Stromstärke der USB-Ports

Dieses Thema im Forum "Skoda Superb III Forum" wurde erstellt von ben2015, 29.06.2016.

  1. #1 ben2015, 29.06.2016
    ben2015

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    Hallo,

    weiß einer wie hoch der maximale Strom des USB-Ports vorne, beim Handschalter, und der des hinteren, in der Mittelkonsole, ist?
    Ich schreibe nicht dazu, dass ich in der Infotainment-Anleitung schon gesucht habe, das ist ja selbstverständlich.
     
  2. AdMan

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  3. #2 Mäxchen, 29.06.2016
    Mäxchen

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    Habe ganz dunkel 500mA im Kopf,
    bin mir aber nicht sicher.


    Grüße Lars
     
  4. #3 behemot, 29.06.2016
    behemot

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    Das wäre USB-Standard (bis USB 2.0). Das hindert aber keine Ostasiaten, Platinen mit weniger Versorgung zu bauen (ich komme aus der IT).

    Meine Vermutung ist aber eine ganz andere: Der USB hinten kommt ja mit der 230V-Dose - der Ingenieursgedanke kam also von Stromversorgung und nicht Datenaustausch. Somit könnten bis 2A drin sein. Das ist aber auch nur spekulativ. Messen kann ich dank Wartezeit nicht.
     
  5. #4 Daniel0984, 29.06.2016
    Zuletzt bearbeitet: 29.06.2016
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    Das ist so nicht korrekt. Es werden bei USB 2.0 nur 100 mA garantiert und Geräte können beim Hostcontroller nach bis zu 500 mA anfragen - was aber nicht akzeptiert werden muss.

    Da verhält sich zumindest das Columbus Radio standardkonform.
    Die hinteren USB Ports werden lediglich zum laden konzipiert sein und geben daher wahrscheinlich mehr Strom.
     
  6. #5 Jacob21, 29.06.2016
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    500mA steht auch in der englischen Anleitung für den Octavia 3.
     
  7. #6 Peter1804, 29.06.2016
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    Wie viel mA brauchtvden ein iPad zum laden? Am Pc geht es meines wissen nicht. Man braucht den iPad adapter. Ich kann mich auch irren.
    Zudem hat man doch beim Navi --> medien --> juckbox die möglichkeit von 2 USB ports auszuwählen?
    Oder bin ich falsch
     
  8. #7 behemot, 29.06.2016
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    Recht hat er:
    4,40 V bis 5,50 V an einem Low Powered Port (100 mA)
    4,75 V bis 5,50 V an einem High Powered Port (500 mA)
    4,45 V bis 5,50 V an einem USB 3.0-Port (900 mA)
     
  9. #8 fredolf, 29.06.2016
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    Wenn es eine reine USB-Ladebuchse ist, mit der sich keine Verbindung zum Infotainment herstellen lässt, kann die natürlich grundsätzlich mehr als 0,5A (Maximum-USB-2-Norm) bereit stellen. Dass ist dann nicht anders, wie mit jedem gewöhnlichen 12V-USB-Ladeadapter, den man in die 12V-Steckdose stecken kann.

    USB-Buchsen, mit denen man z.B. einen USB-Stick oder ein Smartphone mit dem Fz-Infotainment verbinden kann, stellen beim Versuch des Verbindungsaufbaus ebenfalls nur maximal 500mA zur Verfügung.

    Umgehen kann man das mit speziellen Ladekabeln, mit denen dann aber zwangsläufig kein Verbindungsaufbau zum Infotainment möglich ist.

    Meine serienmässige Fz-USB-Buchse im O3 kann damit mindestens 1,1A liefern. (hängt natürlich immer auch von der Kabellänge und dem Kabelquerschnitt ab). Das wird beim S3 mit einiger Sicherheit nicht anders sein.
     
  10. #9 Daniel0984, 29.06.2016
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    Das hast du schön aus Wikipedia kopiert - aber leider nicht den Rest: ;)

    Erst nach Freigabe durch den Host-Controller darf ein Gerät mehr als die bei einem Low Powered Port erlaubten 100 mA, aber nicht mehr als 500 mA (bis USB 2.0) bzw. 900 mA (USB 3.0[9]) Strom beziehen. In der Praxis bleibt eine kurzzeitige Überlastung eines USB-Ports meist folgenlos.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus#USB_2.0_und_Hubs
     
  11. TomEdl

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    Da ist viel graue Theorie dabei. Was die USB-Spezifikationen sagen und nicht sagen, hat mit der Praxis nichts zu tun.
    Die USB-Anschlüsse im Auto und bei den meisten PCs haben eine Strombegrenzung welche nicht verstellbar ist. Windows jammert beim Überschreiten der maximal zulässigen Stromaufnahme zwar gerne, kann aber überhaupt nichts dagegen tun - nicht einmal den USB-Port abschalten. Meistens ist als zusätzliche Sicherheit noch eine Polyfuse verbaut, die im Fehlerfall ganz abschaltet.

    Warum laden dann Handys und andere Geräte mit Datenkablen nur mit 500mA? Ganz einfach - weil das Handy den Ladestrom begrenzt, nicht der USB-Port! Das macht es genau deshalb, um die USB-Spezifikationen einzuhalten (was es genau genommen damit aber eh nicht macht, weil angefordert werden die 500mA in den wenigsten Fällen).
    Was hat es dann mit den oben genannten "Spezialkabeln" auf sich? Es handelt sich hierbei um Kabel, bei denen die beiden Datenleitungen mit einem Widerstand <100R gebrückt sind (gemäß Spezifikaton). Meistens wird aber auf einen Widerstand verzichtet und die beiden Leitungen werden einfach miteinander verbunden. Damit weiß das Handy: "AHHH, ich hänge an einem Wandnetzteil". Denn diese Brücke befindet sich meistens in den Steckernetzteilen, um mit normalen Daten-USB-Kabeln trotzdem schnell laden zu können.

