


    Kann ich mir gut vorstellen , besondern wenn ich an meinen Fahrstil denke.


    PS:Bin Fahranfänger mit stolzen 18 Jahren :)
     
  4. #3 Christian, 07.02.2002
    Christian

    Christian Guest

    Also, die einzigen Unfälle, die ich bis jetzt hatte, war ein Hund, der mir ins Auto gerannt ist , und ein RENTNER, der mir die Vorfahrt genommen hat- Totalschaden.

    Er ist mal schneller, als 30 in der Stadt gefahren...

    ... und mit 70 auf der Landstrasse baue ich auch keine Unfälle.

    Ältere Autofahrer sind demnach, entgegen der landläufigen Meinung, weder eine Gefahr für sich selbst noch für andere, im Gegenteil reagieren sie durch ihre langjährige Fahrpraxis meist sehr ruhig und besonnen. Sie nehmen eher Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer und meistern Gefahrensituationen besonnener als Jüngere.

    :-) Das erste, was der gesagt hat, nachdem ich ihm reingeknallt bin (oder er - war halt rechts vor links) war 'SPINNST DU ? SPINNST DU ?' Ich hab ihm dann gesagt, dass hier eben rechts vor links ist. Da ist er unbesonnen, wie ein Huhn rumgerannt 'Hier ist doch kein RVL' und hat die nichtvorhandenen Vorfahrtsschilder gesucht...

    8 Jahre unfallfrei (also selbstverschuldete Blechschäden)


    Christian
     
  5. #4 alex2002, 08.02.2002
    alex2002

    alex2002 Guest

    Ein Rentner wollte meinem gerade wenige Tage alten Fahrzeug gestern das Licht aushauchen. Er wechselte auf meine Spur, obwohl ich schon neben ihm war. Soviel dazu ...

    Ich fordere eine Pflichtüberprüfung in regelmässigen Abständen für Senioren ab 65 Jahren. Hierbei sollte auf jeden Fall Hör-, Seh- und Reaktionsvermögen geprüft werden. Werden Schwächen festgestellt, die nicht mehr ausgleichbar sind (z.B. durch Sehhilfen etc.), sollten je nach Schwere der Einschränkungen Auflagen erteilt werden (Nachtfahrverbot etc.) oder der Führerschein entzogen werden. Viele Senioren büßen auch durch Medikamente deutlich an Fahrtauglichkeit ein, hier sind die Ärzte gefordert.

    Zu den Fahranfängern kann ich nur sagen, dass eine Beschränkung der Motorleistung auf 75 PS zwangsläufig eingeführt werden sollte, das ist genug!
    Oftmals sind auch Defekte an den meist älteren Fahrzeugen ein Grund für Unfälle.
     
  6. #5 Christian, 08.02.2002
    Christian

    Christian Guest

    Zustimmung in beiden Fällen


    Christian
     
  7. #6 KleineKampfsau, 08.02.2002
    KleineKampfsau

    KleineKampfsau Forenurgestein

    Dabei seit:
    08.11.2001
    Beiträge:
    10.997
    Zustimmungen:
    140
    Ort:
    Quedlinburg (russische Besatzungszone)
    Fahrzeug:
    SIII Limo, S 110L "Ludmila", S110 LS "Magdalena", S120 L "Tereza", Suzuki SFV 650 + GSX 1250, demnächst Superb III 1.4 TSI ACT Style Limo
    Werkstatt/Händler:
    Ich selbst/Autohaus Liebe Eisleben
    Kilometerstand:
    0
    Na ganz so ist es nun auch nicht. Man kann nicht alle Leute über einen Kamm scheren, weil die älter als 65 sind, ebensowenig, wie alle Fahranfänger notorische Raser sind.

    Und bevor einige undbedachte Äußerungen gemacht werden, denkt immer mal dran, dass wir auch mal in so ein Alter kommen (die einen etwas eher, ich etwas später ;-)). Auch ich hatte schon einige Erfahrungen der 3. Art mit älteren Verkehrsteilnehmern, jedoch noch mehr mit Leuten, die meinen dass die Straße ihnen gehört. Und das sind mit Sicherheit keine Rentner.
    Also immer schön sachlich bleiben und mal beide Sachen betrachten.

