Schmiergeld-Affäre um Ex-Personalchef von Skoda

Dieses Thema im Forum "Skoda allgemein" wurde erstellt von aendy, 25.06.2005.

  1. aendy

    aendy Forenurgestein

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    :polizei: :polizei: :polizei: :polizei:

    VW prüft Vorwürfe gegen ausgeschiedenen Skoda-Personalchef


    Wolfsburg/München (dpa) - Der Mitte Juni ausgeschiedene
    Personalchef der tschechischen Volkswagen-Tochter Skoda, Helmuth
    Schuster, ist möglicherweise in eine Schmiergeld-Affäre verwickelt.
    Er habe Schmiergelder von Zulieferfirmen verlangt und sich lukrative
    Aufträge vom VW-Konzern erschlichen, berichtet das Nachrichtenmagazin
    «Focus». Die Revisionsabteilung prüfe den Sachverhalt und gehe
    verschiedenen Hinweisen nach, sagte ein VW-Sprecher am Samstag.
    Sollte sich der Verdacht bestätigen, werde der Konzern weitere
    Schritte einleiten. Der 51-jährige Schuster war seit Januar 2001 im
    Skoda-Vorstand und seit 1991 im VW-Konzern.
    Quelle: dpa


    Datum: 25.06.2005, 11:18
     
  2. AdMan

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  3. #2 fire fabia, 28.06.2005
    fire fabia

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    mal kucken was daraus wird, bitte haltet uns auf dem laufenden
     
  4. #3 M.Herrmann, 30.06.2005
    M.Herrmann

    M.Herrmann Forengründer
    Moderator

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  5. aendy

    aendy Forenurgestein

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    Hannover (dpa) - Klaus Volkert (62) gehörte jahrzehntelang zu
    den mächtigen Männern bei Volkswagen: Als Vorsitzender des
    Gesamtbetriebsrates vertrat er die Stimme der Arbeitnehmer bei VW -
    die Macht der Gewerkschaften und des Betriebsrates ist traditionell
    groß bei dem Wolfsburger Autobauer.
    Der gelernte Schmied kam 1969 zu VW nach Wolfsburg und startete
    dort als Mechaniker. Bei Europas größtem Autobauer absolvierte er
    eine klassische Gewerkschaftskarriere: Vom Vertrauensmann der IG
    Metall (1970) zum Betriebsrat (1978) und Mitglied des
    geschäftsführenden Betriebsausschusses (1986) bis an die Spitze des
    Gesamt-Betriebsrates (1990).
    Dort war Volkert an der Entwicklung vieler Beschäftigungs-Modelle
    beteiligt, die bundesweit für Aufsehen sorgten: So wurde 1993 die 4-
    Tage-Woche bei VW eingeführt und damit die Entlassung von bis zu
    30 000 Mitarbeitern verhindert. Das Modell war denkbar einfach: Alle
    Beschäftigten arbeiteten nur noch 28,8 Stunden statt zuvor 36 und
    verzichteten auf etwa 15 Prozent ihres Einkommens.
    2001 war Volkert auch am Projekt «5000 mal 5000» beteiligt, mit
    dem neue Jobs für Arbeitslose geschaffen werden sollten: 5000
    Langzeitarbeitslose sollten für je 5000 D-Mark Monatslohn eingestellt
    werden - insgesamt gesehen war das deutlich weniger als der reguläre
    Haustarif bei Volkswagen. Doch ohne «5000 mal 5000» stand bei VW die
    Drohung im Raum, den Compakt-Van Touran in einem Billiglohnland zu
    produzieren. Für die Entwicklung der diversen Sozialkonzepte, an
    denen Volkert beteiligt war, verlieh die Uni Braunschweig dem
    Betriebsratschef vor drei Jahren den Ehrendoktor-Titel.
    Volkert repräsentiert den klassischen Arbeiterführer: Seinem
    Auftreten fehlen die gedrechselten Sätze der Manager, seine Sprache
    ist einfach und klar, direkt, bisweilen derb. In der Affäre um SPD-
    Abgeordnete, die neben ihren Diäten jahrelang ihr Gehalt von VW
    weiterbezogen, griff Volkert die CDU-geführte niedersächsische
    Landesregierung scharf an und warf ihr eine Kampagne gegen
    Volkswagen, gegen die Gewerkschaft und die Sozialpartnerschaft vor.
    In der Belegschaft war der 62-Jährige geachtet, doch zuletzt auch
    nicht mehr unumstritten. Der häufigste Vorwurf lautete, Volkert habe
    im Laufe der Jahre eine zu große Nähe zu den Vorstandsmitgliedern des
    Autokonzerns wie Personalchef Peter Hartz entwickelt. Nun tritt der
    Betriebsratsvorsitzende überraschend knapp ein Jahr vor seinem bisher
    geplanten Ausscheiden aus dem Konzern ab.
    quelle: dpa st yyni uw
     
