Solaranlagen im Zusammenspiel mit Elektromobilität

Diskutiere Solaranlagen im Zusammenspiel mit Elektromobilität im sonstige Autothemen Forum im Bereich Skoda Forum; #597 ...

  1. Tuba

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    #597 ...
     
  2. #602 pelmenipeter, 05.05.2020
    pelmenipeter

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    Hier findest du alle Daten zu meinem 4kW Gerät ;)
    https://www.daikin.de/content/dam/d...herma-3_Product flyer_ECPDE18-724B_German.pdf

    Die 60 Grad schafft der Kompressor auch nicht mehr, ab 56/57 Grad geht der Heizstab an ;)
    Der Spruch zum Mazda ist wie das Klapper-Image von Skoda :P Verwandschaft fährt CX5 und hatte null Probleme.
     
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  3. tehr

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    Eine Effizienz von 125% bzw 133% im Warmwasserbetrieb ist wirklich nicht berauschend. Da kann man wirklich drüber nachdenken, einen Heizstab mit PV-Strom zu verwenden.
     
  4. #604 Ehle-Stromer, 05.05.2020
    Ehle-Stromer

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    Welche Gründe gibt es heutzutage, weshalb man sich immer noch einen legionellenanfälligen Warmwasserspeicher ins Haus stellt und z.B. keinen Durchlauferhitzer oder eine Frischwasserstation?
    Schade dass die WP keine 60° C schafft, obwohl im Prospekt von 65° C die Rede ist.
     
  5. Jopi

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    So, nachdem ich nun den Großteil des Threads durchgelesen habe, aber nicht bei allem komplett "durchsteige", einige Fragen zu diesem Thema, mehr so zur Bestätigung und als ganz grobe Richtschnur.
    Wir überlegen, ob wir unser 2002 von den Vorbesitzern gebautes Haus etwas besser dämmen lassen sollen und die Gas-Heizungsanlage, die in den letzten Jahren immer wieder Mucken gemacht hat und in die wir schon 2000-3000 nachinvestieren mussten, erneuern bzw. modernisieren lassen sollten.
    Ich habe mir da schon einiges zu den KfW-Programmen durchgelesen. Sobald es auf den Spätsommer zu geht und Corona es hoffentlich zulässt, würde ich gerne mal einen Energieberater herkommen lassen.
    Gedacht haben wir an Solarthermie, bessere Dämmung der Wände und eine effizientere Heizung.

    Allerdings ist auch das Thema Photovoltaik auf dem Tisch gelandet. Allerdings hauptsächlich vor dem Hintergrund der E-Mobilität. Ein gemeinsames Förderprogramm für beides gibt es bei der KfW wohl nicht, aber Alternativen gibt es offenbar schon.

    Wie kommt es zum Gedanken an PV?
    Erstens könnte ich ggf. Anfang nächsten Jahres einen Plugin-Hybrid als Firmenwagen bekommen. Zweitens wäre ein PHEV umso mehr für meine Frau interessant, da sie fast ausschliesslich Kurzstrecke fährt und das teilweise mehrmals am Tag ("Mama-Taxi"). Viel weitere Strecken als ca. 50km einfach fährt sie mit ihrem Auto selten. Sie könnte praktisch jeden Tag mittags nach der Schule, so gegen 13-14 Uhr den Wagen einige Zeit laden lassen und müsste so wahrscheinlich äusserst selten tanken. Aktuell ist aber auch das Thema noch nicht, da ihr Octavia (früher unser Erstwagen) noch tiptop ist. Neuanschaffung ist eher in 2-3 Jahren frühestens vorgesehen.
    Bei mir ist es, wenn ich keine geschäftliche Termine habe, im Grunde ähnlich. Ich fahre allerdings noch weniger Kurzstrecke als sie. Theoretisch könnte man also beide Autos sehr häufig laden bzw. quasi immer geladen einsatzbereit vor der Tür stehen haben.
    Bisher sieht es nicht so aus, als gäbe es von meinem Arbeitgeber einen Zuschuss für eine Wallbox oder die restliche u.U. nötige Infrastruktur. Ich wäre aber in einem gewissen Rahmen durchaus bereit, selbst darin zu investieren, zumal wir sie ja auch eventuell privat nutzen würden.

