Skoda 440 (Octavia usw.)

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dussek

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Fährt hier zufällig jemand so ein Auto? Ich träume von einem solchen und wollte mal nachfragen, welche Probleme bei diesem Wagen vielleicht auf einen lauern. Ist das ein robuster oder eher empfindlicher Oldtimer? Kommt man mit ihm klar, auch wenn man wenig bis gar keine Ahnung von Oldtimer-Technik hat? Worauf ist beim Kauf besonders zu achten? Über Hinweise freut sich

Jörn Heller
 

dussek

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Danke für den Hinweis, mache ich! Gruß, Jörn
 

hyper31

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Hallo Jörn, sorry für die späte Rückmeldung.
Im Prinzip ist das wie bei jedem anderen alten Auto auch, Rost am Blech. Speziell sind hier die A-Säulen (von vorn/unten durchs Radhaus gesehen) bis zum Scheibenrahmen, Bodenbleche vor und unter der Rücksitzbank, das Frontblech hinter der Stoßstange und die Lüftungsrohre (rechts und links) mit Batteriewanne im Motorraum.
Am Zentralrohrrahmen sollte man sich den Ausleger unter den Pedalen genauer ansehen. Ebenso, ob alle Karosserielager an den Auslegern noch vorhanden und auch halbwegs gerade sind.
Elektrisch gesehen hat er ja schon 12Volt, allerdings mit plus an Masse.
Die Bremsbacken werden alle einzeln von Hand eingestellt. Es gibt nur einen Bremskreis.
Radlager und andere Fahrwerkteile müssen von Zeit zu Zeit abgeschmiert werden.
Wenn der Motor noch original ist, sind dort teilweise Filzdichtungen verbaut.
Wenn das Getriebe schon die Knüppelschaltung besitzt, erfordert das Schalten etwas Konzentration, da das Schaltschema, im Vergleich zu anderen Fahrzeugen, "gespiegelt" ist.
Ersatzteile und gute Ratschläge gibt es reichlich.

Also alles wie bei jedem anderen Oldtimer auch.

Hast du schon konkrete Kaufabsichten?


Empfehlen kann ich dir noch die Seite von Stephan:
http://www.skodavolkswagen.de/index.htm

Gruß
Denis
 

dussek

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Lieber Denis,

danke für die vielen wertvollen Hinweise. Nein, ich habe noch keine konkreten Kaufabsichten, wohl aber schon länger den Traum, mir solch einen Wagen irgendwann mal zuzulegen. Das Problem ist nur, dass ich überhaupt keine Ahnung von Fahrzeugtechnik habe, und ich befürchte, mich in ein Thema einarbeiten zu müssen, für das mir im Grunde die Zeit fehlt. Ist den so ein Skoda 440 insgesamt eher ein heikles Auto, was Reparaturarbeiten angeht, oder kann man eine gewisse Robustheit voraussetzen? Bei den Nachfolger-Skodas gruselt mich die schlechte Blechqualität, von der man so hört, und auf allzu viel Rost habe ich wirklich nur wenig Lust. Außerdem würde mich interessieren, wie viel man für einen anständigen 440 wohl etwa auf den Tisch legen muss. Hast Du da 'ne Ahnung?

Herzliche Grüße,

Jörn
 

noodyn

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Oldtimer fahren ohne Ahnung von Fahrzeugtechnik halte ich nicht für sinnvoll. Man muss doch an der einen oder anderen Stelle mal schauen, ob die alte Technik es noch so macht wie sie soll und vieles kann man ohnehin nur selbst machen, oder in spezielle Oldtimer-Werkstätten fahren. Moderne Werkstätten sind auf solche Fahrzeuge nicht mehr vorbereitet. Um ein 70 Jahre altes Auto muss man sich kümmern. "Wenig Lust auf Rost" hilft nicht weiter. Roststellen muss man frühzeitig erkennen und fachgerecht ausbessern, bevor sich der Rost weiter durchfrisst.
Preislich kannst du schon welche für unter 5000 Euro bekommen, musst dann aber noch ordentlich Arbeit und Geld investieren.
 

dussek

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Lieber noodyn, danke für Deine Einschätzung, die ich sehr hilfreich fand. Träume müssen immer durch Realismus abgefedert werden, und wie mir scheint, steht die Feder bei mir zur Zeit noch auf etwas wackeligen Beinen. Aber: Die entsprechenden Bücher zum Thema habe ich mir natürlich längst besorgt ("Ich fahre einen Skoda" etc.). Man weiß ja nie...
 
#
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Planitzer

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Also ich empfinde meinen 1962er Octavia als sehr dankbares Auto. Worüber man sich vor allem bei der Limousine als erstes klar sein muß ist die Tatsache, daß man das, was man reinsteckt eigentlichnicht an Wertzuwachs hat. Da schneidet der 450 / Felicia bedeutend besser ab. An sonsten wurden wichtige Schwachstellen ja schon erwähnt. Teile gibt es inzwischen so einiges auch als Nachbauten, wenn gleich die Qualität da etwas schwankend ist. Wirklich Ausfälle mit dem Wagen hatte ich bisher mit einem defekten Lederegler der Lichtmaschine und einer gerochenen Riemenscheibe der Kurbelwelle. An sonsten springt der Wagen auch nach längerer Standzeit meist problemlos an und ist einfach ein "Hingucker". Auf nasser Fahrbahn sollte man wegen dem Sturz der Hinterräder aber vorsichtig sein. Beste Grüße, und viel Erfolg noch mit Deinem Plan / Gedanken. :)
 

hyper31

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Hallo Jörn,
Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob du ihn im Alltag (Schlechtwetter) fahren willst oder kannst du ihn trocken unterstellen und du fährst nur hin und wieder bei schönem Wetter. In ersterem Fall brauchst du einen neuwertig aufgebauten Wagen mit anständigem Rostschutz. Der hat dann auch seinen Preis.
Bei einem Schönwetterfahrzeug ist das nicht ganz so kritisch. Da wird sich der Zustand nicht allzu schnell verschlechtern. Mit einem wachsamen Auge und ein bisschen Pflege wird sich das Ganze in Grenzen halten.
An der Technik kann immer etwas passieren. Da gibt es keine "Garantie", egal ob neu oder noch neuer. Hin und wieder mit der Fettpresse und der Ölkanne eine Runde drehen, dann wird er schon halten. Dabei kann man sein Auto auch näher Kennenlernen und erkennt rechtzeitig Schwachstellen.
Preislich würde ich sagen, mit 5000€ kann man ein Schönwetterfahrzeug (Limosine) haben. Rost mäßig sollte der schon beim Kauf "TÜV-fähig" sein. Die restliche Optik lässt sich dann Stück für Stück in Eigenregie korrigieren (Patina).

Wie geht es jetzt bei dir weiter?
 
Thema:

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