    Meistens reicht es aus, nur während dem Anstecken die beiden Leitungen kurz zu brücken - das Smartphone etc. wird sich dann den maximal zulässigen Ladestrom genehmigen, sofern die Spannungsversorgung des USB-Ports nicht in die Strombegrenzung läuft oder die Spannung durch einen zu hohen Leitungswiderstand nicht zu weit absinkt. Eine Datenverbindung wird dabei dann aber nicht mehr aufgebaut.

    Letztendlich gibt es bei vielen Android-Smartphones auch noch die Möglichkeit, den Ladestrom völlig unabhängig einstellen zu können - Root und Custom-Firmwares oder Custom-Kernel vorausgesetzt.

    Bei Apple und Blackberry wird (wurde) das teilweise ein wenig anders gehandhabt, bei solchen Geräten gibt es noch die Möglichkeit per Busverbindung USB-Ports aufzuwecken und/oder den "Schnelllademodus" beim Host-Gerät anzumelden - diese Unterstützung habe ich bisher aber nur bei Lenovo-Notebooks gesehen. Ich weiß nicht, ob das mittlerweile noch verfolgt wird.
     
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  12. #11 SuperB 2002, 29.06.2016
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    2 A, wenn ich mich nicht irre. Schön, wenn dann die 220 V Steckdose vorhanden ist.
     
  13. #12 fredolf, 29.06.2016
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    Wie auch immer.
    Das Ergebnis zählt und die Methode ist einfach und unabhängig vom Smartphone (oder Navi)
    Es fließen bei mir bis zu 1100mA ohne dass die Spannung unter 4,95V sinkt.
    (Mit 2A Lader fließen bei dem selben Smartphone übrigens auch maximal nur 1,3A)
    Außerdem gibt es keine Fehlermeldungen am Fz-Infotainment, wie sie sonst, bei Verwendung von einfachen USB-Datenkabeln, auftreten können.
     
  14. Didi62

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    Boah.
    Mal wieder ein Fred mit typischen Forums-Antworten.
    Jede Menge "könnte", "müsste", "wid so sein", "normalerweise", "ich glaube", "ich vermute", "ich könnte mir vorstellen".
    Keiner weiss was genaues, aber alle machen mit. Mensch Leute, das hilft doch keinem!
    Ssso. Jetzt prügelt auf mich ein *duck*
     
  15. TomEdl

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    Vorderer USB-Port, Smartphone OnePlusOne:
     

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  16. #15 fredolf, 29.06.2016
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    na dann haben wir ja jetzt die Bestätigung:
    es sind locker über 1100mA am vorderen USB-Port möglich. Die Tabelle/Diagramm zeigt ja nur den Ladestrom und nicht den Gesamtstrom der vom Adapter kommt.
    Das geht aber eben nur mit einem speziellen Ladekabel oder einem Smartphone, welches die 500mA-Grenze von sich aus aufheben kann.

    Hätte mich auch gewundert, wenn es da zum O3 relevante Unterschiede geben würde.
     
  17. TomEdl

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    Laut Log war es schon ziemlich inaktiv, also kommt das schon zum Gesamtstrom hin.

    War ein normales Datenkabel und die Datenverbindung stand, aber ich hatte im Kernel 2000mA eingestellt.
     
  18. #17 fredolf, 29.06.2016
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    was man (wenn man es denn fachlich überhaupt kann) vermutlich nicht bei jedem Smartphone machen kann...

    wenn die gut 1100mA ungefähr mit dem tatsächlichen Stromfluss zum Smartphone identisch sind, deckt sich das ja ziemlich genau mit meinen direkten Messungen beim O3.
     
  19. TomEdl

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    Nein, nicht alle Geräte unterstützen diese Funktion auf der Hardwareseite. Wenn doch, dann benötigt man dafür mindestens einen installierten Custom-Kernel, wenn nicht sogar eine ganze Custom-Firmware. Aber das ist alles kein Hexenwerk.

    Leider habe ich hinten nur die 230V-Steckdose (weil Octavia) und muss einen Vergleich zwischen vorderer und hinterer Buchse schuldig bleiben. Ich nehme aber an, dass es sich um technisch idente Netzteile handelt, die die 5V-USB zur Verfügung stellen (Kostenersparnis wegen Lagerhaltung usw.). Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier unterschiedliche Teile verwendet wurden.
     
  20. AdMan

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  21. #19 fredolf, 30.06.2016
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    Deswegen dürfte die Ladekabel-Methode deutlich universeller sein, denn die funktioniert automatisch mit jedem Smartphone oder Navi.
    Gerade bei meinem Garmin Navi war es schon nervig, wenn es bei Anschluss an die günstiger gelegene Fz-USB-Buchse über ein normales USB-Kabel immer zu Meldungen und Startverzögerungen gekommen ist.
     
  22. TomEdl

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    Natürlich ist sie das. Ich habe nur meine Möglichkeiten genutzt um nicht ein anderes Kabel suchen zu müssen. Das Ergebnis wäre ident gewesen.
     
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