    Daher mal eine Frage zur ganz groben Kosteneinschätzung einer entsprechend dimensionierten PV-Anlage inkl. Wallbox (eventuelle Förderung nicht eingerechnet, also worst case):

    - Wallbox inkl. Installation durch Fachmann rechne ich um die 1500 Euro
    - Photovoltaikanlage, die die E-Mobilität für 2 regelmäßig geladene PHEVs in der Größenordnung Octavia, Passat oder Superb bzw. 208, Citigo etc. sorgt und ggf. noch etwas mehr versorgen kann, aber nicht unbedingt muss
    - plus eventuell ein Speicher für den Solarstrom rechne ich um die 15000 Euro
    - plus Wartungskosten ca. 200 Euro jährlich

    Ist das ganz grob richtig?
     
  6. dom_p

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    Zu deinen angesprochenen Themen lässt sich seitenweise etwas schreiben und auch diskutieren, da es DIE eine Lösung nicht gibt. In meinen Augen der wichtigste Rat zuerst: Nutze die Zeit für eigene Recherchen zu den Themen Heizung/ Photovoltaik / E-Auto. Die Themen sind unglaublich vielschichtig und die jeweiligen Handwerker empfehlen oft ihre Standard-Lösung. Energieberater ist ein richtiger Schritt (haben wir auch in Anspruch genommen).

    Lies einfach mal quer in den folgenden Foren, da ist unheimlich viel Fachwissen abzugreifen:
    Heizung: https://www.haustechnikdialog.de/Forum/46/Haustechnikforum?showOverview=true
    PV: https://www.photovoltaikforum.com/
    E-Auto: https://www.goingelectric.de/forum/

    Zu deiner konkreten Situation: egal welche Heizung die wählen wirst, je geringer die Heizlast ist, desto weniger Kosten hast du langfristig. Also Investitionen in Dämmung und Flächenheizungen (die mit geringer Vorlauftemperatur arbeiten) machen sich bezahlt. Schau dir neben KfW auch die Förderprogramme der BAFA an. Da gibt es zur Zeit Förderungen von 30% bis 45% auf Heizungserneuerung inklusive notwendiger Arbeiten, um die Voraussetzungen für die neue Heizung zu schaffen.

    Zu deinen Fragen:
    - Bei Wallboxen kennen sich andere besser aus als ich
    - PV Anlage um zwei E-Autos (oder PHEVs) zu laden sollte so groß wie möglich sein. Je mehr die Ladung in Randzeiten statt findet, wo die PV nicht die volle Leistung abgibt, macht sich die Größe bezahlt.
    - Speicher rechnen sich rein wirtschaftlich gesehen nicht, und mit den E-Autos hast du schon deinen Speicher.
    - Was die 15.000 Euro angeht (Brutto) wird da wohl so eine 13kWp Anlage rauskommen (ohne Seicher). Wenn dein Dach mehr Platz hat, überlege mehr zu investieren. Lass dich nicht von den 9 Cent Einspeisevergütung abschrecken. Die bezahlen dir deine Anlage in der Regel innerhalb von 10-15 Jahren (schneller wenn du mehr selbst verbrauchst).
     
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  7. Jopi

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    Ja, u.a. die BAFA-Förderungen meinte ich mit der Alternative.
    Primär geht es uns erstmal ums Dämmen und Energiesparen.
    PV kommt eher oben drauf oder je nach Kosten auch gar nicht.

    Das Land RLP fördert anscheinend auch Speicher, wenn auch "nur" bis zu 500 Euro und unter bestimmten Auflagen, die aber fair klingen.
    Speicher klingt für mich grundsätzlich schon sinnvoll, da wir nicht garantieren können, dass die Autos immer geladen werden und quasi den Speicher darstellen. Vielleicht bin ich mal ein paar Tage geschäftlich unterwegs und meine Frau vergisst oder kommt nicht dazu, ihren Wagen zu laden oder wir sind im Urlaub etc..
    Ich weiß aber bisher nicht viel über Speichermöglichkeiten und wie effizient sie sind.

