Schnee-Chaos selbst verschuldet

Dieses Thema im Forum "sonstige Autothemen" wurde erstellt von ?, 27.12.2001.

  1. ?

    ? Guest

    Für das weihnachtliche Verkehrschaos in weiten Teilen Deutschlands war nach Ansicht von Experten ein Bündel von Ursachen verantwortlich. Ganz erheblich hätten aber schlecht ausgerüstete Autos und insbesondere Lastwagen ohne Winterreifen zu den Staus beigetragen, kritisierten die Fachleute am Donnerstag (27.12.). Den Räumdiensten seien dagegen keine Versäumnisse vorzuwerfen.
    Nach Ansicht des Automobilclubs von Deutschland (AvD) war das Chaos auf vielen Autobahnen "vorhersehbar und damit hausgemacht". "In den meisten Fällen stand der Verkehr still, weil einer oder mehrere Lastwagen quer auf der Fahrbahn standen und damit jegliches Vorwärtskommen unmöglich gemacht haben", teilte der AvD in Frankfurt/Main mit. Lkw auf Sommerreifen dürften in den Wintermonaten auf deutschen Straßen überhaupt nicht mehr unterwegs sein. Auf gefährdeten Autobahnabschnitten sollten zwischen November und April überhaupt keine Fahrzeuge ohne Winterreifen fahren, forderte der AvD.

    Deutsche nicht fit fürs Fahren im Winter

    "In Deutschland gibt es keine Winterfahrkultur", ergänzte Alfred Fuhr vom AvD. In Kanada oder in Skandinavien seien die Menschen viel besser auf derartiges Wetter vorbereitet als in Deutschland. Die Folge sei, dass viele Menschen beim Wintereinbruch übertrieben vorsichtig gefahren seien. Andere dagegen missachteten die Wetterwarnungen und seien weiter mit Sommerreifen gefahren.
    Scharfe Kritik an Autofahrern übte auch der Giessener Polizeivizepräsident Karl-Heinz Reinstedt. "Sie haben die Rettungswege immer wieder zugefahren, Rundfunkwarnmeldungen vollkommen ignoriert und uns mit wüsten Beschimpfungen per Handy die Notrufe blockiert."
    Trotz guter Vorbereitung bei den Räumdiensten auf Schneefall und Frost ist ein Verkehrschaos nicht immer zu vermeiden, betonte die Sprecherin des Landesbetriebes Straßenbau in Nordrhein-Westfalen, Ingrid Scholtz, in Münster. "Gerade auf der Sauerlandlinie hat sich nach einsetzendem Schneefall sofort ein Stau wegen quer stehender Lkw gebildet - da kamen dann auch die Streuwagen nicht mehr durch."

    Schaufel, Decke und Streusand als Kofferraum-Standardausrüstung

    Nach Ansicht von Harald Herberg vom Verkehrswarndienst des sächsischen Innenministeriums sind einseitige Schuldzuweisungen an den Winterdienst fehl am Platz. "Gegen Schneeverwehungen mit bis zu zwei Metern Höhe ist jeder Räumdienst chancenlos." Für die meisten Staus auf Sachsens Straßen waren den Angaben zufolge Lkw-Fahrer verantwortlich. Auch viele Autos seien schlecht ausgerüstet gewesen. "Bei solchen Wetterprognosen gehören außer Winterbereifung auch Hilfsmittel wie Schaufel, Decke und Streusand an Bord."
    Die Bahn hatte bis zu 5.000 zusätzliche Helfer im Einsatz, die Strecken und Bahnhöfe frei räumten. Trotzdem kam es teilweise zu erheblichen Verspätungen; einige Strecken mussten gesperrt werden. "Im Vergleich zu den Zuständen auf der Straße haben wir den Wintereinbruch gut bewältigt", sagte Bahnsprecher Hans-Georg Kusznir.

