Skoda in die Formel 1!?

Dieses Thema im Forum "Skoda Motorsport Forum" wurde erstellt von Benni, 02.03.2002.

  1. Benni

    Benni

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    Formel 1: Hinter Prost-Comeback - steht der VW-Konzern dahinter?


    Das Comeback des ehemaligen Prost-Teams wird immer konkreter - nach Angaben von Sport 1 wird der Wagen aus älteren Teilen und einem drei Jahre altem Formel 1-Motor bestehen. Dabei handelt es sich um einen 'Hart'-Motor mit nur 630 PS.

    Damit ist die Maschine weit über 200 PS schwächer als bei der übrigen Konkurrenz. Bezweifelt wird deshalb, ob der Wagen in der Lage ist, die Qualifikation zu den Rennen zu überstehen. Fahrer wären wie schon berichtet Tomas Enge und Gaston Mazzacane.

    Das Comeback des Prost-Teams dient ausschliesslich als Vorbereitung für einen späteren Einstieg des VW-Konzerns als Skoda-Team in die Formel 1 - es ist bekannt, dass der neue VW-Boss Pischetsrieder den Einstieg konkret beabsichtigt.

    Quelle: Shortnews

    Na das wär ja was, aber ich hätte gedacht Seat oder Audi würden den Sportlichen Part übernehmen!?

    Na ja, vieleicht übernimmt ja Skoda den Motorsport bereich im Konzern.
     
  2. AdMan

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  3. ?

    ? Guest

    Dazu eine Meldung des ZDF-Nachrichtenmagazins "Heute":

    Unbekannte Käufer übernehmen liquidierten Rennstall
    Das Konkurs gegangene Prost-Team steht möglicherweise vor einem Formel-1-Comeback unter neuem Namen. Arrows-Teamchef Tom Walkinshaw teilte in Melbourne mit, seine TWR-Gruppe unterstütze eine Gruppe von Leuten, die Prost gekauft hätten. «TWR hilft ihnen im technischen Bereich, damit sie so schnell wie möglich wieder fahren können», sagte der Schotte.

    Das mit etwa 30 Millionen Euro verschuldete Prost-Team war am 28. Januar vom Handelsgericht in Versailles liquidiert worden. Versuche des viermaligen Weltmeisters Alain Prost, Sponsoren für seinen erst 1997 gegründeten Rennstall zu finden, waren gescheitert. Die Frist für eine Übernahme des französischen Teams war am Donnerstag um 24.00 Uhr abgelaufen.

    Konkursmasse umstritten
    Zwei Parteien haben sich zuletzt um die Übernahme der Konkursmasse bemüht. Paul Stoddart, der Besitzer des Minardi-Teams, erklärte, dass er angesichts der Walkinshaw-Offerte dem Konkursverwalter selbst ein Angebot unterbreitet habe. Der Australier warf seinem Kontrahenten vor, gegen das so genannte Concorde Agreement verstoßen zu haben, das den Ablauf in der Formel 1 regelt. «Ich werde vor Gericht gehen, wahrscheinlich noch vor dem Großen Preis von Malaysia», kündigte er an. Stoddart behauptet, Walkinshaw habe dem Konkursverwalter in Frankreich nur «zwei bis drei Millionen Dollar» bezahlt.

    Sein eigenes Angebot sei höher gewesen. Er wisse auch, dass beim Verantwortlichen für die Liquidation vor wenigen Wochen Offerten zwischen 30 und 60 Millionen Dollar für die Übernahme Prosts eingegangen seien. «Aus welchen Gründen auch immer hat er diese Angebote abgelehnt», sagte der Australier. Der Minardi-Besitzer würde im Fall einer Rückkehr des Prost-Teams viel Geld verlieren. Nach einem geheimen Schlüssel erhalten die zehn ersten Rennställe entsprechend ihrer Platzierung in der Konstrukteurs-Wertung Zuschüsse zu ihren Transportkosten, die für den Weltmeister und die direkt dahinter liegenden Teams mehrere Millionen betragen können.

    Minardi-Rennstall der Leidtragende?
    Minardi rückte durch den Kollaps des WM-Neunten Prost vom letzten auf den zehnten Platz hinter Arrows vor. Tritt Prost - egal unter welchem Namen - wieder an, fällt Minardi aus dem Kreis der Empfänger wieder heraus. Stoddard kritisierte, dass er beim Kauf des ebenfalls hoch verschuldeten Minardi-Teams etwa 25 bis 30 Millionen Dollar bezahlen musste. Jetzt komme Walkinshaw und erhalte Prost für einen Bruchteil der tatsächlichen Schulden. «Die Gläubiger, Kreditgeber und ehemaligen Angestellten sind die Opfer», sagte er.