    Andreas
     
  8. Conse

    Conse Guest

    Ich denke , dass es sowohl einige Renter gibt , die nicht mehr so die schnellsten Reflexe etc. haben , aber es gibt auch genug Jugendliche die ohne Ende rasen und sich überschätzen.


    Ich meine irgendwo gelesen zu haben , ich glaub es traf auf Dänemark zu , bin mir aber nicht mehr ganz sicher, dass dort der Führerschein ab 17 Jahren gemacht wird und der Fahranfänger dann das 1. Jahre nur mit einem Erwachsenen fahren darf.Aus diesem Grund sollen die Unfälle , welche von Fahranfängern verursacht wurden,stark gesenkt worden seien.Ich finde, dass ist eigentlich eine gute Sache, da viele mit ihren Eltern behutsamer und vorsichtiger fahren, da die meisten Eltern schnelles fahren eh nicht tollerieren.


    So far Conse :)
     
  9. ?

    ? Guest

    Wenn ich so an meinen beruflichen Alltag denke, dann fällt mir folgendes ein:

    jugendliche Baseballkappen-bewehrte Fahrer kleben häufiger an Bäumen, Laternen oder Hauswänden, damit sie endlich für die große Liebe auf dem Beifahrersitz Zeit finden;
    Einkaufs- oder Freizeitfahrer beobachtet man gern bei kleinen, spontanen Auffahrunfällen womit sie für etwas Heiterkeit an Ampeln sorgen;
    Taxifahrer vergnügen sich hingegen damit, auf der Mittellinie fahrend sowohl den Vorrausfahrenden als auch den Gegenverkehr durch ein beherztes Rammen zu stoppen;
    und die Menschen die dafür sorgen das ich so hohe Rentenkassenbeiträge zahlen muß (volkstümliche Bezeichnung Omi und Opi) lieben es in Parklücken den Vorder- oder Hintermann durch einen kleinen Rempler wachzurütteln.
    :narr:

    Bei der Meldung ganz oben handelt es sich halt um eine Studie, bei der Unfallzahlen und ähnliches ausgewertet wurden, damit soll niemand angegriffen oder (vor-) verurteilt werden, also nehmt das nicht als persönlichen Angriff.

    Danke
    Mic
     
  10. #9 KleineKampfsau, 09.02.2002
    KleineKampfsau

    KleineKampfsau Forenurgestein

    Dabei seit:
    08.11.2001
    Beiträge:
    10.997
    Zustimmungen:
    140
    Ort:
    Quedlinburg (russische Besatzungszone)
    Fahrzeug:
    SIII Limo, S 110L "Ludmila", S110 LS "Magdalena", S120 L "Tereza", Suzuki SFV 650 + GSX 1250, demnächst Superb III 1.4 TSI ACT Style Limo
    Werkstatt/Händler:
    Ich selbst/Autohaus Liebe Eisleben
    Kilometerstand:
    0
    @ Mick

    genau meine Meinung. iel ist es nicht, jemanden anzugreifen oder vorzuverurteilen. Ich denke, wenn alle etwas Toleranz zeigen, und sich jeder selbst an die eigene Nase fassen würde (da grenze ich mich nicht aus), wird ein Schuh draus. Jeder hat seine Stärken und Schwächen.

    Andreas
     
  11. #10 SkodaDuke, 15.02.2002
    SkodaDuke

    SkodaDuke Guest

    Hi,

    schuld an den vielen Unfällen mit Jugendlichen sind nicht überwiegend die Jugendlcihen selber sondern die "erfahrenen" Fahrer weil die schon einen falschen Fahrstil vormachen! Das sieht man schon in der Fahrschulausbildung, da wird auf die Fahrschule keine Rücksicht genommen, 100m vor ortsausgang wird man da schon überholt. Man wird bedrängt, geschnitten, ausgebremst, riskant überholt und und und. Kein Wunder das die Jugend das denne nach macht und durch ihre wenige Fahrpraxis die Kontrolle über das Auto verlieren!


    mfg André, FL
     
  12. #11 FeliSport, 15.02.2002
    FeliSport

    FeliSport Guest

    @ Andre'

    das stimmt was ich schon in der fahrschule erlebt habe!

