Starthilfekabel wer weiß mehr

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123tdi

Guest
Hallo

Brauche Starthilfekabel. Nun ich unsicher welche Querschnitt man nehmen soll.. welche Länge.

und es geben Starthilfekabel mit Kupferbeschichtetes Alu.. was sein besser reines Kupfer warum Alu mit Beschichtung. Kann mir jemand erklären?

Ebenso manche Starthilfekabel haben Schutz vor Überspannung eingebaut. Was ist da eingebaut. Ich will Starthilfekabel selber Bauen.. Kaufen 4 Batteriekrokoklemmen und gut ist.

Danke für INfos
 

digibär

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Ich habe mir vor Jahren eins von Westfalia gekauft - 35mm², 3,5m lang, hat um die 80 Euro gekostet. Ich bin mir nicht sicher, ob selbst bauen lohnt, denn gute Zangen kosten ja allein schon über 10,- Euro pro Stück (doppelseitig, große Kontaktflächen, schlanke Isolierung). Kupferleitung alleine ist auch nicht sooo günstig...
 
Bernd64

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nordlaender

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Meines hat 25 qmm Querschnitt und ist 3,5 m lang. Kostete damals irgendwas zwischen 10 und 15 EUR.
Ich glaube nicht, dass sich selbstbauen lohnt.
 

Gast22170

Guest
123tdi schrieb:
Nun ich unsicher welche Querschnitt man nehmen soll.. welche Länge.
Hallo 123tdi,

der ADAC empfiehlt einen Querschnitt von mindestens 16 mm² für Motoren über 2,5 l Hubraum sowie für alle Diesel-Pkw mindestens 25 mm². Weiterhin gibt er folgende Tipps:
"Biegsamkeit: Ein aus dicken Kupferdrähten gewickeltes Kabel ist zwangsläufig starrer als eine feinadrige Ausführung. Berücksichtigen Sie, dass sich bei Kälte das Isoliermaterial zusätzlich verhärtet!
Isolierung der Polzangen: Diese müssen, um bei einer unbeabsichtigten Berührung von Metallteilen am Auto Kurzschlüsse zu vermeiden, komplett in Kunststoff ausgeführt sein. Nur die Kontaktteile in der Zangenspitze bestehen aus Metall"
Quelle: http://www.adac.de/infotestrat/reparatur-pflege-und-wartung/batterie/default.aspx?tabid=tab4

Im Text wird auch darauf hingewiesen, dass auf einen Überspannungsschutz verzichtet werden kann, wenn das Kabel entsprechend der ADAC-Anleitung eingesetzt wird. Die klingt für mich plausibel. Die angegebene DIN bzw. ISO-Norm beschreibt die Anforderungen an das Kabels für den Einsatz in Straßenfahrzeugen und einen Spannungsbereich von 60 bis 600V.

All das - und da schließe ich mich meinem Vorredner an - dürfte in einem handelsüblichen Kabel für kleines Geld gewährleistet sein. ...so schön Selbstbau auch ist :thumbsup:

Grüße Michael
 
Rumgebastel

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Empfehlungen gut und schön...im Zweifel tuts (fast) jeder Draht, den man da hat. Musste neulich aus der Not heraus mit nem 7,5mm²-Kabel Starthilfe geben, weil nix anderes da war und das ging auch. Sollte man nur nicht allzu lange dran lassen...

Hab mir kurz danach bei sonem Billigladen (Metzen war das glaube) für 4,99€ nen richtiges 16mm²-Starthilfekabel gekauft, was sogar recht robust ist.
 
Berndtson

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Rumgebastel schrieb:
Musste neulich aus der Not heraus mit nem 7,5mm²-Kabel Starthilfe geben,
Klär mich mal auf, wo du den Querschnitt herhast?? 6² oder 10² nehm ich dir ja ab, aber 7,5². lol
 
Hellacopter

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Berndtson schrieb:
Klär mich mal auf, wo du den Querschnitt herhast?? 6² oder 10² nehm ich dir ja ab, aber 7,5². lol
Der Nickname sagt doch schon alles :P (bitte nicht ernst nehmen ;) )
er hat 6² und 1,5² paralell genommen :thumbsup: :thumbsup:
 

Bernie

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Ein Kabelquerschnitt von 16mm² ist für einen PKW absolut ausreichend.

Kleinere Querschnitte sind ein Spiel mit Risiko und nicht zu empfehlen.
Wenn nämlich die zu ladende Batterie stark entladen ist, werden enorme
Ströme über dieses Kabel fliessen und zu einer starken Erwärmung dieses Kabels
führen und eventuell einen Kabelbrand auslösen. Dieses Risiko sollte man nicht
ausloten.