    Was den Platz auf dem Dach angeht, kann ich das selbst nicht einschätzen. Wenn auch noch Solarthermie drauf soll, könnte es eng werden und die hat für uns eigentlich Priorität. Vormittags ist die Seite des Daches zur Straße hin gut beschienen. Jetzt gerade im Moment z.B. steht die Sonne über beide Seiten des Daches. Nur ein kleiner Teil des Daches ist von einer Gaube verschattet. Dieser Teil wird zum Nachmittag hin größer. Gegen Nachmittag ist die Seite zur Strasse hin wahrscheinlich kaum noch nutzbar. Andere Flächen für PV haben wir leider nicht. Die Garage bekommt nur morgens bis ca. 10 Uhr etwas Sonne ab und wird dann vom Haus verschattet.

    Mit 10-15 Jahren rechne ich auch. Wie sich die E-Mobilität bis dahin entwickelt, weiß man ja auch nicht. Vielleicht ist bis dahin fast alles vollelektrisch und PV könnte noch interessanter sein.

    Reicht denn eine 13kWp Anlage für abwechselnd 2 PHEVs und ein paar Haushaltsverbraucher wie Spül-, Waschmaschine etc.?

    Danke schon mal für Deine Antworten. :)
     
  8. dom_p

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    Ich will auch nicht sagen, dass Speicher nicht sinnvoll sind. Sie verschieben nur den Amortisationszeitpunkt nach hinten. Du kannst mehr von deinem selbst produzierten Strom nutzen, machst ihn aber geringfügig teurer. :)

    Bezüglich Solarthermie, das scheint bei euch schon gesetzt zu sein. Denke daran, dass ihr die Heizung vor allem im Winter braucht. Im Winter ist es tendenziell eher kalt auf dem Dach. Also wird wenig Unterstützung von der Solarthermie kommen. Im Sommer habt ihr dafür heißes Wasser ohne Ende. Wird eure Heizung überhaupt für Warmwasser genutzt? PV hat zwar im Winter auch weniger Ertrag als im Sommer. Ein sonniger, kalter Tag bringt dir dann trotzdem mehr Strom als Wärme.

    Wir planen gerade unsere Dachsanierung. Da wir ein Ost-West-Dach haben, habe ich mich gleich von Solarthermie verabschiedet. Lieber nutze ich den Platz für PV um Strom zu erzeugen. Ost-West bedeutet für mich auch, dass ich vor allem morgens und Abends den Strom erzeuge, wenn wir auch zu Hause sind.
    Da wir gleichzeitig das Dachgeschoss kernsanieren, planen wir Fußboden- bzw. Wandheizung in allen Räumen. Die Idee ist, eine Wärmepumpe zu installieren, um über den BAFA Zuschuss 35% der Kosten für Fußbodenheizung, neuen Estrich usw. gefördert zu bekommen. Ein paar alte Heizkörper in anderen Etagen zu vergrößern sollte darüber auch gefördert werden. Statt einer kleinen Wärmepumpe und Ölheizung behalten könnte man auch eine große Wärmepumpe nehmen und dafür 45% Förderung auf alles bekommen. Ob ich mich das traue, weiß ich noch nicht ;) Das Dach wird sehr gut gedämmt werden. Hier nehmen wir KfW in Anspruch.

    Bezüglich deiner Frage, ob 13kWp ausreichend sind: schau mal auf die Seite https://re.jrc.ec.europa.eu/pvg_tools/en/tools.html Da scrollst du auf der Karte so lange, bis zu bei deinem Haus angekommen ist. Dann einmal in die Karte klicken um den Standort zu setzen. Rechts gibst du deine kWp und den Slope (Dachneigung in Grad) sowie Azimuth (Abweichung von Süden, -90° ist Ost, 0° ist Süden und 90° ist West) an. Mit dem Button "Visualize Results" bekommst du eine Grafik, wieviel kWh pro Monat vom Dach zu erwarten sind. Das teilst du durch 30 Tage und hast den Tagesertrag in einem spezifischen Monat. Dann nimmst du mal grob deinen aktuellen Jahresverbrauch und rechnest ihn auf den Tag runter. Die beiden PHEVs kommen dann noch dazu. So bekommst du einen Anhaltspunkt.
     
