Skoda engagierter im Motorsport und trotzdem "schlechtere" Motoren als SEAT?

Dieses Thema im Forum "Skoda Motorsport Forum" wurde erstellt von M.Herrmann, 05.03.2003.

  1. #1 M.Herrmann, 05.03.2003
    M.Herrmann

    M.Herrmann Forengründer
    Moderator

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    hallo community,
    anlässlich der letzten entwicklungen in sachen motorvergaben möchte ich noch einmal die diskussion anfachen:

    wieso bekommt SEAT z.b. in einen cupra die genialsten und stärksten motoren eingepflanzt, die vag bieten kann und octavia und fabia müssen sich schon freuen, wenn sie mal nen abgelegten turbo bekommen?

    welche der beiden marken ist denn im motorsport (vor allem rallye!) ernsthaft vertreten? SEAT versucht zwar wieder fuss zu fassen in der ETCC und es hüpfen auch paar cordobas in der WRC rum, aber erfolg, ideenreichtum und ehrgeiz findet man doch eher bei den tschechen!

    wieso müssen wir luftsprünge machen und auf knien danken, wenn wir mal den 130er pumpe düse eingepflanzt bekommen, wo sich doch SEAT richtig satt im regal bedienen kann?

    werden mit den sportlichen motoren nur die schleppenden verkäufe bei SEAT versucht anzuheizen? ist schon blöd, wenn man im markenindex hinter allen anderen vag-konzernmarken rangiert...

    ich weiss, wir sollen die ursprüngliche volksmarke vetreten und die vernünftige preisbewusste käuferschaft darstellen. aber wo bleibt der spass, wenn man ihn sich leisten könnte?
     
  2. AdMan

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  3. #2 Marccom, 05.03.2003
    Marccom

    Marccom Guest

    Hi,

    Hierzu mal der entsprechende Link:

    Markenindex

    während VW und Audi regelmässig in der Top Five rangieren, befindet sich Skoda immerhin noch auf Platz 12 und macht anstalten in die Top Ten einzusteigen...SEAT dagegen hingt weit auf Platz 23 hinterher

    Ob VW´s momentane Konzernpolitik daran was ändern wird, wage ich zu bezweifeln...ich könnte mir vorstellen, dass ab Präsentation des neuen Octavia Skoda vielleicht etwas besser behandelt wird.

    Schaun mer mal...nu iss ja wenigstens der Fabia RS schon mal draußen


    Gruß

    Marc
     
  4. saVoy

    saVoy
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    Hi,
    der Markenindex ist schon etwas älter. Im neuesten ist Seat schon etwas mehr nach vorne gerutscht.
    In der aktuelles ams wird Seat in punkto Emotionalität höher eingeschätzt als Skoda, qualitativ hinkt Seat etwas hinterher. Trotzdem besitzt Skoda die besseren Imagewerte. Noch? Denn mit dem geplanten Seat-Salsa und dem Leon-Nachfolger könnte den Spaniern längerfristig ein Imagegewinn erwachsen und sie wirklich spotlich werden. Ein paar Ibiza oder Leon Cupra ändern da nicht viel. Skoda bleiben wohl die Brot und Butter-Autos vorbehalten. Kein Cabrio, Roadster oder Spotvan. Leider müssen wir uns damit abfinden. Damit fährt Skoda aber doch nicht schlecht. Wenn die Tschechen jetzt auch noch ganz auf Sport und Luxus machen würden, müsste man eine ganz neue Imagecampagne starten, die viel Geld verschlingt. Zu große Sprünge darf Skoda auch nicht machen. Ist doch schon erstaunlich, was bis jetzt geschehen ist. Vor 12 Jahren der Favorit mit 60 PS- heute der Superb mit 193 PS. Das hätte damals keiner zu träumen gewagt.
    Also immer schön bescheiden bleiben, auch wenn man mal von nem`Tudor oder Fabia RS mit Allrad und über 200Ps träumen darf. Der Markt ist dafür wohl zu klein.