    Sollten die bislang unbekannten Käufer mit dem alten Prost-Team tatsächlich in der Formel 1 antreten, müssten sie pro versäumtem Rennen 500 000 Dollar Strafe bezahlen. Ein Start erst beim dritten Saisonlauf in Sao Paulo am 31. März würde also eine Million kosten. In Melbourne kursierten im Fahrerlager Gerüchte, dass ein großer Automobilkonzern oder Formel-1-Boss Bernie Ecclestone der Käufer sei.
     
  4. ?

    ? Guest

    Charles Nickerson der "König der Hühner" hat den in Konkurs gegangenen Rennstall des früheren Formel-1-Weltmeisters Alain Prost gekauft. Nach Angaben aus Justizkreisen in Paris hat der britische Geschäftsmann für Autos, Patente und Rechte des früheren Frentzen-Teams 2,586 Millionen Euro gezahlt. In Frankreichs Hauptstadt sickerte am Freitag (1.3.) allerdings nicht durch, wer hinter dem in England als "Chicken King" bekannten Nickerson steht. Im Fahrerlager in Melbourne kursieren derweil Gerüchte, dass ein großer Automobilkonzern oder sogar Formel-1-Boss Bernie Ecclestone höchstpersönlich hinter Nickerson stehe.

    Erstes Rennen: Malaysia oder Brasilien

    Auch Heinz-Harald Frentzens neuer Teamchef Tom Walkinshaw unterstützt die neuen Eigentümer: "TWR hilft ihnen im technischen Bereich, damit sie so schnell wie möglich wieder fahren können", sagte der Schotte. "Vielleicht in vier Wochen in Brasilien, vielleicht aber auch schon in zwei Wochen in Malaysia", kündigte der Arrows-Boss in Melbourne an. Über Fahrer des neuen Teams, dass mit Prost nichts mehr zu tun hat, wurde nichts bekannt.

    Das mit etwa 30 Millionen Euro verschuldete Prost-Team war am 28. Januar vom Handelsgericht in Versailles liquidiert worden. Versuche des viermaligen Weltmeisters Alain Prost, Sponsoren für seinen erst 1997 gegründeten Rennstall zu finden, waren gescheitert. Die Frist für eine Übernahme des französischen Teams war am Donnerstag abgelaufen. Ein Angebot von Minardi-Chef Paul Stoddart kam offenbar zu spät. Der Australier hatte 2,7 Millionen Euro zusätzlich zahlen und die 40 Angestellten übernehmen wollen.

    Stoddart will vor Gericht ziehen

    "Ich werde vor Gericht gehen, wahrscheinlich noch vor dem Großen Preis von Malaysia", kündigte Stoddart an. Seinem Konkurrenten Walkinshaw warf Stoddart vor, gegen das so genannte Concorde Agreement verstoßen zu haben, das den Ablauf in der Formel 1 regelt. Stoddart behauptet, dass beim Verantwortlichen für die Liquidation vor wenigen Wochen Offerten zwischen 35 und 65 Millionen Euro für die Übernahme Prosts eingegangen seien.

    "Aus welchen Gründen auch immer hat er diese Angebote abgelehnt", sagte der Australier. Der Minardi-Besitzer würde im Fall einer Rückkehr des Prost-Teams viel Geld verlieren. Nach einem geheimen Schlüssel erhalten die zehn ersten Rennställe entsprechend ihrer Platzierung in der Konstrukteurs-Wertung Zuschüsse zu ihren Transportkosten, die für den Weltmeister und die direkt dahinter liegenden Teams mehrere Millionen betragen können.

    Minardi rückte durch den Kollaps des WM-Neunten Prost vom letzten auf den zehnten Platz hinter Arrows vor. Tritt Prost - egal unter welchem Namen - wieder an, fällt Minardi aus dem Kreis der Empfänger wieder heraus. Stoddard kritisierte, dass er beim Kauf des ebenfalls hoch verschuldeten Minardi-Teams etwa 30 bis 35 Millionen Euro bezahlen musste. "Die Gläubiger, Kreditgeber und ehemaligen Angestellten sind die Opfer", sagte er.
     
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