Sp95-E10 für 1,2 TSI geeignet?

Dieses Thema im Forum "Skoda Yeti Forum" wurde erstellt von schopete, 31.08.2010.

  1. #1 schopete, 31.08.2010
    schopete

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    Hallo Gemeinde,

    bin nun mit meinem Yeti 800 km gefahren und bin mit Komfort und Verbrauch zufrieden: um die 8 l /100km. Mein alter Passat mit einer 2l Maschine und 115 PS verbrauchte etwas mehr, war aber auch schon schön sparsam.

    Will nun nach Frankreich und habe gehört, daß dort das Super-Benzin schon 10% Bioethanol enthält (Sp95-E10), Sollte man dann besser Super Plus mit 98 Oktan tanken, oder verkraftet der 1,2 l Motor den Alkohol schon? Gibt es da was offizielles von Skoda?

    Wäre dankbar für kurze Nachricht.
     
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  3. #2 hubisuper, 08.09.2010
    hubisuper

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    Mach dir nichts draus , bei uns in Deutschland wird auch Bioethanol zugemischt . :huh:

    Und allzeit gute Fahrt , wünscht Hubisuper
     
  4. #3 schopete, 23.09.2010
    schopete

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    Danke für Deine Antwort hubisuper! Scheint also noch nichts Offizielles zu geben.

    Angeblich soll ja der ADAC es erreicht haben, daß in D die Beimischung hinausgeschoben wird. Seine "Verträglichkeitsliste" hat er jedenfalls wieder zurückgezogen und wartet auch auf neue Informationen von den Herstellern.

    Habe jetzt in Frankreich Super Plus(98 Oktan) getankt, das auch nicht viel teuerer ist. Jedenfalls noch billiger als Super in D.

    Bin inzwischen 3000 km gefahren. Der Eindruck eines tollen kleinen Motors in einem schönen und gut verarbeiteten Auto bleibt! :thumbup:

    Der Verbrauch ging etwas zurück: von ca 8 l zu 7 l hin.

    Gute Fahrt mit Euerm Vehikel!
     
  5. #4 YETIMOBIL, 27.02.2011
    YETIMOBIL

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    Hallo YETIaner ,
    laut Aussage meines :) ist E10 für den YETI uneingeschränkt und ohne Bedenken offiziell von Herstellerseite
    nutzbar und soll keinen Mehrverbrauch mitbringen. Man wirds sehen. Viele Grüße.
    YETIMOBIL ;)
     
  6. hellwi

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    Schönen Gruss an den :) , aber die Aussage "soll keinen Mehrverbrauch mitbrigen" ist schlichtweg Unsinn.
    Super E10 hat einen schlechteren Heizwert als Super E5, aufgrund des höheren Ethanol Anteils. Oder anders ausgedrückt, die Energiedichte von E10 ist gegenüber E5 um ca. 3% geringer. Um auf die gleiche Fahrleistung zu kommmen, muss man also mehr auf die Tube drücken, was sich in einem entsprechenden Mehrverbrauch äußert. Parkatische Fahrversuche haben einen Mehrverbrauch von ca. 3-5% ergeben. Die weiteren Schlüsse mag jeder selber ziehen. Richtig ist, dass Skoda offizielle E10 für den Yeti freigegeben hat.
     
  7. #6 TrueJedi, 01.03.2011
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    TrueJedi

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    Was sollen die Hersteller denn auch sagen - vielleicht wir befürchten Langzeitschäden die sich erst nach 4-5 Jahren einstellen. Welcher Hersteller hat den wirklich Langzeittests gemacht - ich habe bisher von keinem gehört. Die meisten der Motoren die heute verbaut werden sind vor 5 Jahren (oder nach länger) geplant worden und da hat noch keiner an (Bio?)-Ethanol gedacht.
     
  8. bjohag

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  9. #8 Herne_1, 01.03.2011
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    Herne_1 Guest

    Da mache Motoren auch mit E85 laufen, sollten die Hersteller wissen, welche Teile zu modifizieren sind für den E10 Einsatz. 10 Jahre alte Fahrzeuge sind auch für E10 geeignet. Abhängig vom Hersteller, also nichts neues.
     