    Savoy
     
  5. Tobi

    Tobi

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    Liegt halt an der Markenpositionierung, die unlogisch ist.

    Man kann halt den Leuten leichter verkaufen:

    SEAT - der spanische Autobauer - verkörpert südländisches Feuer und Temperament - und ist wie Lamborgini eine absolut sportliche Marke, Sonnenschein, & Fun.

    SKODA - die kommen halt daher wo das billiges Bier in Strömen fließt, billige Frauen massenhaft rumrennen und alles andere auch viel billiger ist. Deswegen ist Skoda die "Billigmarke" des Konzerns.

    Nach dieser platten Sichtweise müssen die Marketingleute bei VW vorgegangen sein. :-(
    Deswegen kriegt Skoda halt net das neueste.

    Ich finde es voll daneben!
    Denn:
    1) Skoda hat eine lange und erfolgreiche Motorsporttradition.

    2) Pietschenrieder hat irgendwann selber mal gesagt, daß SEAT seine Kunden in südlichen Ländern mit Gr0ßfamilien hat und das Skoda deswegen keinen Van bekommt. Wenn das so ist... Die Großfamilien werden auch das Geld net so dick haben.
    Das südländische Feuer wird sie auch weniger interessieren....
    Na ihr wißt schon auf was ich raus will.
    Das dumme ist daß SEAT sowohl für sportlichkeit als auch Familientauglichkeit stehen soll und strenggenommen für Skoda nix mehr übrigbleibt. In Wolfsburg weiß man glaub ich noch überhaupt nicht so sicher wohin mit Skoda. Skoda war eigentlich schon immer ein relativ eigenstädig funktionierender Konzern, dem halt die Planwirtschaft etwas zugesetzt hat. Bei VW weiß man aber offenbar nicht so genau, wo nutzbare Synergieefekte liegen könnten und was man wo wegrationalisieren könnte. Im Zweifel halt gegen Skoda.

    3) SKODA hat z.B. den 55PS 1,2 er Motor entwickelt. Aber was bringt SEAT in die Konzernpalette ein?

    4) SEAT hat heute immer noch mit massiven Qualitätsproblemen zu kämpfen, die Markenpositionierung als Volksferrari können die IMHO in nächster Zeit vergessen.
    SKODA hat hingegen die Ecke Qualitätslada schon lange verlassen und läßt oft die Audis und VWs hinter sich.

    Also ich versteh auch nicht was an SEAT so toll sein soll.
    Aber es wird gefördert, und zwar auf Skodas kosten!

    Ein weiteres Problem ist dann noch, daß VW selber überall mitmischen will, vom Lupo über Golf und Transporter bis zum Phaeton.
    Ich fände es irgendwie sinnvoll wenn die sagen würden, Polo und Lupo sind uns zu popelig, wer sowas will, soll sich nen Fabia oder Ibiza bzw nen Arosa oder nen Winz-Skoda holen, wir bauen nur noch Golf und aufwärts, weil wir schon seit Jahren in die Luxusklasse wollen!
    3 Wagen auf der Fabia -Plattform sind doch eigentlich zuviel.
    Und 2 auf Lupo-Basis eigentlich auch.

    Man sollte Skoda nicht in der Billigecke belassen.
    Man könnte sie wirklich als zuverlässige Gebrauchsmarke positionieren, ich denke da an Nutzfahrzeuge, die biosher nur VW im Konzern baut, Traktoren, Bagger, LKW, Jeeps oder eine tschechische Antwort auf den Unimog...
    So halt auf Outdoor & Abenteuer-Marke fürs Grobe, wo man sich immer drauf verlassen kann.
    Das fände ich perfekt.
    Dann gäbs auch gescheite Motoren!
    Jutta Kleinschmidt im Skoda-Buggy durch die Wüste...
    Aber eine Positionierung ausdrücklich als Bugdet-Marke halte ich für unklug.