    Quelle: dpa
     
  2. AdMan

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  3. #2 toaster, 27.12.2001
    toaster

    toaster Forenurgestein

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    Naja... ich glaube da brauch man nicht wirklich etwas zu sagen. Sicher, wer mit Sommerreifen z.B. auf der A45 unterwegs ist, ist sicher selbst schuld.
    Nur gibt es wirklich genug Leute die nur in der Stadt und nur kurze Strecken fahren und somit keine Winterreifen nutzen. Ich bin ganz ehrlich, wozu auch? Wenn ich mir die letzen Winter ansehe, hätte ich mir auch keine Winterreifen gekauft. Ich selbst habe auch erst auf die letzte Minute mich für Winterreifen entschieden. Im Nachhinein war es die richtige Entscheidung.

    Und was die "fehlende Winterfahrkultur" angeht, darüber kann ich nur schmunzeln. Wie soll man auf etwas vorbereitet sein was Jahrelang nie der Fall war?
    Sicher gibt es Gebiete wo regelmäßig Schnee liegt. Hier in NRW war das in dieser Form lange lange Zeit nicht der Fall.

    Wie auch immer, ich finde diese ganzen "Autoclubs" die fordern eh einfach nur lachhaft. Wenn ich mir teilweise Aussagen dieser Leute ansehe kann ich wirklich nur noch den Kopf schütteln. Natürlich haben diese Leute teilweise recht, nur wenn ich lese "Die Folge sei, dass viele Menschen beim Wintereinbruch übertrieben vorsichtig gefahren seien" wird mir einfach schlecht. Wie sollen denn die Leute fahren? Für mich ist es auch das erste Mal dass ich mit diesen Wetterbedingungen (in dieser Stärke!) konfrontiert bin. Und ob durch meine vorsichtige Fahrweise andere Leute 5 Minuten länger fahren oder nicht ist mir ehrlichgesagt sch*egal.

    Ein Beispiel von heute morgen noch...
    Wie kann man eigentlich bei überfrierender Nässe an einer roten Ampel anfahren, dabei mit dem Heck auf die Gegenfahrbahn rutschen, dann bis auf einen Meter an mein Heck ranfahren und dann versuchen mich mit der Lichthupe "wegzudrängeln"?
    Sollen die Leute so fahren?

    Wie gesagt, mir labern diese Leute einfach zu viel und es regt mich teilweise echt auf... und JA, das ist alles meine eigene Meinung - die muss niemand teilen oder verstehen, wobei einiges eigentlich einleuchten müsste - oder?
     
  4. ?

    ? Guest

    Winterreifen bieten gegenüber Sommerreifen nicht nur auf Schnee oder Eis entscheidende Vorteile:
    *Bessere Haftung schon bei Absinken der Temperatur auf unter 7° C (Sommerreifen verlieren bei Kälte den Grip weil sie verhärten)
    *Optimierter Schnee-und Nassgriff
    *Doppelt so gutes Traktionsverhalten
    *Wesentlich gesteigerte Kurvenstabilität
    *Deutlich reduzierter Bremsweg auf Winterfahrbahnen
    *Versicherungsseitig festgelegte Mitverursachungsschuld von 20% entfällt, wenn sich ein Unfall auf winterlichen Fahrbahnen ereignet und das Fahrzeug mit Winterreifen ausgerüstet ist (bei Sommerreifen bleibt sie hingegen bestehen)