  10. #9 TrueJedi, 02.03.2011
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    TrueJedi

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    Das ist ja richtig, neu (entwickelte) Motoren in neuen Autos werden sicherlich diesen Anforderungen genügen.
     
  11. ALWAG

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    "Die da oben" kümmern sich eh: Um die Landwirtschaft, die dadurch auf einem Umweg und auf Kosten der Autofahrer gefördert wird. Wer baut denn die Grundstoffe an, aus denen dann der Biosprit gemacht wird? :rolleyes:
    Ein weiterer "Vorteil" ist, daß sich die Lebensmittel zunehmend verteuern, weil die dann halt z.T. in der Lebensmittelindustrie fehlen. :thumbdown:
     
  12. #11 dathobi, 05.03.2011
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    Alle aktuellen Benziner von Škoda vertragen neuen Kraftstoff E10.



    Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen


    Alle aktuellen Benziner-Modelle der Marke Škoda können mit dem neuen Kraftstoff E10 betrieben werden. Škoda trägt damit dazu bei, die Umwelt zu entlasten und die CO2-Emissionen weiter zu reduzieren. Die neuen E10-Kraftstoffe enthalten eine zehnprozentige Bioethanol-Beimischung und werden seit Jahresbeginn EU-weit an Tankstellen angeboten.

    Die E10-Betriebsfähigkeit (gemäß der deutschen Norm DIN51626-1 und der europäischen Norm EN228) gilt für alle in Škoda Fahrzeugen eingesetzten Benzinmotoren MPI, FSI, TSI und TFSI. Einzige Ausnahme bilden:

    - Felicia (Typ 791, 795, 797), Motoren 40/50 kW,
    Modelljahre 1995 bis 2002 (10. Stelle der Fahrgestell-Nr.: S, T, U, V, W, X, Y, 1, 2)

    - Favorit, Forman, Pick up (Typ 781, 785, 787), sowie alle älteren
    Modelle vor Modelljahr 1989 (z.B. S100/105/110/120/130/135/136/1000 MB)

    Diese müssen weiterhin mit der Bestandskraftstoffsorte (Super E5) mit einem Bioanteil von fünf Prozent betankt werden.

    Sollten Sie Fragen haben, nutzen Sie unsere diversen Kontaktmöglichkeiten.
     
  13. #12 Steffen's Neffe, 07.03.2011
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    "Es gibt auch eine Liste der E10-verträglichen Fahrzeuge: Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH, der ADAC und das BMU haben sie jeweils auf Ihren Seiten zum Abruf bereitgestellt...."
    Hier selber weiterlesen....
     
  14. #13 burro rider, 07.03.2011
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    ;) Mit dem Mist den "die da oben" sich ausdenken, könnte man viele Felder düngen! Mit dem der hier geschrieben wird auch noch die Brachflächen!

    Landwirtschaft: Die Milch kommt aus der Tüte, die Eier aus der Pappschachtel, der Schweinsbraten aus der Kühltheke, Brot vom Bäcker, Strom aus der Steckdose! - Landwirtswchaft und Stromerzeuger sind überflüssig! ;)

    Mit E10 sollen wir von Ölimporten unabhänger werden und werden dadurch von Lebensmittelimporten abhängiger! :cursing:

    ;) Was wollt ihr denn lieber? Genug zu essen und zu Fuß gehen oder komfortabel fahren und dafür hungern? :whistling:

    Prost (Weizenkorn) und Mahlzeit (Rübenschnitzel)

    Leo
     
  15. andi62

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    Genau die, Leo, gibt es kaum noch. Sonst könnte man ja in der Tat über die sinnvolle Nutzung brachliegender Flächen reden. Aber die Benzin-statt-Brot-Strategie ist in der Tat so ziemlich der größte Blödsinn, auf den man kommen konnte.