Noch ein Tip zum Anschliessen dieses Starthilfekabels.

Wenn Starthilfe für ein Auto gegeben werden soll, wie folgt das Kabel anklemmen.

Zuerst kommt der Pluspol vom stromabgebenden Autos, dann der Pluspol vom strom-
aufnehmenden Autos.
Nun wird der Minuspol vom stromabgebenden Autos an die Batterie angeschlossen.

Da man im Voraus nie weiß, wie tief die zu ladendene Batterie entladen ist, wird
der Minus am stromaufnehmenden Auto an einen "großen" Widerstand, also nicht an den Minus
direkt an der Batterie genommenangeklemmt.
Idealerweise nimmt man den Motorblock oder Karroserie des stromaufnehmenden Autos als Minus.

Nun startet man das stromgebende Auto und gibt etwas Gas, damit die Drehzahl der Lichtmaschine
erhöht wird und startet danach den stromaufnehmenden Motor.

Nach erfolgreichem Start des stromaufnehmenden Autos werden die Kabel in umgekehrter Reihenfolge
wie oben erwähnt wieder abgeklemmt.

Klingt alles etwas fachchinesisch, ist aber in der Praxis "narrensicher" und vor allen Dingen werden
die gefürchteten Stromspitzen für die elektrischen Geräte minimiert.

Überhaupt sollten natürlich bei oben erwähnter Starthilfe bei beiden Autos alle elektrischen Geräte
wie Radio usw. abgeschaltet sein.

So, nun viel Spass bei deiner Bastelei, aber im Fachhandel gibt es schon für wenig Geld gute Kabel,
die sogar eine GS- Zulassung oder TÜV-Zertifikat haben.

Grüße von Bernie
 

123tdi

Guest
Bernd64 schrieb:
Hallo

Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß es ein einfaches Starthilfekabel auch macht.
SIehe hier : http://www.lidl-shop.de/de/Auto-und...tarthilfekabel-25-qmm?et_cid=16&et_lid=328103
Mehr braucht man für einfache Starthilfe nicht.
Auch hier gibt es eine große Auswahl :
http://www.system-elektrotechnik.co...wse&category_id=11&Treeid=1&Itemid=63&lang=de

Gruß Bernd
genau diesen Starthilfekabel habe ich gesehen bei Lidl shop, daher die Frage was sein das mit Aluminium? sein billigers glumbe.. nix gut. alu? oder... daher ich fragen...

na ja gehe gucken bei Elektroschrott bei Firma, kann da genug Kabel mitnehmen.. alles verfügber. 16mm2 oder 25mm oder sogar 50mm2... okay je größer umso besser aber dann wieder viel gewicht im Fahrzeug.. dann ich lesen neue Auto mit elektronische Einspritzsystem darf nur Kabel mit Elektronikschutz verwendet werden. Glaube sein besser. Baue dann halt Varistore oder Z Diode ein... na ja werde schon nicht um die Ohren fliegen. nacher sparen an Schutz und für 1000edne Euro elektronik am Auto kaputt. besser habe elektronikschutz...
 

123tdi

Guest
oder sein da ferritkerne dran, zur Hochfrequenzunterdrückung.. will und brauche Schutz an meine Starthilfekabel
 

digibär

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Aus Erfahrung weiß ich, daß gerade die billigen (Blech-)Polzangen an billigen Starthilfekabeln die Prozedur des Fremdstartens gerne zum Horror werden lassen. Die Pole bzw. Polklemmen sind manchmal einfach so geformt, daß es schwierig wird, diese Dinger vernünftig anzubringen. Es ist mir mittlerweile ein großes Vergnügen geworden, bei solchen (fehlschlagenden) Aktionen das billige Kabel entfernen zu lassen, um dann meins anzubringen, womit es dann doch noch erfolgreich geht. :D
 

Mucki

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Noch ein Tip zum Anschliessen dieses Starthilfekabels.

Wenn Starthilfe für ein Auto gegeben werden soll, wie folgt das Kabel anklemmen.

Zuerst kommt der Pluspol vom stromabgebenden Autos, dann der Pluspol vom strom-
aufnehmenden Autos.
Nun wird der Minuspol vom stromabgebenden Autos an die Batterie angeschlossen.


Nach erfolgreichem Start des stromaufnehmenden Autos werden die Kabel in umgekehrter Reihenfolge
wie oben erwähnt wieder abgeklemmt
Kann mir dies mal jemand erklären ?

Ich bin selbst Elektroniker, und habe etwas Ahnung von den Dingen.

Wenn Spannungsquellen parallel geschaltet werden fliessen immer Ausgleichsströme da die Spannungen

und Innenwiderstände nie gleich sind.

Aber ein Strom fliesst erst wenn beide Pole verbunden sind. Ob jetzt + zuerst oder - ist völlig Banane.

