Scheibenwischer in der Waschanlage!

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Abductee

Guest
Waschanlage: Gericht entscheidet über Wischerposition
Es sei vollkommen selbstverständlich, dass man Wischer beim Einfahren in die Waschanlage in Normalstellung zu bringen hat. - Dies die Kernaussage einer Entscheidung des LG Essen. Ein Autofahrer hatte auf Schadenersatz geklagt, nachdem ein beim Waschvorgang abgerissener Wischer den Lack schwer beschädigte. Der Wischer war beim Abschalten des Wagens mitten auf der Scheibe stehen geblieben.
Ein fehlendes Hinweisschild begründet hier keine Sorgfaltspflichtverletzung bzw. eine Schadenersatzpflicht, da nach Ansicht des Gerichts dies ebenso selbstverständlich sei, wie das Schließen der Tür.

Nunja, andererseits wer Fährt auch bei Regen in die Waschanlage, sonst kann ich mir nicht Vorstellen wie die Wischer in die Position geraten sein können
 
KleineKampfsau

KleineKampfsau

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Hmm schon sehr erstaunlich, wie so ein Scheibenwischer abreißen kann. War sicher kein Fabi :D

Um dies vorzubeugen (grader der Heckscheibenwischer ist erhöht gefährdet bieten viele Waschanlagen einen Art Halter für den Scheibenwischer an (Saugnapf).

Diese Teil kostet 1 DM und ist wiederverwendbar.

Im Vergleich für den möglichen Schaden und Ärger eine brauchbare Anschaffung.
 

yifter

Guest
Vor mir in der Waschstraße hat es einem den hinteren Scheibenwischer abgerissen und mit dem selben die Heckscheibe zertrümmert. Der Betreiber der Waschstraße hat natürlich alle Schuld von sich gewiesen.

Bei uns ziehen sie sowas wie ein Kondom über den Heckscheibenwischer, aber bei dem oben genannten hat es auch nicht geholfen. Und so ein Sauger soll besser sein?
 
KleineKampfsau

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Zumindest befestigt dieser den Heckscheibenwischer fest an der Heckscheibe. Laut Aussage des Anbieters soll es damit keine Probleme geben. Ich fahre recht selten in die Waschstraße, weil ich lieber die SB-Wäsche mache. Wenn doch, nutze ich dieses Teil und hatte noch nie Probs.
 

Benni

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Bei meinem fabi hab ich mal in unserer Textilwaschstrasse erlebt das der hintere scheibenwischer einmal weggeklappt wurde und beim nächtsn zug wieder angeklappt! Da hab ich auch überlegt was da jetzt wär wenn der Wischer dadurch abbricht oder so... :rolleyes:

Was macht man denn im falle des falles??
 

?

Guest
Gerichtsurteile: Schäden in der Autowaschanlage

Fast jedes dritte Auto wird wöchentlich gewaschen. Dabei nutzen sechs von zehn Autobesitzern die vollautomatischen Waschstraßen. Aber nicht selten gibt es danach Ärger. Denn mitunter wird das Fahrzeug nicht nur gereinigt sondern auch beschädigt. Kommt ein Auto mit tiefen Kratzern im Lack aus einer Waschanlage, muß der Wagenbesitzer diese Schäden allerdings in der Regel nicht klaglos hinnehmen. Sind die Schäden nachweislich bei der Autowäsche entstanden, so entschied jetzt das Landgericht Dessau, wird der Betreiber der Anlage schadenersatzpflichtig. Die Richter gaben im konkreten Fall einer Autobesitzerin Recht, die die Lackschäden in Höhe von 2.000 Mark nicht aus eigener Tasche bezahlen wollte. Der Betreiber der Waschstraße habe seine Pflicht zur sorgfältigen Behandlung fremden Eigentums verletzt, ieß es in dem Urteil. Die Kratzer seien nach Meinung der Richter ganz offensichtlich von Fremdkörpern verursacht worden, die sich in den Waschbürsten verfangen hatten. Dies sei nicht mehr als unerhebliche Beeinträchtigung zu werten, die passieren könne, wenn ein Auto von Schlamm und Dreck befreit wird. Das Gericht bemängelte zudem, daß an der Einfahrt zur Waschanlage ein Schild fehlte, das auf mögliche Risiken beziehungsweise auf die Nutzung auf eigene Gefahr hinwies. (Aktenzeichen: LG Dessau 7 S 262/97)


Betreiber einer Autowaschanlage dürfen ihre Haftung für Schäden bei der Reinigung am Fahrzeug nicht auf grobes Verschulden beschränken. Ebenso unzulässig ist eine Geschäftsbedingung, nach der ein Kunde nur Ersatz für Schäden verlangen kann, die er vor dem Verlassen des Betriebsgrundstücks gemeldet hat. Mit diesem Urteil (Az.: 12 0 458F/96) gab das Landgericht Düsseldorf einer Klage des Verbraucherschutzvereins (VSV) gegen die IMO Autopflege GmbH statt. Die Firma hatte in ihren Geschäftsbedingungen außer bei grobem Verschulden jede Haftung für Schäden an Lack und Außenteilen wie Außenspiegel, Scheibenwischern und Zierleisten ausgeschlossen. Unzulässig sei es auch, Ersatzansprüche des Kunden von einer sofortigen Schadensmeldung noch vor dem Verlassen des Betriebsgrundstücks abhängig zu machen.


Herr B. wäscht sein Auto in einer Waschanlage. Als er nach dem Trocknen rückwärts hinausfahren will, hängt er fest. Erst mit Hilfe des Tankwarts gelingt es ihm, aus der misslichen Situation herauszukommen. Auf der Heimfahrt hört er ein Schleifgeräusch. Der Auspuff ist locker. Einige Tage später bleibt dann der Wagen mit Getriebeschaden liegen.
Eine Werkstatt stellt fest: Der geknickte Auspuff hat den Getriebeölbehälter beschädigt.
Herr B. glaubt, dass der Schaden in der Waschanlage verursacht wurde, klagt vor Gericht und gewinnt.
Ein Test mit demselben Auto-Typ bewies, dass zwischen Autoauspuff und Antrieb der Waschanlage nur ein Zentimeter Abstand blieb.
Das ist zu wenig, entscheidet das Oberlandesgericht in Koblenz. Begründung: Beim Waschgang können sich durch Erschütterungen Fahrzeuge mit der Anlage verhaken, Beschädigungen sind deshalb möglich.
Der Anlagenbetreiber muss alles Nötige veranlassen, um vorhersehbare Schäden zu vermeiden.
Er haftet deshalb auch für Autoschäden, die durch Fehlen von Rangieranweisungen entstehen.
Selbst dann, wenn der Autofahrer über das "Stop"- Zeichen geringfügig hinausfährt, trägt er keine Mitverantwortung.
Denn man braucht nicht damit zu rechnen, dass dadurch das Fahrzeug beschädigt wird.
Aktenzeichen 5 U 1939/93


Tipps für Waschanlagen-Benutzer:
1. Vorschriften beachten
2. Waschvorgang beobachten
3. Unregelmäßigkeiten melden
4. Funktionen des Autos nach dem Waschen prüfen.
Wer das beachtet, kann sich Ärger ersparen.
 
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