    Dafür ist natürlich einmal mehr Herr Sonnleitner, dieser Bauernfunktionär mit beschränkter Haftung, denn diese Art von Lobbyismus liegt ihm besonders. Jammern auf hohem Niveau wegen der armen Bauern. Dabei ist das doch einzige Berufsstand, der schon seit jeher dauersubventioniert wird, während alle anderen Wirtschaftszweige sich wechselnden Rahmenbedingungen anpassen müssen.
     
  16. maulaf

    maulaf Guest

    Vor ca. 4 jahren gab es noch einen Milchsee & Butterberg in der EU. Erst durch die rigorosen Milchquoten konnte dieser reduziert werden. Und aufgrund der Mengen vernichteter subventionierter Lebensmittel innerhalb der EU, halte ich die Aussage" Genug zu Essen oder Sprit tanken" für etwas gewagt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Butterberg
    http://www.topagrar.com/index.php?option=com_content&task=view&id=22753&Itemid=519

    Die EU wird in der Lage sein, den ganzen Biosprit innerhalb Europas selbst herzustellen. Die Biosprit-Quote soll ja bis 2020 langsam ansteigen. Und in der Zwischenzeit kann sich die Landwirtschaft und die Industrie an das Thema ökologische Bio-Sprit-Erzeugung aus Bioabfällen heran tasten. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen passen mit der E10-Einführung und der Fortschritt wird das übrige tun... welche andere Chance hätten wir denn vom Öl langsam los zukommen?

    Deutschland hat mit die niedrigsten Lebensmittelpreise in ganz Europa.
    Und unsere Bauern haben zum Teil enorme Probleme, ihre Lebensmittel zu vernünftigen Preise loszuwerden. Nicht umsonst, geben jedes Jahr Tausende von Bauern auf.
    Die haben mit dem Bio-Sprit eine reelle Chance alle Ihre Produkte auch mal loszuwerden. Insbesondere die Lebensmittel, die keiner mehr kaufen will, weil sie keine perfekte saubere Schale mehr haben.
    Die Geschichte mit dem Biogas und dem vermehrten Anbau von Mais ist wohl ein Irrweg, aber ich bin zuversichtlich, dass das noch weiter verbessert wird und in Zukunft andere Methoden zum Einsatz kommen. Mais kann man ja nicht auf Dauer auf dem gleichen Acker pflanzen, das macht der Boden nicht mit. Leider ist die Biogas Erzeugung momentan noch eine ziemlich kniffelige Kunst, die energiereiche Pflanzenteile (z.B. Mais) braucht.

    In Deutschland werden aber jedes Jahr ca. 20-25% aller Lebensmittel weggeworfen oder verderben während Lagerung/Transport...
    Früher hat es das Hausschwein bekommen, in Zukunft wird es wahrscheinlich zu Biosprit weiterverarbeitet.
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33516/1.html
    http://netzwerkvonchristen.wikispaces.com/file/view/Lebensmittel+als+Abfall+-+Boku.pdf
    Zu diesem Thema gibt es Filme, wie "We feed the world", "Frisch auf dem Müll", usw.

    In diesem Zusammenhang könnte man auch Jemanden, der täglich Fleisch, Fisch oder Milchprodukte isst, als Sargnagel für die hungernden Menschen in der dritten Welt bezeichnen...

    Gruß
    maulaf

    P.S.: Wer Ironie oder Zynismus findet, darf sie behalten...
     
  17. andi62

    andi62

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    Das ist völlig richtig!

    Und die Milchseen und Butterberge gibt es in der Tat nicht mehr. Sie waren aber auch schlicht das Problem einer gänzlich verfehlten Landwirtschaftspolitik, denn den Landwirten wurde ihre Produktion in jedem Fall abgenommen. Das ist kein sinnvolles Wirtschaftsprinzip.

    Europa wäre NICHT in der Lage, Lebensmittel und "Bio"Sprit gleichzeitig zu produieren. Es wird verkannt, dass bereits jetzt Lebensmittel nach Europa importiert werden - in großen Stil.

    Dass Lebensmittel unter Wert verkauft werden ist unstrittig. 1960 hat eine vierköpfige Familie 40 % des verfügbaren Einkommens für Lebensmittel ausgegeben - heute sind es ca. 12 %.

