Solaranlagen im Zusammenspiel mit Elektromobilität

Diskutiere Solaranlagen im Zusammenspiel mit Elektromobilität im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; Ich denke, dass ist der Hauptvorteil und unter solchen Voraussetzungen ist das Zusammenspiel von PV-Anlage und E-Mobilität unschlagbar günstig...
michnus

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Ich habe den großen Vorteil, daß die Autos tagsüber laden können und die openWB es super steuern.

Ich denke, dass ist der Hauptvorteil und unter solchen Voraussetzungen ist das Zusammenspiel von PV-Anlage und E-Mobilität unschlagbar günstig. Auch wenn man sicherlich den ein oder anderen Euro der Erstellungskosten gegenrechnen sollte/könnte.
 
stevie27

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Ich weiß gar nicht so sicher, ob man die Erstellungskosten der PV-Anlage unbedingt gegenrechnen muss. Also ich kann beiden Wegen etwas abgewinnen. Ich habe meine PV ohne Auto geplant, so dass sie sich in einer gewissen Zeit amortisiert. Also sind die Kosten da schon voll drin verrechnet. Ich neige dazu, nur die entgangene Einspeisevergütung von 10-11 Cent für die kWh Autostrom zu rechnen.
Und mit der zusätzlichen Abnahme amortisiert sich die PV-Anlage nun noch schneller, da die entgangene EV immer noch deutlich günstiger kommt als Benzin fürs Auto bisher.
Allerdings kann ich auch nachvollziehen, dass man bisschen mehr für die Auto-kWh draufschlägt, denn wenn sich dadurch die PV-Anlage schneller rechnet, dann könnte man es auch als einen Faktor für die PV-Anlagen-Amortisierung mit einrechnen.
Ich bin hin- und hergerissen. :-) Jedenfalls ist es - egal bei welcher Betrachtungsweise - immer ein Gewinn, wenigstens da bin ich mir sicher! :-)
 
TheSmurf

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Für mich ist es im Moment ein Gesamtpaket! Sonst rechne ich ja linke Tasche - rechte Tasche...
Entscheidend ist was hat mich der Strom und die Mobilität (Bereitstellung und Betrieb) gekostet hat, was habe ich gespart habe und wie lange ich brauche um die Investitionskosten zu amortisieren!
Alles im Allen werde ich dafür wie es aussieht keine 10 Jahre benötigen. Ab Ende des Jahres wird es nochmal günstiger, weil der doch relativ teure e-up! dann ersetzt wird.

Dann darf man den Komfort nicht vergessen. Ich empfinde es als total komfortabel einfach nur den Stecker anzuschließen und fertig. Beim Tesla drückt man einfach den Knopf am Ladestecker der Wallbox und schon ist die Klappe auf. Beendet wird die Ladung ebenso und das Auto dabei automatisch schon entriegelt. Ist mir lieber als zur Tankstelle zu fahren...
 
stevie27

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Wenn es gegen Herbst geht und die Temperaturen und damit Reichweite geringer wird, werde ich jeden Arbeitstag wieder etwas Benzin verfahren. Ich rechne aber trotzdem damit nur alle paar Monate im Alltag mal Benzin tanken zu müssen. Die nach Benzin stinkende Hand nach dem Tanken wird mir auch nicht fehlen, wo es zu Hause doch so einfach ist. Ich freue mich sogar jedesmal darauf die Steckverbindung herzustellen und das nette "Klack" des Schütz in der openWB zu hören, wenn der Strom beginnt zu fließen. Sind zwar jeden Tag ein paar Handgriffe, aber weniger störend als den Benzinpreis per App zu erfragen, dann das Tanken extra abends einzuplanen und noch mit Anstehen (immer dann, wenn man am wenigsten Zeit dazu hat) zu bezahlen.
 

octavius

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Hallo,
ich habe einen Citigo und bei mir reicht es aus, das Teil am WE zu laden.

Ich kenne aber Leute, die haben schon ein Jahr lang einen Zoe und keine PV bzw. nur zwei Balkon PVs da sie 2 Zähler haben.

Die laden immer umsonst . Das soll bei irgendwelchen Discountern möglich sein. Arbeiten gehen, hinstellen und voll abholen. Das ist sogar eine Negativbilanz
 
stevie27

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Komisch, ich achte da jetzt seit ein paar Monaten ja auch drauf, aber im Großraum Lüneburg habe ich noch keine kostenlose Ladestation irgendwo gesehen. Nur davon gehört... :-)
 
TheSmurf

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Hmmm, komisch. Da wo ich mit dem Auto vorbeikomme, habe ich noch nie ne Ladesäule oder ein Schild dazu gesehen. War seit Corona aber auch nicht mehr in der Stadt, gab einfach keinen Grund dazu. Wahrscheinlich gibt es doch sicher auch ne App oder eine Website, wo man kostenlose Ladestationen finden kann?! Wenn ich mal Zeit habe... ;-)

Edit: Okay, gibt es: kostenlose Ladesäulen in Lüneburg, Deutschland
Ist gerade der falsche Edeka und die Ecken, wo ich nie hin muss. Und da wo ich oft bin (Arbeit, Einkaufen, Verein), da ist nichts in der Nähe. Zudem muss man erstmal ne App installieren, nicht einfach nur einstecken, wie ich mir das vorstellen würde. Naja, egal, eh offtopic hier. :-)
 
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jens_w.