  6. #5 turbo-bastl, 30.06.2005
    turbo-bastl

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    nicht so toll, wenn sich die Vorwürfe als wahr herausstellen würden...

    auf der anderen Seite: mal abwarten, ob nicht gerade mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird.
     
  7. aendy

    aendy Forenurgestein

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    Wolfsburg (dpa) - Der Vorsitzende des VW-Gesamtbetriebsrates,
    Klaus Volkert, ist überraschend zurückgetreten. Er kündigte auf der
    Betriebsversammlung am Donnerstag in Wolfsburg an, sein
    Stellvertreter Bernd Osterloh werde bereits an diesem Freitag das Amt
    übernehmen. Zur Begründung verwies der 62-jährige auf sein Alter,
    berichteten Teilnehmer.
    Branchenkreise bestätigten hingegen einen Bericht von «Spiegel
    online», wonach «Unregelmäßigkeiten» im Zusammenhang mit der Affäre
    um den früheren Personalchef der tschechischen VW-Tochter Skoda,
    Helmuth Schuster, Hintergrund des Rücktritts seien. Die interne
    Revision von VW prüfe derzeit Vorwürfe, nach denen Volkert mit
    Schuster an einem Unternehmen beteiligt sein soll, das sich um einen
    Auftrag von Skoda in Prag beworben hatte, schrieb «Spiegel Online».
    Schuster soll unter anderem Schmiergelder von Zulieferfirmen
    verlangt haben. VW hatte am Dienstag Strafanzeige gegen ihn und einen
    weiteren Mitarbeiter des VW-Konzerns bei der Staatsanwaltschaft
    Braunschweig eingereicht. Die zweite Anzeige richte sich aber nicht
    gegen Volkert oder einen anderen hochrangigen Manager, sagte ein
    Sprecher. Die Justiz sehe einen Anfangsverdacht auf Untreue und
    Betrug. VW habe für Anfang der Woche schriftliche Unterlagen der
    internen Ermittlungen in Aussicht gestellt. Darin würden auch
    illegale Geldflüsse belegt.
    Zu einer möglichen Verwicklung Volkerts in den Fall Schuster
    äußerte die Staatsanwaltschaft sich nicht. Behördensprecher Klaus
    Ziehe sagte: «In den ersten Erörterungen mit Vertretern der
    Rechtsabteilung von Volkswagen war zwar die Rede von möglichen
    Firmen-Verflechtungen, über dahinter stehende Personen wurde jedoch
    noch nicht gesprochen.»
    Volkert gehört zu den einflussreichsten Betriebsräten in
    Deutschland. Er war seit 1990 Chef des VW-Betriebsrates sowie
    Mitglied im VW-Aufsichtsrat. Der gelernte Schmied war in den
    neunziger Jahren maßgeblich beteiligt etwa an der Einführung der
    Vier-Tage-Woche bei VW, dem Modell «5000 x 5000» sowie dem
    Tarifabschluss im vergangenen Jahr. Bei den Beschäftigten war er
    jedoch teilweise nicht unumstritten, weil ihm zu große Nähe zum
    Management nachgesagt wurde.
    Der IG-Metall-Vorsitzende Jürgen Peters sagte, intern habe Volkert
    schon seit geraumer Zeit signalisiert, dass er nicht bis zum Ende
    seiner Amtszeit im kommenden Frühjahr im Amt bleiben wolle. Den
    Zeitpunkt für sein Ausscheiden habe er aber selbst bestimmen wollen.
    Der 62-Jährige habe ihn am Donnerstag vor der Betriebsversammlung
    über seine Rücktrittsabsicht informiert, sagte Peters, der auch
    stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender bei VW ist.
    Schuster hatte Mitte Juni seinen Posten bei Skoda aufgeben müssen.
    Er soll in eine Korruptionsaffäre verwickelt sein und sich lukrative
    Aufträge vom VW-Konzern erschlichen haben. Nach einem Bericht des
    «Focus» musste er seinen Posten bei Skoda räumen, weil er Schmiergeld
    für die Autoproduktion von VW in Indien verlangt haben soll. Ein
    Zulieferer habe das aufgedeckt. Zudem habe Schuster über Strohmänner
    und Tarnfirmen mit seinem Arbeitgeber lukrative Verträge als VW-
    Generalimporteur für Indien und Angola abgeschlossen.
    Der 51-Jährige galt nach dem Magazin-Bericht auch als Vertrauter
    von VW-Personalchef Peter Hartz. Schuster war seit 1991 bei VW. Von
    1994 bis 2000 war er der Leiter des Zentralen Personalwesens im
    Konzern, bevor er 2001 als Skoda-Personalvorstand nach Prag ging.
    Ein Sprecher der niedersächsischen Landesregierung sagte, nun
    müssten alle Vorwürfe zügig aufgeklärt und die nötigen Konsequenzen
    gezogen werden. Die Aufsichtsratsmitglieder des Landes unterstützen
    den VW-Vorstand dabei. «Volkert hat sich unstreitig Verdienste um das
    Unternehmen VW und auch um den Standort Niedersachsen erworben»,
    erklärte der Regierungssprecher. Das Land ist größter Anteilseigner
    von VW.
    quelle: dpa ta/st/pö yyni uw
     