    Hui was bin ich vom Thema abgekommen...
     
  6. Ivan

    Ivan Guest

    Dann koennte aber VW nicht zugeben, dass Touareg (Cayenne) und die 4Motion Golfs und Boras, sowie die 6 Zylindergeschosse in der Slowakei gebaut werden, Audi TT in Gyor in Ungarn und Phaeton in ehem. DDR!
     
  7. Tobi

    Tobi

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    Geben sie ja auch nicht direkt zu. Es ist denen die sich damit befaßt haben, bekannt. Aber nirgends steht z.B. auf nem TT made in Ungarn .
    Und sehr oft liest man immer noch Sachen wie

    "harr, der neue Polo! Am hochwertigen Innenraum sieht man gleich: Deutsche Wertarbeit!"

    Manche Redaktuere sind halt auf dem VW-Auge blind!

    Die Vermarktung ist bei Skoda in dieser Hinsicht wenigstens ehrlicher.

    Zum Phaeton:
    Die "ehemalige DDR" gehört seit genau dem 3.10.90 zur Bundesrepublik. Zusammen gibt das ein Gebilde das gemeinhin als Deutschland bezeichnet wird.... :zwinker:
     
  8. Titzi

    Titzi Guest

    Hallo Leute,

    Meiner Meinung nach liegt das an der Firmenpolitik von VW, im VW-Konzern sind SEAT und SKODA die "günstigeren" Marken, und Seat soll junge Fahrer/in ansprechen, und ist deswegen *sportlich* gehalten! Hat deshalb Motoren die etwas mehr PS haben. Wärend Skoda vor allem für junge Familien gedacht ist, und so mit ehr Motoren hat die auf *Wirtschaftlichkeit* ausgelegt sind, wobei die Sportlichkeit leider etwas zu kurz kommt!
    Was für mich auch die Platzierung im Markenindex erklärt, es gibt viele junge Familien die sich lieber einen Skoda kaufen, viel drin, bei GUTEN Preisen, aber es gibt nicht viele junge Leute die sich ein Seat kaufen, da der Unterhalt teurer ist, wie z.B.: bei einem Skoda mit vergleichbaren Ausstattung. Da der Seat bei den Versicherungen oft (je nach Model / PS zahl) als Sportwagen durch geht.

    Und in Sachen Rennsport glaube ich das es eine Sache des KNOW HOW ist! Und nicht unbedingt auf die eigentliche Automarke schließen läßt! Höchstens auf das Finanziele-seite...
    Oder wie seht Ihr das???