    ich mache die schlechtesten erfahrungen mit sogenannten "muttis" die frauen der älterren generation fahren einfach zu vorsichtig!wenn man einfach auf ner hauptstrasse anhält nur um einen aus der nebenstrasse vorzulassen dann könnt ich mich aufregen.
    was mich bei älteren stört ist,das manche noch mit 65 oder so autofahren.die können sich ´beim einparken nicht mal richitg umdrehen.man sollte echt eine grenze für autofahrer setzen die das alter vorschreibt.
    ich bin der meinung 60 wäre die grenze!

    tja ich gehöre zu der generation fahranfänger seit 6 monaten :-))))

    mfg kevin
     
  13. #12 Marccom, 15.02.2002
    Marccom

    Marccom Guest

    @felisport

    Hoffentlich wird Dein Vorschlag Realität.

    Möchte dann Dein dummes Gesicht sehen, wenn Du 60 bist.

    Bei solchen unreifen Argumenten (sorry) fällt mir immer spontan mein guter alter Vater ein. Dieser ist mittlerweile 64 und fährt seit fast 40 Jahren ! unfallfrei. Ihm würde ich jederzeit, jedes Auto anvertrauen. Soviel dazu!!!

    Fazit: Wie es einige meiner Vorredner schon erläuterten, ist es nicht zwangsläufig vom Alter abhängig, wie sich der Fahrstil einzelner darstellt, sondern von der Einstellung zum Autofahren.

    Ich habe mit knapp 20 Jahren recht spät meinen Führerschein gemacht und werde jetzt 24, bin bis jetzt unfallfrei (toi,toi,toi) und habe in der Zeit knapp über 100.000 km zurückgelegt. Als vorsichtiger Autofahrer würde ich mich aber auf keinen Fall bezeichnen. Ich fahre oft zw. 5 und 15 km/h zu schnell (wenn auch nicht unbedingt absichtlich) und auf der Autobahn fahre ich das, was das Auto hergibt (wenn´s die Verkehrssituation zulässt). Bin aber auch der Meinung, dass ich jederzeit nur 1sec nicht aufpassen brauch und schon... .

    Der 70jährige Opa mit Hut baut mal einen Unfall...der 40jährige 5erBMW-fahrende Manager passt mal nicht auf... der 32jährige Vater von 2 Kindern lässt es mal krachen...und der 18jährige Schnösel mit 6 Monaten Führerscheinerfahrung ist auch mal dran...wünschen tu ich es keinem, aber es passiert nun ma´l.

    Wenn jeder von uns sich regelmässig bewusst machen würde, was für eine mächtige Waffe er da täglich bewegt...vorraussichtliches Fahren wallten lassen würde...und gerade im Straßenverkehr auch mal an andere denken könnte...bräuchten wir uns um Fahranfänger, Opis und Muttis keine Gedanken machen!

    Bis dann...


    Marc
     
  14. dan

    dan Guest

    Mal ehrlich, das ist aber eine recht trockene und einseitige Statistik. Erstmal gibt es wesentlich mehr jugendliche Fahranfänger als Rentner im Straßenverkehr. Also ist die Unfallwahrscheinlichkeit bei Rentnern schon um einiges geringer. Das wirkt sich natürlich immens auf die tatsächliche Unfallhäufigkeit aus. Sicher sind jugendliche Fahranfänger ein größeres Risiko. Sie sind jung, haben Elan, wahnsinnigen Bock auf's Autofahren, sind leicht zu beeinflussen und überschätzen sich maßlos selbst. Die Rentner dagegen fahren lieber um einiges zu langsam als zu schnell, teils sehr ängstlich, verlieren leicht den Überblick und reagieren grauenhaft langsam auf Gefahrensituationen.
    Die wirklich gefährlichsten Situationen hatte ich bisher mit Rentnern. Rentner reagieren einfach weniger vorhersehbar als andere Autofahrer.
    Trotz dem ist eine Begrenzung der Motorleistung der Fahrzeuge für jugendliche Fahranfänger, gerade so wie es beim Motorrad gehandhabt wird, eine hervorragende Idee.