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Mal erfreuliche Infos
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Mal schauen wann es offiziell wird…?
Gruß Jens
 
pelmenipeter

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Ist doch schon offiziell oder irre ich da? Einfach schriftlich beim Finanzamt um Umstellung bitten und schon klappt es.
 

jens_w.

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Mag sein, ich bin darüber gestolpert und fand die Info ganz nützlich…
 
stevie27

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Leider noch nicht geklärt ist, was los ist, wenn man zwei Anlagen unter 10 kWp hat, die zusammen aber mehr als 10 kWp ergeben (bei mir 16,5 kWp). Und ich bin mir noch unsicher, ob das Auswirkungen auf vor 2-3 Jahren durchgeführten IAB und noch laufende Sonderabschreibungen hat - vermutlich nicht, aber wenn der Amtsschimmel wiehert...
 
Örnie

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Wir planen für das nächste Jahr auch eine PV-Anlage um die 10 kw mit Speicher in ähnlicher Größe. Der Speicher ist unumgehbar, da der eUp häufig erst mit dem Dunkelwerden zum Laden zuhause ankommt. Mal schauen ob es diesbezüglich noch eine Förderung von Speichern geben wird. Die Förderung in Schl.-H. gab es, war aber nach wenigen Tagen vergriffen weil sinnfrei unterdimensioniert.
 
Longo

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Den Speicher nur fürs Laden des Autos zu benutzen ist nicht sinnvoll. Die üblichen Hausspeicher sind ja normalerweise deutlich kleiner als die der Kfz. Und ein ausreichend grosser Speicher wäre sehr teuer.

Longo
 
stevie27

stevie27

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So hatte ich früher auch mal gedacht. Der Denkfehler liegt hierin: Der Hausspeicher muss nicht so groß sein, wie der des E-Autos, er muss nur so groß sein, wie man für den nächsten Tag braucht. Für den Arbeitsweg brauche ich täglich etwa 10 kWh, meinen Hausspeicher habe ich von 13 auf 19 kWh (ca. 17 kWh nutzbar) aufrüsten lassen. Das reicht dann um nachts immer so viel ins Auto zu schieben, dass es eben für den nächsten Tag reicht; und tagsüber wird der Hausspeicher wieder aufgeladen wenn das E-Auto nicht da ist.
 
TheSmurf

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Die Frage ist aber, zumindest aktuell, was dich eine gespeicherte Kilowattstunde kostet. Beziehungsweise die im Auto nutzbare. Du Hast Verluste beim Speichern im Haus und bei der Umspeicherung ins Auto. Bei den Kosten für einen adäquaten Speicher ist es schlicht günstiger den Strom einzuspeisen und später einzukaufen beim Laden.

Bei geänderten Parametern… Strompreis und Kosten für den Akku, kann es sich sicher mal lohnen.
 
Örnie

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Die Frage ist dann aber, ob sich PV überhaupt noch rechnet. Das Einkaufen einer kwh ist immerhin viermal so teuer wie die Einspeisungsvergütung. Und in der Tat muss der Speicher nur die am Tag üblicherweise verfahrenen kwh vorhalten. Darüber hinaus ist zu bedenken, dass mindestens während des halben Jahres es abends bzw. morgens hell genug ist wenn der eUp schon wieder bzw. noch zuhause steht und somit direkt von der PV laden kann.

Wir sind da insgesamt noch völlig offen ob und wie PV / Speicher für uns Sinn ergibt. Deshalb schreibe ich das hier auch um von Euch zusätzlichen Input zu kriegen. :D
 
stevie27

stevie27

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Du Hast Verluste beim Speichern im Haus und bei der Umspeicherung ins Auto.
Fairerweise muss man aber sagen, dass man einmal Verluste so oder so hat, wenn man mit PV erzeugten Strom speichert, auch wenn der Strom dann im Haus verbraucht wird und ich das Auto mit Netzbezug lade.
Im Winter wird dann sowieso mit Netzstrom geladen werden müssen, da reichen 16,5 kWp selbst nur fürs Haus meist nicht. Aber wenigstens im Sommer und in den Übergangszeiten will ich den Feinden der Energiewende und Klimawandelleugnern entgegenhalten können, dass mein Auto nicht mit Kohlestrom fährt.
 
dom_p

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Die Frage ist dann aber, ob sich PV überhaupt noch rechnet. Das Einkaufen einer kwh ist immerhin viermal so teuer wie die Einspeisungsvergütung.
Die Antwort ist immer noch Ja. Lasse dich nicht von der niedrigen Einspeisevergütung täuschen. Rechne selbst: Jahresstromproduktion für deinen Standort x Anlagengröße x Einspeisevergütung x 20 Jahre. Das sollte die Investition mehr als reinholen. Und jede kWh, die du nicht einspeist sondern direkt verbrauchst, erhöht deine Ersparnis bzw. verkürzt den Amortisationszeitraum.

 
Thema:

Solaranlagen im Zusammenspiel mit Elektromobilität

Sucheingaben

Auch als unterbrechbare Verbrauchseinrichtung im Sinne gelten nach dem Energiewirtschaftsgesetz §14a auch Elektromobile.

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