    All Zeit Gute Fahrt
     
  9. Ivan

    Ivan Guest

    @tobi
    Was BRD ist weiss ich auch - ich habe nie behauptet, dass ehem. DDR nicht dazu gehoert - ich bezog mich eindeutig nur auf die "Billigkeit" - und da ist die Arbeitskraft leidergottes billiger bzw. schlechter bezahlt als in den "alten Bundeslaendern". Ganz weit geholt koennte man meinen, dass es fuer den Image nicht besonders klug ist die hochwertigen Phaetons dort zu bauen, wo man vor 14 Jahren froh war, endlich den ertraeumten Wunder der Technik Namens Trabant 601 nach 8 Jahren Wartezeit bekommen zu koennen ...
    Natuerlich ist es Schwachsinn, denn die Zeiten aendern sich und so macht es durchaus Logik z.B. in Bratislava die komplizierteste Technik zu bauen, denn das slowakische Werk bekommt seit Jahren VW Intern die hoechsten Noten fuer die Qualitaet - ist in diesem Sinne hoeher als Wolfsburg eingestuft. Daraus hat man natuerlich gelernt und zum B. PSA Konzern baut in naheliegender Trnava (woher auch die meissten Sony Computermonitore und Laptops stammen) auch eine hochmoderne Fabrik.
    Zu dem eigentlichem Thema - ich persoehnlich finde den Motorenangebot bei Skoda gar nicht sooo schlecht. Immerhin gibt es z.B. bei Octavia inzwischen diesel von SDI ueber 90PS, 110PS, 100PS und 130PS TDIPD, 1,4l -,1,6l-2.0- 1,8T mit 150 und 180PS mit oder ohne Allrad- die Auswahl ist nicht so klein. Fuer praktische Familienautos, was Skoda sein will, ist wirklich genug da. Man muss bedenken, dass Skoda nicht ausschliesslich fuer D produziert. An dem Heimatmarkt in Tschechei und Slowakei ist die Geschw., wie in der restlicher Welt auf 130km/h begrenzt. Mit benzinfressenden Monstern, so geil sie auch sind, wuerde man kein vernuenftigen Absatz machen.
    Ich denke - man muss langsam ueberdenken, wo heuzutage TDIs stehen und zugeben, dass eine Fabia mit drehmomenstarkem 130PS TDI zu einem Ueberflieger wird. Besser waere es mit dem 150PS Benzinerturbo oder einem 6 Zylinder auch nicht, jedoch bei weitem nicht so sparsam. Ich finde die Kombination unheimlich interessant.
     
  10. saVoy

    saVoy
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    Sehe ich genauso wie Ivan.
    Im Konzernmaßstab ist Skoda die kleinste Marke. Und sie ist im VW-Konzern eingebunden. Das bringt Vorteile, aber auch die hier aufgeführten Nachteile. Marketing und Ausrichtung der Konzernmarken müssen aufeinander abgestimmt werden, um sich nicht gegenseitig das Wasser abzugraben. Skoda ist mehr auf Mitteleuropa und Osteuropa ausgerichtet.Und hier kauft die Mehrzahl der Leute eher preißbewußt. Skodas als "PS-Monster" würden sich nicht rechnen. Wer mehr verlangt, muss auf eine andere Konzernmarke umsteigen.Das ist so gewollt, sonst stimmen die Bilanzen und Renditen nicht mehr.
    Skoda soll die Einstiegsklasse bei VW sein,aber keine Billigmarke. Die Mehrzahl der Produkte sind "volksnah", was nicht heißt, dass hier keine sportlichereren Autos ala RS gebaut werden dürfen, halt als Sahnehäubchen.
    Seat soll die sportliche Einstiegsmarke bei Audi sein. Ob da ein Kleinwagen wie der Ibiza passt?? Ich glaube, dass Seat in den nächsten Jahren auf einer anderen Schiene fährt: Roadster, Sportvans,... und den Kleinwagenbereich aufgeben wird. (orakel)
     
  11. Kromi

    Kromi Guest

    Wie schon einige Male geschrieben:
    SEAT verkörpert die sportliche Sparte der VAG, AUDI das Exclusive, VW das original Bewährte und SKODA eben eher das Biedere und Günstige.

    Als SEAT 1993 mit VW-Unterstützung den neuen Ibiza rausgebracht hat, ging es auch nur schleppend los. Doch inzwischen hat sich SEAT als feste Marke auf dem Markt etabliert und den klapprigen Ruf aus Zeiten der FIAT-Zusammengehörigkeit abgestreift. Dazu kamen 3 WRC-Weltmeister-Titel für den Ibiza. Seit dem sind nun 10 Jahre vergangen.

    Bei SKODA wird es einfach noch einwenig dauern. Der Octavia wird sich spätestens mit der kommenden Generation richtig festsetzen, der Fabia ist ja sozusagen noch taufrisch.

    Was ich bei SEAT schade fand: Nach der Etablierung auf dem Markt und dem besseren Ruf haben sich die Preise der Fahrzeuge wesentlich verteuert. Und genau diese Entwicklung wird SKODA auch vollziehen, sobald die Marke ihren alten Ruf komplett abgestreift hat. Leider.