    Mit der fehlenden Winterfahrkultur ist wohl gemeint, das viele Fahrer übertrieben vorsichtig sind oder auch übertrieben schnell fahren. Ein Beispiel, heute hat es hier in NRW ja wieder den ganzen morgen geschneit. Die Winterdienste waren allerdings pausenlos im Einsatz. Die Straßen waren frei, bis auf etwas Schneematsch auf den Mittelstreifen und Seitenrändern der Fahrbahn, da die Temperaturen bei ca. 4-5 Grad plus und durch den Salzeinsatz kein Glatteis vorhanden war, wäre ein zügiges fahren mit 50 km/h in der Stadt durchaus möglich gewesen. Aber was sah man wieder, jede Menge Fahrer die durch die Gegend schlichen und dabei am besten gleich zwei Fahrspuren blockierten und somit für unnötige Staus sorgten. Selbst am Spätnachmittag als durch den Dauerregen wirklich auch der letzte kleine Klumpen Schnee verschwunden war, wurde noch geschlichen. Spätestens da hört mein Verständnis für dieses Fahrverhalten auf.
    Wer selbst mit diesen Witterungsbedingungen Probleme hat, der sollte zur sicheren Seite sein Auto daheim stehen lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen (wenn möglich), dort fahren Profis, die mit diesem Wetter keine Probleme haben (ausser die Probleme durch andere Verkehrsteilnehmer) und die Straßen werden nicht durch diese Leute unnötig verstopft. Das soll nicht heissen das bei diesen Bedingungen gerast werden soll, vorsichtiges Fahren ist angesagt, aber wer nicht in der Lage ist einzuschätzen wie das Fahrzeug bei solchem Wetter bewegt werden sollte, der hat nichts auf der Straße verloren. Zum besseren Verständnis sei hier noch gesagt das hier im Ruhrgebiet eine Schneedecke von 2-3 cm schon immer für ein riesen Verkehrschaos sorgt!!!
     
  5. #4 toaster, 27.12.2001
    toaster

    toaster Forenurgestein

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    Du hast ja auch recht, es muss sich halt alles im Rahmen halten. Wie auch immer, man sollte die ganze Geschichte einfach entspannter sehen. Und vielleicht einfach mal 5 Minuten eher losfahren, auch wenn es schwerfällt aus dem Bett zu kommen :D
     
  6. Benni

    Benni

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    MIR NICHT!!

    Ich wäre einer heute fast draufgefahren weil die meinte auf dem Verzögerungsstreifen auf 20 kmh runterbremsen zu müssen weil sage und schreibe 3mm schnee ligen geblieben waren und selbst diese sofort weggetaut waren! Ich finde gerade solche fahrer extrem im verkehr! Zumal die selbe auf der bahn nich 100 gefahren war!

    Nen wirklich ich war in meiner kurzen fahrpraxis schon oft in situationen die nur durch übervorsicht brenzlig wurden, auch weil schlichtweg die verkehrsbeobachtung fehlt, wenn man schon irgendwelche testbremsmanöver macht sollte mann/frau auch mal die augen bequemen in den rückspiegel zu schauen!!! :fluch:
     
  7. #6 toaster, 27.12.2001
    toaster

    toaster Forenurgestein

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    Also für mich heißt "übertrieben vorsichtig" nicht dass ich "einfach mal so" teste wie rutschig es denn nun ist.
    Übertrieben vorsichtig heißt für mich eher dass ich den Abstand vergrößere, eher blinke usw. Gerade hierbei sollte man mehr für andere mitdenken.
    Oder noch anders gesagt, übertrieben vorsichtig ist für mich nicht das Gleiche wie "überfordert". :rolleyes:
     
  8. Daniel

    Daniel Guest

    Diese Diskussion scheint schon ein kleines bischen dahin abzudriften überflüssig zu sein.

    Denn eigentlich ist es egal was irgendwer bei irgendeinem Automobilclub fordert. Es kommt drauf an wie die Menschen hinterm Lenkrad das ganze umsetzen ... und beim Straßenverkehr lassen sich nunmal viele einfach durch nix und niemanden reinreden. Nach dem Motto "My Car is my Castle".

    Und egal, wie schnell oder langsam jemand fährt ... man muß damit rechnen. Man kann ja schließlich nicht davon ausgehen, das jeder so fährt, das man selbst nicht behindert wird (das ist ein nicht zu erreichender Sollzustand). Und jemand z.B. stark abbremst und man selbst fast auffährt, ist das ein guter Grund mal über seine Geschwindigkeit und Abstand usw. nachzudenken.
    Das ist eben das Problem... man muß im Straßenverkehr nicht nur auf seine Fehler achten, sondern auch auf die der anderen (auch wenn die einem oft viel leichter auffallen).