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  9. #609 Ehle-Stromer, 11.05.2020
    Zuletzt bearbeitet: 11.05.2020
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    Wie schon gesagt, das Thema ist vielfältig mit noch vielfältiger sind die Meinungen und Standpunkte zur Thematik.
    Meine Empfehlung wäre, mach dein Dach voll mit PV und lass die Solarthermie (ST) komplett weg. Die PV an Stelle einer ST bringt dir wesentlich mehr, z.B. auch den Treibstoff für deine PHEV/BEV bzw. die Energie für Wärme und Warmwasser. Anstelle der Gasheizung würde ich dir eine Wärmepumpe empfehlen, eine WP die dir aus 1 kWh Strom, 3-5 kWh Wärme liefern kann. Am besten eine Sole WP, die in der Umrüstung von Gas/Öl z.z. mit 45% gefördert wird. Aber auch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe würde funktioniern und besser sein, als jegliches Brennwertgetue.
    Je nach Größe deines Hauses und deiner Haustechnik bzw. deiner Gewohnheiten kannst du bei Allgemeinstrom mit 4.000 kWh kalkulieren, für Heizung und Warmwasser das Gleiche und für zwei BEV ca. 6.000 kWh (ca. 30.000 km/a).
    Nach Adam Riese macht das eine PV-Anlage, die ca. 14.000 kWh/a produzieren kann. Bei einer halbwegs Südlage sind das ca. 13 bis 16 kWp die du auf dem Dach haben solltest, um das zu produzieren was du verbrauchst. Findest du dann noch einen geschickten Stromtarif, vllt noch in Verbindung mit einem Batteriespeicher (Förderung z.B. in unserem Bundesland S-A mit 30% + 1T€ für die Wallbox), dann kannst du deine jährlichen Aufwendungen für Energie (Strom, Heizung, Warmwasser, Auto) gegen 0 Euro fahren.
    Den ersten Step habe ich aktuell bei mir realisiert, der zweite folgt demnächst und sollte wenn möglichst in 2021 abgeschlossen sein. Wenn du Interesse haben solltest, gern per PN mehr.
     
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  10. Jopi

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    Danke für Eure Tipps!
    Ja, unsere Gasheizung erwärmt über einen Boiler unser Wasser.
    Primär geht es uns um Wärmedämmung, die ist definitiv nicht gut bei unserem Haus. Im Zuge dessen sollte auch die Heizungsanlage modernisiert werden. Ob wieder Gas oder etwas anderes, darüber sind wir uns noch nicht im Klaren.

    Wenn ich auf der o.g. Seite alles korrekt eingegeben habe (ich kann unsere Dachneigung z.B. nur schätzen), kommt Folgendes heraus:

    Yearly PV energy production [kWh]: 13376.11

    Ging es um diesen Wert? Das hieße dann, dass eine 13 kWP-Anlage leicht unterdimensioniert wäre, da eigentlich mehr produziert werden könnte?

    Aber ich sehe schon, wir werden mit unseren Kenntnissen nicht um einen externen Berater herum kommen.
    Die Dachneigung z.B. kann ich nur schätzen. Ich denke mal, 35°? Unseren jährlichen Stromverbrauch müsste ich mal nachschlagen. Den finde ich sicher auf der Stromrechnung? Auf der Gasrechnung wird auch ein Wert stehen.
    Aber am Ende brauchen wir hier einen Fachmann, den man für die Förderungen aber wohl ohnehin braucht.

    Wenn PV auch für die Heizung genutzt werden kann - das war mir bisher nicht bewusst - dann könnte eventuell auch nur PV zum Einsatz kommen.
    Allerdings hat meine Frau schon gesagt, dass sie nicht das komplette Dach mit Panels voll haben will...
     