    Gruß! Kromi
     
  12. #11 Štefan, 08.03.2003
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    sorry wenn's zu off-topic war...

    Gruß Stefan :wink:
     
  13. Martyn

    Martyn Guest

    VW hat aber teilweise den Ruf des allgegenwärtigen, was oft vertunt wird. Imho passen so eklusive Modelle wie der Phaeton garnicht zu VW, sowas würde zu Skoda noch eher passen.

    Wenn man in eine VW oder VW/ Audi Autohaus geht, wird man meistens auch nicht so vornehm behandelt.

    Die Creme de la Creme sind natürlich die reinen Audi Autohäuser, aber Skoda kommt dem schon ziehmlich nahe.

    Ich denke das es sinnvoller wäre Skoda neben Audi zu einer zweiten Exclusivmarke heranzuziehen, die auch exklusive Autos baut, aber preiswert als Audi ist.

    Seat könnte die sportlichen Autos wie den Cubra und Vans für die Familie bauen.

    VW soll bei den Lupos, Polos, den Golfs zum vertunen und den biederen Passats bleiben.
     
  14. Tobi

    Tobi

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    Und außerdem ist mir grad aufgefallen, daß SEAT den neuen 55PS 6V auch net haben dürfte.

    Ätsch!

    :D
     
  15. fawel

    fawel Guest

    Bevor ich mir meinen Fabia bestellt habe, hab ich auch überlegt mir nen Ibiza oder Leon zu holen. Was mich davon abgehalten hat war zum einen der Preis und zum anderen der Platz. Afaik gibt es bei Seat keinen Kombi. Den Alhambra mal aussen vor gelassen... ist nur ein Spar Sharan damit der teuer bleiben kann.

    Für Junge Leute mag der Seat vielleicht schick sein, aber für die Käuferschaft die das Geld hat ist sicherlich der Fabia Combi oder der Octavia Combi interessanter. Vor allem vom Preis Leistungsverhältnis. Da bekommt man was fürs Geld, nicht wie bei VW oder Audi wo man extra was fürn Namen bezahlt... Das muss nicht heissen Skoda ist billig oder Ramsch. Aber man bekommt wenigstens was fürs Geld.
     
  16. #15 LordMcRae, 29.03.2003
    LordMcRae

    LordMcRae Guest

    Ich kann mich oben nur anschliessen.
    Mich wundert es ehrlich gesagt nicht das SEAT die sportlicheren Motoren eingepflanzt bekommt und Skoda nicht.
    SEAT wurde innerhalb den VW Konzerns an Audi angegliedert, die ja bekanntlich sowieso die Sportlichere Linie fahren.
    Skoda hingegen soll nach auffassung der VAG eher Familien ansprechen.
    Seat wird in zukunft zum beispiel keine Combis mehr bauen.
    SEAT wird sozusagen zur Sporthausmarke von VW umgebaut. Ich schätze aus diesen Gründen baut VW da die stärkeren Motoren ein.

    Ich persönlich würde mir in der Skodapalette allerdings noch einige Modelle wünschen, wie z.B. einen VAN um die Palette noch etwas abzurunden.
    Denn wie ich finde sind 3 Modelle derzeit doch etwas wenig wenn man das mit den restlichen Konzernbrüdern von VW vergleicht.
    VW hat 11 oder 12 Modelle am Markt laufen.
    Audi hat 6 Modelle auf dem Markt.
    Seat hat ebenfalls 6 Modelle am Markt.
    (Irrtümer nicht ausgeschlossen)
    Da ist Skoda mit seinen 3 Modellen Fabia, Octavia und Superb noch etwas hinterher wie ich finde.
    Die Motorenpalette ist wie auch weiter oben schon gesagt wurde ganz gut, wobei ich es auch begrüssen würde wenn noch eine richtige granate in die Motorenpalette aufgenommen werden würde, einen 6-Zylinder Turbo Benziner oder so.