    Zum Winterthema:
    Klar kann man sich nicht überall vorbereiten, aber man kann sich ja schließlich vorher informieren. Irgendwie ist es schon komisch, das die Leute, die auf der Autobahn nichtmehr vorankommen, hier im Mittelgebirge dann blind auf eine Nebenstrecke ausweichen. (das beste ist ja dann auch immer, wenn man dann als Leitwolf missbraucht wird, und Ortsfremde einfach mal hinterherfahren) Allgemein machen viele einen Wintercheck beim Auto, aber man sollte eben auchmal einen Wintercheck bei sich selbst machen... und auch bei der Strecke.
    Viele haben da jetzt gesehen, das es auch anders gehen kann ... leider werden das viele bis nächstes Jahr vergessen haben.
     
  9. Reiner

    Reiner

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    @Mickey

    Der Abzug von 20% bei Sommerreifen ist kein genereller Vorgang, sondern nur von den Versicherungen so gewünscht. Allerdings muß man schon gute Argumente haben, wenn man mit Sommerreifen bei winterlicher Fahrbahn keinen Abzug riskieren möchte. (z.B. Unfall wäre auch so passiert....)



    Die Fähigkeiten der Autofahrer und die Erfahrung ist natürlich verschieden. Deshalb muß eben jeder seine Fahrweise diesen Vorraussetzungen anpassen.
    Leider machen das Viele nicht. Aber generell ist mir ein Autofahrer lieber, der etwas zu vorsichtig fährt, als Einer, der zu schnell ist, und mir deshalb in das Heck knallt.

    Ich kann nur Jedem raten, bei schneebedeckter Straße einmal beispielsweise auf einem leeren Parkplatz auszuprobieren, wie sich das Auto verhält.

    Gruß Reiner
     
  10. ?

    ? Guest

    Es kann den Fahrzeughalter außerordentlich teuer zu stehen kommen, wenn ihm nach einem selbstverschuldeten Unfall grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen werden kann. Es bedarf zwar mehrerer Faktoren gleichzeitig, wie unangepaßte Geschwindigkeit, eine falsche Einschätzung des Bremsweges sowie ungeeignete Reifen. Dann aber braucht die Kaskoversicherung nicht zu zahlen. Und auch die Haftpflichtversicherung kann eine Mitschuld des sommerbereiften Autofahrers geltend machen - laut einem einzigen bekannten Urteil aus dem Jahre 1986.

    Zum Urteil:
    Es gibt nur ein Urteil in der bundesdeutschen Rechtssprechung zum Thema "Fahren mit Sommerreifen im Winter":

    Das Amtsgericht Trier hat am 21. März 1986 unter Aktenzeichen 6 C 220 / 85 eine Mithaftung des mit Sommerreifen ausgerüsteten Fahrzeuges entschieden.

    "Der Autofahrer bekam eine Mitschuld von 20 Prozent, weil er beim Bremsen nach einem Fahrfehler eines anderen Kraftfahrers auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern gekommen war und so nach Ansicht des Gerichtes nicht mehr den Entlastungsbeweis des Idealfahrers nach § 7 Straßenverkehrsgesetz (StVG) führen konnte."
     
  11. quincy

    quincy Guest

    Ich könnt immer ausrasten, wenn ich diese Fuzzis ohne Winterreifen durch den Verkehr kriechen sehe. Nicht nur, daß Sie bei winterlichen Verhältnissen durch die Gegend fahren und ein Sicherheitsrisiko darstellen (was dabei rauskommt, hat man ja die letzten Tage gesehen - das muß man sich mal vorstellen - bis zu 20 Std im Stau) - nein man muß sich auch immer wieder diese Sprüche anhören: meine Sommerreifen sind doch ganz neu - ARRRRGGGLL!!!