    MfG Dan
     
  15. #14 FeliSport, 15.02.2002
    FeliSport

    FeliSport Guest

    @ marccom

    tja ich finde die idee aber gut mit 60-65 ne grenze zu setzen.es ist ja nicht so das jeder ältere mann mit 60 kein auto fahren kann!
    es gibt bestimmt noch welche wie dein vater der noch gut fährt.
    was bringt es denn wenn ich mit 70 halblind noch auto fahre?da sollte man lieber einen eignungstest machen ob man noch zum fahren geeignet ist.

    aber seien wir doch mal erlich wie oft regt man sich im strassenverkehr darüber auf?ich kenne viele...nicht nur ich rege mich manchmal auf.du hast dich sicherlich auch schon geärgert oder über ältere leute im strassenverkehr!

    ja und das jedem einen unfall passieren kann stimmt auch!ich wünsche es auch keinem.

    mfg kevin
     
  16. #15 Marccom, 15.02.2002
    Marccom

    Marccom Guest

    Meine Angaben waren nicht statistisch gemeint, sondern lediglich als Beispiel.

    Natürlich hab ich mich schon über Opas aufgeregt, die sich vom Erlös Ihrer Lebensversicherung einen Omega 3.0 kaufen und dann mit 30 durch die Stadt schleichen.

    Nur jeder von uns wird sich noch sehr oft über andere Verkehrsteilnehmer aufregen. Die Frage ist nur wieviele von denen wohl über 60 sind.

    Gegen den Vorschlag ab eines gewissen Alters eine Eignungsuntersuchung einzuführen, hätt ich ja nix, aber vorgeschlagen wurde eine generelle Altersbegrenzung ab 60. Das würde ja heissen jeder über 60 muss zukünftig mit dem Buss fahren und welches Problem soll das lösen?

    Motorbegrenzung für Fahranfänger bringt IMHO auch nichts. Unser 2001er Corsa 1.2 75PS (ist wieder nur ein Beispiel!!!)ist sehr gut eingefahren, dreht zügig, willig brummend hoch und fährt nach Tacho 185 Spitze. Und wenn ich auf der Landstraße die Gänge sportlich ausdrehe, bin ich dementsprechend gefährlich unterwegs. Wäre ich ein Fahranfänger, würde sich der jeweils nächste Baum schon hungrig wartend das Lätzchen umbinden. Wenn ich das ständig machen würde, würde es bei mir dann auch nicht lange dauern, bis man dann einen solchen Baum aus der Fahrgastzelle schweißen muss.

    Autofahren ist und bleibt für alle Altersgruppen eine Frage der Vernunft, Akzeptanz und Vorraus- und Übersicht. Nur so könnten viele Probleme gelöst werden.


    Marc
     
  17. #16 Christian, 15.02.2002
    Christian

    Christian Guest

    naja, entweder sie sind über 60, oder ne Frau *kopfeinzieh*


    Ok, ja die Leistungsbegrenzung ist wohl schmarrn, mein 45 PS Polo ging auch 185 lt Tacho. Wie wärs aber mit ner Geschwindigkeitsbegrenzung auf was weiss ich 100 - 120 ?


    Christian
     
  18. #17 stroblinger, 15.02.2002
    stroblinger

    stroblinger Guest

    man muß einach unterscheiden was für ein auto mit welcher leistung fährt....

    ein Polo G40 mit 130 PS is was anderes als ein Audi A8 mit 130 PS...

    eine Art Leistungsgewicht wie beim motorrad wär auch ned schlecht sagen wir max 75 PS bei 1000 kg (also so vom verhältnis her).

    is wohl sinnvoller als alles andere.

    ne allgemeine beschränkung auf 100-120 is schlecht kontrollierbar.
    Außerdem kann auf einer engen, kurvigen Landstraße 100 viiieeeelll zu schnell, aber wenn der wagen rel wenig leistung hat kommt er gar ned aufgrund der kurven auf so kritische geschwindigkeiten.
     
  19. ?