    MFG LordMcRae
     
  17. #16 fire fabia, 24.05.2003
    fire fabia

    fire fabia

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    Servus fabioso,
    zwar hat SEAT den Ruf der Sportlichkeit, und hat deshalb stärkere Motoren als SKODA , allerdings bin ich ganz deiner Meinung. 130 PS im Ibiza gibt es in den Standartmodellen und SKODA bekommt diesen Motor im RS , der die höchste Leistung dieses Modelles darstellen soll. Wir haben auf einen starken Fabia gehofft, und was bekommen wir: einen 130 PS Turbodiesel in einer Sportedition. Ich weiß, jetzt fängt das wieder an: Der Turbodiesel hat doch das bessere Drehmoment usw.. Trotzdem wiegt der Diesel mehr und das macht ihn schwerer. Zudem ist der Fabia schon sehr untersteuernd ausgelegt. Aber dann liegt es eben an uns als Club was wir daraus machen. Es sagt ja keiner das ein Fabia deshalb nicht mehr als 130 PS haben darf. Wir machen unsere Fabia´s halt stärker. Und vielleicht sieht das jemand in Wolfsburg , was wir so alles aus unseren "Vernunftsautos" machen
     
  18. #17 Joker76, 25.05.2003
    Joker76

    Joker76 Guest

    Bentley,VW und Skoda sind im VAG-Konzern stehen für die Elegantere Linie des Konzerns.

    Lamborgini,Audi und Seat für die Sportliche Linie.

    VW wird zurzeit Hochgepuscht, d. h. sie versuchen durch Modelle wie dem Phaeton oder Toureg die Marke VW in die Oberklasse zu bekommen. Selbst der neue Golf wird Preislich etwas höher liegen als der alte Golf und somit ein anderen Kundenkreis ansprechen.
    Das gleiche passiert mit der Marke Audi.
    Ich schätze das der neue Passat ein Konkurent zur E-Klasse werden könnte und der neue Octavia eher der C-Klasse gefährlich werden könnte.

    Audi ist ja eher der Konkurrent zu BMW.

    Seat und Skoda nehmen den alten Platz von VW und Audi an und bedienen die Kunden mit Autos bis zu gehobenen Mittelklasse. (der typische Volkswagen)

    Da aber im Gegensatz zu Skoda es bei Seat noch nicht so gut läuft , versucht die VAG Seat hochzupuschen indem Seat sportliche Agregate bekommt.

    Wie ich irgendwo gelesen habe, ist Skoda eine der einzigen Marken die dem aktuellen Martkverlauf trotzt und der Umsatz am meisten steigt.

    Leider macht Skoda sehr viel Eigenentwicklung (Superb,Tudor) so daß sie noch nicht in die Gewinnzone gekommen sind.
     
  19. Emil

    Emil Guest

    ich denke skoda bekommt die "alten" motoren, weil die mittlerweile richtig ausgereift sind - qualitätsmarke skoda

    bei audi z.b. ist der kunde versuchsobjekt
    oder wer von euch hätte gerne den 2,0 tdi pd in seinem octavia???
    audi macht doch sowieso nur feldversuche am kunden - wenn der motor in 2-4 jahren ausgereift ist, kommt er auch in einen skoda.....

    deshalb hat der superb auch "nur" den 155ps v6 und nicht den 163ps oder den 180ps (soviele ps waren es glaube ich) weil audi und vw den erstmal an tausenden von kunden testen müssen......der 155ps ist ausgereift - oder hat irgendeiner von den superb fahrern schon mal was an der zylinderkopfdichtung gehabt? - das ist der hauptfehler des v6 bei vw und audi.
     
  20. AdMan

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  21. #19 Geoldoc, 25.05.2003
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    Ich weiß, ich bewege mich schon wieder ins Offtopic, aber wer sagt den Autoentwicklern eigentlich immer noch, dass Kombis und Vans nicht sportlich sein sollen?