    Den Bauern hat man viel zu lange ihre Produkte abgenommen, obwohl sie nicht gebraucht wurden. Die Landwirtschaftspolitik führte dazu, dass Masse, nicht Klasse produziert wurde. Masse deshalb, weil alles abgenommen wurde - und das führt bekanntermaßen zum Preisverfall.Da gibt es mehr als einen Systemfehler, wenn man bedenkt, dass der Großteil der EU-Ausgaben für die Landwirtschaft draufgeht.

    Aber es wäre unsinnig, nun Lebensmittel künstlich durch Zweckentfremdung von Flächen zu verknappen.
     
  18. #17 burro rider, 07.03.2011
    burro rider

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    ;) Gegen so kompentente "Agrarfachleute" kann man leider mit den besten Argumenten nicht andiskutieren:
    Der Umfang der Brachflächen ist von der EU vorgegeben und heißt bürokratisch "Stillegungsflächen".
    Ich kenne noch ein paar Industriezweige wo kräftig subventioniert wird/wurde: Atommülllagerung, Banken, Opel, Kohlebergbau, Schiffswerften, erneuerbare Energien (Solar, Windkraft, Biogas, ... ) usw. usw.
    Masse wird produziert weil der Verbraucher billige Lebensmittel haben will! Der Marktanteil für Klasse ~ Biolebensmittel liegt bei knapp 10 % und ist seit Jahren nicht signifikant steigerbar, weil die Verbraucher mehrheitlich nicht die dafür angemessenen Preise bezahlen wollen!
    Viele Bauern bauen für Biosprit an, weil sie dafür mehr als für Lebensmittelanbau bekommen. Ist ihnen das zu verdenken? Ihr würdet eure Arbeit auch am liebsten dort anbieten wo sie am besten bezahlt wird - oder etwa nicht?

    Es geben immer mehr Bauern auf, die freiwerdenden Flächen müssten dann zur Erhaltung der Kulturlandschaft mit öffentlichen Mitteln erhalten werden, diese enormen Kosten wird niemand aufbringen können.
    Es gäbe da noch einige unwiderlegbare Argumente, aber Perlen vor die Hausschweine werfen, welcher Bauer will das schon? :whistling:

    "Die dümmsten Landwirte haben die dicksten Erdäpfel, denn sie düngen mit dem Mist den ihre urbanisierten Abnehmer verzapfen, ......." (kein Plagiat, Volksmund ~ modernisierte Fassung) :rolleyes:
     
  19. maulaf

    maulaf Guest

    Nach meinen Informationen hat die Überproduktion von Grundnahrungsmitteln (Milch, Getreide, Mais, ...) innerhalb der EU und den USA in der Vergangenheit zu einem Entsorgungsprozess der Überschüsse auf dem Weltmarkt geführt. Dies wurde traditionell mit Agrarsubventionen passend unterstützt. Dieses Überangebot hat aber auch die Weltmarktpreise dieser Grundnahrungsmittel gedrückt... und zwar soweit, dass die lokalen Bauern in Schwellen- und Entwicklungsländern Probleme bekommen haben (z.B. in Zentralafrika => Milch und Hühner, Mexiko => Mais).
    Dies hängt meist mit den Regularien der Freihandelszonen und den Vorgaben der WTO zusammen. Die sind meist nur Vorteilhaft für die starken Industrieländer und haben schon so manchen Agrarsektor in div.Ländern an den Rand des Ruins gebracht. Und dies hat dann zu größeren Verwerfungen in einigen Ländern (z.B. Mexiko) um 2008 geführt.

    Nun ist die EU auf dem Weg, diesen Irrwitz zu korrigieren... ob's wirklich klappt?
    Der Biosprit soll laut EU die freien Kapazitäten der europäischen Landwirtschaft binden und den Bauern etwas höhere Erzeugerpreise für bestimmte Energiepflanzen bringen. Damit soll auch die Agrar-Subventionspolitik wieder reduziert werden. Inwieweit die EU auf dem Agrar-Weltmarkt trotzdem weiter Unsinn treiben will, das kann ich nicht beurteilen.
    Auf jeden Fall ist die Hoffnung, dass das Preisdumping der EU-Agrarsubventionen auf dem Weltmarkt reduziert wird, damit die lokalen Landwirtschaften der Schwellen- und Entwicklungsländer gestärkt werden und wieder eine Selbstversorgung aufbauen können.
    Wobei die USA hier traditionell ein Eigenleben führt und ähnlichen Unsinn, wie die EU zustande bringt.