    Für mich zählen Argumente wie: "wir hatten ja die letzten Jahre keinen richtigen Winter" oder "ich fahre ja nur Stadtverkehr" überhaupt nicht. Was soll das für einen Argumentation sein. Ist in der Stadt kein Winter? Oder haben diese Leute in den Monaten Oktober bis April keine niedrigeren Temparaturen??? Ist es etwas eine erhebliche Mehrausgabe mit 2 Sätzen Reifen durch das Jahr zu fahren (wo doch die Leute jeden erdenklichen Scheiß an ihre Autos bauen)???

    Wir haben nunmal Winter. Genauso wie es in der Nacht nunmal dunkel wird, besteht im Winter die Möglichkeit von Schnee und Eisglätte. Jeder der mit einem Auto durch die Gegend gondeld sollte daher auch Winterreifen aufziehen. Verstehe ehrlicherweise gar nicht, wieso es darüber keine Gesetze gibt.

    Sorry Leute wenn ich mich darüber so aufrege - aber wenn man wegen solchen ignoranten Id**** stundenlang im Stau stehen muß kann einem das schon gewaltig auf den Senkel gehen.

    Und noch was - warum bleiben diese Leute (wenn Sie sich schon quasi weigern Winterreifen aufzuziehen) nicht einfach zu Hause wenn sie sehen was wir fürn Wetter haben. Ach was solls. Kann eh nix ändern.

    cu Quincy

    p.s. an alle ein schönes Wochenende!!!
     
  12. Daniel

    Daniel Guest

    Da fällt mir doch glatt noch ein Link ein, den man mal mit in betracht ziehen sollte, wenn man eine Reise plant, mit der man in die verschiedenen "Klimazonen" Deutschlands durchquert.

    Unter www.wetter.com findet man einen extra Verkehrsbereich, der Glatteiswarnungen und dergleichen wiedergibt.

    Quincy kann ich nur zustimmen... ich sehe es ja fast jeden Tag. Da es in der Nähe ein kleines Skigebiet und Luftkurort gibt, halten sich da z.Zt. auch Touristen auf. Wenn man aber sieht, wie sich diese Menschen mit ihren Fahrzeugen bewegen kommt einen das große Zweifeln. So bleiben sie mit ihren teuren Autos beim anfahren am Berg hängen (trotz ESP usw.), oder parken ihre Autos mittendrin, obwohl die Straßen aufgrund der Schneemassen kaum 1 Spurig passierbar sind.
    Aber es nutzt eben nichts, hier endlos über das Thema zu diskutieren ... viele wollen sich eben nichts sagen lassen bezüglich des autofahrens
     
  13. zwuba

    zwuba Guest

    damit sich auch mal eine Gebirgsgams aus dem Nachbarland in die Diskussion einklinkt ... :D

    Also das mit der deutschen Winterfahrkultur geht in meinen Augen total in Ordnung wenn ich mir nur die deutschen Winterurlauber zur Zeit bei uns anschau ...

    Ich meine - Wie kann man nur auf Schiurlaub nach Österreich fahren und das ganze mit SOMMERREIFEN!!! Und dann vielleicht auch noch darüber fluchen das man bei 3cm Schnee auf der Fahrbahn Ketten montieren muss weil die Sommerreifen nicht halten :fluch:

    Vor nicht ganz einem Jahr hab ich es live bei der CeBIT erlebt wie sich das so abspielt bei Schnee auf deutschen Autobahnen ... innerhalb von 2h 20km Stau und auf 2 Autobahn-Kilometer lagen 6 Autos im Graben

    Sicherlich mag ein Faktor die kaum vorhandene Schneelage in den vergangenen Jahren sein aber wie Mickey schon sagte ... schon ab 7° zahlt sich ein Winterreifen aus!!!