    Gerade die Vans, die ja sowieso schon als eierlegende Wollmilchsäue konzipiert werden, könnten doch auch noch ein bisschen Sportlichkeit vertragen. Auch sonst, wenn das Geld nun mal nicht für Kombi und Roadster reicht, gönnt man sich vielleicht wenigstens ein paar PS mehr. Beispiele gibt es inzwischen genug: RS6 Avant, Mondeo St220 Tournier, Zafira OPC, Alfa Sportwagon GTA, inzwischen ja auch Octavia RS- Combi

    Ich denke, dass Skoda da auch noch ein wenig Lehrgeld bezahlen muss. Warum hat es sonst so lange gedauert, bis der RS Combi das Licht der Welt erblickt hat und warum gibt es keine Fabia RS oder wenigstens GT- Combi, obwohl es doch in Paris schon mal eine sehr ansehnliche Studie gab?

    Opel hat mit seinem Zafira OPC Eroberungsraten von über 60%, das heißt Leute, die noch nie vorher einen Opel hatten, steigen in dieser gehobenen Preisklasse ein und wenn dann die Frau oder Tochter einen neuen Kleinwagen brauchen, steht dann schneller auch mal ein Corsa vor der Tür.

    Ich weiß wovon ich rede, nachdem mein Vater von einer sportlichen italienischen Marke zu seinem praktischen Zafira OPC gewechselt ist (wenn es da schon den RS- Combi gegeben hätte, wäre es vielleicht Skoda geworden, aber es sollte halt mind. Ein Combi sein) denken sowohl meine Bruder als auch meine Mutter beim Neuwagenkauf zum ersten Mal an Opel. Es funktioniert!!

    Also wer weiß, vielleicht ist es ein Kompliment für Skoda, dass die Marke weniger verkaufs- und imagefördernde Sportmodelle nötig hat. Ich finde es auf jeden Fall schade.
     
  22. Ivan

    Ivan Guest

    Das haengt nunmal von der Definition der Sportlichkeit ab.
    Kombis und Vans brechen nahmlich vom Konzept schon einige Grundregeln der Sportlichkeit - so wie sie im Motorsport definiert ist: konzequenter Leichtbau, niedriger Schwerpunkt, Aerodynamik- die das Autofahren unterstuetzt. Es hat sein Gruende, wieso in DTM Coupes fahren (jetzt sind auch 4tuerige Limos zugelassen - kriegen aber - falls jemand kommt - anderen Hinterfluegel - damit man den Aerodynamiknachteil vernichten kann), oder bei WRC die kleinsten Flitzer nicht zu schlagen sind.
    Es ist nicht allzulange her, da waren Kombis vor allem praktische und keine "sportlichen" Autos (was man auch damit verstehen will) . Dann kam die Lifestyle Era - bei der man mit dem Kombi zeigte, dass man Spass am Leben hat, und die Ladeflaeche fuer Windsurfbrett, Fallschirm etc. braucht - man muss nicht mit einem "Sportler" angeben. Auf einmal waren in Kombis nicht nur Opas und Handwerker...und das ganze wuerde so populaer, wie es heute ist.
    Nur stellte sich inzwischen fest, dass die meissten die Kombis sowieso nicht brauchen dafuer aber die Fahrleisstungen vermissen. Kluge Autos wie Alfa taeuschen nur ein Kombi vor.
    Jetzt will man also alles haben - Laderaum, Kombioptik, Komfort - der nunmal mit der ganzer el. Bedienung und Klima ziemlich viel auf die Waage bringt, Sicherheit und trotzdem Fahrleisstungen eines Sportlers. Und das ganze zu einem Skoda ueblichem Preiss. Geht nunmal nicht und wer trotzdem nicht auf etwas verzichten will, muss eben tiefer in die Gelboerse greiffen - das wird dann aber kaum potentieller Skoda Kunde sein.
     
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