    Bei Getreide und Milch hat die EU auf jeden Fall min. 5-10% mehr produziert als verbraucht.

    Bzgl. der Warenwerte der Agrarprodukte ist es in der EU aber tatsächlich so, dass mehr importiert als exportiert wird.
    Auch einige Obst- und Gemüsearten werden eher importiert.

    Falls andere Zahlen oder Fakten vorliegen sollten, so bitte ich um eine Verbesserung mit Quellenangabe.

    Meine Zahlen kommen aus diesen Quellen:
    http://www.planet-wissen.de/politik...nd_finanzen/kampf_um_nahrungsmittel/index.jsp
    http://www.bmelv-statistik.de/
    http://www.destatis.de
    http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/statistics/themes
    http://www.ethanoltechnik.de (einseitig, aber interessant...)

    Gruß
    maulaf
     
  20. AdMan

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  21. #19 burro rider, 08.03.2011
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    Man kann sich darüber erregen wie das Avatar, oder umfassend darüber nachdenken statt vorgegebenes wiederzukäuen.

    ändern könnte man es nur über die Lebensgewohnheiten einer großen Verbrauchermehrheit, wie die Aussichten dafür stehen ist leicht vorhersehbar.

    Wir können nur deshalb Nahrungsmittel exportieren, weil wir Futter- & Düngemittel importieren. Welche Folgen das für die Energiebilanz unserer Böden und das Grundwasser dieser "Unsinn" auf Dauer hat gehört in ein anderes Forum.

    Fakt ist: Z.Zt. gibt es - weltweitbtrachtet keine Lebensmittelüberproduktion, sondern regionalen Hunger! Anderswo wandern Lsbensmittel in den Biomüll.

    Jeder ha auf dem Energiepflanzen angebaut werden, fehlt für den Anbau von Lebensmittel (ob industriell oder ökologisch ist dabei sekundär!Werden für den Energiepflanzeanbau wälder gerodet oder Moore trockengelegt gibt es ein anderes Defizit: Wie soll dann das CO² abgebaut werden das wir mit derm Energiemehrverbrauch zusätzlich produzieren?

    Wir müssen weg vom Verbrennungsmotor, wir müssen generell Energie sparen oder uns entscheiden was wir nötiger brauchen:

    Individuelle Mobilität, weltweit gennügend zu essen und für uns (Über)Lebensqualität!

    M.f.G.

    Leo
     
  22. maulaf

    maulaf Guest


    Wie sieht denn Deine Planung für 2020 aus?
    Weiterhin Erdöl im Yeti verballern und täglich Fleisch/Eier/Milchprodukte essen?
    Weiterhin billige Elektronik-Gadgets, Hose, Schuhe aus Süd-Ost-Asien kaufen?
    Auch im Winter nicht auf Gemüse, Obst und Südfrüchte verzichten?

    Was möchtest Du im Einzelnen verbessern?

    Wenn wir auf den Biosprit verzichten und deutlich weniger Fleisch essen würden, was würde dann passieren?
    Gäbe es effektiv weniger Hunger in der Welt?
    Sollen wir unsere Überschüsse in Länder mit hohen Bevölkerungsdruck verkaufen oder verschenken ... oder weniger importieren?
    Hunger in der Welt ist meistens ein lokales polititsches Problem. Leider nutzen wir das im Rahmen des Welthandels und der billigen Preise wegen auch aus... auch ohne Biosprit.

    Die Aufregung um den Biosprit ist eine Heuchelei ohne Gleichen.
    Die Probleme der lokalen Nahrungsmittelknappheit existiert auch ohne Biosprit und ist häufig mit politischen Unruhen verbunden. Das zeigt ein Blick in die jüngere Geschichte.
    Aber wir leben seid über 50 Jahren konstant in Saus und Braus.