  11. #611 Ehle-Stromer, 11.05.2020
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    Richtig, mit PV-Strom kannst du alles machen, Licht, Wärme + Warmwasser und den Treibstoff für die zukünftige Elektromobilität.
    Belies dich einfach mal zum Thema PV und WP auf den weiter oben aufgeführten Quellen und wie gesagt, das Gas muss komplett weg. Und du wirst dich wundern, welche Einsparpotenziale sich für dich auf tun und wie sehr dich die Energiekonzerne in den letzen Jahren aufgezockt haben und es zukünftige auch noch tun werden, wenn du es ihnen gestattest.
     
  12. Jopi

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    Es muss nichts. Wir nehmen das, was nach Beratung durch einen Experten und unserer Abwägung für uns das Beste ist.
    Wenn das am Ende PV ist, ist es PV, wenn nicht, etwas anderes. Ich gehe da nicht quasi-"ideologisch" heran, sondern pragmatisch. Es ist letzten Endes auch eine Frage der Kosten, des Platzes u.v.m.. Ich möchte mich auch nicht unbedingt von 1 Technologie abhängig machen.
    Das Thema ist in der Tat sehr komplex. Vielleicht werden wir auch eine zweite Meinung einholen müssen.
    Aber das ist aktuell nicht möglich, da kein Experte vor Ort kommt. Ich hoffe, das wird eventuell noch vor dem Herbst möglich sein, so dass ggf. noch vor dem nächsten Winter jedwede Umbaumaßnahmen abgeschlossen werden können. Aber das ist wahrscheinlich zu optimistisch...
     
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  13. dom_p

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    Ich bin nicht der Meinung, dass Gas oder Öl von heute auf morgen weg muss. Bei unserem Haus bin ich mir auch nicht sicher, ob eine Luftwärmepumpe die Heizlast von 12kW schaffen kann.

    Zurück zu eurem Haus: ein Energieberater ist definitiv sinnvoll und sollte eigentlich unvoreingenommen an das Thema herangehen. Wenn es bei euch vor allem um (Fassaden?)Dämmung geht, dann klärt ab, ob diese auch anteilig durch die BAFA gefördert werden kann, wenn ihr eure Heizung gleichzeitig erneuert. Wenn ihr die Fassade dämmt, dann überlegt euch, die Fenster mit zu ersetzen. Wenn man beides zusammen macht, kann man die Fenster weiter nach draußen setzen, in die Ebene der Dämmung. Damit hat man jegliche Wärmebrücke verhindert.

    Strom- und Gasverbräuche findest du auf den Rechnungen. Anhand des Gasverbrauchs (über mehrere Jahre am besten) kannst du oder der Energieberater die Heizlast deines Hauses ausrechnen. Auf der Basis kann dann eine Heizung ausgewählt werden.

    Nochmal zu der Seite mit der PV Produktion im Jahr: du kannst zwar den Jahreswert durch 365 Tage teilen (36kWh pro Tag) und das mit deiner Stromrechnung vergleichen (zb. 3000kWh im Jahr, also 8kWh am Tag), das ist dann aber eine Durchschnittsbetrachtung. 36 ist größer als 8, aber nicht in jedem Monat, nicht an jedem Tag. Außerdem werden die PHEVs noch einige kWh zu den beispielhaften 3000 hinzufügen.

    Ging es um diesen Wert? Das hieße dann, dass eine 13 kWP-Anlage leicht unterdimensioniert wäre, da eigentlich mehr produziert werden könnte?
    > Nein, dass heißt es nicht, sondern das ist einfach der Wert für deine Region und deine Dachausrichtung.
     
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  14. Jopi

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    Ja, bessere Fenster und Dämmung um die Fenster herum sind Angriffspunkt Nummer eins. Wir mussten vor 6 Jahren einmal an der Rückseite des Hauses neue Fenster setzen lassen, im Zuge dessen haben uns der Dachdecker und der Fensterbauer gesagt, dass die Dämmung auch an den restlichen Stellen nicht besonders gut ist. Aber das merken wir auch so im Winter, dafür braucht man nicht einmal einen Fachmann.
    PV kam erst wegen E-Mobilität ins Spiel.
    Ich kenne mich mit dieser ganzen Thematik so gut wie gar nicht aus, das gebe ich offen zu. Ich werde mich damit intensiver beschäftigen müssen.
    Eventuell habe ich auch über einen geschäftlichen Kontakt eine Möglichkeit, an einen guten Fachmann in Sachen Energieberatung heran zu kommen.
     