  8. AdMan

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  9. aendy

    aendy Forenurgestein

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    Wolfsburg/Düsseldorf (dpa) - In der Schmiergeldaffäre bei
    Volkswagen steht nach einem Bericht der «WirtschaftsWoche» auch VW-
    Personalvorstand Peter Hartz vor dem Rücktritt. Die Affäre um den
    früheren Skoda-Personalchef Helmuth Schuster, ein enger Hartz-
    Vertrauter, habe offenbar weit größere Dimensionen als bisher
    bekannt, meldet die «WirtschaftsWoche unter Berufung auf gut
    informierte Kreise. Der Rücktritt von Betriebsratschef Klaus Volkert
    am Donnerstag sei erst die «Spitze des Eisbergs».
    quelle:_dpa hoe yyni uw

    Oo,die Meldungen überschlagen sich. Also auch der Herr Hartz. Es ist nur schade, dass er dann kein Hartz IV bekommt.

    Wolfsburg (dpa) - VW-Chef Bernd Pischetsrieder hat eine lückenlose
    Aufklärung aller Vorwürfe in der VW-Schmiergeldaffäre angekündigt.
    «Volkswagen hat vor einigen Tagen die Staatsanwaltschaft Braunschweig
    eingeschaltet, um vorliegenden Hinweisen des Konzerns weiter nach zu
    gehen. Volkswagen arbeitet hierbei eng mit der Staatsanwaltschaft
    zusammen. Dabei wird allen vorliegenden Hinweisen nachgegangen und
    für vollständige Aufklärung gesorgt», erklärte der VW-Chef. Zu
    Details äußerte er sich nicht.
    quelle: dpa ta yyni uw
     
  10. lefos

    lefos Guest

    hallochen

    ich suche ein artikel wo Pischetsrieder hat gesagt dass audi kaufen loss von geld ist.und skoda kauf ist der beste kauf. kann jemand wo kann ich diese artikel finden?
     
Thema: Schmiergeld-Affäre um Ex-Personalchef von Skoda
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