    Und nun möchte die EU den Biospritanteil bis 2020 langsam erhöhen. Dabei hat sie festgelegt, dass dies nachhaltig geschehen soll.
    Innerhalb der EU gibt es recht viele Bioabfälle und sonstige Nahrungsmittel, die nicht mehr verkauft werden können. Dazu gibt es noch einige Brachflächen.
    Jetzt ist es an der Zeit diese Ressourcen zu verwenden und die wirtschaftlichen Rahmenbedindungen zu schaffen, damit die Techologie am Ende auch einigemassen ökologisch den Biosprit der 2. Generation erzeugen kann. Das E10 ist hier den Anfang eines längeren Weges...
    Dies ist der Weg... und dies ist der Weg, den die Mehrheit in Europa gehen möchte.
    Das die Mehrheit diesen "bequemen" Weg jetzt nicht gehen will, liegt - meiner Meinung nach - an der verzerrten Wahrnehmung des globalen Nahrungsmittelhandels. Der Biosprit ist hier nicht das Problem, sondern unsere grundsätzliche Lebensweise (ohne Biosprit) und die EU-Agrarpolitik der vergangenen Jahre. Diese Lebensweise sorgt schon seid über 40 Jahren für große Verwerfungen in lokalen Märkten in aller Welt.
    Und an unserer Lebensweise wird sich, wie Du schon treffend gesagt hast, nichts ändern, weil die Bevölkerung noch nicht bereit ist.

    Ich würde Deine Aussage gerne etwas weiter fassen:
    "Wir müssen weg vom Verbrennungsmotor, wir müssen generell Energie sparen oder uns entscheiden was wir nötiger brauchen:
    Individuelle Mobilität, weltweit gennügend zu essen und für uns (Über)Lebensqualität! !"

    Für eine Zukunft mit weniger Erdöl muss unser Energieverbrauch um min. 80% reduziert werden!

    Dazu gehören dann folgende Anpassungen der Lebensweise:
    * Individualverkehr nur noch mit Fahrrad, Bussen&Bahnen, Ruf-Taxis, Ruf-Bussen
    * keine Flugreisen mehr
    * Nahrungsmittel Im- und Exporte weltweit auf 5% der Gesamtmenge reduzieren
    * Weltweiten Warentransport ebenfalls massiv reduzieren
    * kein Obst- oder Gemüse aus beheizten Treibhäusern, nur saisonales, regionales oder haltbares Obst & Gemüse
    * Konsum von Fleisch, Eier, Milchprodukte wird auf 1-mal pro Woche reduziert
    * tendenziell extensive Landwirtschaft
    * keine einzeln stehenden Häuser mehr mit max. 1 Familie drin
    * Beschränkung des Wohnraums auf max. 20qm pro Nase
    * Passivhausstandard wird Pflicht, Sanierungsmaßnahmen im Altbestand werden verpflichtend
    * Warm Baden oder Duschen 1-mal die Woche
    * Abschaffung von Fitness-Centern
    * ...

    Das ist unsere Zukunft, wenn die Energie knapp wird und uns unsere erdölgetriebenen Sklaven in aller Welt uns nicht mehr beliefern können...

    Das unsere europäische Welt nicht perfekt ist, ist jedem klar.
    Aber unser politisches System muss eine Entscheidung treffen, die Mehrheitsfähig ist.

    Ich bin gespannt, wie das nun ausgeht mit dem E10.
    Ich wette, dass das am Ende des Jahres vergessen ist und min. ein 20%iger Anteil E10 getankt wird.
    Aber zur Aussage "Biosprit ist Schuld am Hunger in der Welt" fällt mir nur das Wort "Heuchelei" ein...

    Edith sagt: Nenne mir bitte min. 2 Quellen zu Deinem Fakt, dass es keine Lebensmittelüberproduktion in der Welt gibt. Danke.

    Edith2 sagt: Interessanter Artikel http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,749572,00.html

    Gruß
    maulaf
     
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