Elektrisch ist die Reihenfolge völlig egal, also welchen Hintergrund soll das haben.

Beim Anschliessen der Batterie z.B. gibt es ja auch die Regel erst + dann -, und beim Abklemmen erst - dann +.

Dies hat ja auch einen plausiblen Grund. Aber bei der Starthilfe sehe ich keinen Sinn einer bestimmten Reihenfolge beim

Anschliessen oder Abklemmen.

Zumal ich dies auch schon genau andersrum gelesen habe.
 

TheWape

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Ein Grund warum zuerst + und dann - beim Anschließen ist folgender: Quasi das ganze Auto ist mit dem Minuspol der Batterie verbunden und liegt auf Masse.

Schließt du nun zuerst - an, rutscht dann doof ab und berührst ein Metallteil mit der +-Klemme, hast du auf der Batterie des "Spenderautos" einen Kurzschluss, der unangenehme Folgen haben kann.
 
ungarnjoker

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TheWape schrieb:
Ein Grund warum zuerst + und dann - beim Anschließen ist folgender: Quasi das ganze Auto ist mit dem Minuspol der Batterie verbunden und liegt auf Masse.

Schließt du nun zuerst - an, rutscht dann doof ab und berührst ein Metallteil mit der +-Klemme, hast du auf der Batterie des "Spenderautos" einen Kurzschluss, der unangenehme Folgen haben kann.
Das ist aber auch der einzige plausible Grund. Technisch, also elektrisch, ist wie Mucki schrieb, tatsächlich völlig wurscht in welcher Reihenfolge angeschlossen wird.

Gruß
ungarnjoker
 
ungarnjoker

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123tdi schrieb:
genau diesen Starthilfekabel habe ich gesehen bei Lidl shop, daher die Frage was sein das mit Aluminium? sein billigers glumbe.. nix gut. alu? oder... daher ich fragen...
Nimm' so'n Kabel und gut ist. Aluminium ist ok, wenn der Querschnitt stimmt. Die Kupferbeschichtung dient der besseren Kontaktgabe und dem Korrosionsschutz. Aluminium ist ausserdem billiger, als Vollkupfeleitung.
123tdi schrieb:
na ja gehe gucken bei Elektroschrott bei Firma, kann da genug Kabel mitnehmen.. alles verfügber. 16mm2 oder 25mm oder sogar 50mm2... okay je größer umso besser aber dann wieder viel gewicht im Fahrzeug.. dann ich lesen neue Auto mit elektronische Einspritzsystem darf nur Kabel mit Elektronikschutz verwendet werden. Glaube sein besser. Baue dann halt Varistore oder Z Diode ein... na ja werde schon nicht um die Ohren fliegen. nacher sparen an Schutz und für 1000edne Euro elektronik am Auto kaputt. besser habe elektronikschutz...
Wenn ich so einen Text lese, kann ich Dir nur raten, daß Du besser die Finger vom Selbstkonfektionieren läßt. Alleine die Idee mit der Zener-Diode und dem Varistor bringt mich zu dieser Auffassung. Eine Z-Diode ist zwar zur Spannungsbegrenzung geeignet, aber nicht in diesem Strombereich. Und was soll der Varistor? Willst Du die Spannung bei der Starthilfe langsam ansteigen lassen? Ich kenne keinen handelsüblichen Varistor, der für die beim Fremdstarten entstehenden Ströme geeignet wäre. Bei der Starthilfe brauchst Du sofort den maximal verfügbaren Strom, im Idealfall den Kurzschlußstrom der Spender-Batterie. Du spielst bei Deinen Bastelversuchen gerade mit der Elektronik Deines Autos, statt sie zu schützen.
 
revilo

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An einer Autobatterie können brennbare Gase (Knallgas) enstehen. Gehe ich jetzt mit einem Kabel direkt an den Batteriepol so kann durch den Ladestrom und Spannungsausgleich ein Funke enstehen, welcher die Gase entzündet. Um dies zu vermeiden klemmt man wie oben richtig beschrieben erst die Pluspole an, danach an der starhilfegebenden Batterie den Minuspol und die andere Seite der Masseleitung an ein Karosserieteil des zweiten Fahrzeuges. Dieser Kontakt sollte so weit wie möglich von der Batterie entfernt sein.
 
Rumgebastel

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Der Nickname sagt doch schon alles :P (bitte nicht ernst nehmen ;) )
er hat 6² und 1,5² paralell genommen :thumbsup: :thumbsup:

sorry, war mehr nen tippfehler. ich meinte eigentlich 0,75 mm² ... aber das mit dem parallel nehmen ist mal nen interessanter ansatz :thumbsup:
 
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