  15. #615 4tz3nainer, 11.05.2020
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    Die Wärmepumpe ist nur sinnvoll in Verbindung mit einer Fußbodenheizung. Mit normalen Heizkörpern macht es wenig Sinn auch wenn es dafür spezielle Hochtemperaturwärmepumpen gibt.
    4000kWh/Jahr wären auch recht wenig für die Wärmepumpe. Bei einem 120m2 Haus nach KfW55 oder besser könnte das vielleicht noch hinkommen. Bei einem Altbau sicher nicht.
    Bei bestehender Heizung kann man sich das über die benötigte Heizlast recht einfach ausrechnen. Verbrauche ich beispielsweise aktuell 3000l Öl wären dass bei einem Wirkungsgrad von 80% ca 24000kWh Wärmeenergie. Bei einem COP von 3 der WP also ca 8000kWh an Strom im Jahr.
     
  16. dom_p

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    Bei uns: Altbau ohne Dämmung, 3200l Öl diesen Winter, 25.600kWh Wärme entspricht etwa 10kW Heizlast. Der Winter war aber auch sehr mild.

    Nach der Sanierung wird das Dach gedämmt sein und zwei von 3 Etagen fast ausschließlich Flächenheizung. Kellerdecke wird außerdem von unten gedämmt. Geht denke ich Richtung 7-8kW Heizlast. Wären dann so ca. 19.000kWh Wärme, ich rechne mit COP 4, weil ohne Warmwasser, 4750kWh Strom.

    Um sicher zu gehen müsste man eine Heizlastberechnung aller Räume machen. Oder die Ölheizung als Reserve erstmal drin lassen.
     
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  17. #617 4tz3nainer, 11.05.2020
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    Ein COP von 4 ist aber schon großzügig gerechnet. Vor allem wenn die Winter wieder "normal" werden.
    Ich liege nach 2 Jahren bei 3,7 für die Heizung und 3,2 für Warmwasser mit einer 11kW LWWP.
     
  18. tehr

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    Ja, da Wärmepumpen mit hohen Vorlauftemperaturen immer schlechtere Effizienzwerte erzielen. Deshalb braucht man möglichst große Heizflächen; Fußbodenheizung bietet sich da natürlich an.
    Bei einer so kleinen Hütte sollte der Verbrauch elektrischer Energie für die Wärmepumpe deutlich darunter liegen. Selbst, wenn es nur eine Luft-WP ist. Mein KfW-70-Haus mit über 160 m² braucht ca. 8000 bis 9000 kWh thermische Heizenergie in Form von Gas. Allerdings ist die thermische Hülle bei gleichem KfW-Level bei Gas-Heizungen besser als bei Wärmepumpen.

    Bitte auch bedenken, dass es praktisch nicht möglich ist, die Wärmepumpe mit PV-Strom zu betreiben: Scheint die Sonne, braucht man keine Heizung. Braucht man die Heizung, scheint die Sonne nicht.
     
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  19. #619 Ehle-Stromer, 11.05.2020
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    Ein Beleg mehr dafür, sein Dach voll zu machen, um so viel wie möglich selbst erzeugen zu können.
    Wer saniert, sollte natürlich neben der entsprechenden Dämmarbeiten auch möglichst viel auf Flächenheizkörper (Fußboden-, Wand- oder auch Deckenheizung) umstellen.
    Eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von 4 ist nicht utopisch und einige Förderprogramme fordern sogar diesen Wert. Deshalb tendiere ich auch eher zu einer Sole-WP und nicht zu einer LWWP, die in der kalten Jahrszeit dicke backen machen muss, um im Endfeffekt per Ohmscher-Heizung versucht die Bude warm zu bekommen.
     
  20. tehr

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    Für eine Luft-WP schon.
    Die mit erheblich höheren Invest-Kosten verbunden ist.
     
Thema: Solaranlagen im Zusammenspiel mit Elektromobilität
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  1. Auch als unterbrechbare Verbrauchseinrichtung im Sinne gelten nach dem Energiewirtschaftsgesetz §14a auch Elektromobile.

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