    Also lieber mal ein paar Mark in M+S Reifen und eure Sicherheit investieren als in neue Spoiler udgl
     
  14. #13 KleineKampfsau, 28.12.2001
    KleineKampfsau

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    Jaja, da wären wir wieder beim Thema. Die deutschen Autofahrer, Autos auf Weltklasseniveau, einen Verstand auf Kreisklassenniveau. Wer mit Sommerreifen in den Winterurlaub fährt, dürfte gar durch den "Grenzübergang" kommen, wenn doch, sofort eingesperrt werden. Wer so etwas bringt, nimmt billigend Unfälle in Kauf und gehört nicht auf unsere (und auch eure) Straßen.

    Andreas
     
  15. Rene21

    Rene21

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    Das stimmt allerdings, das Deutsche Autofahrer nicht "Winterfit" sind. Das habe ich auch letzten Freitag (21.Dez) gemerkt. Stande, wie so viele im Stau auf der A9. Herrlich. Und wenn ich das schon sehe, das viele Sommerreifen drauf haben, dann könnte ich kot... ! Die meisten meinen nämlich, das solch eine Anschaffung unnötig wäre. Sehe ich z.B. häufig im Schwabenländle (will euch nicht diskriminieren, aber ich kenne es so). Es ist schon ein Unterschied, wenn man mit Sommerreifen im Winter unterwegs ist, oder mit Winterreifen. Und solche, nicht zuletzt der verschlafenen Winterdienst und die gerutschen LKW's haben es dazu gebracht, das ich auch auf der besch... A9 übernachten durfte. Gott sei dank das mein Fabia eine gute Heizung hat.
    X(
     
  16. AdMan

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  17. #15 tdieter, 29.12.2001
    tdieter

    tdieter Guest

    Hallo Rene21,

    natürlich kann ich dir durch deine Anmerkungen über die Schwaben nicht böse sein. Muss dir leider sogar zustimmen.
    In meinem Bekanntenkreis gibt es sehr wenige Fans der Winterreifen. Bei den ganz Harten sprichst du wie gegen eine Wand, wenn du mit Argumenten kommst.

    Gegenargumente wie Schneearmut (bei uns gab es in den letzten Jahren so gut wie keinen richtigen Winter), oder die Mehrkosten kann ich gerade noch gelten lassen.

    Aber eigentlich sind das genau die falschen Argumente, die z. B. durch die heutige Schneelage ad absurdum geführt werden. Kostet es nichts, wenn man durch seine falsche Bereifung im Graben landet, oder dadurch vielleicht sogar noch andere gefährdet?

    Draussen schneit es schon stundenlang ununterbrochen. Dann höre ich so Sachen wie: morgen müssen wir wohl zu Hause bleiben, es ist bestimmt glatt.

    Da lache ich nur, kehre den Schnee vom Fabia und fahre los. Kann die guten Erfahrungen, von denen ich hier über die Wintertauglichkeit des Kleinen gelesen habe, nur bestätigen.
    Nur an das Bremsen auf Schnee mit ABS muss ich mich wohl noch gewöhnen. Mir kommt es so vor, als ob durch eine herkömmliche Stotterbremsung (ohne ABS) der Bremsweg etwas verkürzt werden könnte !?

    Euch allen einen guten Rutsch (ins neue Jahr) :)

    Dieter
     
  18. #16 KleineKampfsau, 30.12.2001
    KleineKampfsau

    KleineKampfsau Forenurgestein

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    Es ist in der Tat so, dass sich durch das ABS der Bremsweg leicht verlängert. Bei einer Vollbremsung aus 100 km/h ist dies ca. 0,5 bis 1 m. Aber nichtsdestotrotz, ohne ABS hat man halt Probs mit dem Ausweichen, zudem lenkt sich der Fabi auch noch bei Vollbremsung, wenn man die Kurve "verpennt" hat *ggg*.
    Ich möchte das ABS (und auch das ASR) nicht mehr missen.

    Andreas
     
Thema:

Schnee-Chaos selbst verschuldet

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