    ? Guest

    Die Tauglichkeitsuntersuchung kann schneller kommen wie es einigen lieb ist, die EU-Kommisare unterhalten sich seit geraumer Zeit über mögliche Lösungen, so ist z.b. ein Sehtest für Fahrer ab 60 im Gespräch aber auch ein Führerschein auf Zeit für alle Altersgruppen. Die Vorstellung der Komissare geht in Richtung einer Erteilung für 10 Jahre, anschließend soll dann eine ärztliche Untersuchung und ein Test der Reaktion und Auffassungsgabe überprüft sowie ein Sehttest durchgeführt werden.
    Ein derartiger Test ist heute bereits für Busfahrer über 50 bzw. für neu erworbene Busführerscheine alle 5 Jahre Vorschrift, in abgeschwächter Form auch für LKW-Fahrer, der Test ist kein Zuckerschlecken, einige (auch junge) Fahrer dürften wohl dann erneut eine Fahrerlaubnisprüfung ablegen (Vorschrift beim nichtbestehen). Alle Untersuchungen und Test's kosten in Deutschland zur Zeit ca. 350 - 450 €, also wahrlich kein Pappenstiel. Naja wie schon gesagt, einige EU-Kommisare würden so etwas gern auf den Weg bringen, hoffen wir das es uns erspart bleibt.

    @dan
    Du täuschst dich mit deiner Annahme das es mehr jugendliche Fahrer gibt, der Anteil der über 60 jährigen Fahrer in Deutschland liegt bei 25%!!!
     
  20. AdMan

    Schau dir mal den passenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. ?

    ? Guest

    Hier mal ein recht interessanter Text der in einer Sendung der ARD zum Thema "Fahrtüchtig im Alter" zum besten gegeben wurde, ich denke er beschreibt ganz gut die Probleme die ältere Menschen beim Autofahren haben. Von Zwangsentzug beim Führerschein halte ich nicht das geringste, denn es gibt durchaus Senioren die körperlich und geistig fit sind. Ein Sehtest und auch ein Erste Hilfe Kurs sollte hingegen alle 3 - 5 Jahre für sämtliche Führerscheininhaber Pflicht sein!
    Okay nun der Beitrag aus der Sendung Teledoktor:

    Können ältere Menschen noch gut Autofahren? Ist das nicht eine Frage, die man sich stellt, wenn mal wieder ein alter 'Trottel' im Schneckentempo über die Strasse kriecht?
    Die Antwort ist gar nicht so einfach, denn eines ist sicher: Die Unterschiede bei den Fahrleistungen der älteren Menschen sind riesig. Der eine fährt problemlos und fehlerfrei bis ins hohe Alter, der andere wagt sich nur noch ganz vorsichtig auf die Straße.

    Um das gleich klar zu machen: Aus der Statistik geht hervor, daß das Unfallrisiko junger Autofahrer viel größer ist als das der Alten. Das Alter sagt wenig über die Fahrtüchtigkeit aus. Zwar ist das Unfallrisiko vom 65. Lebensjahr an etwa zweimal höher als das der 35-jährigen Kraftfahrer, es ist aber immer noch viel geringer als das von jugendlichen Fahrern, die den Führerschein erst kurze Zeit haben.

    Das Älterwerden macht sich für den Autofahrer auf drei Gebieten bemerkbar: Die Reaktionszeit wird länger, das »Kurzzeit-Gedächtnis« läßt nach und das Seh- und das Hörvermögen gehen zurück. Ältere Menschen wissen das meistens und sie gleichen das aus, indem sie vorsichtiger fahren und weniger Risiken eingehen. Daß sie deswegen langsamer unterwegs sind, macht sie aber manchmal zum Verkehrshindernis.

    Das hier sind typische Situationen, in denen ältere Autofahrer Fehler machen. Bei der Vorfahrt an einer Kreuzung z.B. oder beim Einfädeln im Verkehr auf der Autobahn, oder hier, beim Linksabbiegen. Situationen also, die nicht mehr gut überschaut werden können, weil Körper, Kopf und Augen nicht mehr so beweglich sind.

    Heute schon ist jeder vierte Autofahrer über 60 Jahre alt sein, und bald wird es viele neunzigjährige, ja sogar einige hundertjährige Autofahrer geben!
    So wie es bei der Jugend unbelehrbare Rowdies gibt, so gibt es auch Ältere, die stur bleiben und nicht einsehen wollen, daß sie eigentlich nicht mehr Auto fahren sollten.

