Skoda SuperB iV - laden mit Ladeziegel/Varianten für das heimische Laden

Diskutiere Skoda SuperB iV - laden mit Ladeziegel/Varianten für das heimische Laden im Skoda Superb III Forum Forum im Bereich Skoda Forum; Einspruch: Keiner der kauft erhält eine 0,5 % Regelung. Als Privatkunde habe ich das vorher geplant und für die Umwelt gemacht. Fahre...
detti

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Einspruch:
Keiner der kauft erhält eine 0,5 % Regelung. Als Privatkunde habe ich das vorher geplant und für die Umwelt gemacht. Fahre hauptsächlich elektrisch. Das kann man natürlich von Leuten mit Firmenleasing nicht erwarten.
 

MB__AC

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@däschke Ich weiß es ehrlich gesagt noch nicht. Ich rechne mit ca. 25 kWh pro 100/km, weiß aber noch gar nicht, wie viel ich elektrisch fahren werde. Dank Corona nutze ich den Wagen aktuell wenig für Langstrecken und könnte fast alles elektrisch fahren. 500 km pro Monat rein elektrisch dürften es schon sein. Das würde ca. 37,5€ im Monat entsprechen, oder 450€ pro Jahr. Sicher kein wetlbewegender Betrag. Aber doch einfach nur ärgerlich, da es von der Firma das falsche Zeichen ist. Es geht mir hier auch ums Prinzip.

In Zukunft werde ich aber wieder deutlich mehr fahren, denn ich bin im Vertrieb tätig. Lange Strecken versuche ich mit dem Zug zurückzulegen, aber das kappt einfach nicht immer (z. B. wenn der Kunde im Nirgendwo wohnt, oder es eng getacktete Anschlusstermine gibt).
 
pelmenipeter

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PS: es gibt ja diese Pauschalen, die der AG bei einem Hybrid- / Elektrofahrzeug zahlen kann. Ich könnte im Büro laden, aber ich arbeite (vertraglich festgesetzt) im Homeoffice. Daher habe ich nichts von der Lademöglichkeit. Erhalte ich dann die höhere Pauschale (30€ statt 15€)? Bei 30€ werde ich nicht mehr viel selbst "drauflegen" müssen. Dann finde ich das Konzept noch immer steinzeitlich, aber es wäre schon okay so.
Ich hatte die gleiche Diskussion mit meinem AG.
Schlussendlich habe ich eine schriftliche Vereinbarung mit dem AG getroffen, dass ich meinen zu Hause geladenene Strom entsprechend meiner Kosten beim EV abrechne. Die Wallbox (Open WB) erzeugt einen schönen Log. Da ich auch die Pauschale erhalte, rechne ich nur noch dagegen, was zusätzlich angefallen ist. In meinem Fall sind das ca. 40 bis 50 Euro im Monat die ich zusätzlich zur Pauschale von 30€ erstattet bekomme.
 

MB__AC

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Ich hoffe so eine Lösung kann ich auch erzielen. Mein AG will ja nicht einmal die Pauschale zahlen.

Habe ich richtig gerechnet, dass du ca. 1000 km im Monat rein elektrisch fährst?
 
TRBN

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@däschke Aber doch einfach nur ärgerlich, da es von der Firma das falsche Zeichen ist. Es geht mir hier auch ums Prinzip.
Gut, wenn du die Kosten für Strom selbst zahlst, dann mindert das deinen zu versteuernden geldwerten Vorteil um diesen Betrag X.

"Werden die Kosten für den Ladestrom nicht vom Arbeitgeber erstattet, sondern vom betroffenen Arbeitnehmer selbst getragen, mindern die vorstehenden Beträge den geldwerten Vorteil aus der Firmenwagengestellung beim Arbeitnehmer. Auch hier sind die nachgewiesenen tatsächlichen Kosten maßgebend."

Das ist aber nicht nur beim BEV/PHEV so, sondern bei allen Dienstwagen.... Der Aufwand für die Personalabteilung ist dann natürlich echt nicht wenig. Die müssten jeden Monat deinen geldwerten Vorteil neu im System ermitteln, anhand deiner tatsächlichen getragenen Kosten und diese vom geldwerten Vorteil abziehen; also weniger DW-Versteuerung für dich. Der Betrag darf nur nicht negativ sein, kann aber in der Theorie bis auf 0,00€ herabgesetzt werden.

(BMF, Schreiben v. 29. September 2020, IV C 5 - S 2334/19/10009 :004)
Ich hatte die gleiche Diskussion mit meinem AG.
Schlussendlich habe ich eine schriftliche Vereinbarung mit dem AG getroffen, dass ich meinen zu Hause geladenene Strom entsprechend meiner Kosten beim EV abrechne. Die Wallbox (Open WB) erzeugt einen schönen Log. Da ich auch die Pauschale erhalte, rechne ich nur noch dagegen, was zusätzlich angefallen ist. In meinem Fall sind das ca. 40 bis 50 Euro im Monat die ich zusätzlich zur Pauschale von 30€ erstattet bekomme.
"Durch den pauschalen Auslagenersatz sind sämtliche Kosten für den Ladestrom abgegolten. Ein zusätzlicher Auslagenersatz der nachgewiesenen tatsächlichen Kosten für den von einem Dritten bezogenen Ladestrom ist nicht zulässig.

(BMF, Schreiben v. 29. September 2020, IV C 5 - S 2334/19/10009 :004)

Übersteigen die vom Mitarbeiter in einem Kalendermonat getragenen Kosten für Ladestrom die maßgebende Pauschale, kann der Arbeitgeber anstelle der maßgebenden Pauschale auch die anhand von Belegen nachgewiesenen tatsächlichen Kosten als steuerfreien Auslagenersatz erstatten."

Ich sag mal so viel. Wenn ihr einen schlecht gelaunten und super genauen Betriebsprüfer habt, wird der deinem AG eins auf den Kopf hauen, wenn ihr das so macht. Denn es ist entweder oder und nicht Pauschale plus restliche Auslagen gegeneinander verrechnet und dann das Delta zusätzlich ausbezahlen. Ich weiss, dass klingt paradox, ist aber so. Die Pauschale müsste im Monat der Kostenübersteigung gestrichen werden und dein AG müsste dir die tatsächlichen Gesamtkosten erstatten. Ziemliches hin und her und für die Lohnbuchhaltung auch nicht gerade lustig... Macht doch einfach gleich den Auslagenersatz anhand der Gesamtkosten, wäre mir als Verantwortlicher lieber.
 

MB__AC

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Nach meinem anfänglichen Ärger, verbunden mit einem kurzen "Trotzdenken", bin ich nun zu dem Schluss gekommen, dass ich das Auto auch auf private Kosten elektrisch laden werden. Ich habe nicht wegen der 0,5%-Regeln einen Hybridwagen bestellt.

Am Ende des Jahres werde ich die Ausgaben, dann ja immerhin von der Steuer absetzen können. Wie du richtig geschrieben hast, mindert es ja den geldwerten Vorteil. Ich habe nur keine Ahnung, in welcher Form ich dem Finanzamt meine Ausgaben für das Laden vorlegen kann und sol. Gibt es hier jemanden, der das schon macht oder weiß, in welcher Form ich das machen sollte?

Habe ich es richtig verstanden, dass mein Arbeitgeber das auch direkt in die Gehaltsabrechnung einfließen lassen kann, also ein geringerer Geldwerter Vorteil herangezogen wird?
 
TRBN

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Am Ende des Jahres werde ich die Ausgaben, dann ja immerhin von der Steuer absetzen können. Wie du richtig geschrieben hast, mindert es ja den geldwerten Vorteil. Ich habe nur keine Ahnung, in welcher Form ich dem Finanzamt meine Ausgaben für das Laden vorlegen kann und sol. Gibt es hier jemanden, der das schon macht oder weiß, in welcher Form ich das machen sollte?

Habe ich es richtig verstanden, dass mein Arbeitgeber das auch direkt in die Gehaltsabrechnung einfließen lassen kann, also ein geringerer Geldwerter Vorteil herangezogen wird?

a) Zu der ESt.-Erklärung, wäre das einfachste, du machst dir eine Exceltabelle nach Monaten 01 - 12/21 gibst dort die Kosten ein die du selbst getragen hast. Da neben dann den geldwerten Vorteil des DW (0,5%) und kürzt das raus.
Danach nimmst du dein bescheinigtes Jahresbrutto zum 31.12.2021 durch den AG und kürzt das einfach raus, Anlage N, wird dann so angepasst, dass nicht mehr dein eigentliches Brutto drin steht, sondern dein geändertes. Wenn du das so einreichst, wird das FA direkt Fragen stellen, da deren Prüfprogramm diese Sache direkt an einen Sachbearbeiter weiterleitet, wegen der Abweichung.
Selbst getragene Kosten bei Dienstwagennutzung
Monatpriv. Gesamtkostengeldwerter Vorteil DWreduzierung gwV
Jan 21​
150,00 €285,00 €135,00 €
Feb 21​
75,00 €285,00 €210,00 €
Mrz 21​
30,00 €285,00 €255,00 €
Apr 21​
275,00 €285,00 €10,00 €
Gesamtreduktion610,00 €
Jahresbrutto25.000,00 €
f. Anlage N24.390,00 €