    Also, lassen Sie ab dem sechzigsten Lebensjahr in regelmäßigen Abständen die Augen testen. Auch sollte ab und zu überprüft werden, ob die Fahrtüchtigkeit nicht durch Krankheiten eingeschränkt ist. Durch Diabetes zum Beispiel, oder durch Probleme mit der Wirbelsäule, die schränken die Beweglichkeit ein, und Medikamente können schläfrig machen.

    Andererseits aber fürchten sich viele ältere Menschen, der Führerschein könnte danach weg sein. Der Hausarzt weiß natürlich am besten, wie es um die Fahrtüchtigkeit seiner betagten Patienten steht. Aber er darf den Führerschein nicht einziehen. Er kann nur raten, ihn abzugeben. Hören Sie auf Ihren Arzt! Sie sind dann immer noch mobil, denn regelmäßiges Taxifahren ist billiger als ein eigenes Auto zu unterhalten.
     
  22. ?

    ? Guest

    In Oslo gibt es nun ein Projekt für Senioren:

    Ein Spezialkurs soll Oslos autofahrende Senioren zu mehr Verkehrssicherheit verhelfen. Eine entsprechendes Angebot des Verkehrsamtes stößt nach einer Meldung der Tageszeitung "Dagbladet" bereits auf große Resonanz. Per Brief wurden die 2.240 über 70 Jahre alten Fahrer in der Hauptstadt über die knapp 100 Euro teuren Auffrischungskurse informiert.

    Zwölf Stunden lang, verteilt auf vier Sitzungen tagsüber, können sich die "grauen Panther“ über den Großstadtverkehr und wichtige Verhaltensregeln informieren. Wer möchte, kann anschließend zusammen mit einem Fahrlehrer noch ein paar Runden drehen, entweder als Fahrer oder als Passagier und dabei noch praktische Fragen klären. Ganz wichtig: Es folgt keine Prüfung, und die Teilnehmer müssen keine Angst haben, ihren Führerschein zu verlieren. Denn Ziel des Kurses ist es, den Senioren zu mehr Mobilität zu verhelfen. Außerdem soll ihr Selbstbewusstsein gestärkt werden.
     
Thema:

Studie: Senioren fahren sicherer - Youngster sind Sicherheitsrisiko

Die Seite wird geladen...

Studie: Senioren fahren sicherer - Youngster sind Sicherheitsrisiko - Ähnliche Themen

  1. FL Greenline Fahrer gesucht

    FL Greenline Fahrer gesucht: Hi, ich bin mal ganz unbürokratisch auf der Suche nach jemandem mit einem 1Z Facelift Greenline. Zwei Fragen dazu: 1) Thema "Anlassen": ist es...
  2. Wieviele 2.0 TSI Fahrer gibt es hier? Erfahrungen?

    Wieviele 2.0 TSI Fahrer gibt es hier? Erfahrungen?: Ich bin stolzer Besitzer eines 2.0 TSI DSG Kombi und bin total zufrieden damit. Schönes Understatement gegenüber den ganzen RS, mehr Platz, Mega...
  3. Suche Fensterheber vorne links Fahrer 3t 2008

    Fensterheber vorne links Fahrer 3t 2008: Suche einen fensterheber, also da wo die seine drin sind das Teil. Vll kann ja jemand nettes aus dem Form helfen. FAHRZEUG ist eine skoda superb...
  4. Steuerkette ist fällig – wie weit kann ich noch fahren?

    Steuerkette ist fällig – wie weit kann ich noch fahren?: Moin moin, ich denke mal, es ist kein Roomster-spezifisches Problem, deshalb in diesem Unterforum: Bei unserem Roomster (BJ2009, 1.2, 51kW)...
  5. Frage an die DSG Fahrer

    Frage an die DSG Fahrer: Hallo ich habe mal eine Frage . Wenn ich im D Modus an der Ampel stehe Dreht er ca 800 U Wenn ich auf M Modus schalte geht er auf ca 1200 hoch !...