Ist jetzt nicht 100% richtig, kann man aber machen. Ich kann mal bei Gelegenheit meine Tabelle bereitstellen für die Kilometerversteuerung von 0,03% auf 0,002% wegen Homeoffice (weniger als 180 Tage im Büro). Hab das da so ähnlich gemacht und dem FA auch so erklärt. Die haben das ohne große Nachfragen akzeptiert, durch die Tabelle. Vielleicht wäre noch eine AG Bescheinigung hilfreich, dass die diese Kosten nicht erstattet haben. Lass es dir auf jedenfall schriftlich geben, dass die Firma privaten Strom für das Dienstauto nicht erstattet.

b) Ja, du könntest sogar darauf bestehen, dass der geldwerte Vorteil um die privaten Kosten reduziert wird. Es gibt auch Arbeitgeber, die verlangen eine Beteiligung am Dienstwagen oder der AN wünscht eine Beteiligung, dann wird eine Entgeltumwandlung vom Brutto gemacht, wie bei einer betrieblichen Altersvorsorge, und der geldwerte Vorteil muss um diese private Umwandlung gekürzt werden; könnte so aussehen:


Bruttogehalt2.500,00 €
gwV DW
350​
gwV Km
20​
priv. Anteil DW
-150​
Gesamtbrutto2.720,00 €
statt vorher2.870,00 €

Das ist jetzt natürlich total vereinfacht dargestellt und bei einer privaten Beteiligung durch die Entgeltumwandlung muss es zwingend eine schriftliche Vereinbarung geben - nicht aber bei einer Kostenübernahme durch den AN wie es bei dir der Fall ist!
 

MB__AC

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Danke dir für deine Mühe und die Erklärungen. Ich denke wenn mein AG nicht einlenkt, werde ich ganz einfach sagen, dass ich den geldwerten Vorteil um meine Kosten reduziert haben möchte. Vielleicht bringt es ja was, wenn sie den Aufwand sehen.
 
pelmenipeter

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Ich sag mal so viel. Wenn ihr einen schlecht gelaunten und super genauen Betriebsprüfer habt, wird der deinem AG eins auf den Kopf hauen, wenn ihr das so macht. Denn es ist entweder oder und nicht Pauschale plus restliche Auslagen gegeneinander verrechnet und dann das Delta zusätzlich ausbezahlen. Ich weiss, dass klingt paradox, ist aber so. Die Pauschale müsste im Monat der Kostenübersteigung gestrichen werden und dein AG müsste dir die tatsächlichen Gesamtkosten erstatten. Ziemliches hin und her und für die Lohnbuchhaltung auch nicht gerade lustig... Macht doch einfach gleich den Auslagenersatz anhand der Gesamtkosten, wäre mir als Verantwortlicher lieber.
Das macht alles ein Steuerbüro, wird sind ein relativ kleiner Laden.
Das Steuerbüro hat angefangen mit der Pauschale. Die Vereinbarung mit dem AG sehe ich eher als +
Wie er das abrechnet, keine Ahnung. Taucht auch nirgendwo auf dem Lohnzettel auf und wird separat gezahlt.
 

jetol

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Mir wäre das zu kompliziert. Ich würde einfach auf Tankkarte ganz normal tanken und fertig. Irgendwann wirds sogar dem dümmsten Fuhrparkverantwortlichen auffallen, dass etwas mehr als die 1,xL/100km verbraucht werden.
Für solche Gehirnakrobatik das über die Steuer rauszurechnen hätte ich innerhalb der Arbeitszeit keine Zeit.
 
pelmenipeter

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Ich hoffe so eine Lösung kann ich auch erzielen. Mein AG will ja nicht einmal die Pauschale zahlen.

Habe ich richtig gerechnet, dass du ca. 1000 km im Monat rein elektrisch fährst?
Ja in etwa passt das. Die Wallbox meint in der Summe 1350km wobei darin auch das vorheizen enthalten ist.
Sind real etwa 1000 bis 1100km elektrisch. Ab November ist auf Arbeit endlich die Ladesäule fertig, dann ist mein Arbeitsweg 100% elektrisch. Aktuell etwa 75%.
 
TRBN

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Für solche Gehirnakrobatik das über die Steuer rauszurechnen hätte ich innerhalb der Arbeitszeit keine Zeit.

Warum während der Arbeitszeit? Das kannst du bei deiner Steuererklärung gleich mit machen, oder halt bei den „Werbungskosten“ ansetzen.
So oder so machst du ja die Erklärung, da kommt’s auf die eine Tabelle ja nicht an. 🤪
Aber wenn der AG sich komplett quer stellt, dann brauchst leider eine Alternative, wenn dir das Konzept PHEV/BEV wichtig ist und du lädst.
Der Arbeitgeber sollte gesteinigt werden, PHEV Fahrzeuge zuzulassen, aber die Abrechnung dahinter total abzulehnen/zu ignorieren….
 
Thema:

Skoda SuperB iV - laden mit Ladeziegel/Varianten für das heimische Laden

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